Wer kennt Pilze im Rasen wie Eierschalen

J

Jubu24

Neuling
Bei mir im Rasen und an den
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Beeträndern sind seltsame Pilze, die Aussehen wie Eierschalen. Sie lassen sich leicht ausstechen, kommen aber immer wieder. Wer weiß was das ist - und wie man die los wird?
 
  • wilde Gärtnerin

    wilde Gärtnerin

    Foren-Urgestein
    Sehen mir nach Becherlingen aus.
    Ist das Bild aktuell?

    wilde Gärtnerin
     
    J

    Jubu24

    Neuling
    Das Bild ist aktuell - von gestern. Habe insgesamt ca 15-20 Stück davon an mehreren Stellen im Garten gefunden. Sind die giftig oder sonst irgendwie schädlich?
     
  • Pyromella

    Pyromella

    Foren-Urgestein
    Ich würde mich an deiner Stelle mal durch die Becherlinge durchsuchen. Da bin ich auf der gleichen Spur wie wilde Gärtnerin.

    Vom Standort könnte der blasige Becherling in Frage kommen, aber genau drauf festlegen möchte ich mich da nicht. (Suche dich bitte selbst durch die Bestimmungsseiten im Netz, mir fehlt da gerade die Zeit zu.)

    Ich würde den Pilz einfach wachsen lassen und auch nicht dauernd versuchen auszustechen. So eine lange Lebensdauer haben die Fruchtkörper der Pilze gewöhnlich nicht - und das Mycel in der Erde wirst du nicht loswerden. Oder willst du den Boden komplett austauschen? Ein bischen Geduld und abwarten, bis die Saison für deinen Gast vorbei ist, dürfte die einfachste Lösung sein.

    Liebe Grüße, Pyromella
     
  • J

    Jubu24

    Neuling
    Ok, vielen Dank! Dann mache ich mich mal auf die Suche im Netz nach den Becherlingen. Der blasige Becherling hat zwar eine andere Farbe als „meine“, aber von der Form kommt es hin. Sie wachsen bei uns im Garten übrigens gerne unter alten Nadelbäumen oder dort wo früher unser 70-Jahre alter Walnussbaum stand. Bei dem Sturm vor 5 Jahren ist er umgefallen, und der Gärtner hat das Holz und die Hauptwurzel abgeholt, aber die langen Ausläufer der Wurzeln sind sicher noch in der Erde unter dem Rasen und werden so langsam zersetzt. Das erklärt wohl den Pilzwuchs...
    Vielen Dank für Eure Hilfe!
     
  • Winterfalke

    Winterfalke

    Mitglied
    Ich hätte da eher für ältere, bereits aufgeplatzte Boviste gehalten. Evtl. Bovista Nigrescens. Auch schwärzender Eierbovist oder Katzenei genannt. Dann wären sie sogar essbar im Jungstadium. Zur Bestimmung solltest Du allerdings einen wirklich Pilzkundigen hinzuziehen. Wenn die Fruchtkörper der Boviste aufplatzen, setzen sie die Sporen frei, über die sie sich verbreiten. Der eigentliche Pilz ist ein Myzel, was sich unter der Rasenfläche befindet, wo die Boviste (oder was auch immer) oben herauswachsen.
     
    J

    Jubu24

    Neuling
    Ja, zwei große alte Zedern, eine (blaue) Libanon-Zeder und eine (grüne). Die Wurzeln liegen teilweise unterm Rasen
     
  • wilde Gärtnerin

    wilde Gärtnerin

    Foren-Urgestein
    In meinem schlauen Pilzbuch ist er sogar aufgeführt - bei den Becherlingen. Freu mich, dass ich nicht ganz so falsch gelegen habe:)
     
    J

    Jubu24

    Neuling
    Ja - genau so wie ein Zedern-Sandborstling sieht er aus! Außen braun, innen weißlich-gelbes Fleisch. Kein Stiel. Im Internet steht noch dass er in Deutschland sehr selten ist und (fast) immer bei Zedern wächst (daher der Name). Vielen Dank Pepino, dann weiß ich jetzt endlich was bei mir im Garten unter den Zedern wächst!!!
     
    Winterfalke

    Winterfalke

    Mitglied
    @Pepino: Dich werde ich im Auge behalten für die nächste Pilzsaison.
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    ;)
     
    Pepino

    Pepino

    Foren-Urgestein
    Nene, online bestimmen ist nicht gut, dafür wollte ich nie geradestehen. Und so gut kenne ich mich auch wieder nicht aus. Ich kenne eigentlich fast nur die, die ich zum Essen sammle und das sind nicht so viele. Und dann noch ein paar so nebenher. Das hier war reiner Zufall, weil ich mit diesem Pilz vor längerer Zeit schon mal zu tun hatte.
     
    Winterfalke

    Winterfalke

    Mitglied
    Nene, online bestimmen ist nicht gut, dafür wollte ich nie geradestehen.
    War nur ein Scherz. ;) Es gibt ja sogar (mindestens) eine scheinbar recht professionell aufgezogene App, über die dann von Pilzkundigen eine Bestimmung vorgenommen wird. Sofern man ausreichend Daten liefert dafür. Aber ich traue dem nicht so richtig. Außerdem kann es ein paar Tage dauern und dann sind die Pilze hinüber. Die persönliche Beratung ist immer noch das Beste. Da kann man sich auch viel mehr erklären lassen und kennt den Pilz dann selber für´s nächste Mal.
     
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