Tubis bunter Beeren-Garten

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Conya

Conya

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Moin,

der Fruchtansatz auf dem letzten Foto sieht aber korrekt aus, also was die Verteilung der dunklen Bereiche betrifft und die Laubfarbe ist auch nicht ungewöhnlich.
Allerdings wird Dir bei Reife etwas auffallen, sie dürfte dann eine unübersehbare Ähnlichkeit mit Deiner Bosque Blue Bumble Bee haben und wenn ich mal im Kopf Revue passieren lasse welche Sorten sich wie weit ähnlich sind... dann sag ich hier jetzt besser nichts mehr, aber wir können uns ja auch auf anderem Weg darüber austauschen.;)

Und was sonst so in Deinen Gärten wächst, na das kann sich doch gut sehen lassen.:cool:

Gruß Conya
 
  • T

    Tubirubi

    Guest
    Moin,

    der Fruchtansatz auf dem letzten Foto sieht aber korrekt aus, also was die Verteilung der dunklen Bereiche betrifft und die Laubfarbe ist auch nicht ungewöhnlich.

    Auch Moin,
    Ja, das merkwürdige ist nur, dass die Mutterpflanze völlig normales Laub hat und die Früchte fast reingelb sind. Die braucht wirklich massig Licht um blaue Farbe anzunehmen. Mehr als alle anderen, habe ich den Eindruck.
    Den Geiztrieb habe ich genommen, um das auszutesten. Weil Du sagtest sie bekäme im Tomatenhaus zu wenig Licht, was wohl auch der Fall ist.


    Die Früchte im Tomatenhaus sind schon reif. Sie sind deutlich kleiner als die Bosque Blue Bumblebee und gelb.
     
    Conya

    Conya

    Foren-Urgestein
    N'Abend,

    ich meinte doch die Früchte vom Geiztrieb, dass die anderen unter Dach gelb sind hattest Du ja schon gesagt.
    Bei mir macht sie sich am besten in voller Sonne unter freiem Himmel ohne jeden Wetterschutz, es sind große, kräftige Pflanzen und sie bringen reichlich Früchte, die aus dem Freiland besser schmecken als bei Pflanzen im GWH.

    Gruß Conya
     
    T

    Tubirubi

    Guest
    Gut, ok. Dann warte ich mal ab. Auch bin ich gespannt, was aus meiner Kreuzung mit der wird. Vielleicht schmeckt sie nächstes Jahr ja besser, als Neuzüchtung :wink:
    Ich bin nur froh, dass sie potenziell doch blau werden kann. Zum dem Zweck hatte ich sie ja auch, weißte ja.
     
  • T

    Tubirubi

    Guest
    Es geht langsamer mit den Tomaten und viele platzen auf. Manche faulen auch am Strauch, bevor sie reif werden.
    Nachts haben wir es hier zwischen 7° und 9 ° C, kein Tomatenwetter.
    Und ein GWH habe ich nicht.
    Eine Pflanze unter dem Tomatenunterstand hat Grauschimmel bekommen. Sie hatte einen Eckplatz. Da die eh kaum Ertrag hatte und nur Blühknospen (Sorte Danube), habe ich sie heute rausgemacht.

    Hier die Ernte von heute:
    etwas über 7 kg Tomaten
    restliche Melonen (Beet habe ich heute geräumt).
    Außerdem gab es noch ein paar Bohnen und viele Falläpfel.

    IMG_8599.jpg

    IMG_8604.jpg

    Die geplatzten Cherrys werde ich gemeinsam mit Jalapenos und Paprika zu einer Art Mixed Pickles einlegen. Mal schauen, wie die Ernte im anderen Garten ausfällt.
    Die größeren Tomaten werden zu Sauce verarbeitet. Es liegen ja noch mehrere Kisten im Vorrat...

    Mein Anbauplan für 2016 steht weitgehend. Einige Sorten haben sich jetzt noch durch ihr starke Platzneigung rausgekicked. Andere haben sich ihr Ticket gesichert.
     
  • T

    Tubirubi

    Guest
    Nachdem ich noch im Pachtgarten geerntet habe sind es heute über 8 kg Tomaten.
    Unten brodelt das Passiergut. Cherrytomaten liegen gemeinsam mit Paprika und Chili in Essig-/Gewürzmarinade. Mal sehen wie das wird, das habe ich bisher nur mit Jalapenos oder Zucchini gemacht, aber nicht mit Tomaten. Ich habe zu diesem Zweck aber extra dickfleischige, knackige flaschenförmige Cherrys genommen.
    Morgen werde ich noch Tomaten in Stücken einkochen. Das hält nicht so auf und lässt sich auch gut im Winter verwerten.

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  • ralph12345

    ralph12345

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    in Post 755, die länglichen dunklen Tomaten in der Kiste links unten, was ist denn das für ne Sorte? Sehen interessant aus...
     
  • T

    Tubirubi

    Guest
    Schokozipfel- und Streifenzipfelvarianten

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    Vergleichsanbau:
    Streifenzipfel (zwei unterschiedliche Grundfarben)
    Chocolate Cherry (Vermeindliche Mutter oder Vater der Schoko- und Streifenzipfel, Vergleichsanbau Kriterium: Geschmack)
    Black Zebra Cherry (da ähnlich dickfleischig, zum Vergleichsanbau ausgewählt)

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    Fazit:
    Geschmack der Chocolate Cherry ist tatsächlich recht nahe dran, Streifen- und Schokozipfel sind jedoch durchweg süßer. Optisch hat die Chocolate Cherry ebenfalls den markierenden grünen Kragen.
    Black Zebra Cherry hat nur die Dickfleischigkeit und die Optik gemeinsam mit den Streifenzipfeln. Aber geschmacklich sind sie eine Null im Vergleich zu den Zipfeln und platzen deutlich schneller auf.

    IMG_8645.jpg

    Zipfelkiste:
    Schokozipfel, Streifenzipfel und Kreuzungen von 2014 jetzt im F1 (drei Varianten)

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    Interessant ist, dass sich die Streifenzipfel nur in verschiedenen streifigen Varianten aufspalten und die Schokozipfel auch nur in der ovalen, länglichen Form. So, wie wenn es zwei ähnliche, aber unterschiedliche Linien sind.
    Die, von mir nicht gewünschten, "kragenlosen" Varianten der ovalen länglichen Form sind nicht mehr aufgetaucht, obwohl ich dieses Mal nur sechs Schokozipfelpflanzen im Anbau hatte. Insgesamt bevorzuge ich aber die streifige, rundliche Variante, da sie platzfester ist und schneller "genussreif". Bin noch unentschlossen, ob ich die Schokozipfel überhaupt weiterverfolgen werde und nicht nur noch die Streifigen versuche zu stabilsieren.
    Wobei es mir eigentlich nicht so wichtig ist, ob sie klein, mit kragen oder nur gestreift ect. sind.
    Sie sind alle dickfleischig, süß, lecker.
     
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    T

    Tubirubi

    Guest
    Kreuzungen K1-K3/4 (3 und 4 sind identisch).
    F1 Generationen:

    K1

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    K 2 "Himbeerzipfel"
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    K3 und K4
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    Zwei der Kreuzungen haben schon in der F1 Generation Anthocyane ausgebildet.
    Geschmacklich gefällt mir K2 am besten. Daher möchte ich in 2016 schauen, wie sie sich in der F2-Generation aufspalten. Außerdem werde ich sie auch noch einmal F1 Pflanzen von K2 anbauen (da geschmacklich lecker).
     
    T

    Tubirubi

    Guest
    So, das Jahr neigt sich dem Ende. Das Tomatenjahr bald auch. Bedingt dadurch, dass in Mitte Oktober der Frost (drei Nächte in Folge) kam und ich kein GWH habe, musste ich sehr viele Tomaten unreift ernten. Leider sind die meisten nachgereiften nicht mehr besonders gut. Aber mit guten Rezepten sind sie verwertbar. Heute z.B. gab es gefüllte, fritierte Poblano (Chili) mit Vanilletomaten. Da konnte ich einen ganzen Schwung der zipfeligen Cocktails aufbrauchen. Und es war extrem lecker.

    Einen beachtlichen Wintervorrat konnte ich auch anlegen. Seit zwei Tagen verarbeite ich die letzten Chilis und Paprika (Ernte von 30 Topfpflanzen, die bei Frost in der Garage Asyl fanden) und bis gestern Früchte trugen.

    Zeit, für einen kleinen Rückblick.
    Insgesamt hatte ich in dieser Saison 114 Tomatenpflanzen, dabei zählen aber auch Minipflanzen wie z.B. Venus.
    Es waren 89 Sorten, von denen es eine in drei verschiedenen Varianten (Aufspaltungen) und eine in zwei Varianten von zwei verschiedenen Züchtern gab. Also eigentlich 92 Sorten.
    An verwertbaren Früchten habe ich 209,797 kg geerntet. Das sind also 1,840 kg im Durchschnitt. Nicht schlecht, wenn man bedenkt, das eben auch die Kleinsten dabei sind und ich etliche Früchte wegwerfen musste, die ich grün abgenommen hatte.

    Bedeutsame Krankheiten gabe es in diesem Jahr kaum. Braunfäule trat erst ganz am Ende der Saison an ein paar Topfpflanzen auf, die keinen guten Regenschutz hatten und an den Freilandpflanzen im Pachtgarten.
    Problem war eher die über Wochen bestehende große Hitze und Trockenheit.
    Ich konnte jede Sorte probieren. Daher bin ich sehr zufrieden. Auch fand ich den Geschmack in diesem Jahr besser als in 2014.
    Die maximalen Erträge waren auch in diesem Jahr sehr unterschiedlich.
    Leider waren oft die besonders schmackhaften wenig ertragreich und anders herum.
    Ich habe mir vorgenommen, wie auch im Vorjahr die Winterpause dazu zu nutzen an dieser Stelle die einzelnen Pflanzen noch einmal vorzustellen, inklusive meiner Erfahrungen.
     
    T

    Tubirubi

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    Los geht es wieder mit A

    Ailsa Craig

    Anzuchtbeginn: 21.3.2015

    Gekeimt 29.3.
    Die Pflanze sah außerordentlich gesund und kräftig aus.
    Der Ertrag war ebenfalls sehr gut. Leider war die Fruchtreife der roten, runden Salattomaten relativ spät. Außerdem platzen die Früchte am Ende der Saison schon am Strauch auf. Geschmacklich waren sie ebenfalls eher mäßig.
    Erste reife Frucht: 16.08.2015
    Fruchtgewicht 50-70 g

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    Tubirubi

    Guest
    Ambrosia orange UBX

    Anzuchtbeginn: 21.3.2015

    Gekeimt 27.3.
    Die Pflanze hatte einen Mittelplatz unter dem Unterstand (Höhe 2,50 m), nach dort anlangte wuchs sie quer unterm Dach lang. Die kleine Cherry waren platzfest und sehr lecker, süß. Bei meinen Tomatenverkostungen lag sie vorne in der Geschmacksbewertung.
    Der Ertrag war ebenfalls sehr gut. Über die Farbe lässt sich allerdings streiten, es ist m.E. eher ein heller Rotton denn ein "Orange".
    Im nächsten Jahr werde ich Ambrosia red anbauen.
    Erste reife Frucht: 3.08.2015
    Fruchtgewicht: 12 g

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    Tubirubi

    Guest
    Amethyst Cream Cherry

    Anzuchtbeginn: 21.3.2015

    Gekeimt 27.3.
    Die Pflanze war recht wüchsig. Den Ertrag fand ich aber eher dürftig trotz mehrtriebigem Anbau. Die kleinen Cherry waren zudem nicht platzfest und mussten zügig geernte werden. Geschmacklich waren sie bei mir auch nicht gut: wässrig, süß, unaromatisch. Von blauer Farbe war kaum was zu sehen, die Färbung blieb blassgelb, glasig mit einem Hauch von Antho. Vielleicht braucht sie mehr Sonnenlicht, aber das kann ich ihr unter dem Unterstand nicht bieten. Und es gibt aber andere, die dort rundum blau werden.


    Erste reife Frucht: 26.07.2015
    Fruchtgewicht: 7 g

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    T

    Tubirubi

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    Amethyst Jewel

    Anzuchtbeginn: 8.3.2015

    Gekeimt: 13.3.
    Im Gegensatz zum letzen Jahr war die Pflanze gesund bis zum Schluss (obwohl die Samen von der kränklichen Pflanze aus dem Vorjahr stammten, scheints war es kein samenbürtiges Problem).
    Die kleinen Fleischtomaten, waren hübsch und lecker, der Ertrag war dieses Mal auch besser. Die Pflanze wächst inderminiert, ist aber nicht allzu wüchsig.
    Erste reife Frucht: 12.8. (12 Tage später als letztes Jahr)
    Fruchtgewicht: 150-200 g

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    T

    Tubirubi

    Guest
    Ananas Bleu

    Anzuchtbeginn: 2.3.2015

    Gekeimt: 8.3.
    Ananas Bleu stand im Folienhaus und wurde mehrtriebig gezogen. Die Fruchtfarbe war orange als Grundfarbe mit hohen Anthocyananteil auf der Haut. Fruchtform war meist hochrund, z.T. auch leicht gerippt.
    Der Ertrag war sehr gut, Geschmack süß, obstig mild. Einige Früchte hatten leichte Blütenendfäule (als einzige Pflanze im Folienhaus), was sich aber mit Kalziumblattdünger schnell gab.
    Erste reife Frucht: 07.8.
    Fruchtgewicht: ca. 70-100 g

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    T

    Tubirubi

    Guest
    Freut mich, dass es Dir gefällt!
    Ist schon ne Menge Arbeit, mal sehen, wie weit ich komme. Aber der Winter ist ja lang. Übrigens habe ich das in der letzten Saison auch gemacht. Da ist auch die PBTD dabei und eine Kreuzung mit der PBTD von den Wild Boar Farms.
     
    aurinko

    aurinko

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    Ich möchte mich auch schon mal für deine Beschreibungen bedanken. Fand die letztes Jahr schon wahnsinnig toll, da man hier durchaus einen ersten Eindruck zu manchen Sorten erfährt.
     
    T

    Tubirubi

    Guest
    Antho Gelb

    Antho Gelb ist eine extremwüchsige Cherrytomate, die in der Mitte des Unterstandes mehrtriebig gezogen wucherte und regelmäßig in die Grenzen verwiesen werden musste. Die Grundfarbe der Früchte war gelb. Eigentlich sollte sie auch schön Anthocyane ausbilden. Aber das tat sie nur in Spuren. Ein Geiztrieb, den ich experimentellerweise als Pflanze zog und an einem anderen Standort stellte, zeigte aber eine extreme Ausbildung des ersten Blautons sogar an den Blättern.
    Somit ist diese Sorte nur für die Anzucht mit hohem Sonnenlichtanteil geeignet.
    Geschmacklich fand ich sie leider ziemlich mild/fade. Das wundert mich, denn überall wird sie als toll beschrieben. Irgendetwas wird ihr nicht gepasst haben, obwohl sie sehr gesund dastand.

    Anzuchtbeginn: 21.3.2015
    Gekeimt: 27.3.
    Erste reife Frucht: 10.8.
    Fruchtgewicht: 10 g

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    Geiztrieb als neue Pflanze:
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    T

    Tubirubi

    Guest
    B

    Barrys Crazy Cherry

    Eine unheimlich produktive Cherrytomate, mit kleinen blassgelben ovalen Früchten. Zunächst wuchs sie nicht sehr hoch, aber produzierte stetig Nebentriebe, die auch schon wieder multiflorale Blütenstände hatten. Da der Platz da war, ließ ich sie gewähren und grenzte sie nur wenig ein. Am Ende der Saison erreichte sie aber doch die 2 m.
    Der Geschmack der Früchte wurde mit der Zeit besser, aber für mich waren sie ebenfalls zu fad. Und man musste regelmäßig ernten, sie hingen recht lose, sonst lagen die kleine gelben Eier auf dem Boden verteilt.

    Anzuchtbeginn: 21.3.2015

    Gekeimt: 28.3.
    Erste reife Frucht: 1.08.2015
    Fruchtgewicht: 3 g

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    T

    Tubirubi

    Guest
    Belle Coeur (H34 gelb)

    Belle Coeur würde ich eher zu den Salattomaten zählen. Sie ist außerordentlich hübsch, die Früchte sind meist herzförmig, Fruchtgrundfarbe hell gelb, mit schöner Anthoausbildung. Die Pfanze war nicht allzu wüchsig und erreichte, zweitriebig gezogen, etwa 2 m. Der Geschmack war mild, süß, lecker, ohne wässrig zu sein. Sie schmeckte auch am Ende der Saison noch gut.

    Anzuchtbeginn: 7.3.2015
    Gekeimt: 12.3.2015
    Erste reife Frucht: 18.08.2015
    Fruchtgewicht: ca. 70 g

    IMG_8835.jpg

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    T

    Tubirubi

    Guest
    Bicij Lob (Bychi Lob)

    Diese recht frühe Fleischtomate habe ich nun zum dritten Mal im Anbau. Sie ist eigentlich recht unkompliert, aber extrem hungrig. Sie produziert leckere, gemacklich ausgewogene, leicht gerippe, tomatenrote große Früchte.
    In diesem Jahr hatte ich sie erstmalig im Unterstand und nicht bei den anderen Fleischtomaten im Folienhaus. Aber dennoch hatte sie extreme Probleme mit der Hitze, viele Blüten sind vertocknet. Als es dann kälter wurde, legte sie noch einmal nach, aber leider langte es nicht mehr zum Ausreifen des letzten großen Fruchtstandes.
    Ein Bild der reifen Früchte habe ich leider nicht.
    Aber im Vorjahr, habe ich sie schon einmal eingestellt:
    http://www.hausgarten.net/gartenforum/obst-und-gemuesegarten/65106-tubis-bunter-beeren-garten-15.html#post1422004

    Anzuchtbeginn: 6.3.2015
    Gekeimt: 10.3.2015
    Erste reife Frucht: 12.08.2015
    Fruchtgewicht: ca. 400 g

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    L

    Lauren_

    Guest
    Möchte mich ebenfalls nochmal bedanken :)
    - und muss unbedingt deine Beschreibungen vom letzten Jahr nachlesen.

    Einfach super, dass du dir angesichts dieser Sortenmenge die Arbeit machst und deine Erfahrungen so schön aufbreitest.

    Von dieser Sortenvielfalt kann ich in meinem Gärtchen nur träumen, daher ist es umso spannender, deine Dokumentation zu lesen. :cool:
     
    aurinko

    aurinko

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    Belle Coeur (H34 gelb)

    Belle Coeur würde ich eher zu den Salattomaten zählen. Sie ist außerordentlich hübsch, die Früchte sind meist herzförmig, Fruchtgrundfarbe hell gelb, mit schöner Anthoausbildung. Die Pfanze war nicht allzu wüchsig und erreichte, zweitriebig gezogen, etwa 2 m. Der Geschmack war mild, süß, lecker, ohne wässrig zu sein. Sie schmeckte auch am Ende der Saison noch gut.


    Die hatte ich ja auch. Nachdem sie ja am Anfang ewig nicht wollte, hat sie dann doch recht ordentlich getragen. Von daher kann ich deinen Aussage nur zustimmen. Gerade als Salattomate (und mehr kriege ich bei meinem Anbau eh nicht zusammen) eignet sie sich hervorragend. Ich möchte mir fürs nächste Jahr noch die rote Variante hole (Jolie Coer)
     
    T

    Tubirubi

    Guest
    Ja, die Rote ist bestimmt auch lecker. Ich hatte sie aber noch nicht im Anbau. Vielleicht nächstes Jahr. Habe meine Liste noch nicht fertig. Eilt ja auch noch nicht.
     
    T

    Tubirubi

    Guest
    Big Sky Brandy

    Diese Züchtung von Tom Wagner sollte eigentlich mit zweifarbigen Früchten behangen sein in orangerot. Die Früchte sollten dabei relativ groß sein (vielleicht Salattomatengröße) und die Pflanzen sollten gute Braunfäuleresistenzen aufweisen.
    Ich habe die Samen von Tom auf dem Tomatenzüchterworkshop in Wien in diesem Februar bekommen, die
    Saat war von Kokopelli. Drei Pflanzen habe ich davon angezogen.
    Zwei Pflanzen setzte ich in den Unterstand, eine ins Freiland in den Pachtgarten.
    Das Ergebnis waren drei unterschiedliche Pflanzen, mit völlig unterschiedlichen Früchten.
    Eine Pflanze war kartoffelblättrig, zwei normalblättrig. Die kartoffelblättrige wuchs indeterminiert und war recht wuchsfreudig. Sie hatte hochrunde gelbgrün abreifende Früchte, geschmacklich nicht der Brüller, aber ganz ok. Die beiden normalblättrigen wuchsen eher determiniert, eine hatte flachrunde kleine Fleischtomaten, gelbgrün abreifend. Sie waren eher fad im Geschmack.
    Die Pflanze im Pachtgarten hatte große, hochrunde hellrote Früche, aber eher einfarbig als bicolor. Sie platzten durch den Regen leider alle auf und es setzte sich schnell Schimmel hinein. Einen guten Geschmack brachten auch sie nicht.

    Aussehen sollte Big Sky Brandy eigentlich so:
    http://www.tom8toes.com/index.php/big-sky-brandy.html

    Anzuchtbeginn: 21.3.2015
    Gekeimt: 29.3.2015
    Erste reife Frucht: 7.08.2015 (flachrund), 11.8.2015 (hochrund), 8.9.2015 (im Pacht-Garten, relativ spät als "Restbestand" gepflanzt)
    Fruchtgewicht: 40 g grüne Flachrunde, 40-60 grüne Hochrunde,
    150-200 g rote Hochrunde.


    flachrunde Variante:
    IMG_7301.jpg

    hochrunde Variante:
    IMG_8012.jpg

    kartoffelblättrige, recht wüchsig:
    IMG_8013.jpg

    Pflanze im Pachtgarten, hochrunde, rote Früchte:
    IMG_8161.jpg

    IMG_8555.jpg
     
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    Tubirubi

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    Black Krim

    Die dunkle Fleischtomate stammt von der Halbinsel Krim. Ich hatte sie jetzt nach 2013 das zweite Mal im Anbau. Bei mir wuchs sie eher mäßig, war beide Male etwa 1,50 m hoch und normalblättrig. 2015 habe ich sie zweitriebig gezogen. Die Fruchtform war meist fachrund und wenig gerippt, manche hochrund. Der Geschmack war in 2013 außerordentlich gut und ließ mich so etwas wie einen Ablauf der Geschmacksnuancen von sauer nach süß erleben, voller Aroma, wie ich es zuvor bei einer Tomate nicht beobachtet habe. 2015 war sie auch gut, aber nicht mehr in dieser Kategorie. Vielleicht lag es an unterschiedlichen Standorten (Folienhaus in 2013 vs. Unterstand in 2015). In 2015 war ich mit der Anzucht aber auch später, da sie zunächst nicht keimen wollte und ich sie nachlegte.
    Dementsprechend reifte sie erst spät ab und platzte bei kühler Witterung schnell auf.
    Der Ertrag war in beiden Anbaujahren eher mäßig.
    Oftmals liest man, dass Black Krim und Noire de Crimée identische Sorten seien. Dieses ist aber nicht der Fall. Bei mir zeigten sie völlig unterschiedliches Wuchs- und Fruchtverhalten.

    Anzuchtbeginn: 21.3.2015
    Gekeimt: 29.3.2015
    Erste reife Frucht: 30.08. (2015), 2013: 09.08.
    Fruchtgewicht: ca. 200 g

    Foto 2015, rechts vorne, Pflanze zweitriebig

    IMG_7881.jpg

    Foto von 2013, eintriebig:

    IMG_6562.jpg

    IMG_6563.jpg
     
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    Tubirubi

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    Black Opal

    Die Black Opal, ist eine braune Cherrytomate ähnlich der Black Cherry. In 2014 hatte ich beide Varianten im Unterstand:

    http://www.hausgarten.net/gartenforum/obst-und-gemuesegarten/65106-tubis-bunter-beeren-garten-14.html#post1421180

    http://www.hausgarten.net/gartenforum/obst-und-gemuesegarten/65106-tubis-bunter-beeren-garten-14.html#post1421151

    In 2015 hatte ich nur eine Pflanze Black Opal, die ich zum einen erst später anzog als in 2014, die dann mickerte und schließlich doch noch (statt auf dem Kompost zu landen) als Restbestand in den Pachtgarten ins Freiland gepflanzt wurde. Deshalb war die erste Fruchtreife dort auch verhältnismäßig spät und der Wuchs auch nicht so überaus wuchernd wie in 2014 im Unterstand.
    Dennoch habe ich es nicht bereut sie noch gepflanzt zu haben, sondern konnte interessante Beobachtungen machen. Der Geschmack war wie auch im Vorjahr prima, süß, lecker. Sie kam auch mit der extremen Hitze und Trockenheit gut klar. Und die Früchte platzen auch nicht bei Regen auf.
    Aber nächstes Jahr kommt wieder eine von denen in den Unterstand.

    Anzuchtbeginn: 21.3.
    Keimung: 27.3.
    Erste reife Frucht: 10.8.
    Fruchtgewicht: ? Kamen nicht mehr zur Wiegung zu Hause an... ca. 12 g

    IMG_8312.jpg
     
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    Tubirubi

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    Black Prince (Tschernij Prince)

    Die Black Prince ist eine braune, hochrunde Fleischtomate mit grünem Kragen. Sie stammt aus Russland und wächst eher schmal und niedrig. Ein Versuch sie zweitriebig zu ziehen, gelang mir irgendwie nicht. Der Ertrag war nicht sonderlich hoch, aber die Früchte waren mild und lecker mit schöner Süße und Säure.
    Auch sie war in 2013 schon im Folienhaus und reifte dort 10 Tage früher ab, als in 2015 im Unterstand. Allerdings wurde sie davor auch früher angezogen. Mit den Temperaturschwankungen in diesem Jahr kam sie nicht gut zurecht und platzte schnell. Zum Glück wurden die Platzer nicht allzu tief und schlossen sich wieder.
    http://www.hausgarten.net/gartenforum/obst-und-gemuesegarten/65106-tubis-bunter-beeren-garten-14.html#post1421151
    Anzuchtbeginn: 21.3.
    Keimung: 27.3.
    Erste reife Frucht: 11.8.
    Fruchtgewicht: ca. 80-100 g

    Foto 2015:

    IMG_8045.jpg

    Foto 2013:

    IMG_6737.jpg
     
    Conya

    Conya

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    Schönen Abend Nachbarin...

    Du machst Dir ja mal wieder viel Arbeit, aber das Ergebnis ist sehr interessant... danke dafür.:cool:

    Gruß Conya
     
    T

    Tubirubi

    Guest
    Ja, bitte gerne. Mir macht es Spaß und vielleicht hat der eine oder andere ja auch etwas mit einer der Sorten erlebt, was er ergänzen mag.
    Mal gucken wie weit ich damit komme über den Winter. Mit den Paprika und Chilis mache ich das jedenfalls nicht. :)
     
    T

    Tubirubi

    Guest
    Black Zebra Cherry

    Die Cherrytomate hatte ich eigentlich nur als Vergleichsobjekt noch einmal im Anbau. In 2013 hatte ich sie schon einmal dabei und ich hatte in Erinnerung, dass sie den "Streifenzipfel", einem Zufallsfund in meinem Garten, sehr ähnlich war. Das wollte ich noch einmal überprüfen.
    Black Zebra Cherry wächst ebenfalls eher niedrig, ca. 1,20 m hoch. Man sollte sie auf alle Fälle mehrtriebig ziehen. Die runden, braun/grüngestreiften Früchte sind sehr knackig und dickwandig. Sie brauchten relativ lange zur Fruchtreife (wie auch in 2013), da man sie erst ernten kann, wenn sie etwas nachgeben. Sonst haben sie kaum Saft und Geschmack. Leider sind sie in dieser Saison durch die Temperaturschwankungen vorher aufgeplatzt und mussten besser vorher geerntet werden. Auch können sie geschmacklich in keinster Weise mit den "Streifenzipfeln" mithalten. Sie waren leicht süß und ziemlich fad. Von 2013 habe ich sie besser in Erinnerung. Aber vielleicht hat ihnen auch etwas nicht gepasst.

    Anzuchtbeginn: 06.3.
    Keimung: 10.3.
    Erste reife Frucht: 10.8.
    Fruchtgewicht: ca. 15 g


    IMG_7561.jpg

    IMG_7770.jpg

    Aufgeschnittene Früchte im Vergleich. Black Zebra Cherry unten im Bild:

    IMG_8643.jpg
     
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    Tubirubi

    Guest
    Bloody Butcher

    Der "blutige Metzger" ist nun schon das dritte Jahr in Folge in meinem Garten, obwohl ich keine Fleisch esse:). Aber ich versuche zwischen Sorten unterschiedlicher Kulturdauer zu variieren. Und diese Salattomate zählt gewöhnlich zu den frühen Sorten.
    Sie wächst kartoffelblättrig, war bei mir eher schmalwüchsig, nicht wuchernd, wenige Geiztriebe bildend. Wenn man sie mehrtriebig ziehen möchte, muss man gleich die ersten Seitentrieben stehen lassen. Dieses Jahr hat es mit der ganz frühen Fruchtreife leider nicht geklappt. Aber sonst waren sie die ersten. Wer spritzige Tomaten nicht mag, sollte allerdings die Finger von ihnen lassen. Wenn sie auch im Verlauf süßer werden, so sind es doch eher "tomatige" Tomaten.

    Anzuchtbeginn: 21.3.
    Keimung: 28.3.
    Erste reife Frucht: 05.08.
    Fruchtgewicht: ca. 30 g

    IMG_7148.jpg

    Platzer haben sich schnell wieder geschlossen:

    IMG_8054.jpg
     
    T

    Tubirubi

    Guest
    Blue Ambrosia (experimental)

    Dieses sollte eigentlich eine frühreifende, süße "tiefgoldene" Cherry mit anthocyanen Schultern werden.
    Also so:
    http://jandlgardens.com/catalog/index.php?main_page=product_info&cPath=1_76&products_id=341

    Stattdessen war es eine sehr spätreife, orangene, gläsern wirkende, Cherry, die äußert fad schmeckte und null Anthocyane ausbildete. Ob die Anthocyanausbildung aufgrund von zu wenig Lichteinstrahlung im Unterstand herrührte (wie bei Anthogelb) oder ob sie noch nicht stabil ist und diese Pflanze es einfach nicht konnte, kann ich nicht mehr prüfen.
    Es ist aber auch nicht schlimm. Ich hatte sie als einen potentiellen Kreuzungspartner angebaut und habe stattdessen andere geeignete Pflanzen dabei gehabt. Sie wuchs zunächst recht verhalten, erreichte am Ende der Saison aber doch mehr als 2 m.

    Anzuchtbeginn: 21.3.2015
    Keimung: 27.3.2015
    Erste reife Frucht: 19.08.2015
    Fruchtgewicht: ca. 15 g

    IMG_7977.jpg
     
    T

    Tubirubi

    Guest
    Blue Fire

    Diese eher determiniert wachsende Pflanze stand in einem 20 Liter Topf vor dem Gartenhaus. Sie produzierte wunderhübsche, zumeist ovale Früchte mit Spitze, die auf ihrem orangeroten Untergrund eine schöne Anthofärbung und gelbe Streifchen hatten, wie ein Feuerwerk. Sie sollten laut Tradewindsfruit eher früh abreifen. Das war nicht der Fall, aber vielleicht lag das am Standort, der nicht so sehr sonnig lag. Geschmacklich war sie sehr lecker, süß/sauer ausgewogen. Ich werde sie nächstes Mal in Erde setzen (Unterstand), vielleicht kann sie den Ertrag steigern.


    Anzuchtbeginn: 06.3.2015
    Keimung: 11.3.2015
    Erste reife Frucht: 18.08.2015
    Fruchtgewicht: ca. 50 g

    IMG_6786.jpg

    IMG_7715.jpg

    IMG_7712.jpg
     
    Sunfreak

    Sunfreak

    Moderator
    Mitarbeiter
    Schöne Aufzeichnungen! :cool:

    Black Zebra Cherry hatte ich zuletzt 2008. Zusammen mit Zebrino F1. Wenn man beide Sorten nebeneinander stehen hat, erkennt man den Unterschied nur am Sortenschild.

    Leider waren sie nicht so produktiv. Die Rispen fallen recht kompakt aus. Man muss sie schon mehrtriebig ziehen, um besseren Ertrag zu erzielen. Und geschmeckt haben sie mir auch nicht. Gut, natürlich waren sie besser, als jede Supermarkttomate um diese Jahreszeit. Aber es ist nicht das, was ich suche.

    Ambrosia Blue hatte ich im Kuba Projekt im Anbau. Da war ich 1 von 3, welche diese ohnehin instabile Sorte ausprobieren durfte. Gedacht war, dass ich was selektiere und die Samen zurück schicke. Aber das Ergebnis war sehr mies. Wie bei Dir: Verhaltener Wuchs, schob das dann aber auf die widrigen Bodenbedingungen. Null Anthocyane, null Geschmack. Und das an allen 20 oder 30 Pflanzen. Ich wusste nicht, was ich selektieren sollte. Das gab ich dann auch als Feedback zurück. Schade, aber leider ein unbrauchbares Kreuzungsobjekt. So bitter ist manchmal die Pflanzenzüchtung. Passiert auch den besten Züchtern.

    Grüßle, Michi
     
    T

    Tubirubi

    Guest
    Schöne Aufzeichnungen! :cool:

    Black Zebra Cherry hatte ich zuletzt 2008. Zusammen mit Zebrino F1. Wenn man beide Sorten nebeneinander stehen hat, erkennt man den Unterschied nur am Sortenschild.

    Leider waren sie nicht so produktiv. Die Rispen fallen recht kompakt aus. Man muss sie schon mehrtriebig ziehen, um besseren Ertrag zu erzielen. Und geschmeckt haben sie mir auch nicht. Gut, natürlich waren sie besser, als jede Supermarkttomate um diese Jahreszeit. Aber es ist nicht das, was ich suche.

    Grüßle, Michi
    Danke für Dein Feedback! :pa:
    Ja, die Black Zebra Cherry war bei mir auch nicht ertragreich. Und Geschmack naja, darüber lässt sich bekanntlich streiten. In 2013 habe ich von meinen überschüssigen Pflanzen 6 an meine Freundin verschenkt, die zuvor noch nie Tomaten angebaut hat. Ihr samt Familie haben die Früchte so lecker geschmeckt, dass sie sich Samen nahm und sie seit zwei Jahren selbst anzog.
    Ich versuchte sie jetzt das zweite Mal mit einer weiteren Sorte zu begeistern. In diesem Jahr gelang es mir. Sie hat dann auch noch "Streifenzipfel" angebaut. Und nun will sie keine Black Zebra Cherrys mehr sondern nur noch Streifenzipfel.:grins:
    Ich hatte in 2013 noch eine kleine Buschtomate namens Safari, deren Früchte waren ähnlich wie Black Zebra Cherry. Sie platzten im Freiland alle auf und hatten kaum Geschmack.


    Ambrosia Blue hatte ich im Kuba Projekt im Anbau. Da war ich 1 von 3, welche diese ohnehin instabile Sorte ausprobieren durfte. Gedacht war, dass ich was selektiere und die Samen zurück schicke. Aber das Ergebnis war sehr mies. Wie bei Dir: Verhaltener Wuchs, schob das dann aber auf die widrigen Bodenbedingungen. Null Anthocyane, null Geschmack. Und das an allen 20 oder 30 Pflanzen. Ich wusste nicht, was ich selektieren sollte. Das gab ich dann auch als Feedback zurück. Schade, aber leider ein unbrauchbares Kreuzungsobjekt. So bitter ist manchmal die Pflanzenzüchtung. Passiert auch den besten Züchtern.

    Grüßle, Michi
    Na, da hätteste mich ja auch vorwarnen können! 20-30 Pflanzen, Du meine Güte, nee den Platz habe ich nicht übrig. Ich will zwar in 2016 auch 30 Pflanzen von einer Kreuzung in F2 machen. Aber ich glaube einfach nicht, dass die nach nichts schmecken werden. Die F1 von der waren bereits so viel versprechend.
    Gut, aber dann lasse ich weitere Versuche mit der Blue Ambrosia.

    Wer sich an ihr ausprobieren möchte, kann sich gerne bei mir melden.
     
    Sunfreak

    Sunfreak

    Moderator
    Mitarbeiter
    Ich hatte in 2013 noch eine kleine Buschtomate namens Safari, deren Früchte waren ähnlich wie Black Zebra Cherry. Sie platzten im Freiland alle auf und hatten kaum Geschmack.
    Ich frage mich, ob Safari nicht auch identisch mit Black Zebra Cherry ist. Genauso mit der Weinbergtomate. Mir sind diese beiden Sorten zum ersten Mal ins Bewusstsein gerückt, als Tomatensamen unter den attraktivsten Fantasienamen auf eBay angeboten wurden (ich weis nicht, ob das immernoch so ist). Ich spekuläre deshalb, ob es sich bei Safari und Weinbergtomate nicht um umbenannte Black Zebra Cherrys handeln könnten.

    Na, da hätteste mich ja auch vorwarnen können!

    Sorry, hatte ich nicht mitbekommen!

    Ich würde gerne die Linie mit dem Namen Ambrosia Pastel weiterzüchten wollen:



    Weis aber noch nicht, wie ich das regele. Zum angemessenen Selektieren wäre dann die ganze Hauswand mit dieser einen Linie vollgeklatscht. Dann bräuchte ich nix mehr anderes anbauen. Irgendwie blöd. Aber vielleicht mach ich es so. Am Fuße der großen Pflanzen könnten dann die Zwerge von Sungold x Minibel Platz nehmen. Und die Lücken fülle ich mit den Überwinterungschilis.

    So schnell ist bei mir die Saison 2016 geplant. :D

    Geschwind mal was aus dem Ärmel gezaubert... :rolleyes:

    Grüßle, Michi
     
    Katinka979

    Katinka979

    Foren-Urgestein
    Also das mit Den Black Zebra Cherrys finden wir hier auch, bißchen Tomatig im Geschmack, aber eigentlich fad.
    Allerdings waren die Zebrinos, die direkt daneben standen fast schon unheimlich süß fruchtig und lecker. Das einzige Manko ist die extrem dicke Haut.
     
    T

    Tubirubi

    Guest
    Ich frage mich, ob Safari nicht auch identisch mit Black Zebra Cherry ist. Genauso mit der Weinbergtomate.
    Weinbergtomate kenne ich nicht. Aber ich fand die Safari schon anders als die Black Zebra Cherry. Sie wuchs kleiner, als Buschtomate und war auch in den Früchten nicht identisch, zumindest die Fassung, die ich hatte. Scheinbar gibt es aber auch eine Stabtomate namens Safari, glaube Tatiana hat die. Aber ist mir worscht. Ich bin mit denen durch...
    Ich wollte die nur noch mal zum Vergleich anbauen, weil die halt auch so knackig wie die Schoko-/Streifenzipfel waren und ich immer noch auf der Suche nach deren Vorfahren bin.



    Ist ja nicht schlimm, ich habe ja zum Glück keine 30 davon angebaut. Aber ich habe mich mit dem Gedanken getragen weitere aus der Tüte anzuziehen. Können ja nicht alle so aussehen und so schlimm schmecken (sie hatte bei mir den Platz der fadesten Tomate in 2015 bekommen:rolleyes: ).

    Aber dann besser nicht.



    Ich würde gerne die Linie mit dem Namen Ambrosia Pastel weiterzüchten wollen:

    Und von wo entspringt die? Ist die auch mit der Blue Ambrosia verwandt?
    Oder haben die wenigstens geschmeckt?
    Also das Kriterium "Geschmack" steht bei mir echt an erster Stelle. Aber leider lass ich mich auch so oft von den schönen Bilder verleiten.
     
    T

    Tubirubi

    Guest
    Allerdings waren die Zebrinos, die direkt daneben standen fast schon unheimlich süß fruchtig und lecker. Das einzige Manko ist die extrem dicke Haut.

    Die kenne ich nicht Katinka, sind die auch gestreift? Ich gehe mal googlen. Und die sind auch eher knackig?


    Nachtrag:
    Habe mich etwas umgeschaut und unterschiedliche Angaben zur Zebrino gefunden. Ist das jetzt eine Hybride, oder nicht?
     
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