Vorstellung und Verständnis-Frage zu Hunter Sprühdüsen

T

Tuvux

Neuling
Hallo an alle "alten Füchse" hier im Forum.
Ich darf mich hier kurz vorstellen...Ich heiße Daniel und komme aus dem kleinen Städtchen Langenfeld zwischen Köln und Düsseldorf.
Ich liebäugele bereits länger mit einer automatisierten Gartenbewässerung, da es aber vor dem Sommer zeitig nicht geklappt hat, gehe ich das Thema jetzt an, um in der nächsten Saison die Gartenbewässerung sich mehr oder weniger sich selbst zu überlassen.
Ich lese und studiere seit einiger Zeit die Beiträge hier im Forum und lese mich bei diversen Herstellern ein. Was ich machen werde ist: 1) Rasenbewässerung ca. 65m2 (Sprühdüsen), 2) Hecke + Beete + Vorgarten (Tropfschlauch), 3) Tomatenpflanzen in Kübeln bewässern. Das ganze über eine Aussenzapfstelle am Haus laufen, dann über eine Verteilerbox in die 3 genannten Kreisläufe. Das ganze soll/wird mit Gardena Schläuchen, Hunter Sprüdüsen über die bereits vorhandene Homematic laufen.
So...ich meine, ich bin mit meinen Plänen bereits recht weit und weiß was ich will, die ersten Pläne habe ich bereits hinter mir und weiß wo ich meine Düsen platzieren möchte, ich werde auch, wenn alle Unklarheiten bei mir beseitigt sind, den fertigen Plan hier hoch laden um mir diesen von den Profis hier abnehmen lassen :).
Ich habe bis jetzt die mir verfügbare Menge an Wasser nach der recht simplen Eimermethode bestimmt und dabei den Druck an der Wasserleitung im Keller abgelesen, ein Manometer für die Aussenzapfstelle ist bestellt um das Ergebnis zu bestätigen.

Jetzt aber zu meinen Fragen bezüglich der Düsen...

Ich habe ein Verständnisproblem beim lesen der Hunter Leistungstabellen. Die geben Druckwerte von 1,0-3,0 bar inkl. der Wurfweiten und Verbräuchen an. Welcher dieser Druckwerte ist nun für mich relevant? Der Druck, den ich im Keller ablese wenn das Wasser läuft, fällt auf 3 bar ab, ist das der für mich wichtige Druckwert zur Düsenauswahl? Wenn dem so ist, wie komme ich dann auf kleinere Sprühradien? Beispiel Hunter 4A Düse bei 90°, 3bar=1,4m und 1,28L/min. Ist an der Düse eine Einstellschraube mit der ich auf 0,9m einstellen kann? Wenn ja, fällt dann auch der Verbrauch an Wasser oder bleibt er gleich?
Macht es mehr Sinn auf die PS Ultra / Pro-Spray Gehäuse zu setzen? Oder lieber das druckregulierte PRS30 Gehäuse? Wenn es das PRS30 sein sollte, dann ist für mich in den Leistungstabellen nur die Zeile mit den Druck 2,1 wichtig, korrekt?

Für alle Antworten bedanke ich mich jetzt schon !!!
 
  • M

    Moister

    Mitglied
    Welcher dieser Druckwerte ist nun für mich relevant? Der Druck, den ich im Keller ablese wenn das Wasser läuft, fällt auf 3 bar ab, ist das der für mich wichtige Druckwert zur Düsenauswahl?

    Wenn dem so ist, wie komme ich dann auf kleinere Sprühradien? Beispiel Hunter 4A Düse bei 90°, 3bar=1,4m und 1,28L/min. Ist an der Düse eine Einstellschraube mit der ich auf 0,9m einstellen kann? Wenn ja, fällt dann auch der Verbrauch an Wasser oder bleibt er gleich?

    Macht es mehr Sinn auf die PS Ultra / Pro-Spray Gehäuse zu setzen? Oder lieber das druckregulierte PRS30 Gehäuse? Wenn es das PRS30 sein sollte, dann ist für mich in den Leistungstabellen nur die Zeile mit den Druck 2,1 wichtig, korrekt?
    Druck:
    Für deine Planung ist der Druck relevant, der an der "Zapfstelle" gemessen wird wenn die benötigte Wassermenge abgenommen wird.
    Für die Planung nimmt man dann mal 3bar oder 3,3bar an (stellt das mit einem Kugelhahn samt Manometer am Außenwasserhahn ein) und ermittelt die Wassermenge, die bei mindestens diesem Druck zur Verfügung steht.
    Keller ist eventuell schlecht weil eine dünne Verrohrung zum Außenwasserhahn in Verbindung mit langen rohren hohe Verluste haben kann.

    Reichweite:
    An den Düsen kann die Rechweite um 20% gesenkt werden. Egal ob die Düse mit 3, 2.8 oder 2.1bar betrieben wird.
    D.h. die Reichweite in der Tabelle ist die maximale beim angegebenen Druck und kann dann um 20% verringert werden.
    Für die Planung mach dir einfach eine Tabelle und notiere dir zusätzlich den Minimalwert.

    Düsengehäuse:
    Ich würde dir die ProSpray empfehlen.
    (Sie eco nicht weil die oben nicht kreisrund eben sind. Deswegen kann man um die ProSpray schöner die Grasnabe ausschneiden!)
    Dazu kombinierst du Magnetventile mit Durchflußregelung. Mit denen kannst du den Druck ggfs reduzieren (wenn das überhaupt ein Thema an einem Außenwasserhahn ist)
    Die ProSpray sind also die "Normalen", die am weitesten spritzen.
    Sollte eine Druckanpassung nötig sein weil du mit der Reichweiteneinstellung an der Düse nicht klarkommst, dann kannst du z.b. eine ProSpray 40 oder 30 verwenden.
    Du hast also unterhalb der ProSpray noch zwei nutzbare Abstufungen.
    Außerdem kostet die ProSpray viel weniger!
    In der Praxis kann es sein, dass sich bei einer PRS30 und heruntergeregelter Reichweite nicht mehr dreht. Da sind alle Rotatoren am unteren Drucklimit.
     
    T

    Tuvux

    Neuling
    Vielen Dank für deine ausführliche Antwort.
    Nur um ganz sicher zu gehen ob ich es auch richtig verstanden habe.
    Ich schließe den manometer, wenn er da ist an und schaue was meine Leistung bei 3,3 oder 3,5 bar ist, dann ziehe ich noch 0,5 bar für etwaige Leistungsverluste ab und habe dann mein Druckwert für die Düsen, korrekt? Wären dann, um bei den Werten oben zu bleiben, 2,8 bzw. 3,0 bar. Mit diesen gehe ich dann in die Leistungstabellen von Hunter und habe meine Wurfweiten und Verbräuche? Beim Beispiel aus dem ersten post "Hunter 4A Düse bei 90°, 3bar=1,4m und 1,28L/min" kann ich dann die Düse auf 1,12m reduzieren, der Wasserverbrauch bleibt aber.
    So weit richtig verstanden?
     
    M

    Moister

    Mitglied
    Ich schließe den manometer, wenn er da ist an und schaue was meine Leistung bei 3,3 oder 3,5 bar ist
    Manometer und einen Absperrhahn brauchst du. Das Manometer ist dann zwischen Hauswasserhahn und dem Absperrhahn.
    Hauswasserhahn voll auf. Absperrhahn soweit zu bis das Manometer den gewünschten Druck anzeigt. Zeit stoppen für den Wassereimer.
    Wenn du schon dabei bist: Die Menge für unterschiedliche Drücke messen.

    dann ziehe ich noch 0,5 bar für etwaige Leistungsverluste ab und habe dann mein Druckwert für die Düsen, korrekt?
    Mach einfach eine Mengentabelle für unterschiedliche Drücke. Du wirst schnell sehen dass bei zu hohem Druck kaum mehr Wasser rauskommt. Wenn die Zeit für den 10l Eimer über eine Minute geht kannst du aufhören.
    Wenn du von 0,5bar Verlust ausgehst:
    Huntertabelle Werte für 2,8bar (die kommen dann am Regner an): Du rechnest mit deinem Mengenwert für 3,3bar. Das ist später nur relevant um festzustellen welche Düsen zusammen gleichzeitig betrieben werden können.

    Mit diesen gehe ich dann in die Leistungstabellen von Hunter und habe meine Wurfweiten und Verbräuche? Beim Beispiel aus dem ersten post "Hunter 4A Düse bei 90°, 3bar=1,4m und 1,28L/min" kann ich dann die Düse auf 1,12m reduzieren,
    Mit dem Druckwert, der an den Düsen ankommt gehst du in die Tabelle.
    Angegebene Reichweite kann an der Düse um 20% verkleinert werden: Ja.

    Nein, der Verbrauch wird kleiner.
    Das zudrehen an der Düse ist auch nichts anderes als würdest du einen Absperrhahn zudrehen um weniger Wasser zu bekommen.
    Zudrehen = Druck wird kleiner = Rechweite nimmt ab = weniger Wasserdurchfluß
    Um den Wasserverbrauch korrekt zu ermitteln geht sowohl die Reichweite als auch der eingestellte Sektorenwinkel in die Berechnung ein.
    Einfacher ist die Katalogangabe m³/h. Rechne die mal um in Liter /Minute.
    Die Angabe geht von einer idealen Kopf auf Kopf Positionierung aus, die du auch anstreben solltest. Ob du jetzt den Wert für Dreieck oder Viereckanordnung nimmst... so groß ist der Unterschied erstmal nicht. Aber die Niederschlagsrate ist unabhängig von Reichweite und Sektor weil zwar bei der Verwendung von Düsen mit geringer Reichweite die Wassermenge pro Düse klein ist, die Anzahl der Düsen aber größer.
    Wenn du später bei der Planung diesen Wert der Düsen zusammenrechnest kommst du auf eine Summe von l/min und die Summe sollte kleiner sein als dein am Wasserhahn mit der Eimermethode ermittelter l/min Wert.
    D.h. Verbrauch (Summe der Düsen) ist kleiner als die zur Verfügung stehende Menge (Menge vom Wasserhahn beim benötigten Druck).
    Dann kannst du erstmal sagen wie viele der gewünschten Düsen du gleichzeitig betreiben kannst und wie viele Kreise du bräuchtest.

    Deine Herangehensweise ist nicht falsch aber wenn es um die Planung geht würde ich erst anhand des Grundrisses eine Idealplanung der Düsen machen.
    Dann die Reichweiten und Winkel in eine Tabelle schreiben.
    Dann schauen ob es für die Idealanordnung passende Düsen gibt.
     
  • T

    Tuvux

    Neuling
    Ich muss noch mal kurz nachfragen...
    Ich habe irgendwo zu irgendeinem Zeitpunkt gelesen, dass nicht alle Regnertypen kombinierbar sind, ich finde es jedoch nicht wieder und bin mir unsicher. Hintergrund ist, dass ich wohl alleine schon wegen manchen Kantenlängen (ca. 6 Meter), nicht mit normalen Regnerdüsen hinkomme. Lassen sich zB.: normale Regnerdüsen mit MP-Rotatoren in einem Strang kombinieren?
     
  • merls

    merls

    Mitglied
    Van, HE-VAN und Rotatoren sind von Hunter und Rainbird innerhalb des Herstellers aufeinander abgestimmt.
    Jedoch nicht mit Getrieberegnern.
     
  • W

    Walross

    Mitglied
    Van, HE-VAN und Rotatoren sind von Hunter und Rainbird innerhalb des Herstellers aufeinander abgestimmt.
    Jedoch nicht mit Getrieberegnern.
    Bist du sicher? Weil mein Kenntnissstand ist, dass Sprühdüsen nicht mit Rotationsdüsen kombiniert werden können!
    Z.B. HE-Van haben eine Niederschlagsrate von 40-45mm/h und R-VAN von 10-15mm/h
     
    T

    top_gun_de

    Mitglied
    So ist es. Man kann Sachen kombinieren die die gleiche Niederschlagsrate haben. R-VAN ist nicht auf HE-VAN, sondern auf Getrieberegner mit MPR-Düse abgestimmt. Man kann also R-VAN und 5004 mit MPR-Düse an einem Strang betreiben. Die HE-VAN am gleichen Strang produzieren dann Sumpf.
     
    merls

    merls

    Mitglied
    Da habt ihr Recht, hab mal wieder R-Van und Mpr durcheinander geworfen...
     
    T

    Tuvux

    Neuling
    Habe gestern den Manometer-Test durchgeführt...was soll ich sagen? Das Ergebnis war sehr ernüchternd
    :mad:. Wenn ich an der Hausinstallation im Keller den Druckminderer voll öffne, bekomme ich am Wasserauslass draußen bei 3,5 bar gerade mal lächerliche 720l/h. Diesen Umstand habe ich hier im Forum zwar oft gelesen aber bei mir nicht so erwartet. Mist. Ich werde das in den nächsten Tagen zu unterschiedlichen Zeiten noch mal wiederholen und über die Druckeinstellung (Manometer im Keller jetzt bei 6 bar, vorher bei 4bar) im Keller muss ich mich auch noch schlau machen ob das so gut wäre?!
    Eigentlich wollte ich das alles über normale Düsen realisieren, aber das kann ich dann jetzt wohl knicken und muss komplett auf MP Rotatoren ausweichen und das ganze wahrscheinlich auch noch in min. 2 Stränge aufteilen. Sehe ich das so richtig oder habe ich an etwas nicht gedacht?
     
    Zuletzt bearbeitet:
  • merls

    merls

    Mitglied
    Also 6 Bar im Keller einzustellen ist keine gute Idee. 4-5Bar sollten dort eingestellt werden. Je höher der statische Druck desto höher die Belastung für alle Ventile und Dichtungen und Verbindungen über die Jahre.
    Ist es dein eigenen Haus? Dann nen Klemptner anrufen und ein Angebot machen lassenfür ne 3/4Zoll oder 1Zoll Leitung zum Aussenhahn ab Druckminderer hinter dem Filter.

    Dann sollte man wissen, dass es eigentlich nicht erlaubt ist Trinkwasser ohne zusätzlich Vorkehrung in ein unterirdisches Bewässerungssystem einzuleiten. Eigentlich muss man einen Systemtrenner einbauen damit das Trinkwasser in der Zuleitung niemals nie Kontakt zum möglicherweise verunreinigten Wasser aus der bewässerungsnalage bekommen kann.

    Und hierfür gibts dann meine Standard Empfehlung für alle die mit dem Wasserhahn Bewässern wollen:
    IBC COntainer kaufen. Feste Leitung zum Standort installieren. Deckel mit schwimmerventil kaufen:
    und schon kannst du den wasserhahn voll aufdrehen und den Container mit niedrigem Druck aber dafür hoher Wassermenge füllen.

    ne Gartenpumpe wie z.b. diese hier: Kreiselpumpe Hauswasserwerk Gartenpumpe MH 1300 INOX 1300W 6000 L/h m. Steuerung
    anschliessen und nun kannst du deine Bewässerung mit rund 3500l/h Aufbauen wie du es möchtest.

    Zusätzlich hast du die Anforderung der Systemtrennung direkt umgesetzt.
    Wichtig ist nur ne schwarze Hülle um den IBC herum zu machen oder mit Holz Lichtdicht zu verkleiden damit das Wasser nicht grün wird und Algen bildet.
     
    T

    Tuvux

    Neuling
    Deinen Tip mit dem IBC Container habe ich hier im Forum schon mal gelesen, allerdings wir das an einem passenden Aufstellort und meiner Frau scheitern. Das mit der neuen Leitung ist mir auch schon durch den Kopf gegangen, werde mich dazu schlau machen, wäre aber eigentlich durchaus umsetzbar.
    Hmm, das mit der Systemtrennung ist ja richtig, aber jetzt ist ja auch eine Außenzapfstelle da...? Ich werde dazu mal Fachpersonal kommen lassen.
    Aber abgesehen davon, wenn alles so bliebe wie es ist...wären die MP Rotatoren in mehreren Strängen und den richtigen Laufzeiten machbar?
     
    merls

    merls

    Mitglied
    Klar wäre das machbar kostet aber auch alles geld. Jeder Strang ein Magnetventil, je mehr stränge desto größer muss der Bewässerungscomputer sein etc.etc. Und nen IBC schön mit Profilholz verpackt und Kräuter in Blumenkästen dran gebaut kann sogar ein richtiges Design Element sein :)
     
    M

    Moister

    Mitglied
    bekomme ich am Wasserauslass draußen bei 3,5 bar gerade mal lächerliche 720l/h. Diesen Umstand habe ich hier im Forum zwar oft gelesen aber bei mir nicht so erwartet. Mist.
    Eigentlich wollte ich das alles über normale Düsen realisieren, aber das kann ich dann jetzt wohl knicken und muss komplett auf MP Rotatoren ausweichen und das ganze wahrscheinlich auch noch in min. 2 Stränge aufteilen. Sehe ich das so richtig oder habe ich an etwas nicht gedacht?
    Hast du mal bei 3,2 und 3 bar gemessen. Es könnte sein dass da ein unerwartet großer Mengenunterschied zu den 3,5bar herauskommt.
    Ich halte 3,5bar am Wasserausgang-Wasserhahn für recht hoch (zu hoch, wenns nicht sein muss). Mit welchem Druckverlust rechnet man denn innerhalb der Bewässerungsverrohrung? 1bar? Niemals bei 32mm Zuleitung bis Ventilbox und 25mm im Regnerkreis. Wenns hochkommt ein halbes.
    Warum ums verrecken normale Düsen? Wenn der Druck aus der Leitung kommt kann dir die Laufzeit im Bezug auf beispielsweise Pumpenstrom egal sein.
    Wenig Wasser aus den Rotatoren ist auch relativ. Wenn ich meine eine Minute laufen lasse ist das Gras nass... nicht dass du meinst da kommen ein paar Tröpfchen raus und die Hälmchen werden nur benebelt, da kommt schon richtig Wasser... auf die gleiche Fläche mehr als bei einem Gardena-Rechteck-Schwenkregner.
    Wenn man von 25 bis 30l pro m² in der Woche ausgeht, dann kann man sich ja die benötigte Laufzeit für die Düsen ausrechnen (einfach den Wert für Dreieck- oder Viereckplatzierung hernehmen). Ist die Zeit bei Rotatoren zu lang für dich?
    Ich hatte mir zum Testen zwei Hunter Swingjoints und ProSpray Düsengehäuse und eun paar Düsen gekauft. An die Swingjoint eine 1/2zoll Hahnkupplung und das Gehäuse und das läßt sich einfach an den Gartenschlauch stecken und auf den Rasen stellen (Stein auf den SwingJoint). Damit bekommt man ein Gefühl was sich da tut. Und du kannst den Wasserhahn zudrehen und checken wie sich die Reichweiten verändern. Damit bekommst du ein Gefühl welchen Druck du in der Praxis benötigst und hast eine genauere Planungsgrundlage.
    Mit zwei Versuchsdüsen kannst du sogar ausprobieren wie nass es im Überlappungsbereich wird.
    (Die Swingjoints verwende ich nicht weiter, die ProSpray und die meisten Rotatoren schon.) Versuch macht klug.
    Es ist das gleiche wie mit der "geringen Niederschlagsrate im Nahbereich der Düse". Wenn ich mir die Rotatoren im Betrieb anschaue dann würde ich sagen dass es genau um die Düse herum nicht trocken bleibt. Durch den Effekt, der für die geringere Reichweite an den Sektorengrenzen zuständig ist, d.h. Reibung und nicht optimal kontrollierter Wasseraustritt an der Düse, spratzelt (saut) die Düse im Nahbereich. Ich habe zwei im Gehwegpflaster verbaut (Platten kommen aber später weg) und dort sieht man bei Hitze schön wo viel und weniger Wasser ankommt (gerade beim Einschalten und danach beim Verdunsten).
    Keep Calm and dig up the garden!
     
    T

    top_gun_de

    Mitglied
    3 Bar sind gerade für Rotatoren zu knapp. Die wollen ihre 2,8 Bar am Regner, sonst ärgern sie dich mit ungleichmäßiger Bewässerung. Hunter hat irgendwo in den Unterlagen schöne Verteilungsbilder von MP1000 und MP2000 über die Entfernung, da sind riesige Buckel und sogar Täler mit anschließendem Anstieg drin. Das wird nur dadurch gleichmäßig, dass der Kollege von nebenan mit der umgekehrten Verteilung "gegenspritzt". Wenn die beide zu kurz werfen, kommt der gegenseitige Ausgleich nicht zustande.

    Bei kleineren Installationen kommt man mit einem Druckverlust über Rohre, Ventile, Fittinge, Filter (auch bei Stadtwasser sinnvoll, wenn nicht schon im Keller vorhanden) von 0,5 Bar hin. So gesehen kann man für Rotatoren sagen 3,3 Bar reichen, wenn der Durchfluss nicht über 1-1,5cbm/h geht, und ausreichende Rohrdicke gewählt wird.

    Bei Getrieberegnern ist das Problem kleiner, dort sollte man sich an Stryker's Rule halten: Abstand in Fuß nicht größer als der Druck in Psi. Für PGJ und PGP Ultra/I20 gibt es von ihm sogar ausführliche Tabellen um matched precipitation zu erreichen.


     
    M

    Moister

    Mitglied
    3 Bar sind gerade für Rotatoren zu knapp. Die wollen ihre 2,8 Bar am Regner, sonst ärgern sie dich mit ungleichmäßiger Bewässerung. Hunter hat irgendwo in den Unterlagen schöne Verteilungsbilder von MP1000 und MP2000 über die Entfernung, da sind riesige Buckel und sogar Täler mit anschließendem Anstieg drin. Das wird nur dadurch gleichmäßig, dass der Kollege von nebenan mit der umgekehrten Verteilung "gegenspritzt". Wenn die beide zu kurz werfen, kommt der gegenseitige Ausgleich nicht zustande.
    Dass man die Düsen nach möglichkeit Kopf an Kopf anordnen sollte steht ja ausser Frage.
    Aber nicht ohne Grund gibt Hunter die Reichweite aller Rotatoren ab 1,7bar an (ausser MP1000, bei denen ab 2,0bar). Und da kann man dann noch die Düse zudrehen.
    Und dann fahren die auch noch hoch!
    Beispiel 2000:
    3bar 6,4m Reichweite (mehr macht die auch mit höherem Druck nicht)
    2,5bar sind es noch 5,8m
    Bei den 3000ern steigt die Reichweite nur bis 3bar und der Unterschied zu 2,5bar ist noch kleiner: 6,8m zu 6,4m... bei 2bar noch 6,2m.

    Ich habe 800, 1000, 2000 und 3000 jeweils an ProSpray, PRS30 und PRS40 laufen lassen und alle haben funktioniert. Mit einer Einschränkung: Wenn man an den PRS30 die Reichweite der Düse zugedreht hat kann es passieren dass sie sich nicht mehr dreht.

    Wenn jetzt jemand wenig Wasser hat, oder besser bei relativ niedrigem Druck noch ausreichend Wasser:
    Warum sollte man mit den gegebenheiten nicht planen und schauen obes umsetzbar ist.
    Das ist doch besser als zu sagen "Geht nicht!".

    Der Kollege hat läppische 65m² Rasen.
    Rotatoren haben eine typische Niederschlagsmenge von 13mm/h (bei optimaler Anordnung). Das sind 13l/h.
    Da braucht er bei seinen 65m² gerade mal 850l /h.
    Er hat 720l/h bei 3,5bar.
    Wo ist da das Problem? Zwei Kreise und die laufen super! Und ich würde nicht ausschließen dass das mit einem Kreis funktionieren könnte... aber wenn natürlich alle sagen dass er die Wassermenge nicht bei einem geringeren Druck ermitteln soll (ist ja auch ein Heidenaufwand)...

    Wenn er ums verrecken Düsen oder andere Sprenger mit einem höheren typischen Verbrauch verwenden muss oder will: Dann werden es halt mehr Kreise!
    R-Vans 19l/h, hoppla 50% mehr Wassermenge.
    Hunter ProSpray-Düsen: optimaler Betriebsdruck geringe 2,1bar (gehen bis 1bar) aber die spritzen ja das vier bis fünffache an Wasser raus.

    Daniel schreibt im ersten Post dass er bereits eine Planung der Düsen gemacht hat.
    Ist doch spitze. Dann gibt es bereits eine Liste in der steht die Anzahl, die Weite und der Sektorwinkel. Interessiert aber keinen... nichtmal welche min und max Reichweite... lieber erstmal dem Installateur ein dickeres Rohr ins Haus zimmern lassen.
     
    T

    Tuvux

    Neuling
    Danke für Eure rege Beteiligung am Thema!
    Also ich habe heute den 10L Eimertest wiederholt, das Ergebnis bleibt bescheiden.
    Ich habe den Druck unten im Keller wieder reduziert, der Max.Wert von 6 bar Vordruck hat mich nicht gut schlafen lassen.
    Bei 5bar Vordruck und 4bar Fließdruck liefert die Zapfstelle bei 3bar -> 600 L/h.
    Bei 4,8bar Vordruck und 3,8 bar Fließdruck kommen nur noch 480 L/h aus der Leitung. Echt bescheiden also...
    Ich werde im Keller also vorerst die 5 bar mal lassen, weniger macht ja kein Sinn. In meinem Plan werde ich nun die Sprühdüsen durch Hunter MP-Rotatoren ersetzen und hier einstellen (wird wahrscheinlich erst morgen sein) und freue mich dann auf Eure Kommentare!!!
     
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    S

    spacestar11

    Neuling
    Dass man die Düsen nach möglichkeit Kopf an Kopf anordnen sollte steht ja ausser Frage.
    Aber nicht ohne Grund gibt Hunter die Reichweite aller Rotatoren ab 1,7bar an (ausser MP1000, bei denen ab 2,0bar). Und da kann man dann noch die Düse zudrehen.
    Und dann fahren die auch noch hoch!
    Beispiel 2000:
    3bar 6,4m Reichweite (mehr macht die auch mit höherem Druck nicht)
    2,5bar sind es noch 5,8m
    Bei den 3000ern steigt die Reichweite nur bis 3bar und der Unterschied zu 2,5bar ist noch kleiner: 6,8m zu 6,4m... bei 2bar noch 6,2m.

    Ich habe 800, 1000, 2000 und 3000 jeweils an ProSpray, PRS30 und PRS40 laufen lassen und alle haben funktioniert. Mit einer Einschränkung: Wenn man an den PRS30 die Reichweite der Düse zugedreht hat kann es passieren dass sie sich nicht mehr dreht.

    Wenn jetzt jemand wenig Wasser hat, oder besser bei relativ niedrigem Druck noch ausreichend Wasser:
    Warum sollte man mit den gegebenheiten nicht planen und schauen obes umsetzbar ist.
    Das ist doch besser als zu sagen "Geht nicht!".

    Der Kollege hat läppische 65m² Rasen.
    Rotatoren haben eine typische Niederschlagsmenge von 13mm/h (bei optimaler Anordnung). Das sind 13l/h.
    Da braucht er bei seinen 65m² gerade mal 850l /h.
    Er hat 720l/h bei 3,5bar.
    Wo ist da das Problem? Zwei Kreise und die laufen super! Und ich würde nicht ausschließen dass das mit einem Kreis funktionieren könnte... aber wenn natürlich alle sagen dass er die Wassermenge nicht bei einem geringeren Druck ermitteln soll (ist ja auch ein Heidenaufwand)...

    Wenn er ums verrecken Düsen oder andere Sprenger mit einem höheren typischen Verbrauch verwenden muss oder will: Dann werden es halt mehr Kreise!
    R-Vans 19l/h, hoppla 50% mehr Wassermenge.
    Hunter ProSpray-Düsen: optimaler Betriebsdruck geringe 2,1bar (gehen bis 1bar) aber die spritzen ja das vier bis fünffache an Wasser raus.

    Daniel schreibt im ersten Post dass er bereits eine Planung der Düsen gemacht hat.
    Ist doch spitze. Dann gibt es bereits eine Liste in der steht die Anzahl, die Weite und der Sektorwinkel. Interessiert aber keinen... nichtmal welche min und max Reichweite... lieber erstmal dem Installateur ein dickeres Rohr ins Haus zimmern lassen.
    Super Beitrag, ich habe mir auch zum Ausprobieren verschiedene Düsen bestellt. Man sollte unbedingt beachten: Theorie ist die eine und die Praxis eine andere und häufig von der Theorie abweichende Sache.
     
    T

    Tuvux

    Neuling
    So habe meine Änderungen vorgenommen. Wäre super, wenn Ihr ein Auge drauf werfen könntet. Zu meiner Überraschung scheint es für mich mit der verfügbaren Wassermenge bei 3bar (600L/h) anscheinend, zumindest auf dem Papier, sogar mit einem Strang zu funktionieren. Bei den Wurfweiten und Durchflussmengen habe ich mich an die 2,5bar Angaben aus den Huntertabellen gehalten (0,5bar Druckverlust). Die Rotatoren plane ich an die ProSpray zu montieren...
    So wie ich es auf den ersten Blick sehe habe ich um die Düsen 3 und 4 im Vergleich eher zu viel Wasser, an der Düse 7 dann eher weniger, aber eine andere Möglichkeit sehe ich nicht. Jetzt seid Ihr dran, also nur her mit der Kritik ;)
     

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    S

    Stevieboy

    Mitglied
    Hallo,
    hier dann mal der erste Hinweis:
    MP800SR sollte man nicht mit anderen Rotatoren in einem Strang betreiben, da die Niederschlagsmenge auf den qm der 800er fast doppelt so hoch ist.

    ... Stefan
     
    T

    Tuvux

    Neuling
    OK, also dann doch 2 Stränge, weil ich sonst die Wurfweiten an Düse 3 + 4 nicht realisieren kann. Danke!
    Bei dem MP-Corner finde ich keine Angabe zur Niederschlagsmenge, dann wahrscheinlich Standard 10mm?
     
    T

    top_gun_de

    Mitglied
    Ist zur Koexistenz mit den normalen Rotatoren gedacht, muss also 10mm sein. Hohe Gleichmäßigkeit würde ich in diesen Bereichen nicht erwarten, denn die Beispielskizze zur Installation ist nicht so dass man da eine scharfe Abgrenzung hätte.
     
    S

    Stevieboy

    Mitglied
    Noch eine Anmerkung von mir.

    Ich habe letztes Jahr auch meine Bewässerungsanlage geplant und umgesetzt. Ich habe sogar eine Firma beauftragen wollen, welche die Planung durchführen sollte. Ich habe meiner eigenen Planung nicht getraut.

    Die Experten haben abgewunken und gemeint, dass könne ich bei den bei mir vorliegenden Bedingungen vergessen oder muss für viel Geld vorher Aufrüsten (sprich in irgendeiner Form den Druck erhöhen). Die Voraussetzungen bei mir (verfügbare Wassermenge) sind noch bescheidener als bei Dir.
    Wie auch immer. Hier im Forum hat man mich ermutigt am Ball zu bleiben und ich habe meine ursrpüngliche Planung verfeinert und am Ende auch umgesetzt.
    Hier der Link Planung Bewässerungsanlage .. wo ist mein Denkfehler - Hausgarten.net

    Ich habe alles auf 2,1 bar Betrieb ausgelegt und es funktioniert wunderbar.
    Für meinen kleinen Rasen von ca. 85qm habe ich 4 Kreise aufgebaut und nutze 21 Rotatoren in 2,1bar Gehäusen. Da meine Rasenfläche ein bisserl verwinkelt ist, waren sowieso viele "kleine" Rotatoren nötig, ansonsten würde ich einen Großteil bewässern, der nicht bewässert werden soll/muss.

    Inzwischen bin ich davon überzeugt, dass 3 Kreise bei mir auch funktioniert hätte. Aber was soll es, ein bisschen Reserve is ja auch nicht schlecht.

    Klar sind das viele Kreise bei einer verhältnimäßig kleinen Rasenfläche. Ein kleiner Vorteil davon ist, ich kann 2 Teilbereichen insgesamt weniger bewässern als die anderen beiden, da sie relativ viel Schatten haben.

    Ich bin echt froh, dass ich das Projekt umgesetzt habe. Mein Rasen wird jetzt bedarfsgerecht bewässert (Smarte Steuerung!) und sieht immer saftig grün aus.
    Mir ging es auch nicht darum, auch noch den letzten Euro bei der Realisierung zu sparen, sondern viel mehr um meine persönliche Zeitersparnis ... und die ist enorm.
    Ich war vorher 4 Stunden Zuhause gefangen, wenn ich den Rasen bewässert habe und wenn die Hecken dran waren noch länger. Den Regner musste ich ja immer wieder umstellen. Bei den Temperaturen und Trockenperioden die wir dieses Jahr schon hatten, das ganze bis zu 2 mal die Woche.

    Ich bin echt froh, dass ich mir das nicht von den Experten habe ausreden lassen.

    ...Stefan
     
    S

    Stevieboy

    Mitglied
    Habe eben nochmal in Deine Skizze geschaut. Irgendwie sehe ich da nicht eine durchgängige Kopf-zu-Kopf-Bewässerung, wie empfohlen wird. Überlappungen sind da.
     
    T

    Tuvux

    Neuling
    Kopf-zu-Kopf bedeutet doch, dass eine Düse immer von mindestens einer weiteren Düse mit beregnet werden soll, oder habe ich es falsch interpretiert?
    Düse 1 geht auf die 2 und die 7
    Düse 2 auf die 1
    Düse 3 auf die 4
    Düse 4 auf die 3
    Düse 5 auf die 6
    Düse 6 auf die 5
     
    Zuletzt bearbeitet:
    S

    Stevieboy

    Mitglied
    Die Empfehlung ist eben, die Düsen im Dreieck bzw. Rechteck-Verbund anzuordnen.
    Ich befürchte, dass bei der Anordnung Dry-Spots entstehen.
    Zeichne doch mal mit dem Zirkel die Bewässerungskreise je Beregner ein, dann wird es klarer, wo eventuell eine Unterbewässerung ist.
     
    M

    Moister

    Mitglied
    Lieber Daniel. Dir fehlen noch wesentliche Grundkenntnisse zum Bewässerungsthema. Klar kann man als Einsteiger nicht nach Problemen oder Fehlern googeln... weil man noch keine gemacht hat.
    Google mal nach "hunter bewässerung planungshilfe" und schau mal rein, da sind Bildchen was eine ideale Dreiecks- oder Viereckanordnung ist.
    Dann les mal das ganze Kapitel Düsen im Katalog durch, da steht extra dass die PRS800 nicht mit den anderen Rotatoren kombinierbar sind.
    Dein Plan. Wie Stevieboy schrieb: Ohne eingezeichnete Beregnungssektoren... unbrauchbar... zumindest meine Vorstellungskraft reicht nicht um mir die Überlappungsbereiche vorstellen zu können.
    Und mach dir doch leine Gedanken welche Düse wo hinkommt! Platziere die Regner und damit die Sektoren gescheit! Wenn das passt mess den Radius und den Winkel.
     
    T

    Tuvux

    Neuling
    Hallo zusammen. Ein Paar Tage sind vergangen, ich hatte erst jetzt die Möglichkeit mich dran zu machen.
    Also ich habe mich schon mit dem Thema auseinander gesetzt, erst bei Gardena, danach bei Hunter. Die Planungshilfen habe ich mir durchgelesen und versucht (vor allem die von Hunter) zu verstehen. Da das für den Anfänger gar nicht so einfach ist landet man früher oder später im Forum so wie hier...wo man versucht schlauer zu werden. Ich glaube der Fehler allgemein, bei fas allen Anfängern ist, dass man krampfhaft versucht das ganze mit so wenig Regnern und Kreisläufen zu realisieren wie es nur geht...sorry dafür, wenn das immer und immer wieder aufs neue erklärt werden muss!
    Auf jeden Fall habe ich mich nochmals hingesetzt und das ganze optimiert. Es sind 2 Kreisläufe und ich habe mich bemüht das ganze so gut es geht Kopf an Kopf zu machen. Also schaut es euch bitte noch mal an und vielleicht fällt das Urteil diesmal etwas besser aus?
     

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    M

    Moister

    Mitglied
    Hallo Daniel. Das schaut doch schon besser aus.
    Was aber gar nicht geht: Der 815 unten rechts. Doppelte Wassermenge und überlappt noch teilweise mit anderen. Da saufen ein paar Stellen ab.
    Ähnlich oben mit den zwei 815ern. da hat es die vierfache Wassermenge auf die Fläche. Wenn du die separat anteuern kannt eventuell... aber nicht zusammen mit den "Normalen".
    Ich habe auch zwei 800, die spritzen auf kleine Bereiche, die von keinem anderen Regner erreicht werden und deshalb finde ich da die doppelte Wassermenge sogar gut.
    Teilweise wäre es interessant ob es möglich wäre etwas ausserhalb der Rasen Fläche zu bewässern, wenn man die Reichweite und/oder Winkel etwas vergrößert.
    Wie du selber schon festgestellt hast: Du kannst nur optimieren, das Optimum aber kaum erreichen.
    Die Planungsbeispiele in den Herstellerunterlagen sind schon unverschämt: Da gibts keine Nischen und rechteckige Flächen haben immer passende Seitenverhältnisse.
    Vielleicht probierst du noch ein bisschen rum.
     
    T

    Tuvux

    Neuling
    Ja das mit den beiden 800ern und dem 815er unten sieht suboptimal aus. Deshalb habe ich mir gedacht die 3 in einem separaten Kreislauf mit halber Zeit laufen zu lassen um wieder auf die selben Wassermengen in den Bereichen zu kommen...
    Außerhalb der Rasenflächen kommt ein Tropfschlauch zum Einsatz, deshalb wollte ich nicht allzu sehr außerhalb spritzen lassen.
     
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    T

    Tuvux

    Neuling
    Was mich jetzt noch interessieren würde ist, wie ich die Niederschlagsmengen richtig verstehen soll?
    Wenn ich jetzt von einer quadratischen Fläche ausgehe, in jede Ecke einen Regner setze und mit 90° arbeiten lasse (die Standard MP Rotatoren haben ja ca. 11mm/h), dann habe ich ja in den Rand- und Eckbereichen immer doppelte Überlappungen und somit 22mm/h in der Mitte jedoch vierfache Überlappungen und somit 44mm/h, verstehe ich doch richtig, oder?
     
    T

    top_gun_de

    Mitglied
    Hallo Tuvux,

    der MP Rotator wirft nicht überall gleichviel Wasser hin. Die Stellen wo vier Regner hinwerfen, sind auch die Stellen die von allen Regnern recht weit entfernt sind. Die bekommen von allen Regnern viel weniger ab.

    Hier mal Daten aus dem Designguide von Hunter. Links siehst Du die Wasserverteilung eines Einzelregners. Rechts die, die sich durch die quadratische Anordnung in Summe der vier Eckregner ergibt.

    du-rotator-jpg.630389


     
    T

    Tuvux

    Neuling
    Alles klar!
    Dann sieht doch meine Regneranordnung ja wirklich gar nicht schlecht aus finde ich :).
    Sehen die Experten noch Verbesserungspotential? Mir fällt irgendwie nichts gescheites ein...
     
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