Stangenbohnen pflanzen

Rosenfred

Rosenfred

Neuling
Hallo ihr Experten,


ich würde gerne Stangenbohnen im Frühjahr pflanzen. Ich möchte nicht an Stangen hoch ziehen, sondern an Schnüre, (kleines Gärtchen/Platzmangel). Mein Plan: Ich habe am Übergang vom Hof zum Garten eine alte Rebe, die an einem dicken Draht entlang gewachsen ist. Nun habe ich die Idee im Beet darunter Stangenbohnen zu Pflanzen und die Ranken an Schüre hochwachsen zu lassen. Der Boden ist sehr sandig.
Dazu habe ich als Neuling Fragen:
Könnte das klappen?
Muss ich für Dünger verwenden?
Wann soll ich die Bohnen setzen?


Für eine Antwort wäre ich dankbar.


Gruß
Jürgen
 
  • K

    Kapha

    Guest
    Bei sandigem Boden solltest du etwas Mistund Kompost einarbeiten , solltest du keinen lehmigen Boden zur Verfügung haben .
    Bohnen brauchen nicht viel Nährstoffe , also nur am Angang etwas mit einarbeiten .
    Beste Pflanz -oder Legezeit ist nach den letzten Frösten .
     
    O.v.F.

    O.v.F.

    Foren-Urgestein
    hallo Jürgen,


    möchte schnell sagen


    das mit den Stangenbohnen an Schnüren würde mich auch interessieren. die Idee ist nicht schlecht.
     
    K

    Kapha

    Guest
    An Schnüren geht ohne Probleme .
    Meine sind immer rüber zu den Gurkenschnüten , dort gefiel es denen besser als an den Stangen 😀😀
     
  • Conya

    Conya

    Foren-Urgestein
    Die Pflanzen lieben diese Schnüre weil es für sie einfacher und bequemer ist sich daran festzuwickeln, aber sie können auch an Bäumen hochwachsen. Es gibt Stangen zu kaufen die dürften ca. 2 bis 3 cm Durchmesser haben, in meinem Umfeld werden meist Fichtenstämmchen oder sonstiges Schwachholz verwendet dass etwa 5 bis 10 cm Durchmesser hat, aber da sie ähnlich ranken wie Winden können sie fast an allem hochkraxeln was sie finden.

    Gruß Conya
     
  • Conya

    Conya

    Foren-Urgestein
    Ja klar, Rosenbögen, Bäume, Leitern, Fallrohre, Wäschespinne, die wickeln alles ein was man ihnen anbietet.

    Gruß Conya
     
    T

    Tubirubi

    Guest
    Au fein, habe mir gerade 4 Rosenbögen bestellt (ganz billige). Habe mir gedacht, dass ich da ja eventuell auch noch Schnüre spannen kann oder so. Mal gucken.
     
    T

    Tubirubi

    Guest
    Wie viel Bohnen kann ich da pro "Fuß" legen?


    Und kann ich dann da Kürbis drunter wachsen lassen?
    Bin von der Idee mit der Milpa irgendwie weg... Möchte was andere machen.
     
  • Conya

    Conya

    Foren-Urgestein
    Ich setze nie mehr als 5 Korn pro Stange, bei Feuerbohnen nur 2 bis 3 da diese meist sehr starkwüchsig sind, ich denke das kannst Du so auch pro "Fuß" übernehmen.
    Und ja, Kürbis kann darunter wachsen.

    Mein Vater hatte mal ein großes rechteckiges Gerüst aus dünnen Baumstämmen (Schwachholz) gebaut und Stangenbohnen dran gesetzt die auch eine Art "Dach" gebildet haben. Innerhalb dieser Konstruktion wuchsen Gurken, Möhren, Salat usw. im Beet und zwischen die Bohnen hatte er einen Schlauch mit feinen Sprühlöchern gewickelt... das funktionierte fast wie ein Gewächshaus, innerhalb der "Bohnenhalle" war immer ein feuchtwarmes Wucherklima.

    Gruß Conya
     
    T

    Tubirubi

    Guest
    5 Korn pro Seite, oder pro Fuß? Die Bögen sind immer ca. 36 cm breit von Fuß zu Fuß. Aber die Gurken wollen doch auch ranken, oder nicht? Wie geht das denn dann?
    Könnte ja vielleicht innen, um 90 ° gedreht einen weiteren Bogen, in halber Höhe aufbauen. Was denkst Du?
     
    Conya

    Conya

    Foren-Urgestein
    Pro Fuß, auf 36 cm gerechnet kannste durchaus 10 Korn legen.
    Der zusätzliche Bogen wäre natürlich machbar, aber den werden die Bohnen dann sicher zusätzlich erobern.

    Bei meinem Vater mussten die Gurken sich das Gerüst mit den Bohnen teilen, bzw. die Einlegegurken wuchsen am Boden ohne Rankhilfe.

    Gruß Conya
     
    T

    Tubirubi

    Guest
    Oh, nee. Das gibt dann ja völliges Chaos, wenn die da auch noch wachsen. Dann lieber nicht der niedrige Bogen. Also ne Gurke an der selben Seite, oder von der anderen Seite? Muss ich die vorziehen?
     
    Conya

    Conya

    Foren-Urgestein
    Hmm, ich würde sie vorziehen und irgendwo mit ranpflanzen wenn sie so groß ist dass sie eine Stütze, bzw. Kletterhilfe braucht. Die wird sich dann schon durch die Bohnen wurschteln, ähnlich wie sie es auch bei Tomaten usw. macht.

    Gruß Conya
     
    T

    Tubirubi

    Guest
    ok Danke! Das wird bestimmt schön. Steckrüben mag ich nämlich nicht mehr.
     
    Conya

    Conya

    Foren-Urgestein
    Schau mal, so sieht das aus wenn sich Gurken irgendwo durchs Grünzeug wühlen müssen... das ist zwar im GWH, aber draußen funktioniert das auch.

    Gruß Conya
     

    Anhänge

    T

    thomash

    Foren-Urgestein
    Mein Vater hatte mal ein großes rechteckiges Gerüst aus dünnen Baumstämmen (Schwachholz) gebaut und Stangenbohnen dran gesetzt die auch eine Art "Dach" gebildet haben. Innerhalb dieser Konstruktion wuchsen Gurken, Möhren, Salat usw. im Beet und zwischen die Bohnen hatte er einen Schlauch mit feinen Sprühlöchern gewickelt... das funktionierte fast wie ein Gewächshaus, innerhalb der "Bohnenhalle" war immer ein feuchtwarmes Wucherklima.

    Gruß Conya
    Dein Vater gefällt mir - ein cleverer Mann;)

    Die Idee mit dem Bohnen GWH (wenn ich es mal so nennen darf) macht durchaus Sinn und erinnert mich etwas an ein Indianerbeet.
    Beim Indianerbeet oder auch 3 Schwestern genannt, werden Mais, Kürbisse und Bohnen gepflanzt. Die Bohnen haben die eigenschaft durch die Knöllchen im Wurzelbereich Stickstoff auszubilden, was Mais und Kürbis dringend brauchen.
    Mais diente damals (die Bohnen sollten schwachwüchsig sein) als Rankhilfe und der Kürbis deckt den Boden ab gegen das austrocknen.

    Bei dem Bohnen GWH von Conyas Vater wird dies offenbar ähnlich gemacht.
    Die Bohnen sind wiederum der Stickstofflieferant für die gurken am Boden.
    Der Salat und die Karotten sind nicht so sonnenhungrig und so verhindert man im Innern, das der Salat zu früh schießt. die Gurken sind wiederum am Boden gegen die Austrocknung.

    Als Freund der Mischkultur finde ich die Idee toll.

    Zum Thema zurück
    Würdest du eine Bohne fragen ob diese am Baum ranken oder an einer Schnur, dann würde die Bohne sich für die Schnur entscheiden.
    Je dünner die Rankhilfe, desto leichter fällt es der Bohne zu ranken.
    Nachteil könnte höchstens sein, dass diese dann noch höher hinaus will als ohnedies, was aber nicht schlimm ist, denn man kann diese einfach wieder nach unten wachsen lassen.

    Auf unserem Lehmboden dünge ich Bohnen nicht. Auf Sandboden ist jedoch eine Düngergabe mit Kompost und oder Mist sichererlich wichtig. Ein späteres Düngen wie man es bei vielen anderen Pflanzen machen muss sollte nach meiner Meinung auch nochmal erfolgen, allerdings deutlich sparsamer als es andere Pflanzen brauchen.

    Stattdessen würde ich dicht bei den Bohnen einen stickstofffresser pflanzen.
    Freilandgeeignete Einlegegurken oder Kürbisse sind meist die erste Wahl, weil es denen wenig schadet, wenn ihnen die Bohne ein wenig der Sonne raubt, deswegen werden diese auch den Tomaten vorgezogen.

    Wann säen
    Scherz: "Wieso darf man im Frühjahr kein Radio im Garten hören? Wenn die Bohne beim Wetterbericht zufällig mithört dass Frost kommt geht sie schon vor Panik ein".
    Es gibt kaum eine Pflanze im Garten die so anfällig ist für Frost wie Bohnen.
    Daher ziehe ich die Bohnen ab April auf der Fensterbank vor und setze diese dann erst Mitte Mai in den Garten.
    Durch das Vorziehen, kann ich 2 Generationen Bohnen im Garten pflanzen.
    Sobald die Bohnenernte los geht ziehe ich bereits wiederum die 2. Generation Bohnen an der Fensterbank vor und kann im Idealfall bis zum Frost ernten.

    Bohnen kann man auch gut in Kübeln auf Balkon oder Terasse ziehen. Dann braucht man jedoch einen extrem großen und tiefen Kübel (20l.)
     
    K

    Kapha

    Guest
    Kürbis je nach Sorte ist unter Bohnen do eine Sache ( aus eigener Erfahrung )

    Kürbisse brauchen relativ viel Nährstoffe , Bohnen nicht .

    Was das klettern angeht sind rauches Tannenholz ( Fichte etc ) , Schnürre und alle rauhen Materialien gut . Bei glatten oberflächen bekommen sie Probleme , da muss man oft nachhelfen mit anbinden .
     
    T

    thomash

    Foren-Urgestein
    Kürbis je nach Sorte ist unter Bohnen do eine Sache ( aus eigener Erfahrung )

    Kürbisse brauchen relativ viel Nährstoffe , Bohnen nicht .
    Bei unserem Lehmboden, der laut Bodenuntersuchung nur mittelmäßig gedüngt ist hatte das immer gut funktioniert. Es waren zwar nicht die größten Kürbisse (eher klein) aber ansonsten ganz ok.
    Beim Sandboden fehlen mir natürlich die Erfahrungen und ich vermute dass man da mit solch einem Nimmersatt am Boden schon öfters nachdüngen muss, denn auch mit dem Zusatzstickstoff der Bohnen dürfte das nicht ausreichen.
     
    T

    Tubirubi

    Guest
    Conya, wie groß war die Bohnenhalle etwa?
    Ich hatte gedacht, ich setze die Bögen nebeneinander. Oder macht es mehr Sinn, die als Tunnel zu bauen? Wird dann ja aber auch sehr schattig drin.

    Was könnte man innerhalb alles setzten, auch Rote Bete?
    Und wenn ich an jede Seite 10 Bohnen setze, sind das 20 pro Torbogen. Ist das nicht zuviel?
    Die Bögen sind 2,40 hoch wovon wohl so 2m höhe nutzbar ist (Rest ist in der Erde).
     
    T

    thomash

    Foren-Urgestein
    Ich kenne deinen Rosebogen nicht aber das müßte so passen 5 an jedes Eck. Die 2 5er PAckete sind dann zwar nur ca. 15 cm auseiander aber es kommt mehr auf die Rankfläche an als auf die Erde in der sie sind.
    Ich lege immer 6 um die eine Stange weil eine meistens nicht aufgeht. Das wären dann 12 auf die Linke Seite und 12 auf die rechte Seite. In der Mitte begnene sie sich dann und wachsen über einader her.
     
    Conya

    Conya

    Foren-Urgestein
    Die Bohnenhalle war etwa 4 X 12 Meter, aber mit entsprechender Konstruktion lässt sich das beliebig vergrößern.

    Sollen die Bohnen nur an den Bogen ranken dann reicht auch die Hälfte der Samen, können sie seitlich auf Schnüre oder sonstige Kletterhilfen ausweichen dürfen es auch 10 pro Seite sein.

    In so einen "Tunnel" kann man alles pflanzen was auch im Halbschatten problemlos wächst, also auch Rote Bete.
    Rosenbogen sind nicht alle gleich in ihren Ausmaßen, wie ist denn der Abstand zwischen den beiden Seitenteilen?
    Bei 2 Meter Höhe würde ich keine Feuerbohnen an die Bogen setzen, die brauchen doch ein wenig mehr Spielraum nach oben, oder man muss sie seitwärts ablenken.

    Gruß Conya
     
    T

    Tubirubi

    Guest
    Gut, dann muss ich mir nur noch die Anordnung überlegen.
    Aber die Sache gefällt mir schon jetzt sehr gut. Müssten sich ja auch paar Jahre halten, solche Bögen, wenn ich die zum Winter wieder abbaue. Und wenn es ihnen zu glatt sein sollte an den Rohren, kann ich prima Fäden drüberspannen.
     
    T

    thomash

    Foren-Urgestein
    Ich hatte mal eine - vermeintlich - gute Idee:

    GWH_Beschattung.jpg

    Wir hatten Bohnen bis zum abwinken. Nachteil war, dass es im Innern des GWH so schattig wurde, dass die gurken nicht so recht in Fahrt kamen.

    Man sieht aber an dem Bild recht deutlich wie begeistert Bohnen an Schnüren hochwachsen.
     
    T

    Tubirubi

    Guest
    Sollen die Bohnen nur an den Bogen ranken dann reicht auch die Hälfte der Samen, können sie seitlich auf Schnüre oder sonstige Kletterhilfen ausweichen dürfen es auch 10 pro Seite sein.
    Wie sollen die denn seitlich auf Schnüre ausweichen? Nein das geht nicht seitlich.
    Außer ich baue die Tunnel mit Abstand dazwischen auf und ziehe dann Schnüre zwischen die Bögen. Aber so einen Riesentunnel wollte ich dann auch nicht machen.
    Sonst kann ich den nächsten Winter nicht Steckrüben- sondern Bohnendiät machen.

    Rosenbogen sind nicht alle gleich in ihren Ausmaßen, wie ist denn der Abstand zwischen den beiden Seitenteilen?
    Gruß Conya
    Verstehe die Frage nicht so richtig.

    Guck mal, die habe ich gekauft:

    http://www.ebay.de/itm/201179753843

    An anderer Stellen, wo sie die einzeln verkaufen, steht als Maß

    • Maße: ca. 140-170 x 200 x 38 cm


    Bei 2 Meter Höhe würde ich keine Feuerbohnen an die Bogen setzen, die brauchen doch ein wenig mehr Spielraum nach oben, oder man muss sie seitwärts ablenken.
    Ich habe doch auch keine Feuerbohnen, weißte doch, wegen des Verkreuzens und so...
     
    T

    thomash

    Foren-Urgestein
    hab gerade mit der Familie besprochen dass wir dies dieses Jahr wieder machen nur mit weniger Bohnen je Schnur.

    Von Damals weiß ich aber dass es tatsächlich funktioniert, dass je Schnur problemlos 5 Bohnen Ranken können.
    An meinen Bohnenstangen brauchten die Bohnen hingegen immer eine Starthilfe zum ranken (weil zu dick)
     
    T

    Tubirubi

    Guest
    Ja, Tomash, auf dem ersten Blick sieht das sehr praktisch aus.
    Aber ein GWH habe ich eh nicht. Meinen Unterstand hast Du ja schon gesehen. Da würde ich jetzt keine Bohnen wachsen lassen. Bin froh, wenn die Tomaten da schön Sonne bekommen.
     
    Conya

    Conya

    Foren-Urgestein
    Rosenfred

    Rosenfred

    Neuling
    Hallo zusammen,
    ich möchte mich einmal für eure Antworten bedanken.

    Nun Habe ich aber noch eine Frage:
    Kann ich normale Schnüre nehmen, oder ist es besser die etwas dickeren Naturschnüre zu nehmen?
    Verzeiht einem Anfänger
    Gruß
    Jürgen

    PS.:
    Ich war heute im Baumarkt um nach Stangenbohnen zu sehen.
    Sie hatten nur Bohnen, die beim anfühlen nicht sehr dick waren. Die Verkäuferin zeigte mir "Puffbohnen" .
    Was sind den das für Bohnen?
    Kann man daraus auch eine gute Suppe kochen?
    Such nach den "Dicken Bohnen" geht weiter, wenn ich beim nächsten Baumarkt/Gartencenter vorbei komme.

    Viele Fragen, aber ich hoffe, dass ich schlau gemacht werde.
     
    Zuletzt bearbeitet:
    T

    Tubirubi

    Guest
    Rosenfred, die Puffbohne ist auch als Ackerbohne bekannt. Ich kenne sie als Saubohne. Bildet sehr tiefe Wurzeln ( ca. 1m) und in den Schoten sind riesige Kerne. Meinst Du die wirklich?
    http://de.wikipedia.org/wiki/Ackerbohne


    Die meisten Stangenbohnen habe gar nicht so große Kerne. Zumeist isst man ja auch die Schoten. Feuerbohne (oder auch Prunkbohnen)- kerne sind größer.
    Möchtest Du die v.a. die Kerne oder die Schoten essen?
     
    T

    thomash

    Foren-Urgestein
    Du kannst jede rauhe Schnur nehmen die du rumliegen hast.

    Bei meinem Bild GWH Beschattung sieht man, dass dies sehr dünne Schnüre waren an denen sich 5 Bohnen ohne Probleme hochgehangelt hatten.
    Plastikbeschichtete Wäscheleinen würde ich hingegen auf keinem Fall nehmen weil diese zu glatt sind aber der Rest ist egal.

    Es gibt mehrere Arten von Bohnen. Die normalen Stangenbohnen im Samenhandel sind meines Wissens eher als Schnittbohnen geeignet. Dabei wird die komplette Schote im unreifen Zustand gegessen. Diese sind unter dem Strich natürlich auch ertragreicher weil man früher ernten kann und diese immer wieder treiben.

    Willst du nur das Innere der Bohnen essen, dann sind Saubohnen oder Puffbohnen das richtige.
    Was viele nicht wissen, gehören sie Saubohnen gar nicht zu den Bohnen, sondern zu den Wicken.
     
    K

    Kapha

    Guest
    @Rosenfred
    Was suchst du genau für Stangenbohnen ?

    Puffbohnen
    Dicke Bohnen ( zBsp Borlotti)
    Dünne grüne Bohnen ?
     
    Ambrosia

    Ambrosia

    Mitglied
    Sehe ich das richtig: man knotet die Schnüre direkt unten an der Bohnen- Wurzel an?
     
    T

    Tubirubi

    Guest
    Ich denke, man knotet am Haupttrieb der Bohnenpflanze an. Genau wie bei Tomaten auch, die man an der Schnur hochleitet.
     
    T

    thomash

    Foren-Urgestein
    Bei einer Schnur muss man in der Regel nur die Schnur anbeiten, den Rest machen die Bohnen alleine. Ist die Rankhilfe dicker, dann muss man den Bohnen eine Starthilfe geben, weil diese sonst am Boden rumranken.
    ICh binde dann meist um alle Bohnen und die Stange ganz locker eine Schnur, damit diese dicht am Stab sind, das reicht meist.

    Will man sie um den Stab wickeln dann muss man die Richtung Uhrzeigersinn beachten, denn Bohnen mögen nicht gegen den Uhrzeigersinn wachsen.
     
    K

    Kapha

    Guest
    Schnüre befestige ich grundsätzlich nur mit grossen Metalhaken im Boden , niemals an der Pflanze .
     
    K

    Kapha

    Guest
    Nun kommt auf das jeweilige Klima an .
    Aber ich denke wenn ein kräftiger Sturm grosse Metalhaken aus dem Boden reisst, wie uns letztes Jahr , dann reisst es Pflanzen sicher schnell mal aus .😉
     
    T

    Tubirubi

    Guest
    Ja, kann gut sein. Naja, ich will sie dann eh an diesen Rosentorbögen ziehen. Wenn der Winden den Bogen umwerfen sollte, dann sind die Bohnen sicher auch hops. Aber die Stelle ist ganz gut windgeschützt.
    Wie tief wurzeln Stangenbohnen denn ungefähr?
     
    T

    thomash

    Foren-Urgestein
    Nicht sehr tief, ich schätze 10cm

    Ich hab meine Schnüre an Holzstücken befestigt im Boden.
     
    T

    Tubirubi

    Guest
    ok, gut Danke. Wieder was gelernt.
    Allerdings auf dem Video, das tihei verlinkt hat, binden die die Schnüren unten an die Pflanze, oder habe ich mich verschaut?
     
    K

    Kapha

    Guest
    Kann gut sein , denn bei uns hat es auch einige solcher ganz schlauen Gärtner 😀
    Bis vorletztes Jahr so ein Hagelsturm kam und ihre Bohnen in der Luft wirbelten .

    Unsere waren zwar etwas zerzaust , standen aber noch und erholten sich 😊
     
    CHS411

    CHS411

    Mitglied
    Ich habe dieses Jahr auch vor, meine Stangenbohnen an Schnüren zu ziehen.

    Mein Plan bisher:
    2-3 Holzpflocken (2m Höhe und insg. auf 2-3m Länge) in den Boden rammen. Oben und Unten (ca. 10-15cm vom Boden) je eine Querstrebe verschrauben und dann zwischen den beiden Querstreben Schnüre im Abstand von je ca 50cm spannen.

    Mein Plan ist, dass ich die Querstreben inkl. Schnur im Herbst abschraube und ordentlich einlagere. Schaut vielleicht netter aus und hält so auch länger?!
     
    T

    Tubirubi

    Guest
    Ich habe dieses Jahr auch vor, meine Stangenbohnen an Schnüren zu ziehen.

    Mein Plan bisher:
    2-3 Holzpflocken (2m Höhe und insg. auf 2-3m Länge) in den Boden rammen. Oben und Unten (ca. 10-15cm vom Boden) je eine Querstrebe verschrauben und dann zwischen den beiden Querstreben Schnüre im Abstand von je ca 50cm spannen.

    Mein Plan ist, dass ich die Querstreben inkl. Schnur im Herbst abschraube und ordentlich einlagere. Schaut vielleicht netter aus und hält so auch länger?!

    Das hört sich doch auch gut an.
     
    T

    thomash

    Foren-Urgestein
    Gute Idee, Frage bleibt ob die Konstruktion die Windlast aushält.

    Zweites Problem: Eigentlich sollten Bohnen jedes Jahr einen Standortwechsel haben.
    Dies muss nicht konsequent so sein, reduziert aber Probleme mit Schädlingen und erhöht die Fruchtbarkeit.
    Ich kenne ein solches Projekt hab leider keinen Link dazu. Dort wurde es so gelöst, dass 2 solche Kontrukte im Garten stehen. An einer wachsen Bohnen, an der anderen Freiland-Einlegegurken, die man auch wachsen lassen kann und zu Salat verarbeiten.
    Jährlich wird dann der Standort gewechselt. Wenn die Bohnen abgeerntet sind werden nur die Triebe abgeschnitten und die Wurzeln bleiben im Boden die dann noch einige Zeit weiter Stickstoff freigeben, so erfreuen sich die Gurken über die zusätzliche Düngung.
     
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