Sprüh- oder Rotationsdüsen

N

nu_81

Mitglied
Hallo zusammen,

habe aufgrund der kleinen Rasenflächen die Wahl zwischen den einstellbaren Sprühdüsen und den Rotationsdüsen (z.B. MP-Rotator von Hunter).
Hierbei könnte ich bei den MP-Rotatoren die gesamte Fläche in einem Kreis betreiben, bei den Sprühdüsen müsste ich diese auf zwei Kreise aufteilen.

Welchem System würdet ihr in Bezug auf Langlebigkeit, Qualität, Zuverlässigkeit, etc den Vorzug geben?
Der Boden unterhalb des Mutterbodens ist sehr sandig.

Gruß Nu
 
  • merls

    merls

    Foren-Urgestein
    Bei sandigem Boden sind Sprühdüsen im Vorteil da sie mehr Wasser in kurzer Zeit verteilen und du somit die Bewässerung nicht so lange laufen lassen musst um die gewünschte Durchfeuchtung zu erreichen. Die Rotatoren haben bei lehmigem Boden den Vorteil das sie weniger Wasser verteilen und dieses damit mehr Zeit hat einzusickern.

    Die Rotatoren haben wohl häufiger das Problem das sie sich langsamer drehen oder irgendwann gar nicht mehr drehen.

    Düsen können je nach Kalkgehalt mit der Zeit verkalken und müssen dann mal entkalkt werden.Haben aber auch kein Getriebe oder ähnliches das kaputt gehen kann.

    Ich persönlich würde den Rainbird HE-VAN's den Vorschuss geben. Die lassen sich vom Winkel fast perfekt einstellen und haben eine sehr ausgewogene Wasserverteilung über die gesamte Fläche.

    Bei deinem anderen Beitrag würde ich ja auch was zu schreiben aber die bemaßte Fläche ist mir deutlich zu kompliziert um mich da in meiner Freizeit durchzuackern. Da bräuchte man mal ein paar einfache Meter angaben und keine tausend Winkel. die sind in der PLanung völlig nebensächlich solange die Form richtig gezeigt wird.
     
    N

    nu_81

    Mitglied
    Vielen Dank für deine Einschätzung!
    Ich werde gleich nochmal ein paar übersichtlichere Maßangaben machen, danke für den Hinweis!

    Habe ich er richtig verstanden, dass ich die Sprühdüsen beliebig miteinander kombinieren kann (also verschiedene Wurfweiten, verschiedene Winkel) ohne auf irgendwas achten zu müssen?
    Bei den Getrieberegnern müssten ja die Düsen entsprechend angepasst werden.

    Falls du jedoch noch weitere Anmerkungen hast würde ich diese gerne lesen.

    Gruß Nu
     
    S

    SebDob

    Mitglied
    Düsen anpassen ist aber flexibeler als rotatoren. Und wenn sowas, dann bitte mit r Van planen. Scheint zuverlässiger zu laufen.

    Das ganze aber bitte unter Beachtung der Reichweite...
     
  • S

    SebDob

    Mitglied
    Ich meine pgj, i20 zum Beispiel. Für die Gebiete über 4m.

    Was heisst abstimmen? Wenn du mit druckminderer Nam Eingang rangehst, kannst du Reichweite/Wurfweite natürlich einstellen wie du willst. Ich hab nur 2 davon... Im normalen Regnerkreis...
     
  • N

    nu_81

    Mitglied
    Ich meine ob ich alle He-Van Düsen (8-15) mit unterschiedlichen Kreisabschnitten und Wurfweiten beliebig in einem Kreis betreiben kann ohne auf die Niederschlagsmenge achten zu müssen.

    Was ist eigentlich der Unterschied zu den MPR- und U-Düsen?
     
    S

    SebDob

    Mitglied
    Schau doch bitte bei rainbird auf der Homepage. Da steht alles zu den düsen. Niederschlagsrate, Reichweite etc.
    Die He Van kannst du entsprechend kombinieren. Nur mit anderen Regnern passt das nicht.

    U düsen habe ich nicht bei Rain bird gefunden. Zu den mpr kannst du dir die Tabelle ansehen...
     
    N

    nu_81

    Mitglied
    Ja stimmt die Niederschlagsrate, Reichweite , etc. wird dort beschrieben und hatte ich auch schon gesehen.
    Bei den MPR-Düsen steht aber nicht beschrieben was der technische Unterschied zur He-VAN Düse ist.

    Bei der Typenreihe-U soll eine zweite Öffnung den Nahbereich besser abdecken.

    Verstehe aber immer noch nicht wann man am besten welche Düse nimmt.
     
    S

    SebDob

    Mitglied
    Typ U hab ich immernoch nicht gefunden. Link?

    Nahbereich? Bei 1,5m?

    Manchmal ist es einfach nur der Nachfolger...
     
  • N

    nu_81

    Mitglied
    Hier der Link:
    xhttps://www.rainbird.de/produkte/duesen/typenreihe-u

    Vorne bitte das x wegnehmen. Ich darf leider hier keine Links posten.
     
    S

    SebDob

    Mitglied
    Nunja, Profiliga... Vllt haltbarer? Was hält dich ab, den Hersteller anzuschreiben?
     
    N

    nu_81

    Mitglied
    Da ich mir noch immer recht unsicher bin ob ich nun die He-VAN Düsen oder doch die R-VAN einsetzten sollte, habe ich beschlossen die Anlage auf Basis der HE-VAN Düsen zu planen und falls ich dann ggf. unzufrieden sein sollte den Kopf auf R-VAN umzurüsten.
    Aufgrund des geringen Preis der He-VAN Düsen würde sich der Verlust auch stark in Grenzen halten.
    Somit werde ich auch keine Druckregulierten Gehäuse einbauen.

    Nun stelle ich mir jedoch noch folgende Frage:
    Die He-VAN Düsen brauchen einen Druck von (maximal ?) 2,1 bar, die R-VAN optimalerweise 3,1 bar.
    Die R-VAN haben scheinbar die Hälfte an Wasserbedarf (eventuell sogar noch etwas weniger).

    Die Pumpe scheint laut Eimertests folgende Wassermengen zu liefern:
    - bei 3 bar ca. 3075 l/h
    - bei 3,5 Bar ca. 2450 l/h
    - bei 4 Bar 1800 l/h

    Die Zuleitung zur Anschlussbox in 32mm ist ca. 25m lang, laut Druckverlust.de ca. 0,1 bar.
    Die 25mm Leitung zum letzten Regner ist maximal 26m lang, somit ca. 0,32 bar Verlust.
    zzgl. Magnetventile, Bögen, etc. sollte ich somit mit einem Geamtdruckverlust von ca. 1 bar rechnen.

    Kann ich nun somit die Kreise mit ca. 3000 l/h für die He-VAN Düsen planen
    und ggf. problemlos später auf die R-VAN wechseln?
    Also, hebt der niedrigere Wasserverbrauch der R-VAN Düsen den Druck auf den dann benötigten Druck ?
    Oder sollte ich hier ggf. schon von vorne herein mit weniger Wasser bei den HE-VAN Düsen planen?

    Gruß
    Nu
     
    Zuletzt bearbeitet:
    merls

    merls

    Foren-Urgestein
    Ob der niedrigere Wasserverbrauch den Druck entsprechend weit anhebt kannst du berechnen.
    Anhand deiner testwerte kann du eine Pumpenkurve zeichnen.

    Nun planst du die Anzahl der Regner mit ihren Sprühwinkeln mit HE-VAN und schaust das der Wasserverbrauch
    und der Druck dafür stimmt. Wasserverbrauch/Stunde aufschreiben.

    Nun nimmst du die Anzahl der verplanten Regner und rechnest die Verbrauch mit R-VAN zusammen.
    Nun gehst du mit diesem Wasservrbauch in deine selbst gemalte Pumpenkurve und schaust wo du Druckmäßig landest. UNd schwups weisst du ob das hinhaut.
    Wenn es nicht hinhaut planst du entsprechend weniger Regner pro Strang damit es passt.

    Angst vor zuviel Druck brauchst du glaube ich auch bei den HE-Vans nicht haben. Meine laufen auch bei 3 Bar Fließdruck und ich sehe bisher keinerlei Probleme.
     
    N

    nu_81

    Mitglied
    Vielen Dank, das werde ich dann nun berechnen.
    Stimmen meine Überlegungen zum Druckverlust bis dahin?
    Die R-VAN haben einen Druckbedarf von 3,1 bar, somit sollte ich also die Wassermenge bei einem Fließdruck von ca. 4 bar ansetzen.
    Bei den He-VAN mit dem Druckbedarf von 2,1 entsprechend mit dem Fließdruck von ca. 3 bar.

    Richtig so?
     
    N

    nu_81

    Mitglied
    Habe es nun mal durchgerechnet und es scheint zu funktionieren.
    Die niedrigere Wassermenge scheint somit den Druck auf das erforderliche Maß zu heben.

    Allerdings habe ich oben bei der Angabe der Druckverluste falsche Werte angegeben, da ich versehentlich mit dem PE Außendurchmesser gerechnet habe.
    Wenn ich für PE 32 = 26,2mm und PE 25 = 20 mm Innendurchmesser rechne
    komme ich auf Druckverluste von:

    - 25m 32er PE - ca. 0,25 bar Druckverlust.
    - 26m 25er PE - ca. 0,94 bar Druckverlust.

    Dies ist mir bei dem 25er Rohr deutlich zu viel, deshalb werde ich durchgehend 32er Rohr verlegen.
    Auch wenn ich hier einmal kurz (ca. 1 Meter) auf eine 25er reduzieren muss um die vorhandene Leitung unter einem Weg zu nutzen.
    Laut Druckverlust.de sollte diese kurzzeitige Reduzierung auch nur einen Druckverlust von insgesamt ca. 0,06 bar bedeuten.

    Also nochmal vielen Dank!
     
    N

    nu_81

    Mitglied
    Wobei der Druckverlust hier wahrscheinlich ja nicht absolut angesetzt werden kann.
    Dieser sollte doch eigentlich in Abhängigkeit zum Wasserbedarf stehen.
    Wenn ich also gleich zu Anfang den Kreis aufteile habe ich ja nur noch die Hälfte an Durchflussmenge und somit reduziert sich doch auch der Druckverlust.
    Im Grunde müsste sich der Druckverlust auch immer weiter reduzieren, desto näher ich den letzten Regner komme und desto öfter ich mittels T-Stück den Kreis weiter aufteile.

    Wenn ich das Überschlage sollte der Druckverlust wesentlich kleiner ausfallen, sodass eigentlich ein 25mm Rohr locker reichen sollte um max. 3m³/h an alle Regner zu bringen.

    Ich werde es aber trotzdem mit 32er legen um die Druckverlust Differenzen innerhalb des Kreises so klein wie möglich zu halten.
     
    Zuletzt bearbeitet:
    merls

    merls

    Foren-Urgestein
    Naja jedes T-Stück hat ja auch wieder einen Druckverlust.
    Ob sich das exakt aufhebt kann ich dir aber nicht sagen.
     
    S

    SebDob

    Mitglied
    Das ist aber relativ gering. Ich habs bei 0,0X bar dann letztendlich rausgelassen...
     
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