Vorlaufzeit Handwerker

  • Ersteller des Themas Sonnenblümchen77
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Sonnenblümchen77

Neuling
Huhu zusammen,

wir sind nun auch gerade stolze Besitzer eines Eigenheims mit Garten geworden, wir haben lange gesucht und nun endlich etrwas gefunden - wir freuen uns riesig .

Der momentane Eigentümer wohnt noch im Haus bzw. fängt nun an es
zu räumen, bis spätestens 30.6. 2010 muss er ausgezogen sein (vielleicht schafft er es auch schon bis 30.5 sagte er). Da wir noch ein paar Renovierungsarbeiten vornehmen lassen möchten und dazu auch eine Architektin zu Rate ziehen (das Haus ist im 1.Stock etwas unvorteilhaft aufgeteilt).

Nun würde mich interessieren, wieviel Vorlaufzeit (zwecks Planung) Handwerker brauchen, bis sie die Arbeit antreten können - 6 Wo?

Lieben Gruss,
 
  • Beauty

    Beauty

    Mitglied
    :confused: Ich würde die Handwerker fragen
     
    Pepino

    Pepino

    Foren-Urgestein
    Das kommt auf die Auftragslage an und was von wem gearbeitet werden muss. Wir haben gerade unser Haus (Wände und Dach)komplett isolieren lassen. Vorlaufzeit ca.6 Monate, bis alle Handwerker so koordiniert waren, dass sie Hand in Hand schaffen konnten. Hat dann auch prima geklappt. Gute Planung erspart Unmengen Kosten. Viel Spass!!!
     
    C

    CBär

    Mitglied
    Wie schon geschrieben - hängt immer von deren Auftragslage ab.

    Allerdings ist doch jetzt Zeit, sich genau umzuhören, wer denn saubere Arbeit abliefert. Ein Murkser wirf den ganzen Zeitplan völlig über den Haufen und macht viel Nacharbeit nötig.
    Und wenn der Vorbesitzer erstmal geräumt hat, werden garantiert noch weitere Arbeiten nötig.
     
  • J

    jbo448

    Mitglied
    Hi,
    wir haben vor zwei Jahren unsere neu erworbene Immobilie komplett Renoviert mit Unterstützung von Handwerkern. Dabei ist eine vorlauf Zeit von 2 - 8 Wochen die Regel gewesen. Im Juli und August eher 8 Wochen wegen der Ferienzeit. Wir haben uns auch Angebote aus dem Internet geholt über "my hammer" allerdings sind da nicht immer die Billigsten auch die besten, man bekommt meistens ca. 10 Angebote mit vor Ort Beratung so kann man sich unterschiedliche Meinungen und Ideen anhören und gute 20-40% sparen.

    FG
    Christian
     
  • Z

    zimmtobi

    Mitglied
    Hallo,

    wie vorher schon gesagt wurde hängt das stark von der Auftragslage ab, Jahreszeit sollte man auch berücksichtigen.
    Selber kann ich nur von Dach/Holzarbeiten sagen, das man schon für die Materialbeschaffung ggf. 3-4 Wochen Zeit braucht, z.B. bei Bauholz dauert`s ca. 2-3 Wochen bis zur Lieferung nach Bestell/Holzliste, bei KVH kann`s bis zu 6 Wochen dauern, kommt aber auch immer auf Mengen,Lagerware u.ä. an.
    Könnte mir denken dass das bei anderen Gewerken nicht viel anders aussieht.
    Dazu müssen die Betriebe ja auch Mitarbeiter enplanen, mit Bauherren/Architekten sprechen, Angebote schreiben/kalkulieren.
    Dauert halt ein bischen bis zum "ersten Spatenstich"

    Gruß Timo
     
    jola

    jola

    Foren-Urgestein
    Hab ich durch Zufall gefunden, und gedacht, das passt doch richtig gut :
    Ist aber etwas länger

    Mit welchem Aufwand befestigt die Wirtschaft 1960 und 2020 ein Hausnummernschild?

    Ein Bauherr äußert den Wunsch, ein Hausnummernschild an einen Holzpfahl zu nageln.

    1960:
    Ein Bauarbeiter nagelt das Schild an, bedankt sich für eine dafür erhaltene Flasche Bier und geht. Dauer: 20 Sekunden.

    1970:
    Bauarbeiter geht zu Polier. Der gestattet das Einschlagen des Nagels und nimmt wohlwollend die Flasche Bier und eine Leberkässemmel in Empfang. Dauer: 20 Minuten.

    1980:
    Bauarbeiter geht zu Polier; der zum Bauleiter. Dieser bespricht die Problematik mit dem Bauherrn bei einem Mittagessen, das der Bauherr bezahlt. Dafür verrechnet er dem Bauherrn nur eine Regiestunde sowie eine Schachtel Nägel. Dauer: 2 Stunden.

    1990:
    Bauleiter holt (nach dem Mittagessen) drei Offerten bei Subunternehmern ein. Vergibt den Auftrag an den Billigstbieter, schlägt 3 % Generalunternehmerzuschlag auf und legt dem Bauherrn eine Rechnung + 14 % Mwst. Dauer: 2 Wochen.

    2000:
    Bauleiter informiert Firmenchef. Dieser holt fünf Angebote bei Einmanngesellschaften ein. Den Zuschlag bekommt der Billigste, verrechnet wird der Teuerste plus 7 % Generalunternehmerzuschlag. Dauer: 2 Monate.

    2020:
    Gleiche Prozedur wie 2000, jedoch zusätzlich: Behördenbescheid, in dem ein statischer Nachweis verlangt wird sowie die Zustimmung des Architekturbeirates. Parallel dazu läuft eine Umweltverträglichkeitsprüfung an. Der Arbeitsvorgang wird in den Sicherheits- und Gesundheitsschutzplan der Baustelle eingearbeitet. Sicherheitsfachkräfte werden tätig. Der Hammer wird CE- zertifiziert, der Nagel aus einer Liste EU- zugelassener Befestigungsmittel ausgewählt. Der Arbeiter wird akademisch unterwiesen, wie der Nagel einzubringen ist. Er muss jedoch vorher noch zum Arbeitsmediziner, der seine geistige und körperliche Eignung für die Tätigkeit “Nagel einschlagen” attestiert. Wenn alles gut geht, die Umweltverträglichkeitsprüfung positiv ausgeht und die Bedenken des Architekturbeirates abgeschmettert werden können, darf der Nagel eingeschlagen werden. Ein Ziviltechniker beobachtet mit Argusaugen den ordnungsgemäßen Vorgang und siegelt das Abnahmeprotokoll. Nagelstatik und Abnahmeprotokoll fließen in die “Unterlage für spätere Arbeiten” ein. Der Generalunternehmerzuschlag wird auf 30 % nachjustiert. Das Datenblatt des Nagels, der Nachtrag des Planungsbüros werden dann mit den aktualisierten Revisionszeichnungen im Anlagebuch abgelegt. Dauer: 2 Jahre.

    2028 wie 2020, nur findet man keinen Handwerker mehr, weil die auf den ganzen Sch… keinen Bock mehr haben… :)
     
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