Wühlmaus

vogerl

vogerl

Mitglied
Hallo zusammen!

Bei uns wütet seit etwa zwei Wochen eine Wühlmaus im Garten. Nachdem wir uns sicher waren, dass es eine Wühlmaus ist (Gang aufgegraben und wurde von der Wühlmaus prompt wieder zugegraben, keine Hügel wie bei einem Maulwurf sondern unterirdische Gänge knapp unter der Rasenoberfläche) und die Gänge sich um unseren geliebten Kirschbaum konzentriert haben, sind wir zur Tat geschritten, haben Celaflor Wühlmausködergift gekauft und es laut der Verpackung eingesetzt (Gänge aufgraben, Köder rein, mit Steinplatte beschweren, damit nix anderes dazukommt). Wir haben das mit viel schlechtem Gewissen getan, aber wollten unseren Kirschbaum doch vorm sicheren Wurzeltot bewahren. Nur hilft es nix - jeden morgen neue Gänge, die wir wie oben beschrieben behandeln um am nächsten Tag woanders Gänge zu entdecken. Nachdem in unserem Garten mittlerweile um die 10 Platten herumliegen und die Wühlmaus fleißig weiterbuddelt wende ich mich jetzt an euch mit der Bitte um Tipps und Tricks. Habt ihr Erfahrung mit Wühlmäusen und wie geht ihr damit um? Danke schon mal!!
 
  • Pyromella

    Pyromella

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    Hier mal zwei alte Threads zu dem Thema.


    http://www.hausgarten.net/gartenforum/schaedlinge/56069-welche-gehoelze-werden-von-wuehlmaeusen-verschmaeht.html

    http://www.hausgarten.net/gartenforum/schaedlinge/70260-wie-kann-ich-wuehlmaeuse-vertreiben.html


    Im oberen väterlichen Garten haben wir schon immer Ärger mit Wühlmäusen. Der ganze Vergrämungskram interessiert die Tiere nicht. Sie fressen mit Vorliebe die Pflanzen, die vergrämend wirken sollen (Knoblauch, Kaiserkrone...) und alle eingegrabene Flaschen und Windräder für die Vibration interssieren sie nicht.

    Eine Zeit haben wir es mit Fallen versucht - aber aus den umliegenden Feldern kommt so schnell eine neue Maus, wenn ein Revier frei wird, dass das keinen Sinn hat. Die Zeit, als wir ein Mauswiesel zu Gast hatten, war relativ Ruhe, aber die Tierchen kommen und gehen, wie es ihnen passt.

    Für's Gemüse bauen wir inzwischen einen Überschuss an, was übrig bleibt, reicht uns. Aber das hilft dir für einen Kirschbaum ja nicht. Dieser wird auch nicht so klein sein, dass du ihn in einen Drahtkäfig setzen kannst - dem Einzigen, was nach meiner Erfahung wirklich hilft.

    Ich habe im Hinterkopf, dass Evaka einen Wühlmausschreck gekauft hat, der auch funktioniert. Frag sie mal direkt an, falls sie deinen Thread hier nicht lesen sollte, ob meine Erinnerung richtig ist und was das genau für ein Gerät ist.

    Liebe Grüße, Pyromella
     
    jolantha

    jolantha

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    Hallo,
    es wird Dir kein Trost sein, aber meiner Meinung nach hilft da nix :(
    Bei mir gibt es Feld - , Rötel -, Spitz und Wühlmaus , außerdem noch Maulwurf,
    Wildkaninchen und ab und zu auch noch einen Hasen .
    Ich muß dir dazu aber sagen, ich wohne am Wald ;)
    Gift kommt für mich nicht in Frage, und meine Pflanzen kann ich teilweise retten, indem ich die Wühlmausgänge unter Wasser setze, und immer wieder neue Erde an die verbliebenen Wurzeln packe.
    Ich nehme es überwiegend einfach hin, das macht das Ganze leichter :d
     
    vogerl

    vogerl

    Mitglied
    Vielen Dank für die Antworten!

    Ich habe mich mal durch die alten Threads durchgearbeitet, fürchte aber - auch nach dem was man in den alten Beiträgen so liest - dass du Jolantha recht hast und man den Wühlern gegenüber recht machtlos ist. :( Danke Pyromelia für den Tipp Evaka bzgl Wühlmausschreck zu fragen, das werde ich gleich mal machen und mir so ein paar besorgen. Schaden wird's auf keinen Fall. So ein Mauswiesel wäre bei mir auch sehr willkommen ;) Einen Mader hätte ich im Angebot, aber der dürfte unsere Autos der Wühlmaus vorziehen :p

    Danke nochmals!
    Vogerl
     
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