Welcher Kirschlorbeer für Gartenhecke?

  • Ersteller des Themas Kusselin
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Kusselin

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Hallo Zusammen,

Wie oben schon geschrieben suche ich eine Alternative für meine Tujahecke die langsam kaputt geht (Brand), eine Alternative. Hierzu dachte ich an Kirschlorbeer. Leider gibt es ja zig verschiedene Sorten. Die anwachsende Hecke sollt3 grün sein und pflegeleicht, ausserdem sollte Sie dann mal wieder ca. 180cm hoch werden... Länge ca. 18m

Wieviel lorbeer setzt man so auf einen meter wenn dier mit einer Höhe von ca. 50cm gekauft wird?

Über infos herzlichen dank
 
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    Statt Kirschlorbeer ist die Sorte Prunus lusitanica schöner als Hecke, weil der kleinere Blätter hat.
    Viel schönere Hecken lassen sich mit Eibe = Taxus erzielen.
     
  • Konstanze

    Konstanze

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    Du merkst schon - zum Thema Kirschrlorbeer kommt hier wenig Input; das liegt ganz einfach daran, daß dieses Gewächs bei Menschen, die einen wirklichen Garten haben möchten - und nicht nur einen sterilen Sichtschutz - wirklich ausgesprochen unbeliebt ist und hier im Forum kaum jemand welchen "kultiviert".

    Der Kirschlorbeer ist halt hier nicht heimisch, bietet kaum einen Nutzen für Insekten oder Tiere und sieht einfach (sorry, ist aber so) nach dem typischen 0815-Neubau-Reihenhausgarten aus.
    Auch ich habe den Fehler mal gemacht, und bin damals ganz ohne Forum, welches davon abgeraten hätte, schnell zu der Überzeugung gekommen, daß ich dieses Zeug nicht mehr brauche.
    Da ich in einem Gebiet wohne, wo es zumindest "früher" auch starke Fröste im Winter gab, sah das Gebüsch zudem immer erbärmlich aus im Frühjahr, braun, kaputtgefrorene Spitzen, die Blätter hart wie Plastik, verrotten nicht.

    Vielleicht möchtest Du doch über Alternativen nachdenken?
    Es gibt hier im Forum sehr viele gute Anregungen zu gemischten, blühenden Hecken, die gleichzeitig auch ein Paradies für Vögel und Insekten bieten.

    Hier ein schöner Beitrag zum Thema:
    Kirschlorbeer pflanzen – gut oder schlecht im Garten?

    und ein Zitat:"....Inzwischen gibt es viele Sorten und Züchtungen, die sich in Größe und Aussehen stark unterscheiden. Auch die Kirschlorbeerblätter sind von klein bis sehr groß sehr variabel. Weiterer Vorteil: „Die unschlagbar günstigen Preise“, sagt John Langley, „der Kirschlorbeer ist in den letzten Jahren zu einer preiswerten, immergrünen, heckenförmigen Reihenhaus-Pflanze geworden.“

    Naturschützer warnen davor, Kirschlorbeer zu pflanzen
    Aber Naturschützer warnen davor, Kirschlorbeer zu pflanzen: Blätter und Samen der aus Asien stammenden Pflanze, die über die Türkei zu uns gewandert ist, sind giftig und schwer kompostierbar.

    Außerdem verdrängt der Kirschlorbeer heimische Pflanzen, auf die Insekten aber als Nahrungsgrundlage angewiesen sind. Vögel wiederum brauchen Insekten, um ihre Jungen zu füttern. Ein unschöner Kreislauf nimmt Fahrt auf. Sönke Hofmann vom NABU Bremen: „Wer Kirschlorbeer pflanzt, begeht ein Verbrechen an der Natur. Schmetterlinge und andere Insekten sind nun mal angewiesen auf heimische Pflanzen, um ihre Eier abzulegen.“ Er spricht sich nicht generell gegen Exoten aus, möchte aber Gartenbesitzer sensiblisieren: „Vogelbeere und Haselnuss sind relativ anspruchslos und problemlos in der Pflege – und ökologisch viel wertvoller.
    “Zitat Ende
     
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    @Konstanze: Du gehst wieder mal ins Extreme. Wir alle wissen nicht, wie der Garten hinter der Hecke aussieht.
    Vielleicht stehen dort blühende Sträucher und Stauden ohne Ende.
    Es wird eine immergrüne und blickdichte Hecke gewünscht und Aussagen "Verbrechen an der Natur" geht's noch?
    Meiner Ansicht nach sieht eine geschnittene Kirschlorbeerhecke nicht gut aus. Die Blätter werden beim Schnitt unschön halbiert und man muß mit der Handschere nachschneiden.
     
    Kusselin

    Kusselin

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    Statt Kirschlorbeer ist die Sorte Prunus lusitanica schöner als Hecke, weil der kleinere Blätter hat.
    Viel schönere Hecken lassen sich mit Eibe = Taxus erzielen.
    Hi, danke für die Info....o.k. die Sorte Prunus lustitanica sieht auch schön aus...ist die auch giftig für mensch und Tier?

    Eibe möchte ich auch nicht mehr...hatte der Vater schon...ich finde das die Eibe sehr nadelt!!
     
  • Kusselin

    Kusselin

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    Du merkst schon - zum Thema Kirschrlorbeer kommt hier wenig Input; das liegt ganz einfach daran, daß dieses Gewächs bei Menschen, die einen wirklichen Garten haben möchten - und nicht nur einen sterilen Sichtschutz - wirklich ausgesprochen unbeliebt ist und hier im Forum kaum jemand welchen "kultiviert".

    Der Kirschlorbeer ist halt hier nicht heimisch, bietet kaum einen Nutzen für Insekten oder Tiere und sieht einfach (sorry, ist aber so) nach dem typischen 0815-Neubau-Reihenhausgarten aus.
    Auch ich habe den Fehler mal gemacht, und bin damals ganz ohne Forum, welches davon abgeraten hätte, schnell zu der Überzeugung gekommen, daß ich dieses Zeug nicht mehr brauche.
    Da ich in einem Gebiet wohne, wo es zumindest "früher" auch starke Fröste im Winter gab, sah das Gebüsch zudem immer erbärmlich aus im Frühjahr, braun, kaputtgefrorene Spitzen, die Blätter hart wie Plastik, verrotten nicht.

    Vielleicht möchtest Du doch über Alternativen nachdenken?
    Es gibt hier im Forum sehr viele gute Anregungen zu gemischten, blühenden Hecken, die gleichzeitig auch ein Paradies für Vögel und Insekten bieten.

    Hier ein schöner Beitrag zum Thema:
    Kirschlorbeer pflanzen – gut oder schlecht im Garten?

    und ein Zitat:"....Inzwischen gibt es viele Sorten und Züchtungen, die sich in Größe und Aussehen stark unterscheiden. Auch die Kirschlorbeerblätter sind von klein bis sehr groß sehr variabel. Weiterer Vorteil: „Die unschlagbar günstigen Preise“, sagt John Langley, „der Kirschlorbeer ist in den letzten Jahren zu einer preiswerten, immergrünen, heckenförmigen Reihenhaus-Pflanze geworden.“

    Naturschützer warnen davor, Kirschlorbeer zu pflanzen
    Aber Naturschützer warnen davor, Kirschlorbeer zu pflanzen: Blätter und Samen der aus Asien stammenden Pflanze, die über die Türkei zu uns gewandert ist, sind giftig und schwer kompostierbar.

    Außerdem verdrängt der Kirschlorbeer heimische Pflanzen, auf die Insekten aber als Nahrungsgrundlage angewiesen sind. Vögel wiederum brauchen Insekten, um ihre Jungen zu füttern. Ein unschöner Kreislauf nimmt Fahrt auf. Sönke Hofmann vom NABU Bremen: „Wer Kirschlorbeer pflanzt, begeht ein Verbrechen an der Natur. Schmetterlinge und andere Insekten sind nun mal angewiesen auf heimische Pflanzen, um ihre Eier abzulegen.“ Er spricht sich nicht generell gegen Exoten aus, möchte aber Gartenbesitzer sensiblisieren: „Vogelbeere und Haselnuss sind relativ anspruchslos und problemlos in der Pflege – und ökologisch viel wertvoller.
    “Zitat Ende
    Ja was würdest Du mir empfehlen für eine ca. 18m lange Hecke??
     
    Pyromella

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    Wenn es nicht immergrün sein muss, könntest du viele Vorschläge bekommen.
     
    Kusselin

    Kusselin

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    @Konstanze: Du gehst wieder mal ins Extreme. Wir alle wissen nicht, wie der Garten hinter der Hecke aussieht.
    Vielleicht stehen dort blühende Sträucher und Stauden ohne Ende.
    Es wird eine immergrüne und blickdichte Hecke gewünscht und Aussagen "Verbrechen an der Natur" geht's noch?
    Meiner Ansicht nach sieht eine geschnittene Kirschlorbeerhecke nicht gut aus. Die Blätter werden beim Schnitt unschön halbiert und man muß mit der Handschere nachschneiden.
    Der garten sieht eigentlich sehr schön aus mit einem dichten Rasen...nur die Tuja die jetzt ca. 40 Jahre alt ist hat Brandschäden (denke durch Klimawandel) und deshalb bin ich am überlegen.....Zaun wäre noch eine Alternative aber ist sehr sehr teuer!! Anbei mal ein Bild der jetzigen Tuja hecke.....

    Es sollte schon eine immergrüne Hwecke sein die buschig und Blickdicht sein soll!

    Gruss
     

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    Rentner

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    ...Hierzu dachte ich an Kirschlorbeer...Ja, eigentlich schon...
    Meiner Meinung nach musst du dich dafür nicht rechtfertigen. Auf deine klare Frage hat dir Hero mit der Portugiesischer Lorbeerkirsche (Portugiesischer Kirschlorbeer) einen klaren und empfehlenswerten Hinweis gegeben.
    Prunus lusitanica wird sogar von den Schweizern, die den herkömmlichen Kirschlorbeer (Prunus laurocerasus) aus nachvollziehbaren Gründen ächten, als Ersatzpflanzung empfohlen.
     
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