Wie seid ihr zu euren Katzen gekommen bzw. eure Katzen zu euch?

londoncybercat7

londoncybercat7

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Hallo,
ich starte mal einen neuen Thread, wo wir wie der Titel schon sagt berichten können, wie wir und unserer Fellnasen zusammengekommen sind.
Ich fange gleich mal mit der Geschichte von Lilly an:
2016 hatten wir nur noch eine Katze, nämlich die 18 Jahre alte Persermischlingskatze Emily aus dem Tierheim.
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Im August tauchte dann auf einmal in unserem Garten eine sehr zutrauliche, sehr dünne und sehr hungrige Tigerkatze auf. Wir haben sie gefüttert, sie hat alles runtergeschlungen und blieb immer in der Nähe, abends bzw. nachts hat sie draußen vor dem Schlafzimmerfenster gesessen und miaut. Da sie wohl kein zuhause hatte, habe ich mich bei Tasso auf die Suche gemacht und tatsächlich ein Foto von ihr gefunden. Ich habe dann Tasso benachrichtigt und tags darauf hat sich eine Frau gemeldet, die ca. 3 km von uns entfernt wohnte. Sie kam dann abends mit einem Katzenkorb vorbeigekommen, um Lilly (da erfuhren wir dann auch ihren Namen) abzuholen. Als Lilly die Frau mit Korb sah, ist sie sofort weggerannt und hat sich zu meinem Mann geflüchtet, an diesem Abend war kein Einfangen möglich.
Die Frau erzählte uns, dass sie Lilly nur 3 Tage bei sich hatte, als sie ihr nach draußen entwischt ist und dann verschwunden war. Sie hatte schon 2 Katzen, die sich nicht mit Lilly verständen und sie hat Lilly nur von flüchtigen Bekannten übernommen, die sie ins Tierheim bringen wollten, da sie wegzogen und sie nicht mitnehmen wollten oder konnten. Inzwischen waren über 6 Wochen vergangen und sie hat nicht damit gerechnet, nochmal von ihr zu hören.
Sie wollte am nächsten Tag wiederkommen, um einen 2. Einfangversuch zu machen.
Unser Familienrat hatte bis dahin beschlossen, dass wir Lilly gerne behalten würden, falls die Frau einverstanden sein sollte. Als sie abends kam, haben wir dann vorsichtig angefragt, ob Lilly bei uns bleiben darf und die Frau war einverstanden, da sie selbst kaum eine Beziehung zu ihr aufgebaut hatte, sie ja eigentlich nur vor dem Tierheim retten wollte und sah, dass sie bei uns angekommen war.
Wir haben dann noch erfahren, dass sie 5 Jahre alt ist (wir hatten sie viel jünger geschätzt, da sie so dünn und klapprig war), und schon 3 Vorbesitzer gehabt hat.
Nach den obligatorischen Impfungen und Registrierung lebt Lilly seitdem ganz offiziell bei uns!
Lilly bei ihrer Ankunft in 2016:
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Lilly heute:
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  • Kia ora

    Kia ora

    Foren-Urgestein
    Eine schoene Geschichte, londoncybercat7
    Wie schoen, dass Lilly zu euch gefunden hat!

    Emily ist ja eine ganz Schoene, sie sieht sooo lieb aus! Ist sie noch bei euch?

    Wie wir zu unseren Katzenbabies gekommen sind, koennt ihr hier ...und das ist meine Welt.... - Hausgarten.net
    nachgucken, oder soll ich es lieber hier reinbringen??

    Kia ora

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    londoncybercat7

    londoncybercat7

    Foren-Urgestein
    @Kia ora
    Deine Katzengeschichte ist mir damals durch die Lappen gegangen, hab's jetzt nachgelesen und bin ja hin und weg, wir hätten auch alle aufgenommen! Schön dass sie es so gut bei euch getroffen haben!
    Emily lebt leider nicht mehr, wir mussten sie 2018 im Alter von 20 Jahren gehen lassen, sie war nierenkrank und am Ende wurde sie erlöst, was für uns natürlich sehr schlimm war. Ihre Geschichte und die ihrer Nachfolgerinnen werde ich bei Gelegenheit auch hier erzählen.
     
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  • der allgäuer

    der allgäuer

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    unsere katzengeschichte steht im katzenbilderthread.
     
  • wilde Gärtnerin

    wilde Gärtnerin

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    Unseren ersten Kater, den rot getigerten Wenzel, bekamen wir damals 1976 (mit unserem Einverständnis) von Katzenfreunden zur Hochzeit geschenkt - mit 12 Wochen.
    Er war anfangs ein reiner Wohnungstiger in München im 4. Stock. Wir bastelten ihm, aufs Küchenmansardenfenster, das auf den Hinterhof mit einem hohen Ahorn hinaus ging, eine "Loggia" mit Sitzplatz und einem Umbau mit Kanichendraht, damit er bei gutem Wetter den Vögeln dort zuschauen konnte.
    Später musste er mehre Umzüge mitmachen - immer mit Freilauf dann und 1986 zog er dann mit uns hier endgültig ein. Und durfte 16 Jahre alt werden.

    Die weiteren Kater/auch Pärchen kamen dann aus "Rettungsaktionen". Waren leider alle keine Glückskatzen wie der Wenzel:-(
     
  • Wachtlerhof

    Wachtlerhof

    Mitglied
    Als wir Anfang 2010 schon mitten in den Sanierungsarbeiten (Hof war gerade abgezogen und 40cm hoch mit Mineralbeton aufgefüllt und der Kran aufgestellt) unseres Wachtlerhofes waren, tauchte plötzlich eine Katze auf. Schön getigert, gut gepflegt - musste also ein gutes Zuhause haben. Keiner wusste, wem die Katze gehörte, wurde auch von niemandem vermisst. Da die Katze niemand kannte, wurde sie eigentlich nur Muzala genannt. Sie hat ganz schnell angefangen, darauf zu hören.

    Sie lief uns (hauptsächlich mir) den ganzen Tag hinterher oder war im Haus vor dem Kaminofen auf einem Stuhl mit Kissen zusammen gerollt. Die Katze wurde von uns weder gestreichelt noch versorgt (kein Fressen, keine Guddis, keine Milch, kein Wasser), geschweige denn verwöhnt. Wir wollten keine Katze und hatten auch gar keine Zeit und einen Kopf dafür. Abends (eigentlich fast schon Nachts), wenn wir Feierabend auf der Baustelle gemacht hatten, hab ich die Katze zur Tür raus geschoben. Morgens um halb 6 Uhr saß sie vor der Tür und hatte schon gewartet. Das Rausschieben wurde zusehends schwieriger. Hab am Schluss mit fiesen Tricks (Betttuch am Ofen schön aufheizen, Katze drauf setzen, mitsamt dem Betttuch vor die Tür getragen, abgesetzt und schnell zurück ins Haus und Türe zu gemacht) gearbeitet um sie vor die Tür zu kriegen. Hat ganze 5x funktioniert. Danach war die Katze nach dem Absetzen schneller im Haus, als ich mich aufrichten konnte. Am nächsten Abend war die Katze weg. Ich, zwar etwas verwundert, aber eigentlich froh darüber. Hatten an dem Tag mal etwas früher Schluss gemacht und am nächsten Tag war Handwerker-Pause.
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    So gegen 11 Uhr hörte ich ein lautes Maunzen. Naja, dachte ich mir, soll sie halt den Tag wieder vor dem eingeschürten warmen Ofen liegen dürfen. Ich raus vor die Haustür - keine Katze da. Ok, war sie halt schneller weg, als ich an der Tür. Gegen 13 Uhr gleiches wieder. Ich diesmal deutlich schneller zur Tür und geöffnet - keine Katze da. Hm, war jetzt irgendwie komisch, aber war halt so. Hab vorsichtshalber trotzdem mal das Haus durchsucht aber nix gefunden. Kurz nach 14 Uhr gleiches wieder. Diesmal stand ich aber neben der Haustür, diese sofort aufgerissen - keine Katze da. Sooooo schnell konnte sie aber nicht verschwunden sein. Also hab ich angefangen mit Taschenlampe das ganze Haus vom Keller bis zum Dachboden akribisch zu durchsuchen. Nach fast einer Stunde hatte ich sie im hintersten Zimmer in einem Schrankfach (Schiebetür war grad so 5, 6 cm offen) hinter ganz viel Luftpolsterfolie gefunden. Meine Begeisterung war unbeschreiblich. Hab sie sofort zum Haus raus geschoben und mich dran gemacht, nach Hinterlassenschaften zu suchen. Sie war ja fast 20 Std. im Haus. Hab aber nix gefunden, war alles sauber. Also durfte sie wieder ins Haus vor den Ofen. Am Abend dann wollte ich sie wieder raus schieben - war unmöglich. Nach 5 Versuchen habe ich dann einen riesigen Blumenuntersetzer geholt und mit den feineren Anteilen des Mineralbetons gefüllt, den in die Küche hingestellt und ihr erklärt, wenn sie drin bleiben will und muss, hat der benutzt zu werden. Wenn sie das nicht macht, fliegt sie raus. - Hat sie irgendwie verstanden und den Untersetzer in der Nacht tatsächlich benutzt (trotz des sehr groben Mineralbetons). Darauf hin hat sie dann erstmals ein Schälchen Milch bekommen, was sie sofort geleert hat.

    Ein paar Tage später musste ich mit einer Nachbarin ums Eck bzgl. Dachrinnen anflanschen was besprechen, steht die Katz wieder neben mir. Beim Gespräch mit der Nachbarin ergab sich dann, dass es ihre Katze wäre und sie schon seit über 3 Wochen nicht mehr zu Hause gesehen wurde. Die Nachbarin meinte dann nur noch "Wenn die Katze der Meinung ist, dass sie jetzt bei uns wohnt, naja, dann ist das halt so. Sie hätte da keine Probleme mit, würden ja eh in einem 3/4 Jahr weg ziehen.

    Somit hatten wir plötzlich eine Katze. Dachte mir nur noch, ei ist ja schön, mich fragt mal wieder keiner. Das war so Ende Februar. Dann kam es, wie es kommen musste - sie wurde mopsiger. Dachten, es liegt vielleicht daran, dass wir sie natürlich mit Futter jetzt doch verwöhnt hatten. Aber nix - sie hatte sich mit den Katerchens rumgetrieben und die Nachbarn hatten sie nicht kastriert. Auf Nachfrage bei den Nachbarn kam dann raus, dass die Katze mit ca. 1.5 Jahren noch nicht mal einen Tierarzt bis dato gesehen hatte. Ggrrrrrrr.....
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    Aber noch mehr Katzen wollten wir nicht. Also war der Nachwuchs schon einem Bauern im Dorf versprochen. Jeder ging so von rd. 5 Kätzchens aus aufgrund des runden Bauches. Als es dann am 28. Mai so weit war (hatte ihr natürlich ein schönes Wurfkörbchen vorbereitet), waren es aber nur 3 Kleine, ein schwarzer (Carlo) eine getigerte wie die Muzala (Phoebe) und noch eine getigerte ohne rotstich (Lola, war Wunsch der zukünftigen Besitzerin). Lola sollten die gegenüberliegenden Nachbarn bekommen, den Rest der Bauer. Wobei ich bei nur 2en schon etwas Mitleid hatte. Als GG dann den kleinen komplett Schwarzen sah, meinte er "aber den könnten wir doch auch behalten". Naja, das eine übrige Kätzchen hab ich dann auch nicht fertig gebracht alleine weg zu geben. Also hatten wir dann die Mama (Muzala) und die kleine Bande. Nach gut 2 Wochen hat sich dann gezeigt, dass es ein DER Lola war. Haben wir dann einvernehmlich umgetauft auf Joe.
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    Tja, dann hatten wir 3 Katzen. Und wirklich gefragt hatte mich keiner. Nach entspr. Zeit haben wir Joe dann an die Nachbarn gegeben zeitgleich mit dem Kastrieren von Muzala. Aber lieb hab ich sie trotzdem und würde sie nie mehr wieder hergeben. Der kleine Carlo wurde mit 20 Wochen dann direkt vom Hof tot gefahren. Haben für Phoebe sofort wieder einen kleinen gleichaltrigen schwarzen Kater aus dem Tierheim geholt. Der hatte dann Katzenkrebs von dort schon mitgebracht und ist uns nach einem halben Jahr auch unter der Hand weg gestorben. Mutzala wurde dann von einem Hund getötet. Es weiß im Dorf jeder, wessen Hund (der hat das häufiger gemacht) das war, aber hat auch nix geholfen. Also wieder nach einem kleinen schwarzen Kater gesucht - und fündig geworden. Das war dann ein Siammix (gesprächig und anhänglich wie an mir festgebunden), den hatten sie mir nach einem 3/4 Jahr gestohlen. Hab da ein paar Wochen gehofft, dass er wieder auftaucht - aber ich vermisse ihn noch bis heute. Also hab ich wieder einen Schwarzen aus dem Tierheim geholt, damit Phoebe nicht alleine ist, wenn wir unterwegs waren. Den hatten wir dann ein knappes 3/4 Jahr, als es ebenfalls tot gefahren wurde.

    Und dann bin ich halt wieder los - schwarzen Kater in einem Tierheim suchen. Hab ein kleines Häufchen Elend gefunden. Hat nur sein Köpfchen immerzu in meine Hand geschmust und gedrückt und die leise gebrummelt mit geschlossenen Augen. Den hab ich dann mitgenommen und die quirligen Brüderchen zurück gelassen. Der Tierarzt war ganz entsetzt, was der Kleine für einen Zustand hatte und hat nur noch mit den Augen gerollt. Hab ihn aufgepäppelt und groß bekommen. Der Hof hat seither einen Katzenknastzaun (nicht schön, aber er funktioniert). Und das ist mein Carlo VI. und ist inzwischen rd. 7 1/4 Jahre alt.
     
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    elis

    elis

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    Das finde ich einen schönen Thread. Das ist was für Gartentigers Personal;), da können wir schön erzählen. Ich habe ja schon seit ca. 50 Jahren, seit ich im eigenen Haus wohne immer Katzen. Eigentlich immer Kater, mit denen habe ich die besten Erfahrungen gemacht. Sie wurden eigentlich immer alt, obwohl ich neben einer viel befahrenen Straße wohne. Sie haben sich daran gewöhnt und aufgepaßt. Jeder war ein anderer Charakter und hatte andere Vorlieben und auch andere Befindlichkeiten. Habe mir immer einen Kater von einem Bauernhof geholt, so mit 2-3 Monaten. Die hatten meistens schon zuhause gelernt, das man sich vor Fahrzeugen in Acht nehmen muß und haben gleich auf der Straße aufgepaßt. Das war sehr praktisch. Sie konnten auch das Mäuse fangen und fressen. Die Katzenmamas bringen denen alles gleich bei, das fand ich genial. Auch im Haus wenn da irgendwas gekrabelt ist, schwups war es gleich gefressen. Die sahen das gleich als ihre Aufgabe an. Habe sie natürlich gleich kastrieren lassen, damit sie gar nicht so Streuner werden.
    Jetzt habe ich mit Rudi den ersten Kater aus einem Tierheim. Er ist schon älter, angeblich so 9 Jahre alt und ich wußte gar nichts über seine Vorgeschichte. Mußte erst selber aus seinen Gewohnheiten raus darauf schließen. Er wurde jemandem weggenommen, der keine Haustiere mehr haben durfte, weil der Herr scheinbar alles möglich annahm und sich dann nicht darum kümmerte. Da war eben auch der Rudi dabei. Es hat eine Weile gedauert, bis ich ihn endlich aus dem Tierheim bekam. Erst mußte die Freigabe vom Veterinäramt kommen, dann stellten sie fest, das er nicht geimpft und gechipt war, dann bekam er noch Zahnentzündungen, mußte mit verschiedenen Antibiotikas behandelt werden, bis mal ein Fortschritt erzielt wurde. Es hat mindestens 6-8 Wochen gedauert bis ich ihn endlich holen konnte. Ich konnte ihn auch nicht besuchen, es war voriges Jahr am Anfang von der Coronazeit. Kaum hatte ich ihn ein paar Wochen bekam er wieder eine schlimme Zahnentzündung. Dann wurde dank einem Tip von einem Forumsmitglied eine Röntgenaufnahme vom Kiefer gemacht und dann die Zahnkrankheit Forl festgestellt. Sie habe ihm dann statt 1 Zahn gleich 7 Stück ziehen müssen. Die Tierärztin hat mir die Zähne gezeigt, die waren richtig verkrüppelt und klein. Ich hatte noch nie eine Katze die diese Krankheit hatte, konnte mir da gar nichts drunter vorstellen. Das soll ja eine Calciumstoffwechselstörung sein, die scheinbar häufig ist. Jetzt hat er nicht mehr viele Zähne und kann keine Breekis mehr beißen. Er bekommt Nassfutter, da tu ich immer etwas warmes Wasser rein und zerdrücke es schön. Das schlappert er dann so genüsslich auf. Das klappt ganz gut. Mäuse hat er mir noch nie gebracht, scheinbar kennt er das gar nicht. Bei uns gäbe es aber viele. Er ist so ein lieber dankbarer Kater und ein richtiger Schmuser. Das genießen wir beide sehr. Wenn ich mich hinlege, egal draußen auf die Liege oder auf die Couch. Da kommt er sofort an und kuschelt sich zu mir, richtig nah, so Gesicht an Gesicht. So einen intensiven Schmuser hatte ich noch nie. So, das ist Rudi´s Geschichte. Dank der Bilder die ich immer mit Monat/Jahreszahl versehe, kann ich sehen, das ich ihn seit April 2020 habe. Er liegt abends gerne bei mir auf dem Schreibtisch und überwacht ;)mich am PC

    lg. elis
     

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    Knuffel

    Knuffel

    Mitglied
    Wir wollten eigentlich auch mal nur 1 Katze, kam dann aber doch anders ;)

    Aber mal von Anfang:
    Mein Mann und ich sind beide mit Haustieren aufgewachsen. Er immer mit einer Freigänger-Katze oder einem -Kater. Ich mit Hamstern und einem Papagei. Der ist 1 Jahr älter als mein Bruder und wird nächste Woche 35 Jahr alt.
    Als wir noch zur Miete gewohnt haben, durften wir keine Tiere halten, aber für uns war klar, dass wir ein Tier wollen. Mit Kleintieren und Vögeln konnte sich mein Mann aber so gar nicht anfreunden (die wäre ja auch in der Mietwohnung gegangen). Also war der Plan, dass sobald wir mit dem Bauen und Garten soweit fertig sind und nichts Größeres mehr gemacht werden muss, dass wir uns eine Katze anschaffen.
    Haltung so, wie wir es vom Bekanntenkreis kennen und mein Mann damit auch aufgewachsen ist: ein Tier im Freigang und irgendwann kommt es nicht mehr heim... Das war für mich die absolute Horrorvorstellung, aber gehört halt wohl dazu.
    Bis auf den letzten Kater meiner Schwiegereltern, sind alle Katzen/Kater meines Mannes mutmaßlich nicht alt geworden. Benny durfte ich noch kennenlernen. Ein schwarzbrauner sehr stattlicher Kater. Mit 21 ist er an Altersschwäche gestorben.

    Mein Mann war total von ihm fasziniert, weil er so groß (und auch sehr lieb) war.
    Eine Freundin von uns hat ihm dann den Floh mit den Maine Coons ins Ohr gesetzt.
    Für mich ein No-Go: Rassekatzen sind alle überzüchtet, teuer und krank.
    Naja, mein Mann hat sich dann sehr gut belesen und es war klar, dass wir nur ein gesundes Tier von einem eingetragenen Züchter nehmen. Gekriegt hat er mich dann mit einem Foto. Ich hatte nämlich mal gesagt, ich fände ein Kätzchen mit Lätzchen und Söckchen oder einen roten Tiger toll. Nero of Silvestris Placidus war ein roter Tiger mit weißem Lätzchen und Söckchen:
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    Den Kontakt mit der Züchterin musste ich aufnehmen, so was macht mein Mann gar nicht gerne.
    Und die hat mir erst mal was von gesichertem Garten, gesichertem Freigang und keine Einzelhaltung erzählt.
    Damit hatte sie mich relativ schnell auf ihrer Seite. Wir haben dann im folgenden Frühjahr unseren Garten zu "Little Alcatraz" umgebaut. Am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig, aber es wird keiner überfahren.
    Leider war Nero ein Einzelkitten und wir brauchten also noch einen Kumpel dazu.
    So ganz traute ich der Sache mit der Rassekatze noch nicht und so wollte ich einen "Normalo". Im Oktober ein gleichaltriges Katerchen zu finden, dass nicht aus einer Billig-billig-Rassekatze ohne Papiere-Anzeige bei Ebay stammte war gar nicht so einfach, in unseren Tierheimen bin ich leider nicht fündig geworden, aber dann doch bei den normalen Kleinanzeigen. Es war ein kleines weiß-schwarzes Katerchen, die schwarzen Flecken zeigten ein Tigermuster. Wir waren ihn besuchen, aber der Funke sprang nicht über. Wohl aber bei einem kleinen "Allerweltstiger". Dem blitzte der Schalk aus seinen kleinen frechen Äuglein. Unser Micky.
    Und so sind unsere beiden Makrelen (Fachbezeichnung mackerel für sehr gleichmäßige Streifen) dann bei uns eingezogen:
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    Mit der Zeit hat sich raus gestellt, dass Micky sehr aktiv ist und gerne mal rauft. Raufen war so gar nicht Neros Ding. Und mit zunehmendem Größenunterschied war das auch nicht mehr lustig für Micky, wenn Nero dann mal der Kragen geplatzt ist.
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    Also sollte noch ein 3. Kater dazu.

    Beim Studieren des Stammbaums von Nero bin ich bei seinen Großeltern hängen geblieben, den Kelloselkas. Und die hatten gerade Kitten, ein ganz süßes dunkelgraues ist mir aufgefallen. Ein etwas älteres BlackSmoke-Katerchen fand ich auch ganz hübsch, aber zu dem gab es keine weiteren Infos auf der Homepage. Mein Mann meinte nur, der sei sowieso pottenhäßlich und so ne Farbe ginge auf keinen Fall, ich bräuchte nach dem gar nicht weiter zu fragen.
    Wir sind dann hin und haben uns den kleinen Ocean angeschaut. Leider war da schon zu erkennen, dass er auch mal ein gemütlicher werden wird. Und er war noch so klein. Und dann unseren Raufbold Micky dazu. Die Vorstellung gefiel mir irgendwie nicht.
    Da meinte die Züchterin dann, sie hätte noch ein etwas älteres Katerchen (5 Monate). Da wären die Interessenten kurz vor der Abholung abgesprungen und der liebe Kerl suche jetzt noch ein Zuhause. Der kleine Black-Smoke-Kater.
    Mein Mann hatte keinen Draht zu Ocean und spielte schon die ganze mit einem anderen Kitten. Er meinte dann recht verhalten, "na gut, dann gucken wir uns den halt mal an. Welcher ist es denn?" Es war das Kitten, mit dem er schon die ganze Zeit spielte. Lennox hatte seine Bewerbung erfolgreich abgegeben ;)
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    Lennox zog 1 Woche später schon bei uns ein und die 3 Jungs entwickelten sich zu einer prima Gang.

    Nur 4 Monate später hatte unser Nero eine Zahn-OP und es gab Komplikationen bei der Narkose. Er wurde nur 1,5 Jahre alt.
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    Für uns war schnell klar, dass wir Lennox und Micky nicht alleine lassen wollten. Denn auch wenn Lennox wesentlich aktiver war als Nero, ein Raufer ist er nicht. Aber auch Lennox war mittlerweile gewachsen.
    Und 1 so ein kleines Würmchen zu den 2en dazu, da hatte ich noch immer Bauchschmerzen mit.

    In der Katzengruppe auf Facebook bin ich dann auf eine ganz liebe Züchterin aufmerksam geworden. Sie hatte noch ein rot-weißes Katerchen zur Vermittlung:
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    Nach einem Besuch war klar, dass Barny bei uns einziehen würde. Er war aber der letzte noch freie aus seinem Wurf und so war ich mal wieder auf der Suche.
    Da kam dann eines morgens dieses Foto:
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    Der Storch war bei Lennox Mama gelandet. Quincy würde unsere Bande nun also komplettieren.
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    Die Gang hat sich gut eingegroovt und dank der Entwicklung, die ein Smokey nimmt, mag mein Mann nicht nur Lennox Charakter, sondern auch sein Aussehen:
    20210209_194647.jpg

    Also alles perfekt und kann so bleiben.

    Wenn, ja wenn.....
    Ich finde Glückskatzen oder Torties wunderschön, aber das sind immer Mädchen. Und 1 Mädchen zu 4 Jungs geht in den meisten Fällen schlecht aus für das Mädchen. Jungs sind einfach zu rüpelig.

    Aber dann war da Quiana, die Schwester von Quincy. Ein wunderschönes Mädchen.
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    Sie war zur Zucht bei der Züchterin geblieben. Ihr erster Wurf waren 6 Kitten, leider 3 mit Gaumenspalte, die dann eingeschläfert werden mussten. Um ihre anderen 3 und alle anderen Kitten, die noch da waren, hat sie sich absolut vorbildlich und liebevoll gekümmert. Eine tolle Mama und Tante. Aber der Züchterin war das Gesundheitsrisiko zu hoch und so wurde Quiana kastriert.
    Ab dem Moment hat sie sich nur noch mit den anderen Mädels gezofft. Sie wollte dann lieber zu den Jungs in die Wohnung der Tochter (1 Etage oben drüber). Und auch draußen im Garten war sie lieber mit den Jungs zusammen.
    Sie hatte mir schon als Kitten gefallen. Als ich dann gelesen habe, dass sie ein neues Zuhause sucht, war klar, dass sie zu uns kommen muss.

    Und so dürfen wir nun unser Haus mit 5 Plüschpopos teilen. Gestern Abend mal wieder alle auf ein Bild bekommen:
    20210907_191521.jpg
     
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