Staudenexperten gesucht

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wilde Gärtnerin

wilde Gärtnerin

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Ich habe kein Glück mit Astilben....die verschwinden Immer...Momentan suche ich auch die kleinen Herzblumen (Dicentra formosa) Ich mußte ein Staudenbeet im Hühnerauslauf "retten" und dabei sind sie mit umgezogen. An irgendeiner versetzten Staude werden schon noch welche hängen....
Die großen "Tränenden Herzen" kommen schon mit Macht...Ich hoffe, sie werden ein langes Leben haben, denn sie stehen sehr sonnig und geschützt. Sollten sie aber nicht eher halbschattig stehen? Kann jemand was dazu sagen...?
Wenn du mit den höher wachsenden Astilben Pech hast, mahatari, denn versuch es doch mal den Teppich-Astilben (A. chinensis var. pumila z.B.), die vertragen deutlich mehr Trockenheit und gedeihen auch gut auf sonnigen Plätzen.
Oder höher wachsend und Trockenheit und etwas Sonne vertragend: A. chinensis var. taquetii 'Suberba'.
Insgesamt aber sind Astilben sehr empfindlich gegen Wurzeldruck; bräuchten als eine eher freie Fläche.

LG
wilde Gärtnerin
 
  • wilde Gärtnerin

    wilde Gärtnerin

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    Rittersporn mag meinen Boden absolut nicht (die Nachbarn haben das gleiche Problem).
    Deshalb hab ich bereits vor ungefähr 30 Jahren keine Stauden mehr gepflanzt; ab und zu - wenn ich daran denke - mach ich es wie luise: einjährigen Rittersporn säen, der passt sogar gut in mein Kiesbeet:)
    Ersatz sind inzwischen diverse Campanula-Arten und - wie bei Marmande: Staudenphlox; auch Eisenhut (ja, ich weiß!) Und, was bis vor zwei Jahren noch wunderbar geklappt hat, Schwalbenwurz-Enzian: bis die große Hitze kam.
    Probieren lohnt sich aber auf jeden Fall.
     
    Orangina

    Orangina

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    Da mein Garten einfach zu groß ist, möchte ich robuste Pflanzen, die nicht gepäppelt werden müssen.
    Wie wäre es für diesen Thread, wenn ihr mal eure langlebigen (und gerne pflegeleichten) Stauden-Helden nennt?
    Geht mir ganz genauso. Alle Stauden, die Ihr hier aufgezählt habt werden bei mir auch nix: Rittersporn, hoher Phlox,
    Astilben, Gaura, manche Funkien. Dafür wachsen aber in den Beeten welche, die sich den Platz selbst ausgesucht haben. Nur sind die dann nicht besonders schön arrangiert, heißt, die sind dann teilweise durch- und ineinander.
    Ich hab's aufgegeben, eingreifen zu wollen. Anscheinend habe Pflanzen auch einen eigenen Willen. :verrueckt:
    Ich hab mir vorgenommen, nur noch was zu pflanzen, was mit Trockenheit klar kommt. Das ist bei mir Stachys, Katzenminze, Muskatellersalbei, Sonnenauge, hohes Johanniskraut, Taglilien Flockenblume und natürlich alle möglichen Wurze und Mauerpfeffer.
    Wenn jemand Erfahrungen mit trockenheisresistenten Stauden hat - immer her mit den Namen, schließlich müssen wir die nächsten Jahre wohl mit heißeren Sommern rechnen.
     
    luise-ac

    luise-ac

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    Spontan fallen mir zwei Kandidaten dazu ein, der Kakasusgamander und die Blauraute. Beide trotzen Trockenheit und Hitze.
     
  • wilde Gärtnerin

    wilde Gärtnerin

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    Ich greif ja immer weniger in das Wachstumsgeschehen ein und so wächst auf unterschiedlichen Standorten auch immer mehr das, was sich dort wohlfühlt. Und so stellt sich immer wieder heraus, dass die Empfehungen der Gärtnereien und Staudenversender nicht immer stimmen. Da kommen noch viele andere Faktoren dazu (Kleinklima ist inzwischen für mich fast der wichtigste geworden).
    Neben dem Kiesgarten hab ich ja noch einen großen Gartenanteil mit Halbschatten und lichtem Schatten - und dirket vor der Südwand des Hauses ein größeres Beet mit extremer Trockenheit und Hitze - und da gedeihen die Disteln (Karden-, Kugel- und Edeldisteln), die Spornblume, die Bergminze. Schwertlilien, Brandkraut, Salvia, Junkerlilie, die gelbe Riesen-Flockenblume, meine besonderen Lieblinge: Schein-Sonnenhüte (E. pallida und paradoxa)...
    Fortsetzung folgt: muss jetzt Eier färben.....
     
  • Pyromella

    Pyromella

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    Ich schieb die Kugeldistel noch hinterher. Für Schnecken unappetitlich, von Bienen und Insekten geliebt und sie fühlen sich wohl bei Trockenheit und Hitze.

    Oh ja. Und wenn sich Kugeldisteln wohlfühlen, dann verbreiten sie sich. Ich kämpfe mittlerweile ein bischen darum, dass außer Kugeldisteln noch anderes in dem Beetteil wachsen darf, in dem sie ursprünglich gepflanzt wurden. (Der Lavendel davor steht wirklich auf bedrängtem Posten.)

    Ebenfalls auf der Blumenkannte, also in trockener, sonniger Lage, wachsen sehr gut die Telekien, Federmohn, Spornblumen und für den Herbst die Astern. Akeleien und gelber Waldscheinmohn mögen überall wachsen.
     
    Orangina

    Orangina

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    Ja, Kugeldisteln hab ich auch überall im Garten. Früher hab ich die an mir nicht passenden Stellen immer bekämpft, mittlerweile find ich's schön, wenn sie überall im großen Garten ein Plätzchen gefunden haben. Zur Blütezeit kann ich da stundenlang mit der Cam stehen und den Bienchen, Hummeln und anderen insektischen Besuchern beim Naschen zusehen.
    @luise-ac, nach Blauraute und Kaukasusgamander muss ich mal googeln. Danke.
     
    elis

    elis

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    Ihr habt alle Recht. Ich habe mich von bestimmten Stauden einfach verabschiedet. Wie z.B. Rittersporn, Agastache,Ecinaceas. "Wer nicht hören will, muß fühlen" Man muß halt erst fühlen, damit man es glaubt.Mein Boden ist lehmhaltig, der ist zwar im Laufe der Jahre viel durchlässiger geworden durch die Kompostzugaben. Der hält im Winter die Feuchtigkeit einfach zu gut, das ist der Tod so mancher Stauden. Kann aber nichts ändern. Damit muß ich leben. Aber es gibt ja noch genug andere Stauden die das gerade lieben.
    Den einjährigen Rittersporn liebe ich auch so, der geht überall von selber auf. Diese schönen Farben, das entschädigt schon irgendwie. Das Leinkraut lasse ich auch oft stehen, das paßt auch immer, oder das Mutterkraut. Bei mir sieht es oft richtig wild aus. Das Leinkraut und das Mutterkraut, wenn verblüht ist, schneide ich es runter, es kommt schnell wieder und blüht wieder. Sehr dankbare Pflanzen. So entsteht jedes Jahr immer ein neues Bild. Habe mir gerade Bilder angeschaut, die ich hier reinstellen will, das sehe ich wieder welche Vielfalt ich im Garten habe.
    Den Mohn liebe ich ja auch so, immer andere Farben. Den reiße ich dann einfach aus, wenn er verblüht ist, außer ich will eine bestimmte Farbe haben, dann lasse ich sie ausreifen.
    lg.elis
     

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  • G

    Galileo

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    Ich habe kein Glück mit Astilben....die verschwinden Immer...
    Hi @mahatari
    Ich hatte über viele Jahre weit über 20 Sorten im Garten, nachdem ich mich während eines Aufenthaltes in Oberschwaben in diese Stauden verliebt hatte.
    Nur wenige, wie die sonnenverträgliche"Pumilla" und moderne Hybriden, kommen ohne sauren humosen Boden aus. Wird auf anderen Böden nicht immerwieder mit Schwarztorf und Rindenmulch ergänzt, ziehen sie sich leider zurück.
     
    M

    mahatari

    Mitglied
    Hi @mahatari
    Ich hatte über viele Jahre weit über 20 Sorten im Garten, nachdem ich mich während eines Aufenthaltes in Oberschwaben in diese Stauden verliebt hatte.
    Nur wenige, wie die sonnenverträgliche"Pumilla" und moderne Hybriden, kommen ohne sauren humosen Boden aus. Wird auf anderen Böden nicht immerwieder mit Schwarztorf und Rindenmulch ergänzt, ziehen sie sich leider zurück.
    Danke, das werde ich mir merken....wir haben Kalkboden....meine Rhododendren stehen alle in durchgesägten Regentonnen. in saurem Boden...auch damit kein Regenwasser Kalkerde auf die Pflanzstelle schwemmt...seitdem gedeihen meine Rhodos prächtig...ich werde einen Neuanfang mit Astilben für meine Schattenbereiche starten...

    @elis Danke für die wunderschönen Bilder....
     
    G

    Galileo

    Mitglied
    Danke, das werde ich mir merken....wir haben Kalkboden...
    ich werde einen Neuanfang mit Astilben für meine Schattenbereiche starten...
    Ich habe unter ähnlichen Bedingungen ein Rhodobeet allseitig mit Rhizomsperre (60 cm tief) eingefasst, damit kein kalkangereichertes Wasser von den Seiten ins Beet drückt - funktioniert super.
    Damit die angemischte Erde aus 2/3 RhodoPflanzsubstrat und 1/3 örtlicher Boden sauer bleibt, verteile ich jedes Jahr anfallende trockene Fichtennadeln darauf.
    Für Astilben sollte eine 40 cm tiefe reichende Einfassung genügen. Astilbe_taq. Superba.jpg Eine Superba hinter Bergenia
     
    Zuletzt bearbeitet:
    elis

    elis

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    Hallo !

    Ja, bei mir summt und brummt es im Sommer, das fällt richtig auf, wenn ich z.B. in anderen Gärten schaue. Habe auch viele Insektenhotels aufgehängt, da sind immer viele Löcher gefüllt. Ich habe jetzt auch viele Lerchensporne, die wieder einziehen, das sind die Insekten ganz wild drauf.
    Meine Rose Juanita ist auch ein richtiges Insektenmonster. Die macht mir auch viel Freude. Die blüht den ganzen Sommer, da gibts viel Futter. Auf der Terasse habe ich auch immer 2 verschiedene Wildbasilikumsorten stehen, nur für die Wildbienen. Da kommen so kleine, die sieht man kaum. Da kann man die Blätter ernten, schneide immer einen Teil zurück wenn sie verblüht haben, dann ist ständig was für die Wildbienen da.

    lg. elis
     

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    wilde Gärtnerin

    wilde Gärtnerin

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    Wenn ich mal ein wenig dazwischen funken darf: so habe ich mir den Thread nicht vorgestellt, dass eine Erweiterung zum eigenen Gartenthread hier stattfindet.

    Tut mir Leid, elis; aber es geht um Stauden:-(
     
    wilde Gärtnerin

    wilde Gärtnerin

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    Vielleicht wäre es sinnvoll damit zu beginnen, was im Frühling an Stauden im Garten wächst, gerade auch in Hinsicht darauf, wie gut sie über den Winter gekommen sind, wo die Ausfälle besonders hoch sind und was sich seit Jahren bewährt hat.
    Auch Stauden, die Bienen erstes Futter bieten.
    Wäre das ein Weg?
    Natürlich immer mit Fragen dazwischen zu eiligen Problemen.

    LG wilde Gärtnerin
     
    londoncybercat7

    londoncybercat7

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    @wilde Gärtnerin
    Aber Beispielfotos aus dem eigenen Garten zum Thema finde ich schon ok und hilfreich.
    @alle
    Ich habe diese Woche zum ersten mal 3 Frühlingsplatterbsen (Lathyrus vernus) gepflanzt, die sollen ja ein wichtiges frühes Hummel- und Bienenfutter sein, hat damit schon jemand Erfahrungen gemacht?
     
    wilde Gärtnerin

    wilde Gärtnerin

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    Zum Thema immer willkommen, londoncybercat: also Stauden!

    Frühlingsplatterbse: hab ich bereits seit vielen Jahren; ich erinnere mich, als ich die zum ersten Mal vorstellte, kannte die kaum jemand.

    Dieses Foto ist von 2011 oder 2012

    DSCN4490.JPG

    Ich hatte sie zuerst in den vollen Schatten gepflanzt, das hat ihnen nicht so behagt; dann eher halbschattig bis lichtschattig. Da wird es ihnen inzwischen durch die heißen Sommer wieder zu warm.
    Also wieder ab in Richtung Schatten. Einigermaßen Trockenheit vertragen sie ganz gut.
    Interessant ist die Veränderung der Blütenfarbe: Sobald sich das helle Puprurlila zu Blau hin verfärbt, werden die Blüten für Bienen und Co uninteressant: Signal: alles abgeernet, da gibts kein Futter mehr;-)
     
    M

    mahatari

    Mitglied
    @wilde Gärtnerin
    Aber Beispielfotos aus dem eigenen Garten zum Thema finde ich schon ok und hilfreich.
    @alle
    Ich habe diese Woche zum ersten mal 3 Frühlingsplatterbsen (Lathyrus vernus) gepflanzt, die sollen ja ein wichtiges frühes Hummel- und Bienenfutter sein, hat damit schon jemand Erfahrungen gemacht?
    Ich habe sie seit Jahren im Garten...aber als frühes Bienen-und Hummelfutter sind sie mir nicht in Erinnerung. Meine haben eine wunderschöne pinke Farbe, leider hat sich bei einer Staude eine in bläulich ausgesät...

    Gefunden in Pflanzenportäts von A-Z
    Lathyrus vernus Frühlingsplatterbse

    eine kleine Frühlingsstaude in einer wunderschönen Farbe. Es gibt sie auch in blau,aber da ist sie lange nicht so dekorativ.
    Man kann sie durch Samen selbst problemlos vermehren
    Lathyrus vernus2.JPG
     
    luise-ac

    luise-ac

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    Ich möchte die Elfenblume vorstellen.
    Der botanische Name ist Epimedium.
    Ein guter Bodendecker für schattige Plätze.
    Sie ist winterhart bis -15 Grad und blüht von April bis Mai.
    Sie hat hübsche kleine filigran Blüten, die, wie der Name schon sagt, an Elfen erinnern.
    Es gibt drei Wildbienenarten, die ihre Pollen sammeln.
    Die rostrote Mauerbiene, die gehörnte Mauerbiene und die Frühlingspelzbiene.
    Ich habe mehrere Sorten, die ich in einem schattigen Beet unter einem
    Ahorn gepflanzt habe.

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    elis

    elis

    Foren-Urgestein
    Hallo !

    Die Frühlingsplatterbse habe auch schon seit vielen Jahren, da kannte sie bei uns auch noch niemand. Sie sät sich auch aus.
    Die Epemediums liebe ich auch, habe verschiedene Sorten. Habe sie im Feb. schon zurückgeschnitten, jetzt sehe ich schon die Blütenstände. Sie wachsen bei mir im Schatten, unter Bäumen. Sie wollen schön in Ruhe gelassen werden, dann verbreiten sie sich gut. Sie sehen das ganze Jahr gut aus.

    lg.elis
     

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    londoncybercat7

    londoncybercat7

    Foren-Urgestein
    Hallo @elis,
    weißt du noch wie viele Elfenblumen du ursprünglich gepflanzt hast? Ich habe ca. 4-5 in ein ca. 2qm großes schattiges Beet gepflanzt und die sehen ziemlich verloren aus und vermehren sich auch nicht wirklich. Was kann ich Gutes für sie tun?
    @wilde Gärtnerin
    Das mit der Veränderung bei der Blütenfarbe bei der Platterbse habe ich auch schon über den Natternkopf gehört, dass nach der Farbveränderung nichts mehr für die Bienen zu holen ist.
    Und noch mal danke für diesen Thread, hier fühle ich mich wohl, da es mal ausschließlich um ein gärtnerisches Thema und entsprechende Tipps geht!
    @an alle
    Vielleicht auch interessant hier: woher bekommt ihr Stauden, die nicht im Standardsortiment der Gartenmärkte und Gärtnereien vorhanden sind? Für mich sind Pflanzenbörsen und -märkte immer eine gute Quelle, um mal an besondere Schätzchen zu kommen, ab und zu mal ein Geschenk eines befreundeten Gartenmenschen.
    LG
    Martina
     
    elis

    elis

    Foren-Urgestein
    Hallo Martina !

    Das ware jeweils eine Sorte. Die stehen unter der gemeinen Eibe, das ist nur Laub als Bodenbedeckung von der Rotbuche nebenan. Die haben dort ihre Ruhe, da komme ich nur hin, wenn ich sie im Feb. zurückschneide. Da ist es auch sehr trocken. Gieße ab und zu nach dem Rückschnitt mal ein paar Kannen Wasser hin. Meine Freundin hatte zwei riesige Buchen in ihrem Garten stehen, da wollte nichts darunter wachsen. Habe ihr empfohlen, dort Epimediums hinzupflanzen. Das sind schon große Flecken geworden. Die lieben so magere trockene Standorte scheinbar.
    Schau mal bei Stauden Gaismayer, oder Sarastro rein, da findest Du echte Raritäten. Ich bin ja auch oft auf Gartenmärkten fündig geworden, aber leider war ja voriges Jahr nichts und heuer sieht es auch schlecht aus.


    Winterharte Stauden für Sonne bis Schatten | SARASTRO Stauden
    Die versenden ja alle und haben gute Ware.

    lg. elis


    Auf dem Bild sieht man 3 verschiedenen Eiben, im Vordergrund einen großen Epi-fleck, dahinter sind auf den vorher gezeigten Bilder die anderen Sorten. Die Bilder habe ich von außen gemacht, von der Einfahr aus.
     

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    schreberin

    schreberin

    Mitglied
    Pflanzenbörsen liebe ich. Schöne und seltene Stauden bringe ich mir oft auch von Besuchen bei den Offenen Gärten mit, da dort fast immer auch Ableger angeboten werden.
    Ich bin aber auch immer dankbar für Gärtnerei/Gartentipps in anderen Regionen, wenn ich in der Nähe bin, besuche ich sie dann.
    Nächstes Wochenende besuche ich mit einer Freundin diese Gärtnerei:
    Sie wurde neulich mal in der Gartenflora vorgestellt.
    Ein wirklich ganz böses Pflaster ist der Berliner Staudenmarkt im Botanischen Garten, zu nichtcoronazeiten zwei mal im Jahr.
     
    Vitalis

    Vitalis

    Mitglied
    Ich liebe Stauden und finde es gut, dass hier ein reger Austausch stattfindet. :)

    Einen Rittersporn habe ich seit mindestens 8 Jahren im Garten und der wächst und blüht immer zuverlässig. Nach dem Umpflanzen an eine andere Stelle hat er sich berappelt und im vergangenen Jahr auch wieder toll geblüht. Die einfachen, ungefüllten Blüten locken viele Hummeln an.
    Er bekommt keine besondere Pflege. Im Frühling erhält er eine kleine Portion organischen Staudendünger und nach dem Verblühen wird er zurück geschnitten. Die Aufnahme ist vom Juni 2020.

    Rittersporn.jpg

    Da wir einen stark lehmhaltigen Boden haben, wachsen manche Stauden nicht gut. Ich habe im Sommer 2020 ein Experiment mit einem Kies-Beet begonnen. Der Herr Vitalis hat den Kasten gebaut und wir haben 15 cm hoch eine Kies-Mischung aufgefüllt. Darin sollen nun verschiedene Stauden wachsen. Bisher sind es blaue Edeldisteln, Bartblume, Sonnenröschen, Sandnelke und Bodendecker-Thymian.
    So schaut das Beet momentan aus:

    Erste Woche im April 2.jpg

    Ich bin gespannt auf den Sommer und freue mich auf die Blüten der Edeldisteln.

    PS: Die Tulpen waren schon vorher im Boden und haben sich durch die Kiesschicht gearbeitet. ;)
     
    wilde Gärtnerin

    wilde Gärtnerin

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    Ich freu mich, dass es nach einigen Anfangsschwierigkeiten nun doch klappt und dass euch der Austausch über Stauden interessiert und auch Spaß macht.
    Jetzt muss ich aber erst Oster-Kochen.....

    LG
     
    Vitalis

    Vitalis

    Mitglied
    Ich freu mich, dass es nach einigen Anfangsschwierigkeiten nun doch klappt und dass euch der Austausch über Stauden interessiert und auch Spaß macht.
    Ich habe leider momentan zu wenig Zeit für mein Hobby 'Garten'. Unser Enkelsohn braucht Zeit und Zuwendung und deshalb bin ich nur sporadisch hier im Forum unterwegs.

    Allen Staudenfreunden (und auch den Nicht-Staudenfreunden) wünsche ich frohe Osterfeiertage. :paar:
     
    elis

    elis

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    Habe gerade in der Mediathek einen Bericht über Elfenblumen gefunden. Das Video wurde bei Stauden-Gaismayer gedreht und den Gärtner kenne ich zufällig auch persönlich. Er hat als Gärtner auch schon bei Sarastro gearbeitet und dann bei Gaismayer und jetzt ist er selbstständig bei uns in Niederbayern.

    lg elis
     
    wilde Gärtnerin

    wilde Gärtnerin

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    Ich habe leider momentan zu wenig Zeit für mein Hobby 'Garten'. Unser Enkelsohn braucht Zeit und Zuwendung und deshalb bin ich nur sporadisch hier im Forum unterwegs.

    Allen Staudenfreunden (und auch den Nicht-Staudenfreunden) wünsche ich frohe Osterfeiertage. :paar:
    Danke fürs Beteiligen, vitalis.
    Hoffe, dein Enkelkind lässt dir doch mal ab und zu ein bisschen mehr Zeit.

    LG
     
    Pyromella

    Pyromella

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    Kann mir jemand von euch sagen, wann mit einem Austrieb des Muskatellersalbei zu rechnen ist?
    Ich hatte die letzten zwei Jahre ein paar Pflanzen im väterlichen Garten. Den ersten Winter haben sie mit ordentlicher Blattrosette überstanden. Diesen Herbst waren noch drei kräftige Pflanzen zu sehen, jetzt ist gar nichts zu finden. Ausgesämt müsste sich da aber genug haben, oder kann ich noch hoffen, dass die Mutterpflanzen auch neu austreiben?
    Wenn das alles unsicher ist, müsste ich nochmal welchen vorziehen, dank Opitzels großzügiger Abfüllung habe ich noch Saatgut.
     
    Pyromella

    Pyromella

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    O.k., danke. Dann säe ich noch welchen hier aus - meine Anzuchtbox ist ja auch noch nicht so schon bis zum Anschlag voll. :D
     
    Rosabelverde

    Rosabelverde

    Moderatrix
    Mitarbeiter
    Kann mir jemand von euch sagen, wann mit einem Austrieb des Muskatellersalbei zu rechnen ist?
    Meine sind auch schon da, und die Herbstrosetten haben sogar den eisigen Winter super überstanden.

    Elfenblumen sind für mich die (meist) unkomplizierten Stauden für den trocken Schatten.
    Ich weiß nicht, warum ich Elfenblumen immer für feuchtigkeistliebend halte und deshalb keine habe - trockenen Schatten kann ich genug bieten, also werde ich es doch mal mit ihnen versuchen. Vor allem die rotblühenden gefallen mir.
     
    Pyromella

    Pyromella

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    Danke. Im letzten Sommer hatte ich ja noch geglaubt, dass sich der Muskateller selbst um Nachwuchs kümmern würde - es hat ihn niemand frühzeitig geschnitten, er durfte sich nach Herzenslust aussämen.
     
    Orangina

    Orangina

    Foren-Urgestein
    Danke. Im letzten Sommer hatte ich ja noch geglaubt, dass sich der Muskateller selbst um Nachwuchs kümmern würde - es hat ihn niemand frühzeitig geschnitten, er durfte sich nach Herzenslust aussämen.
    Pyro, das macht er in der Regel auch. Kann es vielleicht sein, dass Du den Nachwuchs auf dem Boden (zwischen anderen Gewächsen?) noch nicht für voll nimmst? Muskatellersalbei ist im Babystadium nämlich noch ganz unscheinbar. Dafür lässt er sich aber so noch leicht verpflanzen. Später, wenn die Pflanze größer ist, macht man bei dem Unterfangen eher die lange Pfahlwurzel kaputt.
    Die Muskatellers, die ihre Lebensdauer überschritten haben, erkennst Du leicht: Sie sehen wirklich graubraun und mausetot aus - kannst Du ausgraben...
     
    Pyromella

    Pyromella

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    Mein Vater hatte die ganze Fläche mit dem Freischneider gemäht, da wuchs ja noch sehr viel Anderes, nicht nur Erwünschtes.

    Vielleicht finde ich beim nächsten Besuch ja doch noch Muskateller-Babys. Ich muss mal meine Bilder von der ersten Anzucht raussuchen, damit ich genau weiß, wie kleine Sämlinge aussehen.
     
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