chrissy83
Foren-Urgestein
Hallo ihr Lieben!
Ich brauche mal euren Rat und fände es furchtbar nett von euch, wenn ihr euch ein paar Minuten Zeit nehmen könntet. Hier mein Problem:
Meine beste Freundin hat sich vor ich glaube mittlerweile 2 Jahren von ihrem Mann getrennt. Ich hatte sie und ihre kleine Tochter ein paar Monate bei mir wohnen lassen, bis sie eine neue Wohnung gefunden hatte. Da sie durch ihren Noch-Ehemann etwas in Geldnöte geraten ist, hatte ich ihr angeboten, dass sie mich gerne fragen kann, wenn Not am Mann ist. Vor einem Jahr fragte sie mich dann tatsächlich ob ich ihr aushelfen könnte, da zum Ende des Jahres zu viele Rechnungen einfielen. Ich habe ihr also eine Summe auf ihr Konto überwiesen, mit der sie erst einmal gut über die Runden kam. Da ich kurz zuvor eine kleine Erbschaft bekommen hatte, war das für mich auch kein Problem. Außerdem sagte ich ihr, dass sie sich mit der Rückzahlung keinen Stress machen soll, und das Geld auch gerne in Raten abbezahlen kann.
Im laufe der nächsten Monate habe ich immer wieder gesehen, wie sie ihr Geld für unnützes Zeug ausgegeben hatte. Es waren zwar nur Kleinigkeiten, aber beinahe jede Woche kam sie mit etwas Neuem an. Wo man sich doch fragt, ob sie das Geld nicht lieber hätte sparen sollen. Als sie mir dann davon erzählte, dass sie sich einen gebrauchten Nintendo kaufen wollte, habe ich sie dann doch gefragt, ob das wirklich nötig täte. Im Laufe dieses Gesprächs sagte sie mir, dass sie mein Geld noch gar nicht anrühren musste, dass es irgendwie auch so immer ging. Da hab ich dann meinen Mund gehalten, denn mit ihrem eigenen Geld kann sie schließlich machen was sie will. Mein Geld wollte sie trotzdem gerne noch zur Sicherheit behalten, weil sie von einem bestimmten Amt, von dem sie einen Zuschuss bezog, ein Schreiben bekommen hätte, nach dem sie eine recht hohe Summe zurückzahlen sollte. Es hieß, sie hätte eine Änderung ihres Einkommens nicht angegeben, was allerdings nicht stimmte. Es war also abzusehen, dass sie das Geld nicht würde zahlen müssen.
Nach ein paar Monaten fragte ich sie, ob sie von dem Amt noch mal was gehört hätte und sie verneinte. Also sagte ich, wenn sie mein Geld dann nicht mehr brauche, könne sie es mir ja auch zurückzahlen und sie stimmte zu. Nach ca. 3 Monaten war das Geld immer noch nicht auf meinem Konto. Irgendwann dachte ich endlich mal daran, sie darauf anzusprechen und sie sagte mir sie hätte es nicht vergessen, aber sie hätte ja meine Bankverbindung gar nicht, obwohl ich der Meinung war, dass ich sie ihr schon gegeben hatte. Also gab ich ihr die Bankverbindung und wartete. Ca. einen weiteren Monat später musste ich sie wieder darauf ansprechen und wurde schon langsam ärgerlich. Nein, sie hätte es nicht vergessen, wollte mich aber noch fragen, ob sie ein Drittel der Summe noch behalten könnte, wegen einer unvorhergesehenen Rechnung. Ich sagte, das wäre kein Problem, aber dann soll sie auch den Mund aufmachen und es nicht so schleifen lassen. Am nächsten Tag war sie angeblich bei der Bank.
Weitere 2 Wochen später rief ich sie an, um ihr zu sagen, dass das Geld immer noch nicht da sei.
Ja, sie hätte auch schon bemerkt, dass es nicht runtergebucht wäre, sie wüste gar nicht, woran das gelegen hätte, ob ich ihr nochmals meine Bankverbindung geben könnte, zur Kontrolle. Zu diesem Zeitpunkt habe ich ihr schon längst nicht mehr geglaubt. Vorletztes Wochenende wollte sie es dann noch einmal versuchen. Dieses Wochenende habe ich mir einen Kontoauszug geholt und gesehen, dass sie das Geld zwar überwiesen hatte, allerdings nicht wie verabredet 3/4 der Summe, sondern nur die Hälfte.
Meine Frage an euch: bin ich zu Recht so wütend und enttäuscht? Bin ich zu kleinlich? Schließlich hatte ich ihr ja angeboten, dass sie mich nach Geld fragen könnte und sich mit der Rückzahlung auch Zeit lassen könnte. Aber ist es zu viel verlangt, dass sie diese Änderung mit mir abspricht? Dann wäre schließlich alles in Ordnung gewesen. Ich weiß zwar, dass sie notorisch unzuverlässig ist, aber ich hätte doch erwartet, dass sie sich wenigstens bemüht, mir das Geld zurückzugeben. Aber danach sieht es nicht aus. Sollte ich sie auf die Änderung ansprechen und einen Streit vom Zaun brechen? Ich will sie als Freundin eigentlich nur ungern verlieren, denn trotzallem ist sie eigentlich eine liebe Seele, was das Ganze für mich noch unverständlicher macht.
Was meint ihr?
Sorry, dass es so ein langer Text geworden ist, aber ich wollte die Zusammenhänge so klar wie möglich darlegen.
Ich brauche mal euren Rat und fände es furchtbar nett von euch, wenn ihr euch ein paar Minuten Zeit nehmen könntet. Hier mein Problem:
Meine beste Freundin hat sich vor ich glaube mittlerweile 2 Jahren von ihrem Mann getrennt. Ich hatte sie und ihre kleine Tochter ein paar Monate bei mir wohnen lassen, bis sie eine neue Wohnung gefunden hatte. Da sie durch ihren Noch-Ehemann etwas in Geldnöte geraten ist, hatte ich ihr angeboten, dass sie mich gerne fragen kann, wenn Not am Mann ist. Vor einem Jahr fragte sie mich dann tatsächlich ob ich ihr aushelfen könnte, da zum Ende des Jahres zu viele Rechnungen einfielen. Ich habe ihr also eine Summe auf ihr Konto überwiesen, mit der sie erst einmal gut über die Runden kam. Da ich kurz zuvor eine kleine Erbschaft bekommen hatte, war das für mich auch kein Problem. Außerdem sagte ich ihr, dass sie sich mit der Rückzahlung keinen Stress machen soll, und das Geld auch gerne in Raten abbezahlen kann.
Im laufe der nächsten Monate habe ich immer wieder gesehen, wie sie ihr Geld für unnützes Zeug ausgegeben hatte. Es waren zwar nur Kleinigkeiten, aber beinahe jede Woche kam sie mit etwas Neuem an. Wo man sich doch fragt, ob sie das Geld nicht lieber hätte sparen sollen. Als sie mir dann davon erzählte, dass sie sich einen gebrauchten Nintendo kaufen wollte, habe ich sie dann doch gefragt, ob das wirklich nötig täte. Im Laufe dieses Gesprächs sagte sie mir, dass sie mein Geld noch gar nicht anrühren musste, dass es irgendwie auch so immer ging. Da hab ich dann meinen Mund gehalten, denn mit ihrem eigenen Geld kann sie schließlich machen was sie will. Mein Geld wollte sie trotzdem gerne noch zur Sicherheit behalten, weil sie von einem bestimmten Amt, von dem sie einen Zuschuss bezog, ein Schreiben bekommen hätte, nach dem sie eine recht hohe Summe zurückzahlen sollte. Es hieß, sie hätte eine Änderung ihres Einkommens nicht angegeben, was allerdings nicht stimmte. Es war also abzusehen, dass sie das Geld nicht würde zahlen müssen.
Nach ein paar Monaten fragte ich sie, ob sie von dem Amt noch mal was gehört hätte und sie verneinte. Also sagte ich, wenn sie mein Geld dann nicht mehr brauche, könne sie es mir ja auch zurückzahlen und sie stimmte zu. Nach ca. 3 Monaten war das Geld immer noch nicht auf meinem Konto. Irgendwann dachte ich endlich mal daran, sie darauf anzusprechen und sie sagte mir sie hätte es nicht vergessen, aber sie hätte ja meine Bankverbindung gar nicht, obwohl ich der Meinung war, dass ich sie ihr schon gegeben hatte. Also gab ich ihr die Bankverbindung und wartete. Ca. einen weiteren Monat später musste ich sie wieder darauf ansprechen und wurde schon langsam ärgerlich. Nein, sie hätte es nicht vergessen, wollte mich aber noch fragen, ob sie ein Drittel der Summe noch behalten könnte, wegen einer unvorhergesehenen Rechnung. Ich sagte, das wäre kein Problem, aber dann soll sie auch den Mund aufmachen und es nicht so schleifen lassen. Am nächsten Tag war sie angeblich bei der Bank.
Weitere 2 Wochen später rief ich sie an, um ihr zu sagen, dass das Geld immer noch nicht da sei.
Meine Frage an euch: bin ich zu Recht so wütend und enttäuscht? Bin ich zu kleinlich? Schließlich hatte ich ihr ja angeboten, dass sie mich nach Geld fragen könnte und sich mit der Rückzahlung auch Zeit lassen könnte. Aber ist es zu viel verlangt, dass sie diese Änderung mit mir abspricht? Dann wäre schließlich alles in Ordnung gewesen. Ich weiß zwar, dass sie notorisch unzuverlässig ist, aber ich hätte doch erwartet, dass sie sich wenigstens bemüht, mir das Geld zurückzugeben. Aber danach sieht es nicht aus. Sollte ich sie auf die Änderung ansprechen und einen Streit vom Zaun brechen? Ich will sie als Freundin eigentlich nur ungern verlieren, denn trotzallem ist sie eigentlich eine liebe Seele, was das Ganze für mich noch unverständlicher macht.
Was meint ihr?
Sorry, dass es so ein langer Text geworden ist, aber ich wollte die Zusammenhänge so klar wie möglich darlegen.
