Vorbereitende Maßnahmen Beregnungsanlage

B

benningmk

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Guten Tag,

wir sind gerade dabei unseren Garten komplett umzugestalten. Bevor zum Schluß neuer Rollrasen verlegt wird würde ich gerne eine Beregnungsanlage installieren, falls dies noch ins Budget passt.

Wir werden die Tage mal versuchen unseren Garten zu vermessen bzw. zu skizzieren.
Eine grobe Skizze konnte ich mit GoogleMaps via Tim-Online zeichnen, diese habe ich als Foto mal hier angehangen.
DJI_0976-2000x1500.JPG
Auf diesem Foto erkennt man den Höhenunterschied bei uns im Garten. Es sollen zwei Ebenen entstehen, welche mittels eine Schräge verbunden werden.
IMG_20190608_142134-1134x2016.jpg
Dies ist der Verlauf der Natursteinmauern, welche aktuell vom Galabauer angelegt werden.
IMG_20190608_135707-1134x2016.jpg
Auf dieser Fläche soll später Rollrasen gelegt werden, welcher bewässert werden muß.

Der 1. Schritt bei uns ist aber erst einmal einen neuen Anschluß vom Haus zum Ventilkasten zu legen.

Eine wichtige Grundlage für zur Planung ist ja die Wasserzuleitung (Druck und l/h).
Wir möchten von unserem Sanitär Fachmann eine Zuleitung mit Gartenwasseruhr aus dem Keller legen lassen. Die Zuleitung, PE 32mm beträgt vom Keller aus bis zum geplanten Ventilkasten ca. 16m. Dazu habe ich noch ein paar offene Fragen:

- Soll die Gartenwasseruhr vor oder nach unserem Hauswasserfilter/Druckminderer installiert werden, der Abgang von der Hauptuhr Q3=4m3 ist 1"?
- Welche geeichte Uhr wäre zu empfehlen, zwecks Durchlass?
- Sollte vor/nach der Uhr ein Absperrhahn gesetzt werden?
- Die neuen DIN Normen verwirren mich ein wenig. Reicht ein Systemtrenner BA bei Privatgarten Kat 4 oder muß ich einen freien Auslauf haben?
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Aktueller Anschluß im Keller.
Zuleitung Kupfer 1" - KFR mit Entleerung - Q3=4m3 Uhr KFR - Hauswasserstation mit Druckminderer
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Weiter im Keller die Aufteilung Fülleinheit für Heizung und Systemtrenner Zuleitung zum WW Tank.

Über ein paar Tipps bzw Antworten würde ich mich sehr freuen.
 
  • merls

    merls

    Mitglied
    Hallo Benningmk,
    Für den Wasseranschluss würde ich mich an einen Fachbetrieb wenden. Gerade was aktuelle DIN Vorschriften angeht steht jeder Privatmann maximal auf dem Stand als er es selbst gemacht hat. neuere Vorschrift bekommt ja keiner mit.

    Grundsätzlich darf der Gartenwasserzähle nicht größer sein als der Hauptzähler.
    Sprich hast du einen Q3 Hauptzähler darf meines Wissen der Gartenwasserzähler nur Q3 oder kleiner sein.

    Weitere Informationen hier:
    https://www.tav-liebenwalde.de/cms/wp-content/uploads/2017/02/Gartenzähler-Merkblatt.pdf

    Wichtig ist ein Geeichter Wasserzähler den du nach Einbau durch die Wasserwerke anmelden und verplomben lassen musst.

    Absperrventil... Dafür gibt sog. Anschlussbügel
    sowas hier: Wasserzähler-Anschlussbügel für Wasserzähler 260mm 1'' - 4-teilig
    Das Ding hat ne Entlüftung für den Aussenwasserhahn und nen Rückflussverhinderer.

    Ich denke das der Abzweig nach dem Druckminderer/Filter installiert wird.
    Die 4 Bar sollten bei einer 32mm Leitung ausreichen. Wichtig wäre der Fließdruck bei voll offenem Abgang.

    Der Zähler sollte aber in jedem Fall innerhalb des Kellers installiert werden und muss zwecks Ablesung frei zugänglich sein.


    Freier Auslauf finden sich hier viele belegte Informationen
    Trennstationen für Trinkwasser

    Wenn ich das richtig verstanden habe schlägt Deutsche Norm Europäische, jedoch soll sich das 2019 ändern. Willst du auf der sicheren Seite sein bräuchtest du einen freien Auslauf.

    Wobei ich dir bei deiner zu beregnenden Fläche aber mal den bau ein größeren Brunnens anraten möchte.
    Ökologisch weniger fragwürdig als Trinkwasser auf den Rasen zu kippen und wahrscheinlich auf 5-10 Jahre gerechnet auch deutlich günstiger. Und du hast keinerlei Probleme mit Systemtrennung.

    Als Alternative den Einbau einer Zisterne überlegen und nur eine Nachspeisung über freien Auslauf in die Zisterne und die komplette Bewässerung mittels Kreisel oder Brunnenpumpe aus der Zisterne realisieren.
    Dann kannst du auch den kleinsten Wasserzähler einbauen da es relativ egal ist wie lange es dauert bis die Zisterne soweit gefüllt ist, dass man einen kompletten Bewässerungszyklus daraus machen kann.

    Lieben Gruß
    Torsten
     
    B

    benningmk

    Mitglied
    Hallo Torsten,

    erst einmal vielen Dank für deine schnelle und ausführliche Antwort.
    Bezüglich der Wasserzufuhr wird dies selbstverständlich unser Installateur übernehmen, ich wollte nur fragen wie dies auszuführen ist.

    Unsere Kommune sagt Wasserzähler installieren, Foto vom Startzustand per Email senden.
    Ende des Jahres den aktuellen Stand schicken und dann vor Ort den Zähler anmelden.
    Verplombt wird bei uns nix, es wird nur Ende des Jahres der Verbrauch vom Abwasser abgezogen.

    Eine Zisterne habe ich eigentlich nicht auf dem Schirm, da von unserem kleinen Dach sehr wenig ankommt und der Großteil dann eh Wasser von unserem Versorger wäre.
    Desweiteren wäre die Verlegung der Rohre zur Zisterne schon eine Hausnummer bei uns.

    Bezüglich Brunnen habe ich einige Firmen angeschrieben. Bisher haben uns alle aus Entfernungsgründen abgesagt, einen Brunnenbauer in unserer Nähe gibt es nicht.

    Meine andere Rechnung wäre grob 20 Wochen Bewässerung pro Jahr 300m2 x 15l/m2 = 4,5m3 x 20 = 90m3.
    Rechne ich mal ganz grob 100m3, so kostet mich die Bewässerung pro Jahr 150€, womit ich ganz gut leben könnte.
    Falls ich natürlich noch einen Brunnenbauer finde wäre die Option noch zu rechnen.
     
    merls

    merls

    Mitglied
    Kleiner Tip,
    Falls ihr irgendwo ne Gartenanlage habt mit vermieteten Schreebergärten. Dort mal fragen ob jemand nen Brunnenbauer kennt. Diese Gärten haben alle häufig einen Brunnen, da nur die wenigsten über eine Trinkwasserversorgung verfügen. Vielleicht wirst du da fündig.

    Bei nur 1,50€/m³ kann man sich das sicherlich überlegen .-)

    Jedoch kommt dann wieder die frei Auslaufende Systemtrennung mit ins Spiel, die so wie ich das gesehen habe, nicht ganz billig ist.
     
  • B

    benningmk

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    Schreebergärten haben wir bei uns direkt in der Nähe. Da war ich auch schonmal gucken, aber die Arbeiten alle mit diesen IBC Tanks wovon ich auch einen habe.
    Ich denke, dass es bei uns wohl auf den Hausanschluß hinauslaufen wird.

    Die letzten Tage habe ich hier auch etliche Threads zum Thema Beregnungsanlage gelesen. Einige benutzen ja auch den Hausanachluß, aber ich habe keinen gefunden der einen Trenner der Kat.5 eingebaut hat.
    Die DIN soll ja auch noch überarbeitet werden, aktuell würde ja auch mit Ausnahme ein Systemtrenner Kat. 4 reichen.

    Mein IBC Tank steht ja eh auf der Terrasse und dort in der Nähe soll ja auch die Ventilstation hin. Kann ich nicht eine feste Leitung mit Magnetventil in den Deckel vom IBC Tank führen und mit einem Schwimmer das Magnetventil öffnen?
    Dann bräuchte ich nur am Ausgang vom IBC eine Gartenpumpe.
     
  • merls

    merls

    Mitglied
    Das wäre dann genau das was ich selbst habe nur mit Trinkwassernachspeisung statt Brunnennachspeisung.
    Ich hab das mit einem WPS4000 und Wasserstandssensor gelöst, ein schwimmer geht aber auch.
    So hast du dir ein Kat 5 Trenner selbst gebaut.
    Der Vorteil ist das eine Kreiselpumpe am IBC Container
    deutlich mehr Leistung hat als der Aussenwasserhahn.

    Schau dir da mal die mh Inox 1300Watt Kreiselpumpen an. Kosten so rund 120€
    Die kann 5,5Bar und 6000L bzw rund 3600Liter bei 3 Bar.
    Das reicht auch für wirklich große Bewässerungsanlagen im Privatgarten.

    Dazu holst noch einen Druckwächter für ~35€ und schon hast du eine, bei Wasserentnahme, selbst einschaltende Wasserquelle für die Beregnung und kannst die Beregnung mit Magnetventilen vollautomatisch versorgen.
     
  • B

    benningmk

    Mitglied
    Könntest Du mir dieses System mal vom Aufbau her skizzieren, dass ich dies als Laie nachvollziehen kann.
     
    B

    benningmk

    Mitglied
    PhotoPictureResizer_190627_113658619_crop_3226x1814.jpg

    Ich habe mal eine grobe Skizze gemacht für den Aufbau, würde das so funktionieren?
    Nach unserem Druckminderer/Filter den Abgang mit Gartenwasserzähler+Absperrung.
    Oben am Tank dann das Magnetventil, welches von dem Sensor geschaltet wird in einen freien Auslauf + seitlicher Überlauf.
    Unten am Tank dann die Pumpe, kommt der Druckwächter an den Pumpenausgang?

    Welchen Adapter benötige ich um unten am Tank die Pumpe anzuschließen?
    Wie hast Du den freien Auslauf gestaltet, hast Du evtl Bilder von deiner Konstruktion?

    Gruß
    Christoph
     
    merls

    merls

    Mitglied
    Hallo Christoph,
    ich mache mal Fotos aber heute wird es eng haben Kindergeburtstag im Garten und ich Morgen Frühschicht.
    Mal schaun wie ich es hinbekomme :)
     
    B

    benningmk

    Mitglied
    Hallo Torsten,

    Das wäre super, evtl mit ein paar Sätzen als Erklärung dazu. Musstest Du die Anlage anmelden beim Versorger, hast Du diese selber gebaut oder ein Installateur?

    Bin gespannt auf deine Rückmeldung. Genieß den Geburtstag, ich darf aktuell auf Spätschicht arbeiten.
     
  • B

    benningmk

    Mitglied
    Hey Torsten,

    ich habe mir das schonmal angesehen, interessieren würden mich noch Fotos vom Tank oben/unten und die Verrohrung.
     
    merls

    merls

    Mitglied
    Hallo Christoph,
    IMG_4069.JPG

    Die TIP Pumpe mit dem Blauen Filter und dem Gardena Schlauch ist die Pumpe die den IBC Container aus dem Brunnen befüllt. Der gardena schlauch geht dabei oben in den Deckel des IBC Tanks.
    eingesteckt ist die Pumpe recht sin dem kleinen Schaltkasten. Darin versteckt ist der Pegelschalter wps4000.
    Die Steckdose für diese Pumpe wird aktiviert, wenn der Wasserstand unter 80% Füllstand sinkt, solange bis der Füllstand wieder bei 100% ist.

    Die Grüne rechte Pumpe mit dem Presscontrol ist die Bewässerungs Kreiselpumpe für die Beregnungsanlage.
    Der Saugschlauch kommt vom unteren Auslass des IBC Containers und hat auch einen Filter dazwischen damit kein Sand und Co in die Beregnungsanlage gelangen kann. Der Presscontrol der die Pumpe steuert ist auch hier in den kleinen Schaltkasten gesteckt. Diese Steckdose ist immer an ausser der Wasserstand sink auf nahezu 0% dann wird diese Steckdose ausgeschaltet (Trockenlaufschutz) Der 0% Wasserstandssensor ist so eingestellt das der Saugschlauch keine Luft zieht und vorher abschaltet. Zusätzlich habe ich ein Timer Relais eingebaut die ein einschalten der Pumpe für 30min verzögert damit die Pumpe nicht dauernd ein und ausschaltet.

    In deinem Fall könntest du sowas hernehmen: Gartenpumpenzubehör | Sale bis zum 18. August 2019 ️ !

    Dazu ein Magnetventil und ein 24Volt AC (Wechselstrom) Netzteil.

    Schaltet der Pegelschalter die Steckdose ein, bekommt das Netzteil strom und das Ventil geht auf, Trinkwasser fliesst in den Tank. Pegelschalter schaltet Steckdose aus, Netzteil hat kein Strom mehr, Magnetventil geht zu, Nachspeisung hört auf.

    Und wie erwähnt am Auslass unten 1" Schlauch -> Filter -> 1" Schlauch -> Pumpe...

    Lieben Gruß
    Torsten
     
    B

    benningmk

    Mitglied
    Hallo Torsten,

    erst einmal vielen Dank für deine sehr hilfreiche und detaillierte Beschreibung.

    Also brauche ich für die Nachfüllung einen WPS 3000 mit 3 Sensoren, ein Magnetventil und ein passendes Netzteil.
    Gibt es bei dem Magnetventil/Netzteil gravierende Unterschiede, hast Du da einen Tipp für mich?

    Für den Ausgang dann eine passende Kreiselpumpe mit einem Druckschalter, welchen hast Du da verwendet?
    Einen Filter vor der Pumpe werde ich mir sparen, da wir den Abzweig im Haus nach dem Druckminderer/Filter setzen.

    Könntest Du mir das mit dem 30min Tuner nochmal genauer erklären, irgendwie hängt es bei diesem Punkt noch bei mir.

    Gruß und danke nochmals, Christoph
     
    merls

    merls

    Mitglied
    Due brauchst den WPS3000plus hab hier beim Hersteller ein nettes Angebot gefunden:
    Wasserpegelschalter WPS 3000 plus B-Ware | H-Tronic Ladetechnik
    2 Sensoren für ein und ausschalt Pegel.

    Mal kurz geschaut es gibt sogar ziemlich günstige 230v Magnetventile die könntest du direkt an die Steckdose des WPS3000Plus anschliessen:

    https://www.amazon.de/Zonenventil-Kugelventil-Zweiwegeventil-Umschaltventil-Absperr-Umschalt-Kugelventil/dp/B077Z5PWV2/ref=pd_sbs_60_1/261-5654596-7787816?_encoding=UTF8&pd_rd_i=B0785QQ218&pd_rd_r=d54da1a0-9b0f-11e9-9b6b-671de1e84b51&pd_rd_w=IQZLE&pd_rd_wg=xZmX8&pf_rd_p=74d946ea-18de-4443-bed6-d8837f922070&pf_rd_r=GX1J5HFW9WN24CSJMVNJ&refRID=GX1J5HFW9WN24CSJMVNJ&th=1

    entsprechend halt verlängern und nen Stecker dran machen. Kabelverbinder/Reparaturkits gibt's auch, einfach mal nach suchen, oder besser nen Fachmann machen lassen.

    Damit sparst du dir das Netzteil das kaputt gehen kann. Das magnetventil kannst du dann an den Aussenwasserhahn anbauen und von dort mit nem simplen 3/4Zoll schlauch bis in den IBC Container gehen.


    Gartenpumpe hab ich diese hier für meinen Bruder rausgesucht:
    Kreiselpumpe Hauswasserwerk Gartenpumpe MH 1300 INOX 1300W 6000 L/h m. Steuerung
    für 169€ Ist bereits inklusive Pumpensteuerung muss wohl nur noch verdrahtet werden.

    Lieben Gruß
    Torsten
     
    B

    benningmk

    Mitglied
    Hallo Torsten,

    vielen Dank für deine Mühe, ich werde die Tage nochmal mit meinem Installateur sprechen und dann das Material bestellen.

    Bei dem Geschäft, wo Du die Pumpe verlinkt hast rufe ich morgen mal an.
    Da steht auch etwas von Mindestdruck, den ich im IBC ja nicht habe.
    Ich werde denen mein Anliegen schildern und mich dann nochmal mit deren Empfehlung melden.
     
    merls

    merls

    Mitglied
    Wo soll das stehen mit dem Mindestdruck?
     
    B

    benningmk

    Mitglied
    Da steht doch in der Beschreibung Einschaltdruck 1,5-3,5bar.


    Bei einer anderen Pumpe steht Einschaltdruck 0-6bar und Ausschaltdruck 2-10bar.
    Ich rufe gleich nach der Arbeit dort an und lasse mich beraten.
     
    merls

    merls

    Mitglied
    Einschaltdruck und Mindestdruck sind zwei völlig unterschiedliche Paar Schuhe :)

    Erklärung:
    Der Druckwächter schaltet die Pumpe bei erreichen des eingestellten Ausschaltdruckes ab
    und bei unterschreiten des eingestellten Einschaltdruckes wieder an.

    Ventil ZU, keine Wasserabnahme, Pumpe erhöht den nun statischen Druck und erreicht irgendwann ihren Maximaldruck von 5,5Bar. Der Druckwächter ist auf 5 Bar Ausschaltdruck eingestellt und würde somit die Pumpe vor erreichen ihres Maximaldruckes abschalten.

    Nun machst du das Ventil auf und das Wasser kann fließen. Der Druck würde ohne einschalten der Pumpe auf 0 absinken und kein Wasser mehr fließen. Der Druckwächter hat aber einen Einschaltdruck von 1,5-3,5bar (einstellbar) auf ich sag mal 3 Bar eingestellt würde also der Druckwächter die Pumpe wieder einschalten wenn sie von 5bar auf 3Bar abgefallen ist. Dann bei nun offenem Ventil pumpt die Pumpe nun Wasser bei vielleicht 3,5Bar Fließdruck. Das tut sie so lange bis sie der Ausschaltdruck erreicht.

    Drehst du also das Ventil zu -> keine Wasserabnahme -> Druck steigt und erreicht den Ausschaltdruck von 5 Bar Druckwächter schaltet die Pumpe aus.


    Solltest du aber z.b. den Stecker gezogen haben und lässt das ganze Wasser ab, so würde der Druckwächter sich mti eine Fehler melden (unter 1,5Bar Druck). Dann muss man die Reset Taste am Druckwächter einmalig drücken damit dieser die Pumpe einschaltet. Das ist ein Trockenlaufschutz. Der Druckwächter geht davon aus das er bei 0Bar Druck kein Wasser mehr hat und erwartet ein Manuelles Eingreifen.

    Hoffe das war verständlich.

    Lieben Gruß
    Torsten
     
    B

    benningmk

    Mitglied
    Hey Torsten,

    das war wieder einmal eine super beschriebene Erklärung, welche ich als Laie in dem Bereich sofort verstanden habe.
    Schade, dass Du nicht um die Ecke wohnst und mir bei meiner Umsetzung mit der Nachspeisung/Beregnungsanlage helfen kannst.
    Gerne hätte ich wen, der mich bei meinem Projekt unterstützt, aber dies geht nur durch eine Fachfirma, welche ich nicht bezahlen kann.

    Selbst unser Sanitär Fachmann kann mir solche Dinge nicht so verständlich erklären, danke nochmals.
     
    B

    benningmk

    Mitglied
    Hey Torsten,
    kannst Du mir evtl nochmal nen Link schicken, welchen Adapter ich benötige um am unteren Ausgang des IBC die Pumpe anzuschließen bzw wie hast Du das gelöst?
    Bevor unsere Leitung den Keller als PE 32mm verlässt brauche ich vom T-Stück noch ca 8m Rohr.
    Sollte man dieses wohl noch in Kupfer auslegen oder direkt ab T-Stück PE 32mm?
     
    merls

    merls

    Mitglied
    1. Frage:
    Den Adapter mit 1" AG habe ich aus dem Baumarkt.
    sieht so aus: https://www.amazon.de/Stabilo-Sanitaer-Container-Tankdeckel-Aussengewinde-IBC-Wassercontainer/dp/B01LYB3SPH/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=ÅMÅŽÕÑ&keywords=ibc+s60+1"+ag&qid=1562260774&s=diy&sr=1-1

    2. Frage:
    Also ich würde wohl eine Saubere Lösung aus Kupfer nehmen. Zusammen mit einer innen Entlüftbaren und absperrbarenWanddurchführung. Aussen dann einen 1" Wasserhahn dran und schon bist du für alle Zeiten flexibel :)

    Und dann aussen hinterm Hahn mit pe Rohr weiter.
     
    B

    benningmk

    Mitglied
    Ich muß den IBC Tank doch für ein anderes Projekt nehmen.
    Unsere Stadt möchte sich nach Installation der neuen Wasseruhr auch die Systemtrennung ansehen und es sollte eine mit Zulassung sein.
     
    B

    benningmk

    Mitglied
    Ich habe mich heute nochmal etwas eingelesen und dabei zwei verschiedene Modelle gefunden.

    Regenwasser Trennstation TS 3-5 | eBay

    eBay

    Hier mal ein Diagramm der beiden Geräte:
    Screenshot_2019-07-11-20-24-39-074_com.google.android.apps.docs.png

    Die TS 3-5 schafft lt. Diagramm bei 3,5bar 2m3/h und die TS 6-5 4m3/h.
    Welchen Fließdruck ich erreiche vom Keller aus bei ca. 10m 32er PE Leitung kann ich natürlich noch nicht sagen.

    Demnach sollte ich besser das größere Modell nehmen oder die Stränge so aufteilen dass diese max. 2m3 benötigen?
    Gibt es einen Mindestdruck, welcher erreicht werden muß damit die Rotator ausfahren?
    Am besten sind ja 2,8bar am Regner, aber was passiert wenn ich diesen evtl nicht erreiche?
     
    M

    Moister

    Mitglied
    Gibt es einen Mindestdruck, welcher erreicht werden muß damit die Rotator ausfahren?
    Am besten sind ja 2,8bar am Regner, aber was passiert wenn ich diesen evtl nicht erreiche?
    Erst nimmt die Reichweite ab (so als würde man ein Düsengehäuse mit Druckregelung verwenden), dann wird die Drehgeschwindigkeit merklich langsammer (ein Zeichen dass der Rotator am unteren Drucklevel arbeitet) und irgendwann steigt er nicht mehr auf.
     
    B

    benningmk

    Mitglied
    Ich werde mir dann wohl die Trennstation TS6-5 noch einmal näher ansehen und diese dann vermutlich auch verbauen.
    Sobald ich dann die Leitung vom Keller zur Terrasse gelegt habe kann ich dann mit einem Manometer die Durchflüsse bestimmen, ich bin gespannt was dann da ankommt.
     
    B

    benningmk

    Mitglied
    Unser Installateur meinte, dass ggf. oft der interne Behälter leer würde und die Pumpe stoppt, da nicht genügend Wasser nachgespeist werden kann.

    Frage:
    Bis zu dem Punkt, wo wir die Trennanlage anschließen würden liegen ca. 8m Kupferrohr in 1". Unser Druckminderer ist auf 4bar Ruhedruck eingestellt.

    Wieviel Wasser läuft durch ein 8m langes 1" Kupferrohr bei 4bar? Leider kann ich ja nur an unseren Wasserhähnen im Haus messen, aber die sind ab Kelleranzweig DN15 und führen dementsprechend weniger Wasser.
     
    T

    top_gun_de

    Mitglied
    Erste Frage: Welche Mengen sind dauerhaft sicher für die Installation. DN15 müsste 5/8“ sein. Hunter sagt: Unter 7 Fuß pro Sekunde, das sind bei 5/8“ Rohr 7GPM oder 1568 Liter pro Stunde.

    Alles was darüber geht, ist langfristig riskant für die Hauswasserleitung. Die Tabelle für Wasserzähler habe ich auch beigefügt, ist aber weniger restriktiv.
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    B

    benningmk

    Mitglied
    Irgendwie hilft mir das bei unserem Anschluß der Trennstation nicht weiter oder ich bin in dem Thema nicht so drin um deinen Erklärungen zu folgen.

    Ich muß ja nur sicherstellen, dass unser Hausanschluß 1", ab Druckminderer 4 bar mehr Wasser zur Verfügung stellen kann als die Pumpe der Trennstation fördert.

    Die Planung mit dem IBC war so schön und es wäre auch gut umzusetzen, leider machen unsere Stadtwerke mir ein Strich durch die Rechnung.
     
    merls

    merls

    Mitglied
    Hast du den Wasserwerken denn mal deine Idee mit dem IBC genau erklärt und das du mit den sensoren und einem überlauf sicherstellen kannst das niemals wasser mit der Zuleitung in berührung kommt.
    Vielleicht lassen die dann ja mit sich reden. Vielleicht mal mit ner ordentlichen zeichnung hingehen.

    Das Nadelöhr der 1" Leitung wird wohl der aussenwasserhahn werden, denn die kenn eich maximal bis 3/4"
     
    T

    top_gun_de

    Mitglied
    Meine Fragestellung war: Bist Du sicher, dass deine Leitung durchgehend 1" ist? Wenn auf dem Weg bis zum Außenwasserhahn irgendwo DN15 oder DN20 verarbeitet ist, musst Du dir Gedanken um die Langzeithaltbarkeot deiner Hauswasserleitung machen, Alles über 7 Fuß un Metallleitungen und 5 Fuß in PE solltest Du vermeiden. Rohrbrüche der Hauptleitung ergeben schwere Schäden der Gebäudesubstanz.
     
    B

    benningmk

    Mitglied
    Ich habe ja noch gar keinen Außenwasserhahn angeschlossen.
    Den Aufbau unserer Installation habe ich noch einmal grob skizziert:
    IMG_20190713_173925-2016x1134.jpg

    Die Stichleitungen 16x2mm Alu-Verbundrohr zu den zwei Bädern/Küche haben natürlich unterschiedliche Längen und die Anschlüsse selber verschiedene Armaturen.
    Daraus ergeben sich auch unterschiedliche Durchflusswerte.
    Aktuell haben wir am Minderer 2,75bar Ruhe drück und 2,5bar Fließdruck.
    Bad 1: 7,74l/min.
    Bad 2: 9,8l/min.
    Küche: 7,69l/min.

    Nach unserem Filter/Druckminderer möchte ich am liebsten
    1. Eine 1" Leitung Richtung Garten führen und Eine Trennstation selber bauen (Ich muß nochmals bei den Wasserwerken nachfragen).
    2. Eine 1" Leitung in eine Trennstation im Keller und von dort eine 1" Leitung direkt Richtung Ventilkasten.
    Allerdings meinte unser Installateur, dass schon die Stichleitung bis zum freien Auslauf Stagnation verursacht und nicht als einfacher Abzweig gelegt werden darf.
    Bei dem System müsste unsere Leitung davor mehr Durchlass haben als die Pumpe der Trennstation aufgrund eines kleinen Vorratsbehälters.
     
    T

    top_gun_de

    Mitglied
    Ich habe es wohl blöd formuliert. Es geht mir um die vorhandene Trinkwasserleitung ab Hauaeinleitung bis zum geplanten Abtweig nach draußen. Ist das alles 1"? Wenn es dünnere Abschnitte gibt, ist das langfristig eine Gefahr für das Haus. Die Abtweige zu den Bädern sind egal, da läuft das Wasser ja nicht durch wenn es zu deinem Behälter käuft.
     
    merls

    merls

    Mitglied
    Bei dem System müsste unsere Leitung davor mehr Durchlass haben als die Pumpe der Trennstation aufgrund eines kleinen Vorratsbehälters.
    Naja du kannst den Durchfluss der Pumpe ja durch ein simples Schrägventil in der Ausgangsleitung so einstellen das es weniger fördert als die Trennstation nachliefern kann.
    Sinnvoll ist natürlich erst den Aussenhahn installieren zu lassen, zu schauen was er an Durchfluss liefert und dann zu entscheiden welche Trennstation am besten passt damit man die Pumpe nicht auf habe Leistung zudrehen muss :) Je besser die Pumpe zum Aussenwasserhahn passt von Fördermenge und Druck desto weniger sinnlos Energieverschwendung.
     
    B

    benningmk

    Mitglied
    Das klingt nach einem guten Plan. Bis zu dem Abzweig Heizung/Bäder/Tank ist die Zuführung in CU 1".
    Nach unserem Druckminderer/Filter wird der Monteur nun den Abgang nach draußen in 1" PE setzen.
    Erst dann kann ich dir Menge bei Fliesdruck X ablesen, um die Trennstation zu bestimmen.
    Dann könnten wir eine passende Station kaufen und diese im Keller in die Leitung einbinden.

    Schon ein Hexenwerk in Deutschland mit den ganzen Normen mittlerweile.
     
    merls

    merls

    Mitglied
    Da kann ich dir nur zustimmen, dient aber im endeffekt nur unserer eigenen Gesundheit.
    Keime im Trinkwasser sind kein Spass.
     
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