Wie passe ich zu meinem Hund

zitronennarr

zitronennarr

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#1
Ich trage mich schon eine ganze Weile mit einem Hund.
Wegen der großen Verantwortung und der Angst -die Last würde zu groß sein, habe ich mich bisher nicht entscheiden können. Ich habe etliche Szenarien- mit den unterschiedlichsten Größen und Rassen (kurz und langhaarig) durchgespielt....
mir allle möglichen Fragen und Antworten gegeben und in den einschlägigen Tests
Kreuzchen gemacht...
Den geeignetsten Hund, darf ich nicht halten, weil er zu den §3 gehört ....
Mischlinge daraus, sind auch verboten.

Geht / ging es euch ähnlich ? .... und wie seid ihr damit verblieben ?

"Mein Hund" muß kurz - glatthaarig sein und darf keinen zu ausgeprägten Jagdinstinkt haben.
 
  • Shantay

    Shantay

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    #3
    Ich habe zwar Haus und Garten, aber die Frage nach einem Hund stellt sich solange nicht, solange ich ganztägig arbeiten gehe. Früher hatte ich verschiedene Hunde in Pflege.

    Solange Du Dir selber nicht sicher bist, daß Du die Verantwortung - und vor allem auch die Kosten für Futter, Tierarzt, Spielzeug und ggf. Ausbildung - übernehmen kannst, solltest Du gar nicht über einen Hund nachdenken. Hast Du Familie? Wenn ja, trägt sie den Gedanken an einen Hund gleichermaßen? Was ist mit Ferienreisen? Wohin mit dem Hund? Muß es ein Welpe sein? Muß es ein Rassehund sein?

    Übrigens: die Tierheime sind voll von Hunden jeglicher Rasse und mit Mischlingen, wo es sicherlich einen Hund geben wird, der zu Dir paßt...

    Denn wenn Du Dir schon so gewissenhaft Gedanken machst, dann sollte es keine Frage sein, so ein dankbares Geschöpf aus dem Tierheim zu holen.

    LG Shantay
     
    Frau Spatz

    Frau Spatz

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    #4
    Ein Hund bzw. Felltier kann ich leider nicht halten, da Tierhaarallergie. Insofern muss ich mir darüber (leider) keine Gedanken mehr machen.

    Wenn, würde ich auch verschiedene Tierheime aufsuchen und dort nach einem geeigneten neuen Hausgenossen schauen.
    Unsere Familie hat mit Hunden aus Tierheimen immer gute Erfahrungen gemacht. Es waren die dankbarsten Geschöpfe, die man sich vorstellen kann.

    Tierheime bieten den Interessenten gemeinsame Spaziergänge mit den Hunden an, so lernst Du den Hund etwas kennen.
     
  • karlh

    karlh

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    #5
    Ich gehe mal davon aus, dass ein Hund nach §3 ein gefährlicher Hund ist. Was bewegt dich, so einen Hund haben zu wollen? Menschen ticken manchmal aus. Auch Tiere ticken manchmal aus, sei es aus unterschiedlichen Gründen, die nicht mal beim Hund liegen müssen.

    Ich habe noch nie gehört, das Menschen Hunde überfallen und beißen, umgekehrt aber schon. Willst du dich und anderen Menschen diesen Risiken aussetzen?
     
  • Baby Hübner

    Baby Hübner

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    #6
    Nein stimmt.... Die greifen lieber zu Axt, Brotmesser oder eben dem, was gerade in Reichweite ist.

    Da der Hund an sich nicht geneigt ist Werkzeug zu nutzen, bleibt er bei seinen Zähnen.


    *Ich bitte auch darum, sich nicht mehr mit Cholerikern abzugeben* (IRONIE)

    Ich würde, wie oben erwähnt auch die Nähe zu einem Tierheim suchen und mich als Gassigänger anbieten. Zum anderen braucht so ein Tier Zeit. Viel Zeit. Und auch bei dem schlechtesten Wetter muss man mit diesem Tierchen nach draußen. Und das nicht nur für fünf Minuten.

    Es gibt super Literatur für angehende Hundehalter, die man sich bei uns Beispielsweise in der Bibliothek ausleihen kann.

    Einen §3 Hund würde ich nie ins Auge fassen, da der Gesetzgeber durch die erlassenen Gesetze den Umgang mit diesen Tieren so stark reguliert, dass eine artgerechte Haltung in meinen Augen nicht mehr möglich ist.
     
  • zitronennarr

    zitronennarr

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    #7
    Danke einstweilen für eure Beiträge und den darin geäußerten Meinungen. :)
    Ich wollte mal noch abwarten, ob es weitee Stimmen dazu gibt.
    Werde mich dann äußern :)
     
    Zero

    Zero

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    #8
    Hallo Zitronennarr,

    wenn ich es richtig mitbekommen habe, hälst Du Dich doch sehr viel in Richtung Griechenland auf.
    Werden dort gefährliche Hunde denn ebenfalls schon eingestuft?

    Ich empfinde es als sehr schade, wenn Du den Mischlings-Kangal vor Deinem Gartentor nicht adoptieren würdest/könntest.

    Der ist das dortige heiße Klima bereits gewöhnt, könnte Dein Grundstück bewachen und mit viel Liebe und Fürsorge bekämst Du wohl diesen Hund auch noch ein Stück weit gut erzogen.

    Vielleicht gibt es auch noch andere Streuner vor Deinem Grundstückstor, die evtl. eher Deinen Ansprüchen genügen.

    Ganz, ganz sicherlich würde jedes einzelne Tier sich über ein neues zu Haus erfreuen und Dir sein Herz schenken. Die sind doch so dankbar für Zuwendung!

    Einzig was mir jedenfalls als kritische Bemerkung von einem südländischen Hund einfällt. Wenn die im Winter in Deutschland sind und die kalten Temperaturen nicht gewöhnt sind ... kann sein, dass die frieren und ein Mäntelchen tragen müssen.
    Und anderes herum.
    Es gibt Rassen, die die heißen Temperaturen nicht so gut vertragen. Und ich würde auf alle Fälle einen Hund wählen, der noch eine richtige Schnautze/Nase hat, damit der auch bei Hitze gut Luft bekommt. Also z.B. keinen Mops wählen.

    sodele, mein Beitrag zu Deinem Thema.

    LG Karin
     
    Borstel2

    Borstel2

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    #9
    Hallo Zitronennarrr
    Ein Hund sucht sich seinen Partner(Herrchen)selbst aus dies stammt zum einen von meinem Grossvater der Hundetrainer im Krieg war und auch später noch ausgebildet hat und ich selbst auch die Erfahrung gemacht habe. Ich habe jetzt den 4.Hund 3 waren aus einem Zufallswurf von einem Bauernhof der letzte aus dem Tierheim und ohne zu lügen jeder Welpe kam beim ersten Besuch auf mich zugelaufen den hab ich dann natürlich genommen und es waren und sind super tolle Hunde.Klar erziehen musst du sie natürlich aber da wirst du kaum Probleme haben.Jeder Hund den du aus dem Tierheim oder von der Strasse holst wird dir sein ganzes Leben dankbar sein und dir folgen wohin du willst.Noch ein Wort zu diesen §.-Hunderassen,diese Hunde sind eigentlich ganz sanftmütige und verschmuste Hunde die werden nur vom Menschen zu diesen "Kampfhunden" gemacht genau so wie du jedes Tier zum Monster erziehen kannst.
    Aber ich würde dir empfehlen dich vorher über die Hundeerziehung ein wenig zu belesen.


    v.g.Bernd
     
    Shantay

    Shantay

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    #10
    Hallo Borstel, was Kampfhunde angeht, widerspreche ich Dir mal:

    Jagdhunde werden zum Jagen GEZÜCHTET, Hütehunde zum Hüten und Kampfhunde eben zum Kämpfen. Aus einem Jagdhund kannst Du kaum einen Hütehund machen.

    Klar, Erziehung und Ausbildung spielen immer eine Rolle, aber der Kampfhund wurde nun mal jahrhundertelang zum KÄMPFEN gezüchtet, dazu sich festzubeißen, seine enorme Beißkraft einzusetzen und nach Möglichkeit auch zu Töten. Klar, dieses Verhalten muß antrainiert werden, aber es ist nunmal zu einem Großteil bereits latent in seiner Zucht vorhanden.

    Natürlich hat hier - wie immer - der Mensch schuld, aber es ist bei einem Kampfhund eben nicht nur die Erziehung, sondern auch die Züchtung...

    LG Shantay
     
  • abelonee

    abelonee

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    #11
    hund macht nur sinn wenn es ein partner gibt wo einer höchstens halbtags weg ist. teile mir mit muttern. sie zahlt ich beschäftige ihn nachmittags.
     
    asta

    asta

    Mitglied
    #12
    Hallo, wenn du in ein Tierheim gehst, wird dich der Hund aussuchen und nicht du den Hund!
    Was zu bedenken ist finde ich:
    Wie viel Zeit habe ich(besonders am Anfang)?
    Will und kann ich täglich mit ihm gehen?
    Soll es ein Rassehund sein, oder einfach ein vierbeiniger Freund?
    Ist der Hund auch für meine Hobbys geeignet(z. B. bergsteigen, Schwimmen, radfahren usw…….), du wirst wahrscheinlich nicht darauf ganz verzichten wollen.
    Habe ich jemanden in meinem Bekanntenkreis , der mich(uns) vertreten kann, bzw, den Hund kurzzeitig übernehmen kann?

    Und zum Kampfhund: Hatte selbst einen über 10 Jahre, war nicht kämpferisch- nur liebevoll. Vielleicht hatte die Züchtung doch nicht soooo viel Erfolg??
    Du wirst sicher die richtige Entscheidung treffen und ich wünsche dir dann viel Freude mit deinem Vierbeiner!
     
    zitronennarr

    zitronennarr

    Gesperrt
    #13
    Danke A L L E N für ihre Meinungen und mitgeteilte Erfahrungen.
    Habe jetzt ein Auge auf einen Beagle - Mops - Hybriden.
    Sieht lustig aus, das Kerlchen :grins:
    Die Rute ist wie beim Beagle ; die Schnauze ist ein Mix aus beidem. Beagle-artig
    aber kürzer. Es ist ein junger Rüde, fast 1 Jahr alt, aus einem (leider etwas weiter entferntem) Tierheim.
    Mal sehen, ob das was wird ;)
     
    karlh

    karlh

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    #14
    Ich finde es schön, dass du nun von einem Kampfhund abgekommen bist. Wir haben einen Beagle in der Nachbarschaft, ist ein süßes Kerlchen. Musst halt viel Zeit mitbringen, auch untern Tag.
     
    Baby Hübner

    Baby Hübner

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    #15
    In deinem Eingangspost schriebst du, dass dein neuer Gefährte keinen zu ausgeprägten Jagdtrieb haben sollte.
    Ein Beagle ist quasi der Inbegriff für einen Meutehund. Da kannst du nur hoffen, dass er den Jagdtrieb vom Mops hat;)
     
    abelonee

    abelonee

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    #16
    wir haben ein westimix. eine hälfte jackrussel. der jagt gerne katzen wenn er könnte.
     
    zitronennarr

    zitronennarr

    Gesperrt
    #17
    Es bewegt mich nicht einen gefährlichen Hund haben zu wollen !
    An vielen - gefährlich eingestuften - Hunden gefällt mir ihr unbestechlicher Charakter.
    ....
    Seit etwas mehr als 5 Monaten habe ich einen Magyar Viszla.
    Kein einfacher -aber ein- in vielerlei Hinsicht- toller Hund !
     
    kmh1412

    kmh1412

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    #18
    Ich gehe mal davon aus, dass ein Hund nach §3 ein gefährlicher Hund ist. Was bewegt dich, so einen Hund haben zu wollen? Menschen ticken manchmal aus. Auch Tiere ticken manchmal aus, sei es aus unterschiedlichen Gründen, die nicht mal beim Hund liegen müssen.

    Ich habe noch nie gehört, das Menschen Hunde überfallen und beißen, umgekehrt aber schon. Willst du dich und anderen Menschen diesen Risiken aussetzen?
    Das sind nun mal wieder die klassischen Vorurteile die von und mit den Medien leben...schaut euch doch mal die Beißstatistiken an, wer da am häufigsten beißt... und da sind genau die Hunde weit entfernt... bzw. hinten angereiht

    Ich habe übrigends auch welche ;)

    LG

    Karin(der bei so Vorurteilen auch nach Jahren noch der Hut hoch geht..sorry)
     
    kmh1412

    kmh1412

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    #19
    CHS411

    CHS411

    Mitglied
    #20
    Das sind nun mal wieder die klassischen Vorurteile die von und mit den Medien leben...schaut euch doch mal die Beißstatistiken an, wer da am häufigsten beißt... und da sind genau die Hunde weit entfernt... bzw. hinten angereiht

    Ich habe übrigends auch welche ;)

    LG

    Karin(der bei so Vorurteilen auch nach Jahren noch der Hut hoch geht..sorry)
    Da kann ich mich nur anschließen und finde es gut, dass eine solch unreflektierte Aussage (die hauptsächlich auf Fehlinformationen und Medien-Hype beruht nicht kommentarlos stehen bleibt!

    "Ich habe noch nie gehört, das Menschen Hunde überfallen und beißen, umgekehrt aber schon."
    Obwohl diese Aussage stimmen mag (wobei ich mir sicher bin, dass es auch in diese Richtung Einzelfälle von verwirrten Menschen gibt ;)), gibt es leider genügend dämliche Menschen, die Gift- oder Rasierklingen-Köder gezielt und geplant auf Hundeplätzen auslegen.... Deine Aussage ist also nicht valide!

    @Zitronennarr
    Glückwunsch zum Viszla - tolle Hunde!

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    Zuletzt bearbeitet:
    zitronennarr

    zitronennarr

    Gesperrt
    #21
    Er ist jetzt 8 Monate ; und in der Pupertät.
    Eine schwierige Zeit ; auch für Hunde :)
    Er ist jetzt öfter im Zweifel, ob er sich -wie eine Hündin- hin-hockt
    oder ob er das Bein hebt :grins:
    Oft wird es dann eine Kombination aus beidem :D
     
    zitronennarr

    zitronennarr

    Gesperrt
    #23
    Da kann ich mich nur anschließen und finde es gut, dass eine solch unreflektierte Aussage (die hauptsächlich auf Fehlinformationen und Medien-Hype beruht nicht kommentarlos stehen bleibt!

    "Ich habe noch nie gehört, das Menschen Hunde überfallen und beißen, umgekehrt aber schon."
    Obwohl diese Aussage stimmen mag (wobei ich mir sicher bin, dass es auch in diese Richtung Einzelfälle von verwirrten Menschen gibt ;)), gibt es leider genügend dämliche Menschen, die Gift- oder Rasierklingen-Köder gezielt und geplant auf Hundeplätzen auslegen.... Deine Aussage ist also nicht valide!

    @Zitronennarr
    Glückwunsch zum Viszla - tolle Hunde!

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    Bin da auch ganz bei dir.
    Natürlich gibt es diese Horrormeldungen über Angriffe von vermeintlichen
    Kampfhunden. Die, die ich kenne, sind total ruhig, freundlich und sehr aufgeschlossen.
    Man kann sehr leicht mit Menschen ins Gespräch und in Kontak kommen,
    wenn man entweder ein kleines Kind oder einen Hund hat :)
     
    F

    Frank Parante

    Gesperrt
    #24
    Ich musste erstmal googeln was ein Magyar Viszla ist. Man lernt nie aus.
     
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