trockener Kompost

Zero

Zero

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Hallo,

und schon wieder eine Frage.

Habe vom Bauhof Kompost geholt. Dieser ist trocken und hat wohl auch keinerlei Regenwürmer oder so. Ein wenig gröberes Material wie Holzstückchen/Ästchen sieht man noch.

Kann ich den bereits ins Blumenbeet geben? Muss ich den jetzt leicht einarbeiten oder einfach obenauf liegen lassen. Habe im I-net verschiedene Aussagen über einarbeiten oder einfach liegenlassen gelesen. Eine Abdeckung des Kompost auf dem Beet hatte ich eigentlich nicht vor. Oder soll ich erst noch die nächste Kälte- bzw. Frostperiode abwarten und dann erst starten?

Der Kompost soll natürlich zur Bodenverbesserung dienen, aber auch Nährstoffe mit einbringen, da lt. Bodenanalyse Stickstoff, Kalium, Eisen und Magnesium nicht ausreichend vorhanden sind.

Die bereits gelesenen Informationen im I-Net verwirren mich ehrlich gesagt mehr, als das sie mir helfen würden.

Über Eure Hilfe, welche für mich mehr Licht ins Dunkle bringen, wäre ich sehr dankbar.

LG Karin
 
  • R

    Rentner

    Guest
    Hallo Karin,
    Kompost nur flach in die oberste Bodenschicht einarbeiten und nicht untergraben.
    Da es kommende Woche nochmal winterlich werden soll, würde ich an deiner Stelle noch 1-2 Wochen mit dem Ausbringen warten.
     
    Zero

    Zero

    Foren-Urgestein
    Danke! Pit

    Man merkt schon an meiner Frage, dass ich noch gar nicht so gartenerfahren bin.

    LG Karin
     
    M

    Marsusmar

    Guest
    Sag mal hast du da einen Wildkater/Katze? als Avatar?

    Gruß Suse
     
  • Zero

    Zero

    Foren-Urgestein
    Hallo Suse,

    ja, das ist unsere Katze.
    Niemand weiss, ob sie eine reinrassige türkisch Angora ist oder nicht, denn sie war einmal ein Fundtier aus dem Wald.
    Ich selbst habe aber auch schon einmal etwas von einer türkisch Van? Katze gelesen bzw. ein Foto gesehen. M.E. kommt das eher hin.

    LG Karin
     
  • R

    Rentner

    Guest
    Auf dem kleinen Avatarbildchen hätte ich sie glatt für eine der vornehmen Norsk Skogkatt gehalten.
    Auf jeden Fall ist sie eine stattliche Erscheinung.
     
  • Zero

    Zero

    Foren-Urgestein
    Lieber Pit, da muss ich doch jetzt erst noch einmal googeln, bevor ich hier weiter im HG-net weiterlese.;)

    LG Karin
     
    Zero

    Zero

    Foren-Urgestein
    Haha, Norwegische Waldkatze meinst Du Pit.

    Nein, das wird sicherlich keine sein. Denn sie ist nicht so sonderlich groß, obwohl sie auch schon oft für einen Kater gehalten wurde. Aber sie ist ein Mädchen.

    Und sie hat auch kein Unterfell. Also einfach nur halblanges Fell.

    LG Karin
     
    M

    Marsusmar

    Guest
    Ein Freund aus Kinder und Jugendtagen den ich heute noch regelmäßig treffe, hatte einen Wildkater. War auch zu DDR Zeiten Tierpfleger. Der hat der Bezeichnung jede Ehre gemacht, zumal ich eine Dackercockermischlingslady hatte und die zwei in einem Plattenbau Kinderzimmerzimmer 2,5 x3.5 m bei stundenlangen Gesprächen ist eine herrliche Erinnerung.
    Ich wünsch dir viel Erfolg beim rausbekommen, was du da hast, er hat seinen auch im Wald gefunden. Der dürfte allerdings aus Westberlin gekommen sein. Wir haben damals im heutigen Kloster Lehnin gewohnt. Katzen wurden ja so gut wie gar nicht gezüchtet.

    Gruß Suse
     
  • Zero

    Zero

    Foren-Urgestein
    Hallo Suse,

    danke für Deine Info!

    Uns ist es eigentlich wurscht welche Rasse oder Mix sie ist, hauptsache wir mögen uns und sie hat sich prima hier eingelebt. Auch hat sie sozusagen endlich Ruhe verdient, da sie schon einiges mitgemacht hat.

    LG Karin
     
    Borstel2

    Borstel2

    Foren-Urgestein
    Tja ich weiss jetzt garnicht so richtig um was es hier geht ,um die Katze oder um den trockenen Kompost? Ich nehme aber an um den Kompost.Vom Bauhof würde
    ich nie wieder Kompost holen (einmal nie wieder)ich hatte danach nur "Unkraut"
    im Garten weil,zum Bauhof werden alle möglichen Abfälle gebracht,also auch "Unkräuter"mit ihren Samen und so ein Samenkorn kann bis zu 10 Jahren,egal wo,überleben.Niemals Unkraut was schon verblüht ist, auf den Kompost es sei denn er wird bei 90-100°C gedämpft.Deinen Kompost würde ich noch 1 Jahr liegenlassen,
    abgedeckt mit Pappe dass Wasser eindringen, aber die Sonne ihn nicht austrocknen
    kann,dann kommen auch die Würmer,denn Kompost ohne sie ist toter Kompost der
    nicht gesund ist

    Grüsse Bernd
     
    R

    Rentner

    Guest
    ...,dann kommen auch die Würmer,denn Kompost ohne sie ist toter Kompost der nicht gesund ist.
    Würmer halten sich nur dort auf, wo es was zu futtern gibt. Wenn der Kompost "fertig" ist, verschwinden die Würmer in andere, für sie wesentlich interessantere Schichten des Haufens.

    Am Leben wird der "fertige" Kompost durch Mikroorganismen erhalten, da braucht es kein Gewürm mehr.
     
    K

    Kapha

    Guest
    Tja Bernd , du wirst dich damit abfinden müssen das auch mal eine Katze zwischen dem Kompost herum schleicht :grins:

    Was Unkraut und Kompost angeht , kann ich dir nicht ganz zustimmen.
    Klar keine Unkräuter welche sich durch Wurzeln vermehren ode rganze Samenstände auf den Kompost geben.

    Was aber Unkräuter nur mit Blüten oder ohne angeht , so kann man dieses gut machen , indem man sie evt. antrocknen lässt und in die Mitte des Kompostes gibt , dort wo es am wärmsten wird.

    Wir haben 3 Kompostsilos und machen das seit Jahren so und haben sehr kontrollierbares Unkraut , trotz Kuhweide angrenzend.

    Ich selbst habe aber auch schon einmal etwas von einer türkisch Van? Katze gelesen bzw. ein Foto gesehen
    Ich hab 2 Mischlinge von Türkisch van und Main Coon :)
     
    Zero

    Zero

    Foren-Urgestein
    Hallo zusammen,

    ähm .... ein Arbeitskollege von GG hat auch schon erzählt er hätte sich durch den Kompost vom Bauhof lauter Unkraut in den Garten geholt. Solange es hoffentlich kein Giersch ist, ist es nicht wirklich weiter tragisch, finde ich.
    Außerdem wo und worin sollte ich denn den Kompost ein Jahr lang zwischenlagern? Wir haben nur einen kleinen Reihenhausgarten ... da hat ein Komposthaufen gar kein Platz.

    Wenn der Kompost auf dem Beet verteilt und leicht untergeharkt ist, dann kommen auch schon wieder die Würmer wenn es nass wird. Im Erdreich gibt es schon genügend oder zumindest sehr viele Regenwürmer und die brauchen mal wieder ordentlich was zu futtern. Grasschnitt und Holzhäcksel habe ich z.Zt. noch nicht zur Verfügung.

    LG Karin
     
    T

    thomash

    Foren-Urgestein
    ICh denke es ist schon alles gesagt ...

    Kompost ohne Würmer ist ein Hinweis (wenn auch nicht hundertprozentig gesichert), dass der Kompost reif ist. Reifer Kompost darf auch untergegraben werden.
    Reifer Kompost lagert in der Regel 2-3 Jahre, während der heimische Kompost selten mehr als 1 Jahr ablagert. Unreifer Kompost sollte nur zum Mulchen verwendet werden.

    Das keine Regenwürmer drin sind - wie schon gesagt wurde - liegt darin, dass die Regenwürmer von leckerem Futter angezogen wurden. Sobald der Kompost im Beet ausgebracht wird und sich durchmischt mit der anderen Gartenerde, wird dieser auch wieder von Regenwürmern besiedelt.

    Kompost aus dem Bauhof sollte entweder gedämpft oder bei hoher Hitze kompostiert sein und man kann davon ausgehen, sich wenig bis keine Unkräuter einzuhaneln. Auf unserem Hauseigenen Kompost werden z.b. auch Kürbisse, Mais .... dem Kompost zugeführt und dennoch spriest nicht an allen Orten ein neuer Kürbis aus der Erde. Vereinzelt kommt dies jedoch vor, weil dann die Kürbisse nicht im Inntern wo es heiß ist kompostierten, sondern zuweit außen. Bei einem ordentlich geführten Betriebshof muss aber davon ausgegangen werden dass der Kompost mehrfach umgeschichtet wird und solche Probleme nicht auftauchen dürften.

    Der Kompost von unserem Betriebshof ist mir 10mal lieber als jeder Sack Erde aus dem Baumarkt.
     
    R

    Rentner

    Guest
    Dachte ich auch, aber...

    Reifer Kompost darf auch untergegraben werden.
    Niemals! Kompost, ob reif oder halbreif, darf nur oberflächlich eingearbeitet werden, er braucht neben dem Bodenkontakt auch genügend Sauerstoff, damit seine Minibewohner überleben können.

    Reifer Kompost lagert in der Regel 2-3 Jahre, während der heimische Kompost selten mehr als 1 Jahr ablagert.
    Kompost, der länger als ein Jahr liegt, mineralisiert sich langsam aber sicher, d.h. dass organische Materie in anorganische Materie übergeht und dann ist er so gut wie wertlos.
     
    K

    Kapha

    Guest
    Da kann ich mich Rentner nur anschliessen , denn so lernte ich es auch im Kompostkurs den ich besuchte.:)
     
    T

    thomash

    Foren-Urgestein
    Du hast recht 3 Jahre sind zu lange hab nochmal nachgelesen.

    1 Jahr im Kompost
    1 Jahr ablagern als Erde

    Spielt aber eh keine Rolle, weil ohnedies keiner von uns den eigenen Kompost nochmal ein Jahr abgesiebt liegen läßt.

    Allerdings hängen die Zeiten auch stark vom Kompostierprozess selber ab. Ein gut gehender Komposthaufen schafft in der Tat auch eine Reifekompost innerhalb eines Jahres.

    Natürlich kann man Reifekompost einarbeiten, weil noch bis in 30-50cm Tiefe ausreichend Sauerstoff hingelangen kann. Tiefer wird diesen eh keiner eingraben wollen.
     
    R

    Rentner

    Guest
    Ein gut gehender Komposthaufen schafft in der Tat auch eine Reifekompost innerhalb eines Jahres.
    Wenn man es richtig macht, ist er sogar schon in 9 Monaten fertig. Mulchkompost bereits in 3 Monaten.

    Natürlich kann man Reifekompost einarbeiten, weil noch bis in 30-50cm Tiefe ausreichend Sauerstoff hingelangen kann.
    Die Schmerzgrenze liegt bei ca. 10cm Tiefe (bei leichten Sandböden). Kompost darf nur oberflächlich eingeharkt und nicht in einem halben Meter Tiefe beerdigt werden.
     
    T

    thomash

    Foren-Urgestein
    Die Wurmlöcher des Regenwurms erreichen eine Tiefe von 3m.
    Ersticken dann die armen Würmer?

    Tipp: Um den Reifegrad des Kompostes festzustellen einfach den Kressetest machen. Etwas Kresse in reiner Komposterde ansäen und wenn er gesund wächst ist der Kompost reif.

    Eigentlich ist die Diskussion egal, weil mit Kompost kann man ohnedies nicht viel falsch machen - oder vielleicht doch?

    BITTE NICHT NACHMACHEN!!!!!!!
    In einer Kompostanleitung von einer Universität für Agrarwirtschaft habe ich folgendes gelesen:

    - wenn der Kompost stinkt einen Deckel darauf machen
    - der Kompostplatz kann auch in der blanken Sonnen angelegt werden es gibt keinen Unterschied zum Schattenplatz.
     
    M

    Marsusmar

    Guest
    Wie jetzt, ich kann wenn wir es dann mal schaffen, in der selsbtgebauten "Kompost" holzmiete (die diesen Winter kräftig zusammengesackt ist) Erde zu finden, die nicht nutzen, um unseren Lehmboden beim Pflanzen setzen zu mischen?
    Heisst weiter Erde vom Penny, damit die Pflanzen eine Chance haben, Wurzeln bilden zu können?

    Zum abdecken, damit der Boden unserer Staudenschlange nicht zu Betonharter Oberfläche trocknet, nehmen wir im Beet Rindenmulch in den Rosenbeeeten haben wir Cotoneaster gepflanzt. Was beides hervorragend funktioniert und auch das Unkraut eindemmt.

    Suse :confused:
     
    T

    TineB.

    Guest
    Hallo thomash, Du verweist in Deinem Beitrag Nr.22 auf einen Artikel einer Univertsität.
    Weißt Du noch, wo das stand?
    Ich kann das nicht glauben.
     
    T

    thomash

    Foren-Urgestein
    Um es ganz genau zu machen habe ich das ganze 30 seiten starke Teil zu Kompostierung noch überflogen.

    Zur Dauer der Kompostierung:
    Bei einer sachgemäßen Kompostierung erreicht der Kompost nach 3 Monaten den Grad Frischekompost und nach einem Jahr den Grad Reifekompost.
    Dies bedingt jedoch, dass der Kompost ganzjährig gleichmäßig feucht bleibt und mindestens 3 mal im Jahr Umgesetzt wird.
    Da in privaten Kompostanlegen diese Voraussetzungen meist nicht gegeben sind verlängert sich die Kompostierung auf durschnittlich 2 Jahre.

    Zur Verwendung des Kompostes:
    Frischekompost wird häufig zum oberflächlichen Mulchen eingesetzt. Dadurch gehen die ausgewaschenen Nährstoffe nicht verloren, sondern kommen dem Pflanzenwachstum zu Gute. Frischekompost darf nicht für Wurzelgemüse eingesetzt werden.

    Reifekompost kann auch bis zu einer Tiefe von 50 cm eingegraben werden, da dieser die Wurzeln nicht verbrennt.
     
    T

    TineB.

    Guest
    Ich würde Kompost niemals 50 cm tief eingraben. Welche Pflanze soll denn dort unten die Nährstoffe rausholen?

    Ich arbeiten meinen Kompost immer oberflächlich ein.
     
    R

    Rentner

    Guest
    Eine Frage, thomash - wie lange kompostierst Du eigentlich schon in der Praxis?
     
    T

    thomash

    Foren-Urgestein
    Ich würde Kompost niemals 50 cm tief eingraben. Welche Pflanze soll denn dort unten die Nährstoffe rausholen?

    Ich arbeiten meinen Kompost immer oberflächlich ein.
    Ein Baum .... ich pflanze gerade 10 Bäume und laut Baumschule mit reifem Kompost im Pflanzloch.:)

    Natürlich ist 50cm als maximale Tiefe gemeint. Bei Tomaten sind es dann eher 10cm tief.

    Eine Frage, thomash - wie lange kompostierst Du eigentlich schon in der Praxis?
    30 Jahre müßte ungefair hinkommen.

    Hier mal ein Bild von meinem Kompostwall
    Komposthaufen.JPG
     
    T

    TineB.

    Guest
    Hallo thomash, Du verweist in Deinem Beitrag Nr.22 auf einen Artikel einer Univertsität.
    Weißt Du noch, wo das stand?
    Ich kann das nicht glauben.
     
    T

    thomash

    Foren-Urgestein
    Fällt mir gerade nicht mehr en, aber was kannst du nicht glauben?
     
    T

    thomash

    Foren-Urgestein
    Respekt, da hast du dich hier wohl nur vertippt.
    Stimmt ich bin seit 3 Jahren Gärtner aber kompostiere seit 30 Jahren. Klingt schon etwas verwirrend:) Seit 20 Jahren haben wir einen Kompostwall.

    Früher war ich nur der Helfershelfer im Garten und meine Mutter hat den Garten betreut. Von ihr habe ich auch "das Kompost-Handwerk" gelernt.
     
    T

    thomash

    Foren-Urgestein
    Ausgereifter Kompost und nur davon reden wir fault nicht mehr.
     
    R

    Rentner

    Guest
    Reifer Kompost ist organische Substanz und organische Substanz kann faulen.
    Hätte Kompost keine organischen Bestandteile, dann wäre er in diesem Sinne auch kein Kompost mehr, sondern nur noch totes Material.
    Sauerstoffmangel kann die Zersetzung organischer Substanzen auslösen, das ist einfach so.;)
     
    T

    thomash

    Foren-Urgestein
    Habt Ihr noch nie Kompost oder auch normale Erde in ein Pflanzloch gegeben?
    Dann muss euer Farten völlig verfault sein.

    Ich weiß gar nicht was diese Diskussion überhaupt soll.

    Bei einer Diskussion braucht man 2 verschiedene Meinungen (mindestens). Wir sind uns doch einig. Der Kompost von unserem Komposthaufen wird nur gemulcht.
    Alles andere ist doch uninteressant, weil es gar keinen Sinn macht den Kompost so lange abzulagern bis die meisten Nährstoffe ausgelaugt sind.

    Alles andere spielt doch keine Rolle - oder?
     
    T

    thomash

    Foren-Urgestein
    Klar mehr nicht die Kleinen können noch nicht zuviel Düngung vertragen.

    Ich mische Sand Lehm und Kompost. Kompost 1/4 un 3/4 je 50% Sand und Lehm.
    Und die Baumscheibe wir mit Nährstoffarmen Holzhäcksel gemulcht, um das Unkraut zu unterdrücken.
     
    K

    Kapha

    Guest
    Beim Kompostieren kann man einiges falsch machen tomash .
    Dazu sollte ein Kompost eigentlich NICHT stinken .
    Denn dann ist eher ein Verfaulungs prozess im Gange , anstatt eine Rotte .
     
    T

    thomash

    Foren-Urgestein
    Da sind wir uns wohl alle einig.
    Ich habe das oben doch extra fett geschrieben "Nicht nachmachen".

    Am sichersten vermeidet man die Fäulniss wenn man den Kompost in Schichten aufbaut. Optimalerweise mit etwas Holzschnitt dazwischen zur besseren Durchlüftung und nass und trocken abwechselt.
     
    T

    TineB.

    Guest
    Lieber thomash, Du schreibst in Deinem Beitrag Nr.22 folgendes:

    BITTE NICHT NACHMACHEN!!!!!!!
    In einer Kompostanleitung von einer Universität für Agrarwirtschaft habe ich folgendes gelesen:
    - wenn der Kompost stinkt einen Deckel darauf machen
    - der Kompostplatz kann auch in der blanken Sonnen angelegt werden es gibt keinen Unterschied zum Schattenplatz.


    Das kann ich nicht glauben. Deshalb meine Frage: wo stand das?
     
    T

    thomash

    Foren-Urgestein
    Ich habs wieder gefunden und nehme damit offiziell meine Kritik zurück.

    Es steht zwar drin, dass der Kompost auch in der Sonne stehen darf und es keinen Unterschied zum Schattenkompost gibt, allerdings nur mit geeigneter Abdeckung.

    Bezgl. der Geruchsbelästigung steht drin dass dieser vorkommen kann und man daher den Standort so wählen muss dass andere nicht belästigt werden.

    Ferner steht drin das es sein kann, das bereits faulendes Material weiter faulen soll, da dieser anerobe Abbau auch ein bakterieller Prozess ist, indem Microorganismen Nährstoffe frei setzen, dass dies aber nicht das Ziel einer Kompostierung ist und ferner wird ausführlich und gut erklärt wie man die Fäulniss verhindert.

    Entweder
    - die haben den Text erheblich überarbeitet (kommt mri auch länger vor als damals)
    - oder ich habe nur einen Auszug eines Dritte mit dem Veweis auf den Artikel gelesen, der alles gründlich missverstanden hat (am wahrscheinlichsten)
    - oder ich hab durch Schnelllesen wichtige PAssagen überlesen.

    Ich habe jetzt größere Auszüge ausführlich gelesen und dort steht zumindest das meiste recht ausführlich und richtig drin.

    Das mit dem "Sonnenkompost" bezweifel ich zwar nach wie vor, kann es aber nicht zwingend wiederlegen.

    Wer sich dafür interessiert dem gebe ich den Link per PM
     
    K

    Kapha

    Guest
    @tomash
    Da geb ich dir recht , denn normalerweise sollte er mindestens Halbschattig angelegt werden .
    Ist dieses nicht möglich , wie bei uns , sollte er beschattet werden .
    Evt auch mit Pflanzen .

    Wir wässern nur wenn neues Material auf den Kompost gegeben wird . Durch die beschattung trocknet er nicht aus .
     
    T

    thomash

    Foren-Urgestein
    Unser Wall steht so schattig wie es eben bei uns möglich ist.

    Früher (als die großen Bäume noch standen) war er im Vollschatten. Nachdem die Tomaten und die Paprika auch im Vollschatten standen, habe ich die Bäume fällen lassen, jetzt muss unser Kompost an heißen Tagen etwas Wasser zugeführt werden allerdings auch nicht täglich da er mit Erde abgedeckt ziemlich gut das Wasser hält.
     
    R

    Rentner

    Guest
    Jetzt mal im Ernst!
    Wenn ich irgendwo etwas gelesen habe und das dann hier auch noch bemühe, dann muss ich auch in der Lage sein, die entsprechende Quelle offen zu nennen.
    Und wenn ich auf eine jahrzehntelange themenbezogene Erfahrung zurückblicken kann, brauche ich auch nicht mehr irgendwo in den Weiten des www zu recherchieren, sondern gebe meinen persönlichen Kenntnisstand weiter.
    Alles andere überzeugt mich nicht!

    Googeln können mittlerweile schon Vorschulkinder.
     
    Gecko

    Gecko

    Löschmann
    Mitarbeiter
    Langsam wird´s albern Jungs!:rolleyes:
     
    R

    Rentner

    Guest
    Bevor Du zum Rundumschlag ausholst, solltest Du den Thread vielleicht mal genau lesen, Stefan!
     
    Gecko

    Gecko

    Löschmann
    Mitarbeiter
    Hab ich getan. Darf ich jetzt endlich schlagen?
     
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