Was kommt auf den Kompost und was nicht?

G

Gast

Foren-Urgestein
Hallo,

mich würde brennend interessieren was denn nun auf den Kompost kommt und was nicht! Was ist mit Kaffee? Gibt es absolute Tabus?

Würde mich freuen, wenn ihr mit ein paar Dinge nennen könnt, die nicht auf den Kompost sollen, nicht das ich was falsch mache.

Danke... Hobbygärtner
 
  • Fröschle

    Fröschle

    Neuling
    Hallo Hobbygärtner!

    Deine Frage nach dem Kompost kommt mir gerade recht. Im Moment diskutiere ich nämlich mit meinem Mann, ob er die Thuja-Abschnitte auf den Kompost tun darf. Ich sage nämlich njet (macht die Erde zu sauer)
    Genauso stur bin ich mit gekochten Lebensmittelresten. Ich will ja keine Ratten im Garten :twisted:
    Gegen Eierschalen und Kaffepulver oder Tee (in Maßen) und ein bißchen Holzasche (aber nur Holz, keine Papierasche wegen der Druckerschwärze = bleihaltig) ist dagegen nix zu sagen.

    Vorsicht aber mit Laub: Walnuß ist nicht gut, außerdem alle Blätter von Bäumen, die irgendeine Krankheit haben (Monilia, Birnen-Gitter-Rost, Kräuselkrankheit usw.), dieses Laub auf gar keinen Fall kompostieren.
    Dasselbe gilt natürlich für Tomatenkraut, das die Kraut/Braunfäule hat...

    Ich hoffe, ich konnte ein wenig weiterhelfen, bzw. verwirren :wink:
     
    Stephanie174

    Stephanie174

    Mitglied
    Ich schließ mich Fröschle an.
    Auf garkeinen Fall Pflanzenreste von erkrankten oder
    befallenen Pflanzen auf den Komposthaufen.
    So was sollte man verbrennen, damit sich Sporen und ähnliches nicht weiterverbreiten.
    Unkraut ist auch nicht so gut für den Komposthaufen,
    da es Unkraut gibt, bei dem sich aus jedem Wurzelstück eine Pflanze bilden kann.
    Diese Arten würde man beim Aufbringen der Komposterde nur noch mehr verteilen.
    Wie hieß denn das Zeug? Das sieht aus wie Gras, hat aber andere Wurzeln.

    VG, Stephanie
     
    Fröschle

    Fröschle

    Neuling
    Stimmt Stephanie! Das mit dem Unkraut ist ja auch so eine Sache!!! :? ...

    Wir haben mal Giersch im Garten gehabt, den hab ich mühseligst ausgebuddelt und gejätet. Das Stück war dann frei von Giersch, aber im nächsten Jahr hatte ich im Blumenbeet jede Menge davon, bis ich drauf kam: ich hatte die Abfälle blöderweise auf den Komposthaufen geworfen und im nächsten Jahr damit das Blumenbeet "gedüngt" :evil:

    Welches Gras meinst Du?
     
  • Stephanie174

    Stephanie174

    Mitglied
    Mir fällt der Name immernochnicht ein,
    wenn mein Vater nach Hause kommt, dann frage ich ihn mal.
    Ich schreibe dann noch einmal mit näheren Informationen.
     
  • Stephanie174

    Stephanie174

    Mitglied
    Hallo,
    es heißt Quecke.

    edit von admin: Bilder linken ist aus Gründes Urhheberrechts nicht erlaubt.
     
  • Fröschle

    Fröschle

    Neuling
    yepp... oh dieses Kraut kenn ich auch, mehr als mir lieb ist. Zu meinem Glück hab ich einen "Bauerngarten", das heit, es ist auch viel Wiese dabei und da ertrage ich diese Quecke einigermaßen...

    Ähnlich ist es auch mit der Trichterwinde - man kann sie einfach nicht ordentlich jäten, aus jedem winzigen Stückchen wird eine Neue :evil: Aber wenn sie blüht isse auch hübsch :wink:
     
  • H

    Holunder

    Guest
    Yoohoo!

    Auch Schalen von Zitrusfrüchten sollten nicht unbedingt kompostiert werden... meist sind sie behandelt und sie verrotten auch nicht g'scheit...

    Gruß vom
    Holunder
     
  • G

    Glückspilz

    Mitglied
    Hallo zusammen,
    also Essensreste gehören in keinem Fall auf den Kompost, Rasenschnitt nur in Maßen (besser zum mulchen verwenden), Rohrkolben aus dem Teich sind auch nicht geeignet (brauchen Jahre bis sie verrotten). :wink:
    Das mit dem verbrennen von Gartenabfällen ist in vielen Gegenden verboten. :( Besser in den Restmüll. :)

    Noch ein Wort an Gast Gabi: Ratten, Mäuse und anderes Kleingetier in Lebendfallen zu fangen um sie anschliessend - offensichtlich genüsslich - zu zertreten finde ich ehrlich gesagt ekelhaft und abartig - aber jeder wie er muss. :x
    Viele Grüsse
    Glückspilz
     

    Anhänge

    Stephanie174

    Stephanie174

    Mitglied
    Hallo Glückspilz,

    aber das Abbrennen kann man doch anmeldenn oder man wartet
    bis zu den offiziellen Abrenntagen im Frühling und Herbst.

    Oder, gibt es das nicht überall?

    FG, Stephanie :wink:
     
    hollerfee

    hollerfee

    Mitglied
    Nein, offizielle Abbrenntage gibt es wirklich nicht überall!

    Vom Dorf kenne ich es noch, dass es jeder macht - im städtischen Wohngebiet sollte man sich hüten, es gibt immer irgendeinen Nachbar, der das sogleich anzeigt.

    Aus dem gleichen Grund - allerdings mit meinem vollsten Verständnis - sollte man nichts auf den Komposthaufen machen, was Ratten anzieht, wenn darunter noch irgendwelche anderen Leute leiden müssen! Hier im Viertel muss es vor meiner Zeit eine Rattenplage gegeben haben, seitdem achtet jeder mit Argusaugen auf den Komposthaufen der Nachbarn :)

    Abraten würde ich auch von (fauligem) Fallobst, zumindest bei Äpfeln dauert es sehr lange, bis sie kompostiert sind (jedenfalls bei uns) und der Geruch im Sommer ist auch nicht der Feinste.
     
    P

    pere

    Guest
    Also,
    zum Kompostieren muss ich nochmal die Anmerkung machen, dass ein Komposthaufen nicht stinkt, wenn er gemischt angelegt ist.
    Fauliges und schimmeliges gehört da natürlich nicht rauf.

    Liebe Grüße
    Petra, die ihre Kürbisse auf dem Rott-Kompost hat
     
    hollerfee

    hollerfee

    Mitglied
    Das war ja gerade unser Fehler: Alles unbrauchbare Fallobst von 2 Bäumen wanderte rein und bildete dann quasie das - in dem Fall stinkende - Zentrum dieses Komposts. Dieses Jahr weiß ich es auch besser... :(
     
    O

    Olga

    Mitglied
    Abraten würde ich auch von (fauligem) Fallobst, zumindest bei Äpfeln dauert es sehr lange, bis sie kompostiert sind (jedenfalls bei uns) und der Geruch im Sommer ist auch nicht der Feinste.
    Alles unbrauchbare Fallobst von 2 Bäumen wanderte rein und bildete dann quasie das - in dem Fall stinkende - Zentrum dieses Komposts. Dieses Jahr weiß ich es auch besser...
    Wie handhabst du das jetzt?
    Dieses Problem hab ich nämlich auch. Noch liegt bei uns das ganze Fallobst auf der Erde. Weiß noch nicht was ich damit machen soll. Ganz einfach einsammeln und ab in die Bio-Tonne damit, oder kann man damit etwas sinnvolleres machen? :confused:
     
    genios

    genios

    Mitglied
    Hallo,

    mich würde brennend interessieren was denn nun auf den Kompost kommt und was nicht! Was ist mit Kaffee? Gibt es absolute Tabus?

    Würde mich freuen, wenn ihr mit ein paar Dinge nennen könnt, die nicht auf den Kompost sollen, nicht das ich was falsch mache.

    Danke... Hobbygärtner
    Kompostieren kannst Du, ohne Probleme:

    • Pflanzliche Abfälle, jedoch: ungekocht, auch nicht Salatreste mit Dressing, nur "Rohkost"
    • verwelkte Sommerblumen, gerne auch mit Erdresten
    • Rasenschnitt, aber nicht in Rauhen mengen
    • Kaffeefilter (Pulver + Papiertüte (braun, da verrottbar))
    • Reste vom zurückschneiden der Blumen (aber schön klein schneiden)
    • Stroh von den Erdbeeren

    Niemals auf oder in den Kompost kommen:
    • Lebensmittelreste
    • Unkräuter, wie genannt, Quecken, Spieren, Lattiche
    • Tannegrün (der Boden übersäuert)
    • Anorganische Stoffe jeglicher Art
    • Tote Tiere, auch keine Fische oder Hamster

    Generell gilt beim Kompost, weniger ist mehr. Zuerst mal ne lockere Erdschicht in den Komposter, danach alle in Schichten hineingeben und den Kompostbeschleuniger über jede Schicht dünn drüber streuen. Spätestens im nächsten Frühjahr siehst Du, was kleiner geschnipselt werden muss.
     
    hollerfee

    hollerfee

    Mitglied
    @ Olga: Was gut ist, geben wir natürlich in die Kelterei. Aber der Rest wandert bei uns in den Restmüll, da es so was wie "Biomüll" hier in der Stadt nicht gibt.

    VG

    hollerfee
     
    S

    SClan00

    Mitglied
    Wie sieht es mit Kot von Tieren aus?....

    Meerschweinchenheu und Eintreu?...Sind doch so Späne...
    Und dann noch was,was mich brennend interessiert,da ich ein Katze habe,die es lieber vorzieht bei mir in der Wohnung aufs Katzenklo zu gehen,statt mir ne Menge Arbeit zu ersparen und ihr Sach draussen zu verrichten...*grummel*

    Es gibt da auch so Katzenstreu,auf dessen Packung steht, zum Komopstieren geeignet...Kann man das auch auf den Kompost tun?...

    Grusse...
     
    P

    pere

    Guest
    Sowas gehört in die Restmülltonne.

    Liebe Grüße
    Petra, die nicht immer alles glaubt, was auf den Packungen steht
     
    S

    SClan00

    Mitglied
    Aber warum?...
    Im Grunde ist es mineralisch....natürlich abbaubar...

    Was kommt denn bitte auf unsere Felder?...Wo wir dann nachher das Brot essen...Kuhschei**e halt...ist doch auch nicht gross unterschiedlich,oder?...
     
    O

    Olga

    Mitglied
    ich kann mich auch irren, aber ist es nicht ein Unterschied, ob man Kot von Fleisch- oder von Pflanzenfressern nimmt, bzw. nur welches von Pflanzenfressern geeignet ist ? Kühe sind ja Vegetarier...
    Von daher würde ich kein Katzen- oder HundeKot auf meinen Komposthaufen tun.
     
    H

    Haus Besitzer

    Guest
    Alles was nicht industriell erzeugt wurde kann im Haus auf den Kompost geschmissen werden.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
    O.v.F.

    O.v.F.

    Foren-Urgestein
    Hallo Diskussionsrunde,

    ich habe den Zwerghase meiner Tochter/Enkelsohn in Urlaubspension :) :) .

    Nun bin ich gewaltig ins Rotieren gekommen. :( :confused:

    Frage: Kann man das Weichholzsteu nun in den Komposter tun oder nicht,

    :confused: :confused: :confused:

    Wer hat damit schon Erfahrung gesammelt?

    Liebe Grüße vom Dieter, der rotiert:confused: :confused:

    PS.: Auf der Verpackung steht Restmülltonne oder Biotonne
     
    B

    bolban

    Foren-Urgestein
    Ja kannste reinhauen, sind ja keine dicken Äste nehm' ich an.
     
    O.v.F.

    O.v.F.

    Foren-Urgestein
    Hallo Bolban :D :D

    danke, werde es reinschmeißen:) :)

    Keine Äste, reine Späne ( handelsübliche Ware )

    Gruß Dieter, der nicht mehr rotiert:rolleyes:
     
    O.v.F.

    O.v.F.

    Foren-Urgestein
    Geflügelmist sowie Schweinemist und Kuhmist sind gut für den Komposter, da der Kot dieser Tiere unterschiedliche Nährstoffe enthält.

    Wie das jedoch mit Meerschweinchen, etc. aussieht, keine Ahnung.

    Meerschweinchen Zerghasen und Co, bekommen auch natürliche Nährstoffe. Zum größten Teil Trockenfutter, Heu Salatabfall und Möhren. Halt alles, was sie so in der Natur fressen.

    Wenn Du auf dem Land oder Stadtrand wohnst, mache mal Deinen Zaun auf und wunder Dich wieviel Hasenfraß Du dann im Garten hast ;) ;) ;)

    Lieben Gruß und schönen Sonntag noch

    Dieter

    PS.: Bei Nacht und Nebel und siehst Du mich nicht, gute Hasenjagd ( Mahlzeit hihihihihi) Scherz !!!!!
     
    M

    Moosi

    Neuling
    Wie handhabst du das jetzt?
    Dieses Problem hab ich nämlich auch. Noch liegt bei uns das ganze Fallobst auf der Erde. Weiß noch nicht was ich damit machen soll. Ganz einfach einsammeln und ab in die Bio-Tonne damit, oder kann man damit etwas sinnvolleres machen? :confused:
    Das Fallobst grabe ich fast täglich auf einer abgeernten Fläche ein. Ich arbeite praktisch mit einer wandernden Furche. Das Obst sollte nur knapp aber vollständig mit feinkrümliger ERde bedeckt sein, damit es schnell verrottet. Gräbst Du es zu tief ein, braucht es lange; Spült der Regen die Erde ab, kommen die Wespen. AUsprobieren.

    Unsere Biotonne wird zum Biotop, wenn wir Fallobst einwerfen.

    Nächstes Jahr lege ich aber gaaanz sicher Leimringe gegen die Obstmade an!

    Gruß

    Moosi
     
    M

    Moosi

    Neuling
    Stinkender Kompost:

    Seitdem ich meinen Kompost sorfältig abdecke und ihn nur bei Bedarf gieße. habe ich keine stinkende, faulende Masse mehr produziert. Bei mir regnet es halt zu viel!

    :cool:

    Gute Wünsche für das mrogige Wetter sammelt


    Moosi
     
    P

    pere

    Guest
    Hallo unregistriert,

    wir bringen meistens das gute Fallobst zum Mosten weg, sonst auf den Kompost.

    Liebe Grüße
    Petra, die vor dem Mähen erst Körbeweise sammeln muss
     
    hollerfee

    hollerfee

    Mitglied
    Hallo da bin ich auch mal wieder!!

    Ich möchte meinen früheren Beitrag wegen des stinkenden Fallobst revidieren: Heute, d. h. ein gutes Jahr nach der Erstanlegung, haben wir unseren Kompost umgeschichtet. Die obere Schicht (mit den angegorenen Zwetschgen von diesem Jahr...) stank gewaltig. Aber die untere Hälfte bestand aus herrlicher, lockerer, absolut geruchsneutraler Komposterde! Also Grasschnitt und Fallobst war doch nicht schlimm.

    Liebe Grüße an alle, die mich noch kennen :)

    hollerfee
     
    Luna

    Luna

    Foren-Urgestein
    Moin!

    Also bei meinem Kompost halte ich es wie Aschenputtel:

    Die Guten ins Kompöstchen..
    die Schlechten ins Tönnchen...


    Also Unkräuter und Essensreste in die grüne Tonne
    und Kleingehäckseltes und Kaffee, Teereste, Gras und rohe Gemüsereste auf den Komposter.

    Nix stinkt und nach einem Jahr ist er reif.
     
    T

    teejay

    Neuling
    Zum Thema "Unkräuter":
    Wie es mit der Quecke aussieht, weiß ich nicht - ansonsten gilt aber: Was gut durchkompostiert ist, sät sich auch nicht mehr aus !
    Bei der Kompostierung treten Temperaturen von bis zu 70 Grad auf. Die Mikroorganismen bauen eigentlich alles ab. Da bleiben normalerweise keine Samen übrig.
    Gleiches gilt eigentlich auch für Fallobst und Rasenschnitt.
    Bei letzteren kommt es aber auf die Verteilung an: Schön auf ein paar Schichten verteilen - am besten etwas "grobes" dazwischen schichten. Aber das wurde hier ja schon erwähnt.

    Zurück zu "Unkräutern":
    Wichtig ist: Es muß komplett durchkompostiert sein. Den Kompost also ein, zwei oder dreimal pro Jahr umschichten - und gerade wenn man Angst hat, dass noch Unkrautsamen oder Wurzeln drin sind, lieber zwei Jahre lang kompostieren.

    Die Sachen, die ganz oben drauf sind, sind in der Regeln nie richtig kompostiert ! - Lieber wieder in den nächsten Haufen mit reingeben.

    Gruß teejay

    Kleine Hilfe noch: Man sagt, Kompost ist erst dann fertig, wenn die Regenwürmer wieder raus (!) sind.
     
    Zuletzt bearbeitet:
    Marie

    Marie

    Foren-Urgestein
    Hallo, bei mir kommt alles auf den Kompost, da wir auch keine Komposttonne haben. Mein K.haufen bleibt dann einige Jahre liegen, obendrauf wachsen dann natürlich schon Brennnessel, aber die werden dann raußgerissen und man hat gute durchlässige Erde. Wenn man ein ordentlicher Gartenmensch ist siebt man die K.erde auch noch durch. Grüße von M
     
    L

    limi

    Neuling
    hast du ein kompost haufen:)
     
    L

    limi

    Neuling
    kenst du dich mit einem kompost haufen aus ????






    ::eek::eek::eek::eek:
     
    L

    limi

    Neuling
    cool was darf ales drauf ???
     
    Ria

    Ria

    Neuling
    ich kann mich auch irren, aber ist es nicht ein Unterschied, ob man Kot von Fleisch- oder von Pflanzenfressern nimmt, bzw. nur welches von Pflanzenfressern geeignet ist ? Kühe sind ja Vegetarier...
    Von daher würde ich kein Katzen- oder HundeKot auf meinen Komposthaufen tun.

    Hallo Olga,
    auch wenn Dein Beitrag in diesem Threat hier schon etwas älter ist, BSE hat sich unter anderem deswegen so rassant verbreitet, weil die Rinder Tiermehl zu fressen bekommen. Keine Kuh würde freiwillig eine tote Maus fressen, aber wenn man die tot Maus (gefrier)trocknet und zermahlt, dann weiß so ne Kuh halt nicht mehr, was sie da frisst!
    Von daher sind wahrscheinlich nur Bio-Rinder noch echte Vegetarier ;)


    Ich kenn mich mit nem Kompost nicht aus, denke aber, dass da verschiedene Wege nach Rom führen.
    Mir erschließt sich nicht ganz, warum "kompostierbar" drauf steh und das ne Lüge ist? Ich lese mir dazugehöriges Material auch gerne selbst durch, falls jemand ne Link für mich hat :D
     
    Fini

    Fini

    Foren-Urgestein
    ich hab auch einen!

    Die Frage ob giftige Pflanzenteile raufdürfen beschäftigt mich jedoch nächtelang ......

    Verfütterun von Tiermehl an Vegetarier ist hierzulande Gott sei Dank verboten ... was die geringe Anzahl von BSE Fällen bestätigt
     
    H

    hoodia

    Mitglied
    Kompost ist echt gut aber was haltet ihr vom Verjauchen ????

    In der hintersten Ecke so wie der Kompost auch .

    Alle sogenannten Unkräuter ab in die Wassertonne je nach Wartezeit ist es dann

    Brühe oder Jauche Z.B. Brennesselbrühe,Ackerschachtelhalmjauche


    Alle Pflanzenteile lösen sich föllig auf.


    Mfg hoodia :)
     
    S

    shiguli

    Neuling
    Hallo und guten Morgen zusammen!
    Das Thema Kompost interessiert mich seitdem wir 2 verwilderte Gärten übernommen haben. Dazu kann man sehr viele, teils gegensätzliche Meinungen und "Rezepte" nachlesen. Zum Beispiel habe ich hier auch gelesen, daß keine erkrankten Pflanzenteile wie zB Tomaten mit Braunfäule und Blätter mit Rostbefall auf den Kompost sollen.
    Nun war ich in diesem Jahr zu einer Lehrveranstaltung zum Sommerschnitt von Obstgehölzen, wo sich dieses Thema im Gespräch ergab. Unser Kreisfachberater ist der Meinung, daß dem nicht so ist, da sich diese Pilze nur von der frischen, lebenden Substanz an der Pflanze ernähren und im Boden nicht lebensfähig sind. Man muß diese Sachen nur entsprechend mit Erde vollständig bedecken, dann kann man sie auch kompostieren.
     
    B

    Beygang

    Mitglied
    Hallo,

    Nach meinen Erfahrungen kann man im Prinzip alles kompostieren, was von Bakterien und Pilzen abgebaut werden kann.

    Das Problem ist: zum schnellen Abbau brauchen die Kleinlebewesen viel Luft. Alles, was sich sehr dicht zusammenlagert (z.B. Rasenschnitt; Fallobst), ist also nicht geeignet bzw nur dann, wenn man diese Dinge gut mit grobem = lufthaltigem Material vermischt (Äste, Laub, Stroh)
    Wenn es im Sommer einige Wochen regnet, sollte der Kompost abgedeckt werden, da durch Vernässung eben der Luftgehalt im Kompost sinkt (eindeutiges Anzeichen: wenn der Kompost zu stinken anfängt)
    Andererseits kann es auch sinnvoll sein, den Kompost zu wässern, ( ca 2 Eimer Wasser pro m2) wenn es wochenlang nicht regnet

    Der Komposthaufen sollte unbedingt unten offen sein, damit Regenwürmer zu- und abwandern können (Winter)


    Im Prinzip sehr schwer abgebaut werden:
    Kastanienlaub, Fette und Öle, Knochen, dicke Äste, Papier, Sägemehl / Sägespäne.

    Nicht abgebaut werden:
    Unkrautsamen, Rhizome (Wurzeln von Winden und Giersch), Glas, Metall, Kunststoff (Plastiketiketten, Schnüre, Tüten)

    Gut ist es, wenn man beim Kompostieren pro m3 ca 2 kg Hornspäne mit einmischt, da Mikroorganismen für den Abbau der organischen Stoffe mehr Stickstoff brauchen, als enthalten ist (außer bei Rasenschnitt)

    Gut ist es, wenn man den Kompost nach einem halben Jahr umsetzt und nochmal durchmischt, da dann wieder neue Luft rein Kommt.

    Viel Erfolg

    Jürgen
     
    S

    shiguli

    Neuling
    Hallo und gutes neues Jahr zusammen!
    Wollte an dieser Stelle mal anfragen, was Ihr von den in der Vergangenheit so toll beworbenen Trommelkompostern (kompostumbler oder wie das Ding heißt) haltet. Hat jemand Erfahrungen damit gesammelt? In der Werbung ist das Gerät ja "die Wunderwaffe", habe aber auch schon gegenteiliges gehört und hier im Umkreis besitzt niemand so was.

    Michael
     
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