wenn die bienen sterben ,stirbt der mensch !

R

reseda

Guest
#1
hallo, ihr
einsteins kausalkette
kann man ja auch nachvollziehen
die biene befruchtet 80 % unserer nutzpflanzen
sie ist anfällig geworden durch pestizide,monokultur u.s.w.
aber zeitung lest ihr wohl selbst

also laßt blumen blühen


gruß reseda:eek:
 
  • Paliabella

    Paliabella

    Mitglied
    #2
    Habe gerade ein mail an unseren Imker getippt.
    Er hatte mir zu genau diesem Thema Tipps für Blümchensamen gemailt, aber da soller mal lieber selbst hier was schreiben (wennste magst, Api)!
    ebenfalls besorgte Grüße, Reseda!!!!!!
     
    A

    Apisticus

    Guest
    #3
    Bayerischer Rundfunk
    Sendung: Tagesgespräch
    Datum: 23.03.2007,
    Länge: 52:42 Min,
    36,18 MB

    Bienensterben
    Erst die Bienen, dann der Mensch: Macht Ihnen das Bienensterben Angst?
    Mod.: Stephanie Heinzeller
    Gast: Walter Haefeker, Vorstand Deutscher Berufs- und Erwerbsimkerbund

    Podcast:

    Bienensterben.mp3
     
    Paliabella

    Paliabella

    Mitglied
    #4
    Toll, Api, bei Altschleppibesitzern kommt da nix.
    Na dann geb' ich mal doch Deinen an mich geschriebenen Tip zum Besten:
    Wir sollten also unter den Stichwörtern "Bienenweide" und "Bienenweidepflanzen" herumstöbern. Bin noch nicht dazu gekommen, mach' ich aber bald!
    Nur - was nützt es, wenn in sonner Vorstadtsiedlung nur ein einziger Mensch noch 'n Naturgarten hat? Mir fällt zum Beispiel auf, daß seit paar Jahren die Vogelvielfalt ausbleibt und ich hab' auch schon lange kein Eichhörnchen gesehen.
    An den Katzen kann's nicht liegen, denn ich hatte immer Katzen, wenn auch bis vor 2 Jahren immer nur eine. Aber währenddessen gab es auch immer noch ein bis drei Nachbarskatzen. Ich denke, das Problem sind viel eher die fehlenden Bäume und Büsche.
    Ist wohl zu schwierig für die Tiere die Zonengrenze zwischen dem nahegelegenen Wäldchen bis zu meinem Garten zu überwinden.

    Aber - diese Frage mal hier öffentlich:
    Gibt es Möglichkeiten Bienen zum sich-vermehren zu animieren, bzw. darauf Einfluss zu nehmen? Oder müßten wir schlimmstenfalls tatenlos zusehen wenn sie tatsächlich aussterben würden?

    Gute Nacht (nee - nich' ironisch gemeint)!!!!
     
  • A

    Apisticus

    Guest
    #5
    Es geht nur vordergründig um die Honigbienen!
    Wo die Honigbienen sterben, sterben auch andere Insekten. Wildbienen, Hummeln, Schmetterlinge. Die Honigbiene ist nur ein verdammt guter Indikator für den Zustand unserer Ökosysteme.
    Dass irgendwas gewaltig schief läuft wissen wir spätestens seit 2003.
    Der Boom der nachwachsenden Rohstoffe wird die Situation noch weiter extrem verschlechtern. Brachen wird es keine mehr geben, nichts wird mehr blühen auf den Feldern.

    Apisticus, der weiß, dass langfristig die Probleme zunehmen werden
     
  • Paliabella

    Paliabella

    Mitglied
    #6
    mhmmmmm

    Es gibt Momente in welchen ich doch sowas wie erleichtert bin, daß ich mir um MEINEN Nachwuchs keine Sorgen machen muß - da es ja keinen solchen gibt.
    Na und wir selbst schaffen es vielleicht noch gerade so, so einigermaßen gut durch unser Restleben zu kommen, was Api?

    trotzdem traurige Grüße !!!
     
  • A

    Apisticus

    Guest
    #7
    Wenn unsere Natur im Arsch ist, dann baut uns Monsanto eine neue. Die ist dann patentiert und hat 2 Jahre Garantie.
     
    Paliabella

    Paliabella

    Mitglied
    #8
    trotzdem: Für uns reichts vielleicht grad noch!
    Klimamäßig habe ich bereits in beiden Etagen ein Klimagerät stehen - für gegen die zu erwartende Hitze! Und ich werd' mir auch sicherheitshalber noch den Generator für gegen Stromausfall in den Keller stellen. Schließlich kenne ich solche Begebenheiten bereits von Korfu. Wollt' ich mal bei diesem Wasserversorgungsthread schreiben, was ich wasserbezüglich dort erlebt habe - mal sehen, wann ich das schaff'. Ist mir aber klar, daß es noch sehr schwierig ist, hiesigen Menschen zu erzählen, wie sich Mangel anfühlt.
    Hab' grad ins Chat geschaut, ob Ihr da seid, Neugier und Du, entweder is dat Ding völlig aus'm Ruder (denn Greeny und Mo stehen dort, sind aber nich da) oder mein Schleppi spinnt.
    Tschüssiiiii
     
    -neugier-

    -neugier-

    Foren-Urgestein
    #9
    Hab' grad ins Chat geschaut, ob Ihr da seid, Neugier und Du, entweder is dat Ding völlig aus'm Ruder (denn Greeny und Mo stehen dort, sind aber nich da) oder mein Schleppi spinnt.
    Tschüssiiiii
    bella,

    ich bin hier im forum... und api? schaurechts-schaulinks-schauhintermich-:D
    nirgends zu sehn:D :D :D
    und moli und horni haben sich sicher im separee versteckt...:D :D :D

    :eek: schlaf gut, liebe bella:eek:

    l.g. von kathi
    (die nun weiter durchs forum geistert;) )
     
    Paliabella

    Paliabella

    Mitglied
    #10
    soso - und wieso verstecken die sich im Separee????
    Wenn sie doch eh nur zu zweit sind????
    jetzt hatt ich zwar grad vor auch mal so langsam auf meine - hier noch nicht Katzenverpinkelte - Matratze zu gehen - aber dann schau ich jetzt mal, ob's klappt im Chat.
     
  • Paliabella

    Paliabella

    Mitglied
    #11
    grübel-grummel - wo biste denn nu?????

    :confused: :confused: :confused:

    Bon - die vorletzte der Nachteulen geht jetzt auf die Matratze!

    Gute Nacht neug... äh... interessierte Geschlechts- und Altersgenossin!!!:cool:
     
    Mo9

    Mo9

    Foren-Urgestein
    #12
    Paliabella

    Paliabella

    Mitglied
    #13
    Ich habe heute mittag das erste fleissige Bienchen gesehen!!!:D
    (An der Azalee.)

    Bis ich den Knipsapparat geholt hatte, warse natürlich hinfort geschwirrt.

    ----
    Mir isset wurscht, wer mit wem wie lang' im Separee hockt, Mo!;)

    sonnige Grüße an Alle:cool:
     
    Vita

    Vita

    Foren-Urgestein
    #17
    AW: Wenn die bienen sterben, stirbt der mensch !

    Hallo,

    mal abgesehen vom Monsanto BT-Mais und Raps und Klee, stimmt es, dass die Bienensorte "Carnica" aus Kärnten mit jedem Wetter klarkommt? Es soll eine natürlich entstandene Bienenrasse sein, die "Stress" gegenüber wenig anfällig ist. Ich habe das kürzlich aufgeschnappt.
    Weiss zufällig jemand etwas darüber? Oder ist sie sowieso auch bei nördlicheren Imkern altbekannt? Im link steht, sie käme in Dt. zum Einsatz, aber der o.g. Tipp "Carnica" kam von einem Österreicher, der sich über die hiesigen Probleme wunderte.
    Die Carnica-Biene, Apis mellifera carnica
    Interessiert mich so nebenbei und zwischendurch.

    Viele Grüße
    Vita
     
    Vita

    Vita

    Foren-Urgestein
    #22
    Aus dem Artikel "Aids im Bienenstock", Spiegel, 19.3.07, der seinerseits Prof. Kaatz zitiert:
    "Diejenigen, die das Geld haben, haben an solchen Forschungen keine Interesse, sagt der Professor, und die, die daran Interesse haben, haben keine Geld."
    Gemeint sind Untersuchungen, ob und unter welchen Umständen BT verändertes Saatgut negative Auswirkungen auf die Umwelt haben könnte und ob z.B. das Bienensterben mit dem Anbau gentechnisch veränderten Maises in und, falls ja, in welcher Verbindung steht.
    *grins* Es lebe die Evolution! Öhm, oder hieß das nicht irgendwie anders? Ach ja, die "Grüne Revolution"!

    Aus wiki, zu Grüne Revolution: "Die Ertragssteigerungen in der Landwirtschaft erfolgten durch die Umstellung auf Monokulturen und die gezielte Kreuzungszüchtung (Hybridisierung) verschiedener Getreidearten etc. Die Bauern wurden dabei durch professionelle Züchter ersetzt. Diese industrielle Züchtung führte zur Entwicklung von "hungrigem" Saatgut, d.h. Saatgut, welches durch verstärkten Input (Agrochemikalien, Bewässerung, Pestizideinsatz etc.) höheren Ertrag erbringt. Die für die Grüne Revolution verwendeten Methoden sind für die Kleinbauern des Trikonts jedoch zu teuer und zu aufwändig. Zudem begäben sich die Kleinbauern in die Abhängigkeit von multinationalen Chemie- und Agrarkonzernen."

    Und grüüün ist bekanntlich immer gut ... folglich auch für Monsanto und Monopoly.

    Viele Grüße
    Vita
     
    Zuletzt bearbeitet:
    John Robie

    John Robie

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    #23
    Hi Vita!

    Abgesehen davon, dass mich Deine Sig zum Denken anregt:

    Monsanto ist ein Resultat der Evolution. Wer als Anhänger der Evolutionstheorie von Monsanto "Achtung der Schöpfung" einfordert, führt sich selbst ad absurdum.

    Oder?

    Bye
    -John
     
    Vita

    Vita

    Foren-Urgestein
    #24
    Monsanto ist ein Resultat der Evolution. Wer als Anhänger der Evolutionstheorie von Monsanto "Achtung der Schöpfung" einfordert, führt sich selbst ad absurdum.
    Hi John,

    da steht aber kein einziges Wort von Schöpfung, Sorry, ich bin Atheistin.
    Mir geht es lediglich darum, die Beweislast an die richtige Stelle zu rücken und in alle Richtungen Forschung zu betreiben, nicht nur mit industriegebundenen Instituten und käuflichen Expertisen, wenn die gesamte Weltbevölkerung in ungeklärte Experimente verwickelt wird.
    Wenn jemand allzu aufdringlich-expansiv menschenfreundlich daherkommt, stelle ich mir zuerst die Frage "Where is the profit" = woher weht der Wind, wer hat am Ende wirklich was davon, worum geht's bei all den vollmundigen Versprechungen, die Weltbevölkerung besser oder überhaupt zu ernähren?
    Das ist Augenwischerei, wie die Raumfahrt und die Teflonpfanne.
    In Indien gab es nach dem regierungsgeförderten Einsatz (Korruption, ick hör' dir trappsen) von BT-Baumwolle von Monsanto eine Selbstmordwelle unter den Baumwollbauern, weil das Saatgut wesentlich schlechter gedieh als das traditonelle und alles andere als resistent war.
    Monsanto bringt Patente auf Getreidesorten (z.B. Reis) heraus etc. heraus, die seit Jahrhunderten in den Händen der Bauern waren - das ist Piraterie.
    Das ist wie eine dicke Autofirma, die verbesserte Erfindungen vom Markt kauft, um sie in der Schublade verschwinden zu lassen.

    Evolution ... *lach*, ich kann mir denken, was du meinst ... Monsanto ist auch nur eine Station in der sozialdarwinistischen Menschheitsgeschichte der Wölfe und Schimpansen, eine Episode, hoffentlich keine allzu schädliche. Verantwortung pflegen Manager nämlich nicht zu übernehmen, bestenfalls vorübergehend für shareholder Profite, weil sie um ihren Posten bangen. Wie auch?
    Auch der globale Superkapitalismus ist nicht des Rätsels LÖSUNG, sondern nur eine Rätselfrage.

    Ob man etwas ändern kann, wenn der böse Wolf kommt und wieder eines von den sieben Geißlein verschluckt? Wahrscheinlich nein und wahrscheinlich auch ein bisschen ja, doch, peu à peu, mit kleinen, privaten Schritten.

    Viele Grüße
    Vita
     
    John Robie

    John Robie

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    #25
    Hi Vita!

    Kein Grund, um Entschuldigung nachzusuchen.


    Evolution ... *lach*, ich kann mir denken, was du meinst ... Monsanto ist auch nur eine Station in der sozialdarwinistischen Menschheitsgeschichte der Wölfe und Schimpansen, eine Episode, hoffentlich keine allzu schädliche. Verantwortung pflegen Manager nämlich nicht zu übernehmen, bestenfalls vorübergehend für shareholder Profite, weil sie um ihren Posten bangen. Wie auch?
    Wie auch? Auf die Gefahr hin, diese Manager über die evolutionstheoretische Denkweise zu exkulpieren: Sie übernehmen keine Verantwortung, weil sie keine Werte anerkennen, die über ihr utilitaristisch-darwinistisches Weltbild hinausgehen.

    Der Mensch wird reduziert auf den Produktionsfaktor "Arbeit", die Natur auf den Produktionsfaktor Boden.

    Die Schuld an den Resultaten trägt der Faktor Kapital. Darin sind sich braune und rote Totalitaristen einig. Und damit wird von beiden Seiten versucht, die Vernichtung von Millionen von Menschenleben zu rechtfertigen.

    Ich aber - falls es die Forenrichtlinien erlaubten, schriebe nun - verachte zutiefst Rot- und Braunfaschisten. (Falls die Richtlinien dies nicht erlauben, formuliere ich, "verachte obengenannte Extremisten".)

    Bye
    -John
     
    Vita

    Vita

    Foren-Urgestein
    #26
    Die Schuld an den Resultaten trägt der Faktor Kapital. Darin sind sich braune und rote Totalitaristen einig. Und damit wird von beiden Seiten versucht, die Vernichtung von Millionen von Menschenleben zu rechtfertigen.

    Ich aber - falls es die Forenrichtlinien erlaubten, schriebe nun - verachte zutiefst Rot- und Braunfaschisten. (Falls die Richtlinien dies nicht erlauben, formuliere ich, "verachte obengenannte Extremisten".)

    Bye
    -John
    Lächel - da sind wir ziemlich auf einer Linie! Ich muss aber gestehen, dass ich sie nicht nur verachte, sondern auch fürchte.

    Das Hinterfotzige am Herrschenden ist das Legale, weil man, sollte man nicht ganz angepasst sein (grins, eben bedauerlich schlecht sozialisiert) auf legalem Wege selbst gar nichts gegen sie machen könnte, wenn sie menschverachtend aus dem Ruder laufen, mangels eigenen Kapitals und juristischen Durchhaltevermögens. Alles formal sauber, ordentlich, gut frisiert, logisch, notwendig. Ein in sich logisch geschlossenes System. Ich meine jetzt nicht Nachbarschaftsklagen oder solcherlei Zeitvertreib.

    Genauso absurd verrückt ist der Gegenspieler dazu: Das Irrationale, welcher ideologischer Couleur auch immer, braun, rot, religiös, grün ...

    Lach - und am Schlimmsten ist das Moderate, der ewige Mitläufer; also alle.

    Auweia, da bleibt ja gar nichts mehr über - bis auf Sonne, Blumen, Bäume, Bienen, Sonnenuntergänge über dem Meer, Schmetterlinge, Tautropfen in Spinnennetzen, eine blue hour in Schatten des Kirschbaum, der Duft von zimtigem Apfelkuchen, Oliven mit Käse und Rioja, Katzenaugen, Glühwürmchen in der Julinacht, ein kratziger Männerbart an der Wange, Feuerzangenbowle, Kühe vor gelbem Raps unter azurblauem Himmel, ein schöne Stimme, bei der es im Magen kribbelt, der Duft von Heu, technische Zeichnungen von Leonardo da Vinci und erotische von Tomi Ungerer und schwarze Radierungen von Goya, eine uralte Allee, Schneekristalle, lauthals lachen, die 'Air' von Bach http://www.noten-klavier.de/noten/Air.MID - puh, deeen Pianisten sollte man standesgemäß erschießen, sofort!!! - oh, wie schnöde ist die Welt - lach!

    Einen schönen Abend !
    Vita
     
    Zuletzt bearbeitet:
    Paliabella

    Paliabella

    Mitglied
    #27
    Hach Vitalein, lassen wir doch mal drüber plaudern, was es heißt, irgendwie irgendnie und irgendnirgends ein Mitläuferchen zu sein.. aber besser nur per PN!!!

    - und wir sind die zwei Gefleckten
    die durch nichts zu ändern sind
    und wir schwimmen gegen die Strömung
    und wir rennen gegen den Wind - und so weiter -
    - alter, uralter Text von Udo Lindenberg -
     
    John Robie

    John Robie

    Foren-Urgestein
    #28
    Hi Vita!

    Das Hinterfotzige am Herrschenden ist das Legale,
    Und im Legalisieren sind deutsche Totalitaristen vorbildlich. Daher fällt die "Aufarbeitung" stets schwer. Sätze wie "was damals Recht war, kann heute nicht Unrecht sein", eint Filbinger mit Wolf, die Roten und die Braunen.

    Auweia, da bleibt ja gar nichts mehr über - bis auf Sonne, Blumen, Bäume, Bienen, Sonnenuntergänge über dem Meer, Schmetterlinge, Tautropfen in Spinnennetzen, eine blue hour in Schatten des Kirschbaum, der Duft von zimtigem Apfelkuchen, Oliven mit Käse und Rioja, Katzenaugen, Glühwürmchen in der Julinacht, ein kratziger Männerbart an der Wange, Feuerzangenbowle, Kühe vor gelbem Raps unter azurblauem Himmel, ein schöne Stimme, bei der es im Magen kribbelt, der Duft von Heu, technische Zeichnungen von Leonardo da Vini und erotische von Tomi Ungerer, laut lachen, die 'Air' von Bach http://www.noten-klavier.de/noten/Air.MID - puh, deeen Pianisten sollte man standesgemäß erschießen, sofort!!! - oh, wie schöde ist die Welt - lach!
    Ein kratzigen Männerbart an der Wange empfände ich als eklig. Wenn wir uns darauf einigen könnten, diese Passage zu ersetzen durch, "den leichten Geschmack von Vanille, wenn meine Zunge in Ihrem Bauchnabel kreist" ...

    Danke!
    -John
     
    Vita

    Vita

    Foren-Urgestein
    #30
    Ein kratzigen Männerbart an der Wange empfände ich als eklig. Wenn wir uns darauf einigen könnten, diese Passage zu ersetzen durch, "den leichten Geschmack von Vanille, wenn meine Zunge in Ihrem Bauchnabel kreist" ...
    -John
    nun gut, John, der vanillezarte Bauchnabel käme auf einen Versuch an. Das erinnert mich an einen Nacken, der duftet wie ein frischer Hefezopf.
    Aber erst mal ohne 9 1/2 Wochen-Honig ... ach nein, mit Honig, dann sind wir auch wieder bei den Bienchen.
     
    Vita

    Vita

    Foren-Urgestein
    #31
    Hach Vitalein, lassen wir doch mal drüber plaudern, was es heißt, irgendwie irgendnie und irgendnirgends ein Mitläuferchen zu sein.. aber besser nur per PN!!! -
    Machen wir, Bella, später bitte. Jetzt steht mir gerade der Sinn danach, den Bauchnabel meines Favoriten zu testen, erwarte eher Moschus als Vanille - ist aber auch nicht verkehrt!
     
    Paliabella

    Paliabella

    Mitglied
    #33
    Wir sind auf einer Linie, Vita!
    Vanille mag ich auch eher in Kuchen!
    Bussliiiiii
     
    Vita

    Vita

    Foren-Urgestein
    #34
    Dem kann ich nur vehement widersprechen, John! Die Kuhle am Brustbein, kurz vor der Wölbung zur männlichen Brustmuskulatar - ah, da muss die Evolution etwas ganz Bestimmtes wohl plaziert haben ... schwärm ... schwärmen, wie die Bienen, womit wir wieder bei den unverfänglichen Bienlein wären, Schwänzeltanz und so.
     
    A

    Apisticus

    Guest
    #36
    AW: Wenn die bienen sterben, stirbt der mensch !

    Hallo Vita,

    die Carnica ist die verbreitetste Bienenrasse in den gemäßigen und kalten Klimazonen weltweit. Sie wird auch in ganz Deuschland gehalten und ihre Haltung wird auch seit 70 Jahren in Deutschland propagiert, sie ist verbreitet in Europa bis an den Polarkreis, 250 km nördlich von Trondheim. Sie hat besondere Eigenschaften, die sie der Mellifera in der veränderten heutigen Umwelt überlegen macht. (Vor 70 Jahren war die Haupttracht in vielen Gebieten, die Blüte der Ackerunkräuter ab ende Juni. Die Ausnützung dieser Tracht war die Stärke der Mellifera. Diese Tracht gibt es heute nicht mehr, im Gegenteil ab Juli hungern die Bienen heute in den meisten Jahren. Die Hinwendung zur Carnica war die Hinwendung zu einer Biene, die den Honig aus der Frühtracht im Mai bringen kann, was die Mellifera nicht konnte. Mellifera gibt es rein nur noch in einigen skandinavischen Rückzugsgebieten, in Polen teilweise und östlich davon soll sie auch noch vorkommen, und als schwarze Biene "Nigra" in der Schweiz)
    Das Thema Bienenrassen wird in der Imkerschaft laufend mal mehr mal weniger stark diskutiert. Die Suche nach der "Besten Biene" beschäftigt die Imker insgeheim immer. Das beste Buch zum Thema Bienenrassen ist die "Naturgeschichte der Honigbienen" von Friedrich Ruttner. Sehr lesenswert!

    Apisticus, der die Lösung des Problems des weltweiten Bienensterbens nicht in den Bienenrassen sieht
     
    Vita

    Vita

    Foren-Urgestein
    #37
    Hallo Apisticus,

    ganz lieben Dank für deine Erklärung und für deine Buchempfehlung! Und auch dafür, dass du den Faden wieder aufnimmst - grins.

    Genau, ich bin auch nicht der Meinung, dass man durch Ausweichen auf welche Bienenrasse auch immer dem Sterben ein rasches Ende setzen könnte.
    Ich hoffe, die Wissenschaftler finden die Ursache(n). Leider ist es nicht so eindeutig, ob es am Monsanto-Mais liegt und eine direkte Schädigung konnte nur bei einer 10-fach erhöhten Futterdosis über 6 Wochen nachgewiesen werden. Bei "normaler" Zufütterung waren keine Schäden zu beobachten, was aber nichts heißt, solange man die Verquickungen in natürlichen, komplexen Zusammenhängen noch nicht erkennen kann.
    Immerhin, in Anbetracht evt. Schäden in US$ bewegt sich nun etwas.

    Gestern war im Fernsehen ein Bericht über eine EU-Ministerin (Gesundheit?), die es ermöglichen möchte, dass auch Einzelpersonen gegen Großkonzern klagen können. Bin gespannt, wie lange die Lobbyisten da still halten ...

    Vielen Dank
    Vita, la dolce
     
    R

    reseda

    Guest
    #39
    hallo,
    wo stehen wir selbst
    es gibt ein altes chin. sprichwort, die passen halt immer...
    wenn du die welt verändern möchtest,gehe 3x durch dein haus
    und ? wie ist es dann mit rollrasen, garten aufräumen,unkräuter
    themen,die halt hier so vorkommen
    ich hab euren pessimistischen weitblick nicht
    dachte es hätte sich einiges zum guten gewendet
    schließlich gibt es mittlerweile brachflächen,renaturierte bäche und vieles mehr
    ich hab im letzten jahr einen bläuling gesehen.einen eisvogel und gestern 3 fasane
    diese indikatoren sind für mich viel wichtiger ,als euer gesellschaftskritisches gefasel
    bin ich noch an der uni ?
    das thema hat mich auch beunruhigt,sonst hätte ich es nicht hier reingestellt
    aber für mich ist immer die erste frage ... nach dem großen entsetzen
    was kann ich tun ?:mrgreen:
    gruß reseda
    nix für ungut
     
    Vita

    Vita

    Foren-Urgestein
    #40
    Ja? Bitte verrate es doch, was tust du denn gegen das beunruhigende Bienensterben, liebe Reseda? Rollrasen legen und Unkräuter zupfen? Ich fände es sehr schön, wenn 3x durchs Haus gehen dagegen helfen würde.

    Viele Grüße
    Vita

    P.S.: Ähm, ich fand den großen Bogen des Titel "wenn die bienen sterben ,stirbt der mensch " jetzt nicht so besonders häuslich und heiter, nicht heiterer als:
    - Sonne, Blumen, Bäume, Bienen, Sonnenuntergänge über dem Meer, Schmetterlinge, Tautropfen in Spinnennetzen, eine blue hour in Schatten des Kirschbaum, der Duft von zimtigem Apfelkuchen, Oliven mit Käse und Rioja, Katzenaugen, Glühwürmchen in der Julinacht, ein kratziger Männerbart an der Wange, Feuerzangenbowle, Kühe vor gelbem Raps unter azurblauem Himmel, ein schöne Stimme, bei der es im Magen kribbelt, der Duft von Heu ...
     
    Zuletzt bearbeitet:
    A

    Apisticus

    Guest
    #41
    hallo,
    wo stehen wir selbst
    es gibt ein altes chin. sprichwort, die passen halt immer...
    wenn du die welt verändern möchtest,gehe 3x durch dein haus
    und ? wie ist es dann mit rollrasen, garten aufräumen,unkräuter
    themen,die halt hier so vorkommen
    ich hab euren pessimistischen weitblick nicht
    dachte es hätte sich einiges zum guten gewendet
    schließlich gibt es mittlerweile brachflächen,renaturierte bäche und vieles mehr
    ich hab im letzten jahr einen bläuling gesehen.einen eisvogel und gestern 3 fasane
    diese indikatoren sind für mich viel wichtiger ,als euer gesellschaftskritisches gefasel
    bin ich noch an der uni ?
    das thema hat mich auch beunruhigt,sonst hätte ich es nicht hier reingestellt
    aber für mich ist immer die erste frage ... nach dem großen entsetzen
    was kann ich tun ?:mrgreen:
    gruß reseda
    nix für ungut
    Hallo reseda,

    deine Antwort war ja: lasst Blumen blühen. Ja, das ist ok, das dachte auch ein österreichischer Margarinehersteller. Dieser liefert den Landwirten die von ihm gewünschten Rapssaaten mit der Bedingung auch die beigefügten Blühmischungen auszusäen und ein Werbeschild dahinein zu platzieren.
     
    R

    reseda

    Guest
    #42
    das ist doch sehr merkwürdig, meine antwort an dich, gekürzt hier reinzustellen, man kann leuten auch das wort im hals umdrehen und auf der ebene äußere ich mich auch nicht mehr

    Viele Grüße reseda

    P.S.: Ähm, ich fand den großen Bogen des Titel "wenn die bienen sterben ,stirbt der mensch " jetzt nicht so besonders häuslich und heiter, nicht heiterer als:
    - Sonne, Blumen, Bäume, Bienen, Sonnenuntergänge über dem Meer, Schmetterlinge, Tautropfen in Spinnennetzen, eine blue hour in Schatten des Kirschbaum, der Duft von zimtigem Apfelkuchen, Oliven mit Käse und Rioja, Katzenaugen, Glühwürmchen in der Julinacht, ein kratziger Männerbart an der Wange, Feuerzangenbowle, Kühe vor gelbem Raps unter azurblauem Himmel, ein schöne Stimme, bei der es im Magen kribbelt, der Duft von Heu ...
    [/QUOTE]

     
    Vita

    Vita

    Foren-Urgestein
    #43
    ... danke für den Hinweis, Apisticus, jetzt ist bei mir der Groschen gefallen, nachdem ich den ersten post nochmal gelesen habe.
    Ach so, es ging um besseres Futter für die Überlebenden, in einer vielfältigeren Umgebung wie dem eigenen Garten. Oops, ich habe immer so viele Blumen, dass ich gar nicht darauf gekommen bin, der Appell sei das Thema.

    Viele Grüße
    Vita

    :eek: :eek: :eek: :eek: :eek: :eek: :eek: :eek: :eek: :eek: :eek:
     
    Marie

    Marie

    Foren-Urgestein
    #44
    Hallo, gaaaanz etwas anderes: seit wann gibt es die Bienenwachskerze? Muß es morgen den Kindern in der Schule erzählen, vielleicht weiß unser Imker ja mehr. Liebe Grüße von Monika
    "Wo keine Biene leben kann, fängt die moderne Wüste an"
     
    Marie

    Marie

    Foren-Urgestein
    #46
    Hallo Vita, ich danke dir, hast mir prima geholfen. Hoffe wir hören weiterhin von einander. Zur Zeit müßte mein Tag 48 Stunden haben, aber das eine was man will, und das andere was man muß. Bis bald. Grüße von Monika
     
    Vita

    Vita

    Foren-Urgestein
    #47
    Hallo Monka,

    freut mich sehr, wenn es eine Hilfe war!

    Hm, ich habe mir überlegt, was in meinem Garten so herumschwirrt und was man selbst machen könnte. Mir sind zwar erst mal keine besonderen Ideen für Honigbienen eingefallen, aber für Solitär- und Wildbienen. Im Botanischen Garten habe ich aufgehängte Röhrichtbündel und angebohrte Baumstammscheiben gesehen. Sie dienen einigen Arten von Solitärbienen als Unterschlupf und Nisthöhle, ich glaube auch zum Überwintern. Das ist eine einfache Maßnahme und ließe sich in einer Ecke des Gartens leicht anbringen.
    Ich nehme mal an, diese Bienchen fliegen nicht in Schwärmen über die Felder und "arbeiten" mehr lokal, Gartenlokal *grins*.
    Die kleinen, schlanken, löwenfarbigen Hummeln (dafür habe ich sie bisher gehalten) sind auch Bienen, Goldbienen, habe ich hier gelesen:
    Wildbienen: Wildbienen-Arten
    Wildbienen: Solitärbienen-Schutz

    Wenigstens eine wilde Ecke im Garten, die man nicht ständig beackert und leeräumt, wäre doch schon mal eine Hilfe für die Tierchen. Ich habe mehrere davon, seitdem ich aus Versehen mit der Schubkarre einen Molch mit orangem Bauch plattgefahren habe. Na ja, auch, weil ich sowieso nicht ganz rund komme mit dem Beackern ...

    Viele Grüße
    La dolce Vita, die sich jetzt wieder ihrem Garten widmet
     
    Marie

    Marie

    Foren-Urgestein
    #48
    Hallo Vita, ich glaube wenn man so wie du und ich immer einige Ecken im Garten wild wachsen läßt, tut man schon Gutes für die Bienen bzw. für alles was da kreucht und fleucht. Aber leider ist die "Masse" der Menschen ja auf lupenreine Gärten bedacht. Ich gestehe, wenn ich in so einem Garten zu Besuch bin, kommt mir auch schon hin und wieder der Gedanke, das so ein Garten ja schnell und einfach zu halten ist, und mir nicht so viel Arbeit bereiten würde wie meiner. Aber wenn ich dann wieder Zuhause bin, freue ich mich wieder in meiner "Unordnung" zu sein. Auf die Bienen zurückkommend. Mein Sohn hat eine Autobastelecke, in dem dort abgestellten Auto hat sich vor zwei Jahren ein Hornissenvolk festgesetzt. Ich ärgere mich über diese Schrottkarre, aber das Plätzchen ist schon gekonnt ausgesucht von den Riesenbrummern. Wilde Bienen sind bei mir auch anzutreffen, ich kenne zwar nicht ihre Namen aber sie sind mir willkommen. Mein Haus erwacht, ich wünsche dir einen schönen Sonntag mit viel Sonne um im Garten auszuruhen oder auch zu arbeiten. Gruß M
     
    P

    pere

    Guest
    #49
    Ich habe einige "wilde Ecken" in meinem Garten und auch reichlich Bienen und Hummeln, die sich hier tummeln.

    Liebe Grüße
    Petra, die auch keinen Rasen hat, sondern ne Wiese
     
    B

    BEEnergy

    Guest
    #50
    Hallo liebe Gartenfreunde,

    ich bin selbst Hobby Imker und freue mich so viele Sympathien für unsere Honigbiene zu lesen. Aus Sicht des Imkers ist es ernst mit unserem Ökosystem und es wird immer schwieriger Bienenweiden zu finden, die nicht nur zur Rapszeit Tracht (Futter) für die Bienen bereithält.

    Macht weiter mit den wilden Ecken im Rasen bzw. Garten. Es gibt ja wie ihr sicherlich wißt schon günstige Blumenmischungen selbst bei Lidl etc.

    Laßt euch trotzdem nicht verrücktmachen!

    Ostergrüße von BEEnergy.de

    lgg
     
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