Vogelfütterung und Mäuseplage

A

Alpenhex

Mitglied
Hallo!
Ich hoffe, dass ich mit diesem Problem nicht allein bin.
Seit ich fast ganzjährig füttere, sind die Mäuse auf dem Vormarsch in unser Haus und besonders auf den Dachboden. Können die am Rauputz raufklettern?
Aktuell wach ich fast jede Nacht auf, weil so ein Nager Zugang in wärmere Regionen sucht - und leider auch findet:(:schimpf:
Inzwischen stehen die Futterhäuschen nicht mehr, sondern hängen. Aber, gerade die Amseln sind ja nicht gerade die Mensagäste, die sich zu benehmen wissen und befördern viel Futter aus den Häuschen heraus.
Nun hab ich schon überlegt, unter den Häuschen eine größere Bodenplatte mit Randleisten zu befestigen, damit nicht alles nach unten fällt.

Welche Ideen habt ihr denn?
Bzw. habt ihr auch solche Probleme?

LG
Alpenhex
 
  • bonifatius

    bonifatius

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    Hallo Alpenhex,

    ich füttere das ganze Jahr, bei meiner Tochter, nur 10m entfernt ist der Kaninchenauslauf, da steht auch immer ein Napf voll mit Körnerfutter. Das ist natürlich eine Einladung an die Mäuse, GsD sind es keine Hausmäuse, drinnen hatten wir noch keine.
    Der beste Schutz ist eine Katze, hab sie vorher immer verflucht weil sie auch gerne nach den Vögeln springt, aber seitdem ich immer wieder eine Maus auf der Matte finde, darf Nachbars Katze ohne dass ich sie verscheuche auf die Terrasse.
    Futter aus dem Vogelhaus werfen auch die Spatzen raus, das ist das was sie nicht gerne mögen, meistens Hafer.
    Ich rauche nur auf der Terrasse, also hab ich die Zeit dazu es immer am Abend weg zu kehren, ich achte darauf, das nichts auf dem Boden liegt, im Futterhaus selbst hab ich noch keine Maus gesehen.
    bei mir sind es Feldmäuse, dann sehe ich sie mal für eine Zeit am Abend wo sie nach Futter suchen, wenn die Katze wieder welche erwischt hat, ist wieder für Wochen ruhe.

    Hermann
     
    T

    (>Tiarella<)

    Guest
    Ich füttere auch die Vögel und streu dazu auch immer Futter direkt auf den Boden, aber deswegen haben wir keine Mäuseplage. Es huschen zwar immer mal wieder Zwergmäuse aus den Blumenbeeten auf die Terrasse und holen sich was vom Futter, aber das war es auch schon. Wir haben an unserer Terrasse aber auch eine etwas geschützt stehende Ansitzstange für eine Eule, die das Angebot nachts gern nutzt und die Mäuse wegfängt, die sich im Schutz der Dunkelheit Futter holen wollen. Dazu hält wohl auch unsere Wieselfamilie die Mäuse gut in Schach, denn die seh ich im Winter oft am Futterhaus durch die Blumenbeete stöbern. Ist wohl ihr Dank dafür, dass es in unserem Garten mehrere Totholzhaufen gibt, in denen sie Unterschlupf finden und in denen Mama Wiesel in aller Ruhe ihre Jungen großziehen kann.

    Mäuse kommen übrigens oft durch Kabelschächte ins Haus, sie können aber auch an rauhen Wänden hochklettern. Oft nutzen sie auch nicht gut genug abgedichtete Kellertüren oder ähnliches. Fakt ist: Überall, wo sie ihren Kopf durchzwängen können, da passt auch der Rest durch. Dass sie sich dann viel auf Dachböden aufhalten, liegt nahe, denn da sind wir Menschen ja nicht so oft und sie können sich da in Ruhe Nester bauen und sich vermehren.

    Ich habe übrigens rund ums Jahr Mausefallen im Haus stehen, die regelmäßig kontrolliert und mit neuen Ködern versehen werden. Sowie ich dann eine Maus fange, werden noch mehr Fallen aufgestellt und meistens bin ich die frechen Plagegeister dann auch sehr schnell wieder los. Haben sich die Mäuse erst mal eingenistet und gar schon vermehrt, wird es schwieriger, die Viecher wieder loszuwerden. Es gilt also: "Wehret den Anfängen!".
     
    Stupsi

    Stupsi

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    Natürlich ziehen die ganzen leckeren Körner auch andere Tiere an wie Mäuse, das kann man nicht vermeiden, es fällt immer mal was runter und klettern können die auch sehr gut.

    Im Winter suchen die sich dann auch ein warmes Plätzchen, hatte mal eine Familie im Keller, die hat da sogar einen ganzen Sonnenblumenkern Vorrat angelegt, alles was gefunden wurde draußen wurde reingeschleppt :grins:

    Da wir hier trotz Katze und Wildvögel nicht alle los werden mache ich es so das ich da immer einen alten Pappkarton mit dem Stück alten Stoff drin hinstelle, weißt du wenn sie eh kommen nehmen sie das wenigstens zum überwintern und fressen nichts anderes an.
    Im Frühling hauen die ja wieder ab nach draußen.
    Sonst hilft es nur alles wo sie rein können dicht machen oder Fallen aufstellen.
     
  • Rosabelverde

    Rosabelverde

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    Inzwischen stehen die Futterhäuschen nicht mehr, sondern hängen. Aber, gerade die Amseln sind ja nicht gerade die Mensagäste, die sich zu benehmen wissen und befördern viel Futter aus den Häuschen heraus.

    Was übrigens kein schlechtes Benehmen ist, sondern Fürsorge.;)

    Amseln fressen normalerweise nur am Boden. Es gibt aber immer diese oder jene Amsel im Trüppchen, die sich mutig die Mühe macht, für die anderen das Futter von irgendwo oben auf den Boden zu kehren.
     
  • Lavendula

    Lavendula

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    Hallo Alpenhex,
    was habe ich für ein schönes großes Vogelhaus gehabt,
    es stand auf der Terrasse und war sehr gut besucht.
    Eines Tages sah ich am Boden eine Ratte, keine Maus.
    Trotz der Lasierung an den Standbeinen, ackerte die Ratte
    daran hoch, allerdings schaffte sie es nicht mehr über die Brüstung
    direkt zur Futterstelle. Sie schnüffelte aufgeregt und drehte
    die Runde und kletterte ohne Erfolg auf den Terrassenboden zurück.
    Mäuse hätten das mit Sicherheit geschafft, an das Futter zu kommen.
    Ich habe das Vogelhaus gereinigt und verschenkt.
    Bei mir hängen nur noch Futterautomaten unerreichbar für
    Mäuse und Ratten. Offene Häuschen hänge ich nirgendwo mehr hin,
    die Zeiten sind auch vorbei. Das ist jetzt eine saubere Angelegen-
    heit, das Futter sackt nach, wenn in der Schale nichts mehr liegt.
    Das Futter bleibt trocken. Ich habe verschiedene Futtersäulen,
    die auch überdacht sind, und das Futterhäuschen wird auch
    gut besucht. Es wird immer wieder empfohlen, die Vögel
    das ganze Jahr über zu füttern, ich bin nicht dafür. Es heißt,
    die Bruten sind stärker, und der Vogelbestand von seltenen Vögeln
    nimmt zu. Es ist jede Menge im Garten an Früchten und Beeren, etc.
    für die Piepmätze, das Ungeziefer, Mäuse und Ratten brauche ich
    nicht mehr. Lebndfallen aufstellen ist auf die Dauer nervend,
    zumindest was Mäuse betrifft. Maus drin, Maus draußen, und Tschüß,
    Spiel ohne Grenzen, das brauche ich nicht zum Zeitvertreib.:grins:
    Ich lege nichts mehr auf den Boden, Äpfel hatte ich für die Amseln
    unter einem Strauch gelegt, geht nicht, ich möchte nicht unnötig
    mithelfen, Mäuse und Ratten im Garten, oder am Ende im Haus
    zu haben. Miezen sind hier auch unterwegs, das reicht aber
    trotzdem nicht, sich vor den Schädlingen zu schützen.
    Rotkehlchen sind auch Bodenfresser, da liegt kein Futter mehr,
    was tut es, es fliegt in ruhigen Momenten zum Futterhäuschen
    und schnappt sich das, was es braucht.8) Geht doch.
     
  • A

    Alpenhex

    Mitglied
    Ja, ich will unbedingt (weiter) füttern. Und deshalb bin ich heute an diesem hellen Sonnentag auf Suche gegangen, wo die Mäuse sich denn durchgebissen haben könnten.
    Erschreckendes hat sich gezeigt: Wir müssen das gesamt Gitter, das die Holzgiebel-Verschalung nach unten abdeckt, erneuern: überall Durchbisse. Und eine (oder mehrere) hat sich bei offener Kellertür ins Haus geschlichen und sich durchs Holz und die Innenverkleidung einen WEg zum Dachboden gebissen.

    Jetzt sind erst einmal überall Fallen aufgestellt und dann fahren wir, eine neue Abdeckung unten für die Holzverschalung besorgen:(x

    LG
    Alpenhe
     
    Mr.Ditschy

    Mr.Ditschy

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    Das Gitter ist dann aber aus Kunststoff, oder?
    Da gibt es auch welche aus Alu.
     
    Rosabelverde

    Rosabelverde

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    Ohje, Alpenhexchen, das klingt nach Arbeit und Aufwand. Tja, die Mäuse sind halt nicht blöd, die wissen, wie man ins Warme kommt.

    Meine Bestie vom Vorjahr ist seit 3 Tagen auch wieder da. Ob's ne Maus ist, weiß ich nicht, man sieht sie ja nicht, aber sie lärmt ziemlich übermütig herum. Wir müssten das Dach abdecken lassen, um Tier & Eingang zu finden, es lebt und west zwischen Dachziegeln und Isolierung, und ist hoffentlich nicht schwanger!!! :mad:
     
  • T

    (>Tiarella<)

    Guest
    Bei uns lärmen unter den Dachziegeln zum Glück nur die Sperlinge. Die haben rausgefunden, dass sie am Giebel unter die Dachziegel schlüpfen können und dass es dort nachts schön warm ist. Sowie es im Herbst und Winter dämmerig wird, beginnt es unterm Dach zu lärmen. Nach einer Weile wird es ruhiger, wenn alle einen Platz gefunden haben und dann hört man nur hin und wieder mal was, wenn sich ein Sperling erschreckt oder sich zwei in die Wolle bekommen.
     
    A

    Alpenhex

    Mitglied
    Die haben sich bei uns auch eingenistet, aber im vorderen Teil des Hauses und deren Spezialität ist das Auf- und Abrennen in der Dachrinne. Auch ein schönes Geräusch:grins:

    LG
    Alpenhex
     
    Stupsi

    Stupsi

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    Ohje, Alpenhexchen, das klingt nach Arbeit und Aufwand. Tja, die Mäuse sind halt nicht blöd, die wissen, wie man ins Warme kommt.

    Meine Bestie vom Vorjahr ist seit 3 Tagen auch wieder da. Ob's ne Maus ist, weiß ich nicht, man sieht sie ja nicht, aber sie lärmt ziemlich übermütig herum. Wir müssten das Dach abdecken lassen, um Tier & Eingang zu finden, es lebt und west zwischen Dachziegeln und Isolierung, und ist hoffentlich nicht schwanger!!! :mad:
    Schau aber lieber nach ob es wirklich Mäuse sind.
    Hier gibt's noch Fledermäuse, wäre doch zu schade wenn du die tötest oder denen die noch letzten Schlafplätze nimmst.
     
    jolantha

    jolantha

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    Über meine bei mir lebenden Mäuse kann ich mich schon gar nicht mehr aufregen,
    Ich hab Wühl-Rötel-Spitz-Feld und Waldmaus .
    Hier frißt jeder was er will :(. Ändern kann ich es ja sowieso nicht.
    Schließlich bin ich ja in die Natur gezogen, und die waren alle vor mir da.
    Die Einzigen, die ich wirklich nicht mag, sind Ratten :mad:
     
    Rosabelverde

    Rosabelverde

    Foren-Urgestein
    Schau aber lieber nach ob es wirklich Mäuse sind.
    Hier gibt's noch Fledermäuse, wäre doch zu schade wenn du die tötest oder denen die noch letzten Schlafplätze nimmst.

    Stupsi, das Nachschauen geht nicht so einfach, wir müssten tatsächlich das Dach abdecken lassen, und dazu hat hier keiner Lust, jedenfalls bisher nicht.

    Das Tier lebt da also in wunderschöner Sicherheit, außer wenn es selbst in die Falle geht. Ist aber natürlich eine Lebendfalle, und ein eventueller Gefangener würde nach einer kleinen Spazierfahrt ins Freie entlassen. Letztes Jahr ist aber schon niemand in die Falle getappt.

    Ja, Spatzen unterm Dach gibt's hier auch, sie nisten seit Jahren hier und sind erstaunlich leise, außer wenn sie im Gebüsch rumlungern und wieder mal Spatzenzoff ausdiskutieren. ;)
     
    T

    (>Tiarella<)

    Guest
    ... und sie pinkeln überall hin. Kann man gut mit einer Schwarzlichtlampe sichtbar machen. :d
     
    Marmande

    Marmande

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    Man kann sie prima mit Schokolade in eine Falle locken, Klappe zu Maus tot. :D
     
    Marmande

    Marmande

    Foren-Urgestein
    Ein Bekannter hatte Hanta , infiziert wegen Mäusen, die ins Kaminholz geka..... hatten. Es muß absolut scheußlich gewesen sein.
     
    Rosabelverde

    Rosabelverde

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    Da ich schon mit Symptomen herumlief, die hantaartig aussahen, fragte ich in der Klinik, in der ich immerhin schon lag, nach einer spezifischen Diagnostik ... und wurde angefaucht: ob ich eine Ahnung hätte, wie teuer die Untersuchung sei!!!!!

    Die dann auch nicht stattfand. Dankeschön, deutsches Gesundheitssytem. (Die Symptome lungern noch rum.)
     
    A

    Alpenhex

    Mitglied
    Bei uns sind nun alle Löcher dicht.
    Nun gehts an Putzen. Werde noch zusätzlich zu den Handschuhen einen Mundschutz anlegen, nachdem ich ein wenig genauer über den Hantavirus nachgelesen habe.
    Danke, Marmande für die Warnung.

    Gruß
    Alpenhex
     
    Marmande

    Marmande

    Foren-Urgestein
    Ich hatte vorher noch nie davon gehört. Er hat sich mutmaßlich beim Umsetzen des Holzes im Freien abgesteckt. Damals wollte er unter einer Überdachung aufräumen um neues Holz zum trocknen unterzubringen. Er lag dann irgendwann im Krankenhaus. Das muß richtig heftig gewesen sein.
     
    Stupsi

    Stupsi

    Foren-Urgestein
    Mal keine Panik verbreiten!!!!
    Hanta ist in Asien verbreitet, hier liegt die Ansteckung bei 1% und er ist meldepflichtig.
    Tetanus Impfungen und Zeckenschutz sind hier viel wichtiger in Europa.
     
    A

    Alpenhex

    Mitglied
    War schon ekelig, stupsi, die ganzen Kötel zu entfernen. Ich hatte auch nachgelesen und da wurde gerade, den Staubsauger nicht zu benutzen. Und ich hab Handschuhe und Mundschutz getragen....
    Diese Biester haben sich, nachdem wir von außen alles abgedichtet hatten und eine (oder auch einige) anscheinend drinnen eingeschlossen waren, einen Weg nach draußen zu beißen versucht - es lagen auch noch Putz- und Mörtelklümpchen herum - bis sie dann in die Falle ging(en). Und: es war keine Lebendfalle!!! Die haben mir das Kraut ausgeschöpft....

    Alpenhex - noch nicht in Panik;)

    Tetanus- und Zeckenimpfung haben wir:grins:
     
    Stupsi

    Stupsi

    Foren-Urgestein
    Ich hatte schon Meeris und Farbmäuse, mir machen solche Kötel nix aus :grins:
    Vielleicht hast du nun Ruhe und wenn nicht immer die Ruhe bewahren :)
     
    A

    Alpenhex

    Mitglied
    Nein, keine Ruhe!
    Unter Dach sind sie alle weg, nun haben sie sich im Erdgeschoss eingenistet.
    Leider haben wir unsere Katzenklappe - die immer noch in Funktion ist, falls doch noch einmal ein Tiger (vielleicht nun sehr bald?????) bei uns wieder einziehen sollte - außer Acht gelassen.
    Gestern sind 3 Nagetiere in die Falle gegangen.
    Heut in der Früh waren 2 Fallen umgeworfen. Scheinen sehr erfahrenen Mäuse zu sein.
    :schimpf:
    Alpenhex
     
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