Schneckenbarriere???

TK76

TK76

Mitglied
Hallo Leute,

ich bin langsam am verzweifeln.
Im Frühjahr habe ich etliches an Samen (Wildblumen für Bienen/Schmetterlinge) gesät.
Vor 2 Wochen habe ich sechs Stück Muskatellersalbei (auch für die Bienen).

Von den Samen kamen gar keine (verschiedene Stellen), die Salbei sind ALLE abgefressen.

Ich möchte KEIN Gift legen!

Ich dachte an SchneckenBARRIEREN.
ich habe 1. gelesen, das sie nicht über zerstossene Eierschalen laufen,

2. Lavagranulat, ist aber ziemlich teuer.

3. Sägespäne ( Kleintierstreu).

Hat jemand damit Erfahrung?
Auch wie oft man das erneuern muss?

Vielen, lieben Dank schonmal!

Gruß
Tanja
 
  • F

    feiveline

    Foren-Urgestein
    Gegen Schnecken hilft nur Gift oder ansammeln und töten. Leider bringt Gift auch die „guten“ Schnecken um, wie Weinbergschnecken oder Tigerschnegel die sich wiederum u.a. von den Gelegen der braunen Schleimer ernähren.

    Ansonsten helfen nur richtige Schneckenzäune aus Metall mit nach außen abgeknickter Leiste.

    Alles andere von Dir aufgezählte hält die eine oder andere Schnecke ab, zum Schutz der Pflanzen reicht es aber nicht.
     
    Orangina

    Orangina

    Foren-Urgestein
    Vor 2 Wochen habe ich sechs Stück Muskatellersalbei (auch für die Bienen).

    Von den Samen kamen gar keine (verschiedene Stellen), die Salbei sind ALLE abgefressen.
    Tanja, wenn die Sämlinge noch recht klein sind, stülpe ich z.B. die Plastikschalen von Obst oder Gemüse drüber und fixiere die mit Stöckchen im Boden. Hab das so mit meinen Lupinenbabies gemacht, hat gut funktioniert.



    Schon probiert: Zerstoßene Eierschalen, Kaffeesatz, Tannenzapfen, Fichtenzweigstücke, Geästhäcksel. Funktioniert alles nicht und sieht u.U. auch nicht gut aus.
    Der Boden für die Iris sind bei mir mit Lavagranulat abgedeckt - die Schnecken stört das gar nicht.:eek:rr:
    Hab mal in einem TV-Bericht gesehen, wie eine über die scharfe Kante einer Rasierklinge kroch ohne sich was zu tun - das sagt eigentlich alles.:confused:
    Allerdings behaupten manche, eine Kupferbarriere würde die Schnecken vom Überkriechen abhalten...
     
    F

    feiveline

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    Allerdings behaupten manche, eine Kupferbarriere würde die Schnecken vom Überkriechen abhalten...
    Im Beet darf dann aber keine Erde darüber liegen, oder Laub o.ä. also fast unmöglich in einem Beet.

    Ich hab mal Kupferband am oberen Rand eines Hochbeetes befestigt, das hat ca. 2 Jahre wirklich hervorragend gewirkt. Dann ist es durch Luft und Regen langsam oxidiert und die Schnecken haben wieder Party gefeiert...
     
  • jolantha

    jolantha

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    Ablenken hilft auch, nassen Salatkopf auslegen und in der Dämmerung hingehen, und alles Schnecken absammeln .
    Vorletztes Jahr kam ich auf über 1000 Schnecken.
    Ich schmeiße sie immer in einen Eimer mit Branntkalk, und dann in die Mülltonne.
    Das mache ich aber nur mit den roten Nacktschnecken, Tigerschnegel und Häuschenschnecken dürfen bleiben.
     
  • TK76

    TK76

    Mitglied
    Hallo,

    erstmal vielen, herzlichen Dank für Eure Antworten.
    Leider blibt nicht viel für mich übrig, aber dazu im einzelnen.

    Gegen Schnecken hilft nur Gift oder ansammeln und töten. Leider bringt Gift auch die „guten“ Schnecken um, wie Weinbergschnecken oder Tigerschnegel die sich wiederum u.a. von den Gelegen der braunen Schleimer ernähren.

    Ansonsten helfen nur richtige Schneckenzäune aus Metall mit nach außen abgeknickter Leiste.

    Alles andere von Dir aufgezählte hält die eine oder andere Schnecke ab, zum Schutz der Pflanzen reicht es aber nicht.
    Also Gift möchte ich auf keinen Fall, was wenn Eidechsen, Bildschleichen, oder Vögel die vergifteten Schnecken fressen, oder Igel?
    Deshalb sind auch die Zäune leider ziemlich ungünstig, dann kommen diese ja nicht mehr rein/raus.

    Tanja, wenn die Sämlinge noch recht klein sind, stülpe ich z.B. die Plastikschalen von Obst oder Gemüse drüber und fixiere die mit Stöckchen im Boden. Hab das so mit meinen Lupinenbabies gemacht, hat gut funktioniert.

    Schon probiert: Zerstoßene Eierschalen, Kaffeesatz, Tannenzapfen, Fichtenzweigstücke, Geästhäcksel. Funktioniert alles nicht und sieht u.U. auch nicht gut aus.
    Der Boden für die Iris sind bei mir mit Lavagranulat abgedeckt - die Schnecken stört das gar nicht.:eek:rr:
    Hab mal in einem TV-Bericht gesehen, wie eine über die scharfe Kante einer Rasierklinge kroch ohne sich was zu tun - das sagt eigentlich alles.:confused:
    Allerdings behaupten manche, eine Kupferbarriere würde die Schnecken vom Überkriechen abhalten...
    Vielen Dank, dann kann ich mir die Arbeit wohl auch sparen, Mistviecher.
    Die Sämlinge hatte ich direkt vor Ort gesät (ca. 2 mal 2m2), und ich habe überhaupt keine gesehen.

    Im Beet darf dann aber keine Erde darüber liegen, oder Laub o.ä. also fast unmöglich in einem Beet.
    Schade! :-(

    Dankeschön!

    Gruß
    Tanja
     
  • TK76

    TK76

    Mitglied
    Ablenken hilft auch, nassen Salatkopf auslegen und in der Dämmerung hingehen, und alles Schnecken absammeln .
    Vorletztes Jahr kam ich auf über 1000 Schnecken.
    Ich schmeiße sie immer in einen Eimer mit Branntkalk, und dann in die Mülltonne.
    Das mache ich aber nur mit den roten Nacktschnecken, Tigerschnegel und Häuschenschnecken dürfen bleiben.
    Okay, Branntkalk, ist eben auch eine Heidenarbeit, aber wird mir wohl nichts anderes übrig bleiben!
    Dankeschön!

    Gruß
    Tanja
     
    Supernovae

    Supernovae

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    Huhu Tanja!

    Hat das Beet eine Begrenzung?

    Seid ein oder zwei Jahren gibt es ein Mittel das Schnecksagon(e?) heißt.

    Billa hat wohl schon super Erfahrungen damit gemacht und ich habe einen kurzen Report auf einem "Schlausender" gesehen als das Produkt kurz vor der Marktreife stand. Hat mir sehr gefallen und werde ich mir leisten, sobald mein neues Hochbeet komplett gefüllt ist...
     
    TK76

    TK76

    Mitglied
    Hi,

    meinst Du das hier?

    http://schnexagon.de/

    Hört sich gut an!
    Nein, die "Beete" haben leider keine Begrennzung.

    Dankeschön!

    Gruß
    Tanja
     
    Pyromella

    Pyromella

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    Mit dem Leid, dass die Schnecken so furchtbar gerne alles fressen, was gerade keimt, bist du nicht allein. Bei einigen Pflanzen, z. B. Sonnenblumen, hilft es, wenn man die Pflanzen auf der Fensterbank oder im Topf auf der Terrasse vorzieht, und dann erst die etwas größeren Pflanzen in die Beete setzt. Zum einen ist dann nicht "mit einem Haps" die ganze Pflanze weg und zum anderen sind ältere Pflanzen häufig etwas härter und schmecken den Schnecken nicht mehr ganz so gut. Wenn sie dann frisch austreibendes Unkraut wie Vogelmiere neben der Sonnenblume finden, dann bevorzugen sie die Vogelmiere. (Also nicht zu gründlich jäten! ;) )

    Da wir im väterlichen Garten Nacktschnecken, Schermäuse und immer mal wieder Rehe haben (Rehe stehen auf Blütenknospen), sind wir dazu übergegangen, von allem reichlich auszusäen und anzupflanzen. Dann hat man die Chance, dass genug übrig bleibt. Denn Gift in unser Paradies bringen, geht wirklich nicht.

    Die Schnecken werden bei uns zwar mit der Gartenschere gejagt (geht, so finde ich, für die Schnecke schneller als Branntkalk), aber da sie immer vor Ort sind, der Garten aber nicht am Haus liegt, ist das auch nur bedingt effektiv.
     
  • Supernovae

    Supernovae

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    Pyromella

    Pyromella

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    Pyros Methode funktioniert sicherlich auch sehr gut,
    Das mit dem Vorziehen funktioniert.

    Ob der Rest mit dem "Wir produzieren von allem große Menge, damit eine brauchbare Menge übrig bleibt" so der Clou ist, wage ich zu bezweifeln. Mit dem riesiegen väterlichen Garten geht das, für einen kleinen Hausgarten ist es grenzwertig.

    Mein Vater füllt zur Zeit sein Hochbeet auch wieder nach, weil es so gesackt ist. Wenn das fertig ist, will ich ihm das Schnexagon mal nahelegen. Wenigstens eine Ecke, wo schon mal eine Tierart weniger mitfrisst, wäre schon schön.
     
    TK76

    TK76

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    Kannst du das Beet begrenzen?
    Pyros Methode funktioniert sicherlich auch sehr gut, es kommt ja aber immer auf das persönliche Umfeld im Garten an...
    Hi,

    teilweise kann ich vielleicht begrenzen, aber das "Bienen und Steinhaufeneck" schlecht, da dort ja Eidechsenn... hinkommen sollen. :-(

    Gesät hatte ich genügend. Vielleicht noch "Opferpflanzen (Tagetes) probieren??

    Dankeschön!

    Gruß
    Tanja
     
    Supernovae

    Supernovae

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    Du musst ja keine meterhohe Klagemauer bauen.
    Ich dachte an so 10-20cm um die "Blumeninsel".
    Dass kannst du dann auch mit dem Mittel einkleistern....

    Opferpflanzen: Salat? Könntest du ja auch, wie schon geschrieben wurde, kaufen und leicht angammeln lassen.
    Da nimmste dann so drei -20 Blätter und legst die gut riechbar etwas weiter weg. Drumherum noch ein paar etwas größere Bretter gelegt und dann gehst du abends unter den Brettern sammeln!
     
    TK76

    TK76

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    Hi Supernovae,

    ja, aber kommen Eidechsen/Blindschleichen über ein 20cm hohes Hindenis? Eher nicht, denke ich.
    Auser dem Sammeln scheint mit wohl nichts anderes übrig zu bleiben, und zu hoffen, das ab und zu einige Sämlinge durchkommen!
    Danke Dir!
    Vielen Dank nochmals an alle!

    Grüße
    Tanja
     
    Pyromella

    Pyromella

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    Tanja, Eidechsen laufen eine senkrechte Wand hoch und Blindschleichen ab einer gewissen Länge sollte auch keine Probleme bekommen. Die sind geschickter, als wir meistens glauben. ;)
     
    TK76

    TK76

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    Hallo Ditschy,

    vielen Dank!

    Gruß
    Tanja
     
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