Warum stirbt ein halber Baum?

salvadora

salvadora

Mitglied
Wir haben seit mindestens 12 Jahren einen Fächerahorn, bei dem letztes Jahr plötzlich auf einer Seite alle Blätter vertrocknet sind. Wir haben gehofft, dass er dieses Jahr wieder komplett austreibt aber leider ist die eine Seite tot. Was kann die Ursache sein?
 
  • A

    Anitachen

    Foren-Urgestein
    Wir haben seit mindestens 12 Jahren einen Fächerahorn, bei dem letztes Jahr plötzlich auf einer Seite alle Blätter vertrocknet sind. Wir haben gehofft, dass er dieses Jahr wieder komplett austreibt aber leider ist die eine Seite tot. Was kann die Ursache sein?
    Hallo,

    muß nicht stimmen was ich vermute aber da ich letztes Jahr ein ähnliches Problem hatte schau mal hier

    http://www.hausgarten.net/gartenforum/pflanzen-allgemein/18156-problem-mit-perueckenstrauch.html#post225346

    Der Strauch hatte ausreichend Wasser und trotzdem sind die Blätter mitten im Sommer vertrocknet.



    Gruß Anita
     
    N

    niwashi

    Guest
    scheint eine Bakterien- oder Virenerkrankung (genau weiß ichs grad nicht) zu sein, die den ganzen Ahorn dahinrafft ...

    niwashi, der auch schon einen Vertreter zu Grabe tragen mußte ...
     
    salvadora

    salvadora

    Mitglied
    Ich zeig mal wie er jetzt aussieht. Unten, wo der Baum sich verzweigt hat, teilt er sich in eine tote und eine lebende Hälfte. Wenn das eine Viren- oder Bakterienerkrankung ist, kann man dann etwas sehen, wenn wir den toten Teil jetzt absägen?

     

    Anhänge

  • W

    wickedways

    Guest
    wenig ahnung? besser die finger still halten. :)
    (DARUM is mein geschreibsel weg)
     
  • Cerifera

    Cerifera

    Mitglied
    wieso ist der Stamm eigentlich geteilt? Es könnte doch auch sein, dass der Baum zu stark verzweigt war und sich gesagt hat er versorgt nur noch eine Seite.

    Wie alt ist der Baum? Muss man diese Art nicht jährlich einkürzen?

    Ich würde den kompletten kaputten Teil direkt am Stamm abtrennen und hoffen, dass er neu austreibt. Im Frühjahr ist dafür die beste Zeit und wenn er bis jetzt nicht getrieben hat wird er es zu 99 Prozent auch nicht mehr an dieser Stelle tun.
     
  • B

    Belli10

    Mitglied
    Hallo Salvadora
    In diesem winter haben viele gehölze und stauden ihren geist aufgegeben.
    Ich plädiere immer zum warten.. obwohl es nicht meiner natur entspricht. Meine ganzen schmetterlingsflieder sind (vermutlich) eingegangen..Auch bambus...
    Was deinem busch fehlt und das nur halbiert???
    Ich warte gern(ungern) noch auf austriebe.
    Was ich aber mache ist...... einfach mal die schere nehmen oder versuchen einen zweig zu knicken. wenn er trocken ist ,ist er sicher tot und kann entfern werden.
    Ich wünsche dir erfolg,dass dein ahorn neu austreibt.
    LG Belli
    als anhang....
    meine gartennachbarin hat seit zig jahren eine magnolie im garten. zuerst blühten in diesem jahr die oberen zweige und erst vorige woche begannen die unteren zweige ihre blüten zu zeigen. sowas ist auch in all den jahren nicht normal gewesen
    Noch ein bespiel..
    eine schwarze johannisbeere war vom johannisbeerbohreer befallen. ich wollte und sollte sie ausrotten. ,sie hat aus der wurzel ausgetrieben und zeigt ansätze von früchten.
    habe einen alten kirschbaum fällen lassen und auch er treibt wohl aus verbliebenen wurzeln und hat blüten und fruchtansätze.
     
    Zuletzt bearbeitet:
    salvadora

    salvadora

    Mitglied
    Vielen Dank für Eure Antworten. Wie ich eingangs schon erwähnte, ist das Laub an diesem Baumteil bereits letzten Sommer plötzlich komplett eingetrocknet und somit war er wohl schon vor dem Winter tot. Wir haben so ein bißchen auf ein heilendes Frühjahr gehofft, leider vergbens. Wir werden diesen trockenen Teil jetzt entfernen, vielleicht kann man ja am Stamminneren etwas sehen. Ansonsten hoffen wir, dass uns der Rest erhalten bleibt und er den dann freien Platz für einen Neuaustrieb in diese Richtung nutzt. Schaun wir mal. Ist jedenfalls schade drum. :(
     
    salvadora

    salvadora

    Mitglied
    Hallo Cerifera,
    noch haben wir das trockene Teil nicht abgesägt, kann also noch nichts über den "Inhalt" des Stammes sagen, ich hoffe aber, dass wir keine Fressgänge dieser eckligen Made finden werden. Jetzt hat dieses Phänomen übrigens auch bei unseren Nachbarn zugeschlagen, dort vertrocknet gerade eine Korkenzieherweide ( ca. 20 Jahre alt) einseitig und einem anderen Nachbarn hat es einen 17-jährigen Baum (keiner weiß wie er heist) zerbröselt. Ist schon sehr ominoes.
     
  • Cerifera

    Cerifera

    Mitglied
    oh weia, na dann drück ich Dir und dem Nachbarn alle Daumen, dass es dieser Käfer nicht ist :(
     
    B

    barisana

    Guest
    hallo salvadora
    das ist die verticillium-welke. ihr solltet die trockenen äste sofort abschneiden, bevor noch mehr astpartien befallen werden:
    hier nochmal die info ausführlich:
    Krankheiten, Ahorn, Pflanzenschutz, Pilze.

    Wenn der Fächer-Ahorn plötzlich an einzelnen Ästen oder Zweigen vertrocknete Blätter trägt, ist das ein untrügliches Zeichen für eine Welkekrankheit.

    Einzelne dürre Zweige am Fächer-Ahorn deuten auf eine Welke-Krankheit hin

    Beim Fächer-Ahorn ist der Übeltäter ein Welkepilz aus der Gattung Verticillium. Er lebt im Boden und dringt meist über Wurzel- oder Rindenverletzungen in das Holz der Pflanze ein. Dort nistet er sich ein und verstopft mit seinem Geflecht die Leitungsbahnen. So unterbricht er die Wasserversorgung einzelner Astpartien und die Pflanze wird stellenweise dürr. Zusätzlich scheidet der Pilz Giftstoffe aus, die das Absterben der Blätter beschleunigen.

    Die Welke beginnt in der Regel an der Basis und erreicht innerhalb kürzester Zeit die Triebspitze. Im fortgeschrittenen Stadium werden immer mehr Äste befallen, bis schließlich die gesamte Pflanze abstirbt.

    Wenn Ihr Fächer-Ahorn von der Verticillium-Welke befallen ist, sollten Sie die betroffenen Astpartien sofort abschneiden und das Schnittgut mit dem Hausmüll entsorgen. Desinfizieren Sie anschließend die Schere mit Alkohol oder durch Abflammen. Eine chemische Bekämpfung des Erregers ist nicht möglich, da er im Holz der Sträucher vor den Fungiziden gut geschützt ist.
     
    Zuletzt bearbeitet:
    Lieschen M

    Lieschen M

    Foren-Urgestein
    Wenn so unterschiedliche Laubbäume befallen werden, kann man wirklich an einen Schädling denken.

    Vor zwei Jahren sind an meinem Acer auch die Blätter zuerst an den Blattspitzen, dann das ganze Blatt braun vertrocknet und abgefallen. Die Äste der befallenen Blätter waren völlig trocken und splitterten.

    Ich habe rigoros alle befallenen Äste abgeschnitten, das Laub aufgeharkt und alles entsorgt (Müll).

    Der Strauch trieb dann von unten. Offensichtlich ist der rote Teil auf einen grünen Acer gepropft. Jedenfalls trieb die grüne Unterlage kräftig. Der rote Teil wächst wieder zaghaft. Den grünen habe ich jetzt gestutzt. Nun habe ich einen bunten Strauch (oder ist das ein Baum mit sehr kurzem Stamm?)

    Vielleicht kannst du auf dem Foto, dass ich im Rasenthread eingestellt habe, erkennen, was ich meine.

    http://www.hausgarten.net/gartenforum/370117-post19.html
     
    Lieschen M

    Lieschen M

    Foren-Urgestein
    Barisana, jetzt hast du mir völlig die Hoffnung genommen.

    Nun stirbt mein schöner Strauch doch noch?

    Ist das der gleiche Pilz, der auch die Rhododendron befällt?

    Gibt es da keine Hoffnung, dass der Pilz stirbt, bevor er die Pflanze platt gemacht hat?
     
    B

    barisana

    Guest
    Gibt es da keine Hoffnung, dass der Pilz stirbt, bevor er die Pflanze platt gemacht hat?
    im gegenteil. dieser pilz überlebt noch lange zeit am standort und das bis zu 1m tiefe. erde austauschen is also nich.
    aber es ist nicht gesagt, dass der ganze baum stirbt. evtl. überlebt er es ja. wichtig ist das sofortige abschneider der welken äste.
    dieser verticilliumpilz befällt noch besonders trompetenbaum, essigbaum, flieder und perückenstrauch, kastanaie und div. laubbaumarten.
    rhodo befällt er nicht. das ist dann eine andere krankheit.
     
    salvadora

    salvadora

    Mitglied
    Ja, das liest sich alles nicht so toll. Es wäre da auch unsinnig an die gleiche Stelle nochmal einen Baum zu setzen? Nächste :(Woche werden wir jetzt erstmal das vertrocknete Teil absägen und hoffen, dass die andere Hälfte überlebt.
     
    B

    barisana

    Guest
    hallo salvadora
    ich hoffe für dich, dass es nicht zu spät ist. das kaputte teil hätte schon letztes jahr entfernt werden müssen. aber wer denkt schon an sowas :(
    guckt mal beim schneiden in das innere eine dickeren astes. wenn es braunschwarz aussieht, dann ist es garantiert der pilz.
     
    tina1

    tina1

    Foren-Urgestein
    im gegenteil. dieser pilz überlebt noch lange zeit am standort und das bis zu 1m tiefe. erde austauschen is also nich.
    aber es ist nicht gesagt, dass der ganze baum stirbt. evtl. überlebt er es ja. wichtig ist das sofortige abschneider der welken äste.
    dieser verticilliumpilz befällt noch besonders trompetenbaum, essigbaum, flieder und perückenstrauch, kastanaie und div. laubbaumarten.
    rhodo befällt er nicht. das ist dann eine andere krankheit.
    Hallo,

    dieser Pilz hat mir vor einigen Jahren den Fächerahorn gekillt, danach ging der Knöterich und das Geisblatt ein und später auch diverse Zierbäume(Kirsche, Mandelbäumchen).Das zog sich durch unseren ganzen Vorgarten.

    LG tina1
     
    scilla

    scilla

    Mitglied
    Was ist aus Deinem Ahorn geworden..... ?
    Mein Fächerahorn zeigt gleiche Symptome.
    Ein Drittel der Äste scheinen abgestorben zu sein.
    Kann man gar nichts gegen diesen Pilz unternehmen ?
    Wo kommt der her ?

    Über Antworten würde ich nicht sehr freuen....
    Ziemlich ratlos....

    Scilla
     
    R

    Rentner

    Guest
    Kann man gar nichts gegen diesen Pilz unternehmen ?
    Wo kommt der her ?
    Der Pilz sitzt im Boden. Ungünstige Standortbedingungen, wie Staunässe, zu schattiger Standort, ungeeignetes Substrat usw. schwächen die Pflanze und machen sie so anfälliger gegen den Erreger.

    Eine direkte Bekämpfung ist unmöglich.

    Du kannst allerdings alle befallenen Partien/Bereiche bis in das gesunde Holz zurückschneiden. Desinfiziere unbedingt das verwendete Werkzeug mit Spiritus o.ä. bevor du in das gesunde Holz schneidest. Wenn du Glück hast, erholt sich die Pflanze wieder.
    Ein Standortwechsel, wenn möglich, ist vorteilhaft.

    Bei einem meiner gekauften und bereits befallenen Acer p. Bloodgood hat es damals geklappt.

    P.S. Aus meinem Fundus - so sieht ein befallener Ast im Querschnitt aus.

     
    Lieschen M

    Lieschen M

    Foren-Urgestein
    Mein einst roter Acer ist inzwischen ein grüner, weil die roten Teile alle von diesem Pilz dahingerafft wurden. Die grüne Unterlage scheint nicht so anfällig zu sein.

    Ob das bei allen so geht, weiß ich nicht.
     
    scilla

    scilla

    Mitglied
    Danke für die schnelle Antwort.
    Ich werde ihn gleich zurück schneiden.

    einen schönen Frühling.....endlich

    Scilla:cool:
     
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