Was fehlt dem Rhododendron ?

mai12

mai12

Mitglied
Seit diesem Jahr sieht der Rhododendron gar nicht gut aus. Was können wir tun, damit er weiter leben kann ?
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  • Knuffel

    Knuffel

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    Wie oft und wie viel gießt du ihn?
     
    mai12

    mai12

    Mitglied
    Ich muss gestehen, dass wir den in den 40 Jahren, seit er dort steht, noch nie gegossen haben.
    Es steht ja noch eine Exemplar direkt daneben und der sieht ganz normal aus.
     
    Knuffel

    Knuffel

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    Bei mir braucht 1 von 4 mehr Wasser als alle anderen 🤷‍♀️
    Von daher würde ich sagen, dem fehlt ganz ordentlich Wasser. 1 mal kräftig den Schlauch laufen lassen und dann die nächsten Tage gut feucht halten
     
  • mai12

    mai12

    Mitglied
    Da werde ich morgen gleich mal damit beginnen.
    Hoffentlich hilft es.

    Sage schon mal danke !
     
  • M

    mahatari

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    Ich würde ihn aber auch kürzen...mach doch mal ein Bild von weiter weg, damit man beide ganz sehen kann…..
    ich denke, er erholt sich besser, wenn er nicht das Wasser so weit transportieren muß. Wenn das Wasser noch sehr kalkhaltig ist, dann sollte man Regenwasser nehmen...und das ist ja oft nicht verfügbar.
    Rhododendron sind Flachwurzler, also gießen und dann mulchen macht auchSinn...und wie @Knuffel schreibt, feucht halten..eventuell auch ein bißchen düngen...ich dünge meine Rhodos immer nach der Blüte, also jetzt...
    Es gibt in I-Net viele Anleitungen für das Schneiden...
     
  • mai12

    mai12

    Mitglied
    Gegossen habe ich heute mit Brunnenwasser.
    Ein Bild habe ich gemacht.
    Rechts ist der andere Rhododendron und links davor steht noch eine Harlekinweide.
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    M

    mahatari

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    Der hintere Rhododendron sieht leider sehr trocken aus....Ich habe noch einmal nachgelesen, ab Juli könnte man ihn wieder schneiden...er muß neu austreiben....Auf den Stock setzen kann man ihn erst im Winter...meine haben das gut vertragen, aber das ist wohl ein bißchen heikel....
    Ich drück Dir die Daumen, daß Du ihn rettest...
     
    mai12

    mai12

    Mitglied
    Danke, mahatari !
    Ich werde die beiden jetzt bei der Trockenheit jeden Tag wässern und dann werde ich mal mit Schneiden versuchen.
    Mal sehen, ob er sich erholt. Hoffen wir das Beste.
     
    G

    Galileo

    Foren-Urgestein
    Nicht schneiden, das würde nur noch mehr schwächen.
    Die Pflanze würde versuchen die Wunden zu schliessen, das verbraucht aber eventuell noch vorhandene eingelagerte Nährstoffe.
    Entweder er treibt wieder aus oder nicht, aber bestimmt nicht, wenn in diesem Zustand zu diesem Zeitpunkt geschnitten wird.
    Das Foto ist leider nicht vergrösserbar.
    Um auf eine andere Schadensursache schliessen zu können, bräuchte es scharfe, normal hochgeladene Fotos von min. 500 KB, auch vom "gesunden" Rhodo.
    Von Zweigen, Blättern, Blütenbüschel, Stammfuß dort wo er aus der Erde tritt.
     
  • Rentner

    Rentner

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    Für mich sieht das nach der Rhododendronwelke (Phytophthora cactorum) aus.
     
    M

    mahatari

    Foren-Urgestein
    Ich hätte jetzt gedacht, die Pflanze wird austreiben wollen....aber wenn sie oben austreibt muß doch der Kraftakt für die Pflanze größer sein, als unten....aber ich bin kein Gärtner und beobachte nur meine Rhododendron.
     
    mai12

    mai12

    Mitglied
    Vielen Dank für die vielen Infos !
    Ich werde jeden Tag kräftig wässern und abwarten.
    Entweder er erholt sich langsam oder er stirbt, was ich eigentlich nicht hoffe.
     
    P

    Platero

    Foren-Urgestein
    Hallo Mai,
    Auf deinen Fotos sieht es so aus, als sei der Rhododendron ohne jeglichen Schatten von z.B. einer Hauswand, höheren Bäumen oder Sträuchern. Das mögen sie eh nicht so gerne. Dazu ist er durch die jahrelange Nicht-Pflege ziemlich unansehnlich geworden. Verkahlt, strubbelig, vergreist, in Folge all dessen u.U. auch krank.
    Bedingt durch den ungünstigen Standort müsstest du sehr viel Wässern, ggf. mit Rhododendren-Dünger arbeiten und in was für Erde der steht, weiß auch kein Mensch.
    Sorry to say, aber der Aufwand, die (Wasser-) Kosten lohnen meiner Meinung nach hier nicht.
    Such dir lieber einen geeigneten Standort, bereite den Boden ordentlich vor und setze ein Neues Exemplar. Daran wirst du deutlich mehr Freude haben.
     
    Celtis

    Celtis

    Foren-Urgestein
    Der hintere Rhododendron sieht leider sehr trocken aus....Ich habe noch einmal nachgelesen, ab Juli könnte man ihn wieder schneiden...er muß neu austreiben....Auf den Stock setzen kann man ihn erst im Winter...meine haben das gut vertragen, aber das ist wohl ein bißchen heikel....
    Ich drück Dir die Daumen, daß Du ihn rettest...
    "auf den Stock setzen" macht man natürlich nicht im Winter, sondern direkt nach der Blüte,
    ob das in diesem speziellen Fall hilft, möchte ich nicht beurteilen, ich wollte es nur mal gesagt haben ;)
     
    mai12

    mai12

    Mitglied
    Der Rhododendron steht schon über 40 Jahre an diesem Platz (am Zaun). Wir haben Lehmboden, aber die ganzen Jahre ist er gut gewachsen und hat reichlich geblüht. Gedüngt wurde er auch, nur eben nicht gegossen.

    Wir werden abwarten.
     
    G

    Galileo

    Foren-Urgestein
    @mai12 danke für die weiteren Fotos.
    Ob ein möglicher Schaden am Wurzelhals zur Gesamtlage/Schwächung beigetragen hat, kann ich auf dem entsprechendem Fotos natürlich nicht sehen.
    Der Rhododendron steht schon über 40 Jahre an diesem Platz (am Zaun). Wir haben Lehmboden, aber die ganzen Jahre ist er gut gewachsen und hat reichlich geblüht. Gedüngt wurde er auch, nur eben nicht gegossen.
    Sonnenplätze betrachte Ich nicht als ein Ko-Kriterium, zumal ich selbst welche an solchen Orten stehen habe.
    Sind sie dort über Jahre etabliert, müssen sie nur selten zusätzlich gegossen.
    Lehmboden, wie bei Dir, hält lange das Wasser – nur wenn nix nachkommt und man daran gewöhnt ist, nicht gießen zu müssen, kann das schief gehen.

    Auf den Fotos erkenne ich auch Knospenschäden, verursacht von der Knospenfäule( Pycnostysanua azaleae).
    Ein Pilz der von der Rhododendronzikade übertragen hat.

    All diese Umstände schwächen eine Pflanze, die dann leichter als gesunde von weiteren Krankheiten befallen werden, die, wie in Deinem Fall, zum Absterben führen können.
     
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