Was fehlt meinen Tomaten? [Ödeme]

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O0roxy0o

Neuling
Hallo zusammen

Ich habe dieses Jahr wieder selbst Tomaten vorgezogen und die meisten kommen wunderbar!
3 Exemplare meiner Fleischtomaten haben aber von unten her begonnen, Blätter hängen zu lassen und anschliessend sind diese auch abgefallen. Später sind mir weisse “bulkige” Stellen an Stängel und Adern aufgefallen. Zunächst war nur eine beteroffen, nun drei.
Zur Ziehgeschichte:
Bei 24Grad keimen lassen
Bei den ersten Blättern in einen kühlen, sonnigen, gut durchlüfteten Raum gestellt
Nachdem die ersten Laubblätter gekommen sind habe ich 1x mit Flüssigdünger gegossen 2 Wochen später 1x umgetopft in Tomatenerde und dabei wenig Hornspäne eingearbeitet.

Kann mir jemand helfen für zukünftige Jahre, was mache ich falsch?

Vielen Dank!
Liebe Grüsse roxy
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  • Sunfreak

    Sunfreak

    Moderator
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    Das sind Ödeme. Benutze mal unter dem Stichwort die Forensuche. Da wurde schon viel geschrieben.

    Düngen solltest die Jungpflanzen überhaupt nicht. Das ist zuviel. Normal hat die Erde bis zu den Eisheiligen genug Nährstoffe.

    Nur, wenn sich Nährstoffmangel einstellt, sollte man sehr dezent mit Flüssigdünger nachhelfen.

    Aber insbesondere Anfängern empfehle ich da eher noch mal umzutopfen, weil Jungpflanzen sensibel auf Düngergaben reagieren können.
     
    Sunfreak

    Sunfreak

    Moderator
    Mitarbeiter
    Aber die Ödeme sind schon n verflixtes Ding. Habe vorhin an einer Chili starke Ödeme entdeckt. Keine Ahnung, was ich wieder falsch gemacht hab.

    Werd daher heute mich nochmal durch die Forensuche arbeiten und mich mit dem Thema beschäftigen müssen.
     
    O

    O0roxy0o

    Neuling
    Danke für die schelle Antwort.
    Ich dachte immer Ödeme lassen die Pflanzen nicht absterben. Aber das scheint bei meinen ganz anders zu sein.
     
  • Taxus Baccata

    Taxus Baccata

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    Düngen solltest die Jungpflanzen überhaupt nicht. Das ist zuviel. Normal hat die Erde bis zu den Eisheiligen genug Nährstoffe.
    Das kommt darauf an, Michi... ich hab dieses Jahr eine Aussaaterde mit der ich sehr zufrieden bin, leider ist sie nur sehr schwach gedüngt, nur für zwei Wochen. Da kommt man nicht umhin zu düngen oder man topft alle zwei Wochen um.

    Man sollte wenn man aber düngt nur Dünger nehmen, mit dem man die Wurzeln nicht verbrennt und sich pingelig genau an die Dosieranleitung halten oder am besten gleich schwächer dosieren.


    Ich dachte immer Ödeme lassen die Pflanzen nicht absterben.
    Doch, wenn das Phänomen zu stark wird, durchaus. Deswegen sollte man sehr vorsichtig sein und immer gleich versuchen "nachzujustieren" (Licht, Temperatur, Bewässerung, Nährstoffe) wenn man merkt dass etwas nicht passt.
    Aussitzen ist hier nicht von Vorteil.


    Keine Ahnung, was ich wieder falsch gemacht hab.
    Kleinigkeiten genügen offensichtlich, und ich beobachte dieses Jahr bei den Tomaten, dass verschiedene Sorten vollkommen unterschiedlich reagieren!
    Während die einen komplett gesund und ödemfrei dastehen, hat eine andere Sorte direkt daneben unter wirklich exakt den gleichen Bedingungen ödematöse Blätter.
    Ich notiere mir das dieses Jahr alles und ziehe meine Schlüsse daraus...
     
  • Tubi

    Tubi

    Foren-Urgestein
    Ich habe auf eine 150ziger Platte eine einzige Pflanze mit Ödemen. Die hat nen Schluck Wasser zuviel bekommen. Aber die wird es schaffen die hat schon net 11 er Pott bekommen.
     
    Taxus Baccata

    Taxus Baccata

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    O0roxy0o

    Neuling
    Zwei von 4 Pflanzen ist ziemlich gut am wachsen.
    Habe unter genau den gleichen Bedingungen Cheri, Pelati, und Fleischtomaten gezogen.
    Die Cheris sind alle super! Die Pelati sind einfach noch meega klein. Und die Fleischtomaten sind alle bis auf eben die zwei von den Ödemen betroffen.
    Hier ein Foto vor einer gesunden Tomate Fleischtomate.
    Habe übrigens auf Chilis am gleichen Ort, auch die wachsen prächtig!
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    O0roxy0o

    Neuling
    Mittlerweile sehen die Kranken so aus:
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    naja.. ich kanns mit Humor nehmen. Vor einem Jahr hatte ich noch ganz andere Probleme und ich mach das auch erst zum 2. Mal.
    Danke für eure Infos, von Ödemen habe ich vorher noch nie was gehört! War gerade meeega wertvoll für mich!
     
    Tubi

    Tubi

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    Ach schade! Pass auf, das es nicht alle bekommen. Lüfte besser, stelle die Heizung etwas an und wenn möglich, rausstellen!!!!
     
    Taxus Baccata

    Taxus Baccata

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    Das ist sehr schade. :traurig:
    Aber deine anderen Pflanzen sehen gut aus, und nun ist es auch nicht mehr lange bis sie raus können.
    Die kaputten würde ich direkt ab übermorgen raus stellen, wenn es warm wird (nicht in die Sonne natürlich), du hast mit denen ja nichts mehr zu verlieren. Mit etwas Glück könnten sich die mittlere und rechte aber draußen nochmal berappeln.
     
    Tubi

    Tubi

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    Kontrolliere die Blätter von unten. es fängt immer bei den älteren Blättern an.
     
    Tubi

    Tubi

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    Ich würde sie jetzt schon paar Stunden rausstellen.
     
    Tubi

    Tubi

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    Wenn der untere Bereich vom Stiel stark geschädigt ist, abschneiden und im Wasserglad neu bewurzeln lassen. Dann in frische Erde setzen.
     
    Taxus Baccata

    Taxus Baccata

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    Davor habe ich eben Respekt weils bei uns im Moment schneit..😬😰
    Dann würde ich das auf keinen Fall machen! Das tut den Pflanzen keinesfalls besser!

    Gelüftet wird mehr als genug! Daran kanns wirklich nicht liegen
    Bei mir liegt es auch nicht daran. Die Gründe können sehr verschieden sein.

    Das kann etwas bringen wenn das Oberteil noch weitestgehend gesund ist.

    Soll es bei euch ab übermorgen auch wärmer werden?
    Hier ist schon fast sommerliches Wetter angekündigt.
    Da würde ich die Pflanzen dann auf jeden Fall raus (in den Schatten) stellen.
     
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    O0roxy0o

    Neuling
    Dann würde ich das auf keinen Fall machen! Das tut den Pflanzen keinesfalls besser!


    Bei mir liegt es auch nicht daran. Die Gründe können sehr verschieden sein.


    Das kann etwas bringen wenn das Oberteil noch weitestgehend gesund ist.

    Soll es bei euch ab übermorgen auch wärmer werden?
    Hier ist schon fast sommerliches Wetter angekündigt.
    Da würde ich die Pflanzen dann auf jeden Fall raus (in den Schatten) stellen.
    Ab Montag soll es 16 Grad werden.
     
    Sunfreak

    Sunfreak

    Moderator
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    Also ich lüfte etwa alle 2 Stunden, außer ich bin im Bett oder unterwegs. Gestern hab ich nicht gelüftet, obs das war? o_O :ROFLMAO:
     
    Sunfreak

    Sunfreak

    Moderator
    Mitarbeiter
    Okay, ich probiers einfach mal, die Pflanzen feuchter zu halten. Thema Ende... :whistle:
     
    Taxus Baccata

    Taxus Baccata

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    Ich glaube eher nicht, Michi. ;-)

    Okay, ich probiers einfach mal, die Pflanzen feuchter zu halten. Thema Ende... :whistle:
    Lässt du sie so massiv dursten?
    Was ich nicht verstehe... machen wir alle plötzlich alles so gravierend anders als früher? Ich hatte bisher nie wirklich mit Ödeme zu tun... und vor einem Jahr gings plötzlich los...
     
    Sunfreak

    Sunfreak

    Moderator
    Mitarbeiter
    Eigentlich ja nicht... Ich wässere immer so, wie ich denke... Lasche Blätter wegen Wassermangel hatten sie allerdings noch nicht... Aber zu feucht stehen sie sicherlich auch nicht. Von der Tendenz deutlich trockener, wie die meisten ihre Pflänzchen händeln würden. Ich machs wie immer, so denke ich.

    Vielleicht bewässere ich unterbewusst zu wenig, wegen den Trauermücken. Einzige was mir so als Theorie kommt...

    Das Setup ist 1:1 das Gleiche. Ja, sogar noch der Sack Erde ist von letztes Jahr... :ROFLMAO:
     
    Sunfreak

    Sunfreak

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    Per dummen Zufall lag der Sensor für Luftfeuchtigkeit neben der Problempflanze - ich hab die Daten der letzten 4 Tage ausgewertet. Die Luftfeuchte liegt bei durchschnittlich 47%. Hohe Luftfeuchtigkeit kann also ned sein.

    Aber ich werd einfach mal auf regelmäßigere Wässerung achten.

    Die Ödeme sind bis oben hin. So stark ausgeprägt und so schnell gekommen.

    24h vorher war da noch nix. Und ich weis das ganz genau, weil ich all abendlich Teerunde mit meinen Pflanzen mach. Da wird jede Pflanze gestreichelt und inspiziert und durchaus schwätz ich auch mal mit denen.

    Da hab ich auch gestern erste Blüten (4 Wochen nach Aussaat) entdeckt.

    Glück und Unheil liegen manchmal ganz dichg beeinander...
     
    Frau B aus C

    Frau B aus C

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    Kommen die Tomaten ins Freiland?
    Ich frage, weil sie schon so groß sind.
    Bei uns können die Pflanzen frühestens nach dem 15.5., besser später, raus ins Freie gepflanzt werden.
    Aber ich stelle sie die nächsten Tage, wenn es wärmer wird, früh raus, abends rein.
     
    O

    O0roxy0o

    Neuling
    Kommen die Tomaten ins Freiland?
    Ich frage, weil sie schon so groß sind.
    Bei uns können die Pflanzen frühestens nach dem 15.5., besser später, raus ins Freie gepflanzt werden.
    Aber ich stelle sie die nächsten Tage, wenn es wärmer wird, früh raus, abends rein.
    Ja meine sind für draussen. Kommen nicht alle Tomaten irgendwann raus?
    Einige habe ich für Töpfe auf dem Balkon gedacht, andere im grossen Garten unter dem Tomatendach.

    Ich bin auch erstaunt, dass sie schon so gross sind, zumal ich sie ja auch recht kühl gehalten habe. Vor den Eisheiligen stelle ich die nur zur Abhärtung und Durchlüftung tagsüber raus. Nachts kommen sie ja wieder rein.
     
    Sunfreak

    Sunfreak

    Moderator
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    Mal die Frage, die schon mal Ödeme unter Kunstlicht hatten: Findet ihr das Wachstum eurer Pflanzen als natürlich?

    Also bei mir sind die Pflanzen immer sehr gedrungen und lässt sie zwergenhaft werden. Entsprechend finde ich Blüten an einer 10cm Chili Pflanze nicht normal, obwohl es gemessen an Blattetagen passen würde.

    Das liegt aber am Kunstlicht. Kommen sie raus an Naturlicht, wird ihr Wuchs normal. Auch sind Ödeme dann kein Problem mehr.

    Gerade hab ich gelesen, ...

    .

    ... dass das Problem entsteht, wenn die Wurzeln mehr Wasser ziehen als die Blätter verbrauchen oder transpirieren können.

    Bei mir ist es tatsächlich so, dass meine Pflanzen unter Kunstlicht immer normales Wurzelvolumen, aber überirdisch immer Zwergenwuchs und somit vergleichsweise wenig Blattmasse haben.

    Das lässt mich jetzt vermuten, dass dies die Ursache sein könnte. Aber da interessiert mich natürlich auch der Erfahrungsschatz von euch.

    Zu überlegen wäre, bei mir, mehr auf mäßige aber gleichmäßigere Feuchte zu achten. Damit vom Wurzelsystem nicht stoßmäßig nach oben transportiert wird.

    Vielleicht macht auch ein Ventilator Sinn, um die Transpiration zu unterstützen und stehende Luft zu vermeiden. Außerdem würde Wind die Stängel und Blätter kräftigen.

    Und evtl. sollte ich am Licht was machen, damit die Pflanzen natürlicher wachsen.

    Oder ich schmeiß sie morgen hinaus ins Gewächshaus und ich wär das Problem los... :LOL:
     
    ralph12345

    ralph12345

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    Ich hatte an Chilis selten mal Probleme mit Ödemen, aber in einem Jahr recht massiv an Tomaten.
    Hilfe, was haben meine Tomaten? - Hausgarten.net
    Ich hab damals viel über Ödeme gelesen, aber nie rausgefunden, was es konkret war, der Verdacht lag dann primär auf dem Dünger, die einzige Variante, die in dem Jahr anders war. Wobei es seltsamerweise nicht alle Pflanzen erwischt hat. Seitdem pflanze ich meist in Kompost pur, nie wieder Probleme gehabt.

    Ödeme bilden sich, soweit die Theorie, wenn die Pflanze ihr Wasser nicht loswird. Also wenn entweder die Blätter geschädigt sind oder die Luftfeuchte zu hoch ist. Wenn das beides passt, muss es irgendwas sein, was die Pflanze dazu motiviert, Wasser zu pumpen ohne Ende, obwohl oben alles voll ist. Die Wasseraufnahme über die Wurzeln ist ein osmotischer Vorgang, was bedeutet, dass es an der Wassermenge in der Erde da wichtig ist, aber Tomaten kann man ja auch in Wasser pur setzen z.B. zum Bewurzeln und da passiert auch nichts. Und bei hoher Luftfeuchte im Häuschen bilden sich Adventivwurzeln aber keine Ödeme... Vielleicht also irgendein Thema mit der Erde und der Düngermenge, dem ph Wert oder was weiß ich.

    Nach den Erfahrungen damals würde ich sowas wie lüften, Wassermenge als Primärursache etc. ausschließen.
     
    O

    O0roxy0o

    Neuling
    Übrigens ein kleines Update.. 2 der drei sind tatsächlich gestorben, eine sieht schon viel besser aus, habe ein Foto davon angehängt, ihr hat das Wetter draussen gut getan! Habe alle Pflanzen mal eine weile gar nicht gegossen und sie tagsüber raus gestellt. Einmal sogar draussen vergessen über Nacht..😰 zum Glück war es ziemlich mild!
    Ein Foto meiner Tomatenplantage..😏Zudem habe ich ein Bild meiner Chilis angehängt, sieht alles ganz ok aus meines Wissens.
     

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    Cepha

    Mitglied
    Um was handelt es sich bei diesen "Ödemen" eigentlich?

    Ist das eine Pilzkrankheit, ein Virus, ein Bakterium oder ganz was anderes?

    Kommt es über die Blätter, die Wurzeln, die Erde, das Wasser, die Luft, über das Samenkorn...?

    Betrifft es nur Jungpflanzen oder auch alte? Keimlinge auch=

    ich hatte das so noch nie, aber hier und da ist mir schon auch mal ein Keimling umgekippt.
     
    Tubi

    Tubi

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    Übrigens ein kleines Update.. 2 der drei sind tatsächlich gestorben, eine sieht schon viel besser aus, habe ein Foto davon angehängt, ihr hat das Wetter draussen gut getan! Habe alle Pflanzen mal eine weile gar nicht gegossen und sie tagsüber raus gestellt. Einmal sogar draussen vergessen über Nacht..😰 zum Glück war es ziemlich mild!
    Ein Foto meiner Tomatenplantage..😏Zudem habe ich ein Bild meiner Chilis angehängt, sieht alles ganz ok aus meines Wissens.
    Sehr schön! Ich sage doch, rausstellen wird das Problem lösen.
     
    P

    Platero

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    Sunfreak

    Sunfreak

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    Also Ödeme sind eine physiologische Störung. Also nichts ansteckendes. In der Theorie können Pflanzen allen Alters betroffen sein. In der Praxis betrifft es uns Hobbygärtner meist während der Kultur an der Fensterbank oder Kunstlicht.

    Entstehen sollen die Ödeme, wenn die Wurzeln mehr Wasser pumpen, als in den Blättern verbraucht und verdunstet (transpiriert) werden können. Dann kommt es zu Wassereinlagerungen in den Zellen der Blätter, die ausbeulen und aufplatzen können.

    Und Umkippen von Keimlingen denk ich auch, wie @Platero spontan an Umfallkrankheit. Das ist ein Sammelbegriff für Virus-, Bakterien, und vor allen Dingen Pilzkrankheiten, welchen den noch schwachen Keimling (und junge Jungpflanzen) am Stängel angreifen und diesen beschädigen, sodass die Pflanze umkippt. In 99,9999% (Behauptung von mir) der Fälle sind dafür Pilzkrankheiten verantwortlich, die sich naturgemäß in der Erde tummeln und in Kombination mit zu viel Substratfeuchtigkeit und/oder zu niedrigen Substrattemperaturen in ihrer Vermehrung und Angreifbarkeit begünstigt werden.

    Da Tomaten bekanntlich wurzelwütig und somit fähig sind, an allen Pflanzenteilen (außer an der Blüte und Frucht, aber durchaus an der Rispe dahinter), zu wurzeln, kann man Keimlinge auch über der Einschnürung abschneiden, in Erde setzen und der Keimling wächst munter weiter (und kann so gerettet werden).
     
    Tubi

    Tubi

    Foren-Urgestein
    @O0roxy0o , hatte ohne Kunstlicht angezogen, glaube ich. Und ich hatte letztes Jahr an den Tomatillos , die im GWH standen heftige Ödeme, nachdem ich ihnen riesige Töpfe spendierte.
    Ich habe sie dann rausgeworfen an die frische Luft, wo es ihnen schnell besser ging.
    Das erste Mal hatte ich an meinen Tomatenpflanzen während der Anzucht Ödeme, als ich neue Turbo-LED installierte, in einem kühlen Raum, bei hoher Luftfeuchtigkeit.
    Die Lampe ist seitdem nicht mehr in Gebrauch.
    Meine Tomatenpflanzen im GWH halte ich aktuell möglichst trocken.
    Das macht ihnen nichts, ihre Wurzeln schauen schon wieder unten aus den Töpfen und die ersten bilden Geiztriebe.
     
    Taxus Baccata

    Taxus Baccata

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    @Tubi bei mir gibt es die Ödeme eher bei trockener Luft :unsure: (habe in dem Raum tw nur 23% Luftfeuchtigkeit...)
    Ich denke dass es ein sehr komplexes Zusammenspiel mehrerer Faktoren sein muss.
    Zudem beobachte ich bei den Tomaten erstmals eine starke Sortenabhängigkeit. Einige Sorten hatten absolut keine Probleme mit Luft und Licht, aber 2-3 Sorten hat es nicht gepasst. Aber allen Pflanzen dieser Sorten nicht. Die entwickelten sich exakt gleich. Unter denselben Bedingungen unter denen die anderen einwandfrei gediehen.
     
    Sunfreak

    Sunfreak

    Moderator
    Mitarbeiter
    Das mit der Sortenabhängigkeit haben auch die Kollegen im Hot Pain Forum an ihren Chilis beobachtet.

    Bei mir gabs auch immer Unterschiede von Pflanze zu Pflanze. Aber da ich in aller Regel immer nur 1 Pflanze pro Sorte habe, kann ich keine sortenabhängige Schlüsse ziehen.

    Mittlerweile gehts meinen Pflanzen wieder gut - seit sie wieder in der Natur stehen. Jedes Jahr die gleiche Geschichte...
     
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