Was ist 2008 bei mir im GWH schiefgegangen?

P

Paulus

Mitglied
An vier Pflanzen waren elf Fruchtstände regelrecht abgeknickt. An einer anderen spaltete sich in der Blattachsel der Fruchtstand und schälte sich von dem Haupttrieb ab.

Ursache: Zu weiches Zellgewebe, hervorgerufen durch falsche Düngung. Die Pflanzen wurden zwar entsprechend ihrer Blatt- und Früchteentwicklung in richtiger Höhe gedüngt, doch erfolgte die erste Düngergabe zu zeitig. Da die Pflanzen zu mickrig waren, verpasste ich ihnen sofort nach dem einpflanzen eine Spritze NPK - Dünger. Das war mein Fehler. Die Pflanzen hätten sich erst im Gewächshaus akklimatisieren und an den Boden gewöhnen sollen. Die erste Düngung hätte frühestens 14 Tage nach der Pflanzung erfolgen dürfen.

Ich habe zwar alle Früchte zur Reife bekommen, doch der Geschmack lies zu Wünschen übrig.

Paulus
 

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    aloevera

    Guest
    hallo paulus, es ist schade, daß du pech hattest mit deinen tomaten,
    ich habe mir die blätter angesehen auf dem bild, zu allem überfluß
    hat die krautfäule auch noch zugeschlagen.
    bei mir ist auch einiges schief gelaufen, obwohl ich schätzungsweise
    bestimmt 6-7 kilo grüne tomaten an den zweigen hängen habe, hat
    die krautfäule leider auch bei mir einzug gehalten, mit knoblauch- und
    zwiebeltee war da nichts mehr zu machen, also haben wir zur chemiekeule
    gegriffen, wir wollen wenigstens ein paar tomaten ernten.
    toi, toi,toi, habe ich jetzt viel, viel weniger blätter, die ich abnehmen muß.

    außerdem werde ich nie wieder den fehler machen und gurken und tomaten
    zusammen ins gwh pflanzen, die gurken wollen hohe luftfeuchtigkeit, die
    tomaten nicht, gurken habe ich übrigens schon seit anfang juli geerntet,
    mindestens 20, mit zuchini, die habe ich draußen, leider keine gute ernte.

    lg. aloevera:(
     
    P

    Paulus

    Mitglied
    Hallo aloevera!

    Danke für dein Mitgefühl. Als Pech würde ich das aber nicht bezeichnen, es war doch mein eigenes Verschulden. Ich wusste ja vorher, dass es ein Risiko war. Deinen Fehler, Gurken mit Tomaten zusammen zu pflanzen, habe auch ich nur ein einziges Mal gemacht. Verluste stecke ich locker weg, sie gehören zum Gärtnern, wie ein Kratzer zum Auto.

    Vor der Braun- und Krautfäule fürchte ich mich nicht. Ich kenne ja die Ursachen zu ihrer Entstehung und beuge dementsprechend frühzeitig vor.

    Dafür treten aber genug andere Zwischenfälle ein, die bei besserer Sorgfalt und Überlegung vermieden bzw. minimiert werden könnten.
    Siehe dir meinen nächsten Thread an.

    Mit freundlichen Grüßen
    Paulus
     
    P

    Paulus

    Mitglied
    Ich habe zum ersten Mal Spiralstäbe für meine Tomaten verwendet und festgestellt, dass sie nur gut für hochstämmige Radieschen taugen. Für hohe Pflanzen mit schweren Fruchtbehängen sind sie nicht zu gebrauchen.
    Drei meiner 2,50 m hohen Pflanzen lagen auf dem Erdboden, trotzdem ich sie mehrmals angebunden hatte. Das Pflanzen- und Fruchtgewicht hatte die Bindeschnüre an den Stäben nach unten gezogen.
    Die Stäbe stellten sich nach und nach schräg und zogen sich schließlich in der Nacht aus der lockeren Erde. Zum Glück waren die voll behangenden Pflanzen nicht gebrochen.
    Ich konnte sie an Schnüren wieder aufhängen und die Früchte waren gerettet.

    Gruß Paulus
     

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  • P

    Paulus

    Mitglied
    Hallo Gadie!

    Auf meine Erde brauchst du nicht neidisch zu sein. Es ist die billigste Gartenerde, die ich im Herbst im Gartencenter gekauft hatte. Eine volle Schubkarre mit Kaninchen-, Tauben- und Hühnermist vermischte ich mit den acht Säcken Erde. Dann kam sie ins GWH. Obenauf streute ich Kalk und lies alles über den Winter liegen. Im Frühjahr kam Kali oben drauf und das war’s dann schon. Die richtige Erde für die Tomatenzucht in Töpfen zu finden erfordert Erfahrung. Das Angebot an Erden und Substraten ist ja riesig, da kann man schnell das verkehrte kaufen.

    Im Freiland stehen meine Tomaten im stinknormalen Sandboden. Ins Pflanzloch hatte ich lediglich zwei Hände Mist hinein getan. Sind die ersten Früchte zu sehen, bekommen sie alle 14 Tage ein Schluck aufgelöste Volldünger auf die Füße. Werden sie größer dann steigere ich langsam ihren Bedarf.

    Mit freundlichen Grüßen
    Paulus
     

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