Warum vertrocknen die Äste an meinem Kirschbaum?

C

Cangoou

Neuling
Hallo,

wir haben einen Kirschbaum im Garten, der leider im Frühjahr bereits einige Äste aufwies, bei denen keine Blätter ausschlugen. Wir dachten, dass es vlt. an der Trockenheit im letzten Sommer lag und wir doch zu wenig gegossen hatten. Doch nun ist es auch so, dass an den Ästen, die dieses Jahr doch noch Blätter und Kirschen ausgebildet hatten, die Blätter welk werden, obwohl wir inzwischen jeden Tag gießen.

Wir fragen uns natürlich, was da los ist und was man ggf. machen kann. Sichtbar am Baum ist sonst nichts festzustellen. Wir haben einen Maulwurf oder eine Wühlmaus im Garten, allerdings hätte ich nicht gedacht, dass die Wühlmaus einen 4m-Baum in die Knie zwingen kann (und Maulwürfe fressen ja keine Wurzeln). Alle "Baumdoktoren", die wir angepingt haben, melden sich nicht zurück (ist halt gerade Hauptsaison), daher dachte ich, ich versuche es mal hier.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • S

    Sandor 2

    Mitglied
    Schau mal nach Monilia laxa.
     
    K

    Kappesbuur

    Mitglied
    Wühlmäuse können einen Baum von 4 Metern durchaus schädigen. Die kommen selten alleine.
    Wie sieht denn der Schaden aus, sind die trockenen Äste verteilt im Baum,
    oder ist es eher ein dicker Ast, an dem viele kleinere Äste betroffen sind?

    Das erste würde eher für Monilia sprechen, das zweite eher für Wühlmäuse.
    Am hilfreichsten wären Bilder, und testweise könnt ihr auch mal am Stamm rütteln.
    Bei fortgeschrittenem Wühlmausschaden ist der Stamm merklich locker.
     
    C

    Cangoou

    Neuling
    Vielen Dank. Der Baum ist leider inzwischen trotz intensiven Gießens komplett abgestorben, wenn es nicht mehr so heiß ist, werde ich wohl ummachen und dann mal schauen, ob man an den Wurzeln was sieht oder ob wir vlt. doch letztes Jahr bei der Hitze einfach zu wenig gegossen hatten.
     
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