Welcher Häcksler? Messer oder Walze?

K

K.Maier

Mitglied
Guten Tag!
Ich habe mich nun entschieden, mir eine Häcksler für meine Garten zuzulegen. Doch nur welchen? Messer oder Walze?
Ich habe eigentlich keine Bäume. Nur Stauden, Rosen, Büsche, Blumen, etc.
Welcher Häcksler ist hier empfehlenswert? Das Material soll hinterher im Thermokomposter verrotten, und später als Dünger dienen.
Danke schonmal für euere Hilfe und Tipps!

MfG
K.Maier
 
  • tihei

    tihei

    Foren-Urgestein
    Die Walzenhäcksler, die ich kenne, schaffen zeitlich nix weg. Die Geräte sind zwar leise, aber man ist mit 200m Hecke eine gefühlte Ewigkeit beschäftigt (ich weis allerdings auch nicht, wie groß Dein Garten ist). Ich habe seit zwanzig Jahren einen Häcksler mit Messern (Hersteller Viking, Anschluss 400V), der zwar laut ist und mit Ästen ab 35mm merkliche Probleme bekommt, aber Strauch und Heckenschnitt lässt sich locker durchschieben. Dabei ist der Nachschub der limitierende Faktor. Zwioschendurch kann man problemlos einen Maurerkübel mit bereits gehäckseltem Schnittgut nochmals und auf einmal reinkippen, um feinere Schnipsel zu erzielen. Auf dem Komposthaufen unterschätzt man leicht den relativ hohen Stickstoffbedarf bei der Rotte von Holz. Der Zusatz von Schnellkomposter allein reicht nicht, es müssen Mist oder Hornspäne her, damit der Verfall zügig abläuft. Es gibt auch Leute, welche die angerotteten Holzsstücken aus dem bereits fertigen Kompost aussieben und dann als luftige Schichten für die Neuanlage in der nächsten Saison verwenden. Mir ist das zu aufwendig. -Till
     
    K

    K.Maier

    Mitglied
    Mir gehts eigentlich darum, welcher Häcksler mit meinen Materialien besser klarkommt.
    Mir bringt es nichts, wenn ich z.B. Gräßer reintue, und diese nur ein paar mal geknickt wieder rauskommen. Sollte schon alles klein sein.

    MfG
    K.Maier
     
    M

    mehlko

    Mitglied
    Hallöchen K.Meier,

    wir hatten schon Beides.
    Wenn wir den Walzenhexler benutzt haben, dann hätten wir uns auch hinstellen können und das Krams zerkauen.
    Das ist unserer Erfahrung nach ne absolute Fehlkostruktion.
    Der Messerhexler war da besser-aber auch dauerndst verstopft. Also, uns hat das hechseln keine Freude bereitet. War nur Streß.

    Falls Rasen und Rasenmäher vorhanden-kann man die Äste usw. aufn Rasen schmeißen und mit dem Rasenmäher drüberfahren.
    Das geht ganz super. Wir machen das schon Jahrelang so.
    Kein Hechsler mehr...:)

    Liebe Grüße
    Petra:eek::cool::?
     
  • K

    K.Maier

    Mitglied
    Wenn wir den Walzenhexler benutzt haben, dann hätten wir uns auch hinstellen können und das Krams zerkauen.
    Ja, deshalb tendiere ich, auch wegen meinen Materialien, mehr zum Messerhäcksler.
    Von Bosch gibt es einen Turbinenhäcksler, der wäre technisch noch besser, liegt aber preislich weit von dem entfernt, was ich dafür ausgeben möchte.
    Gibt's noch weitere Erfahrungen?

    MfG
    K.Maier
     
  • Kraeuterfreund

    Kraeuterfreund

    Mitglied
    Ich hatte einen Walzenhäcksler. Der große Vorteil war: man konnte sogar Sonntags damit arbeiten. Ansonsten aber :

    - dauernd verstopft
    - frisches, ungetrocknetes Schnittgut nicht geteilt, einfach nur zequetscht und noch an einem langen Streifen
    - zu dünnes Schnittgut lief einfach so durch, da der Walzenandruck ziemlich schnell nicht mehr richtig zu verstellen war
    - nach drei Jahren müsste die Andruckplatte erneuert werden, ein Defekt. Rat der Werkstatt: neu kostet ca. 150.-, werfen sie das Teil weg.

    Das hab ich dann auch gemacht. Für die nächste Saison kauf ich mir einen Messerhäcksler, und alle Äste > 35mm bekommt der Nachbar für seinen Kamin, das ist dann auch gut für die Nachbarschaft :)
     
    B

    bolban

    Foren-Urgestein
    ich würd einen vermeer nehmen.
     
    M

    Mario68

    Mitglied
    Ich habe einen ganz einfachen Walzenhäcksler und bin damit sehr zufrieden.
    Klar der zerkleinert nicht alles, frisches, zu grünes Material muss man erst etwas trocknen lassen. Das meiste davon schneide ich aber mit der Schere etwas klein und schmeiße es so auf den Kompost. Für alle holzigen Abfälle finde ich ihn allerdings wesentlich besser als einen Messerhäcksler, vorallem leiser.

    Es kommt aber auch immer auf die Anwendung an. Hatte früher einen teureren Messerhäcksler, meinen Heckenschnitt (ca. 150Meter Liguster) habe ich damit auch nicht weg bekommen. Das hat ewigkeiten gedauert und das Ding war dauernd verstopft. Für solche Anwendungen sollten man sich dann schon ein Profi Gerät zulegen.

    Mario
     
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