Wühlmausproblem

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Radagast

Neuling
Hallo Forum,

habe in meinem Rasen ein gewaltigen Wühlmausproblem. Wenn ich über den Rasen gehe, sinke ich teilweise 10cm ein, da die Mäuslein bereits alles untergraben haben.

Meine Frage: Soll ich jetzt mit einer Motorharke drüber, oder den Rasen irgendwie verdichten, also das Tunnelsystem eintreten, oder habt Ihr andere Vorschläge?

lg

Radagast
 
  • L

    lordraphael

    Guest
    Also


    Es gibt sicher Chemische Mittel aber ich kenne nen super Trick der bei mir bis jetzt immer geklappt hat man steckt in das Loch/löcher Flaschen mit der Öffnung nach oben durch den Wind wird dann ein Geräusch erzeugt das für die Wühlmäuse unausstehlich ist,hat bei mir bis jetzt immer geklappt ;)


    Ne andere Möglichkeit in dem Fall musst du dir aber sicher sein das es ne Wühlmaus ist und kein Maulwurf kannst du einfach Kohlenmonoxyd vom Auspuff in den Boden leiten weiß von einem verwandten das das geklappt hat aber probier lieber erstmal die andere schonende methode :D


    mfg
    lord
     
    R

    Radagast

    Neuling
    Danke für die Antwort!

    Was mache ich aber mit dem bereits untergrabenen Boden?
     
    Laska

    Laska

    Neuling
    Eine Katze hilft bei diesem Problem auch einwandfrei :rolleyes:
     
  • R

    Radagast

    Neuling
    danke für die Antworten.

    Keiner einen Vorschlag was ich mit der Erde machen soll? Verdichten, oder umgraben,...?

    Wäre für Antworten sehr dankbar.
     
  • Malinator

    Malinator

    Mitglied
    Mausefalle rein, Topf / Irgendwas drüber, Leckerli in Falle und Ernte !

    Möglichst mehrere Fallen, wir hatten heute 2 Ernten ;);)

    Hätte ich keinen Hund : Gift !
     
  • Desmodus

    Desmodus

    Neuling
    @Radagast

    Ich hatte das gleiche Problem wie Du. Im letzten Jahr hatte ich eine richtige Wühlmaus-Invasion. Mein Garten hat gut 1000qm Fläche liegt in einem Ried in der Rheinebene und ist umgeben von Streuobstwiesen mit sehr altem Baumbestand. So weit so gut!

    Woher die Mäuse auf einmal alle herkamen weiss ich nicht. Bei mir tummelt sich allerlei Getier, vom Goldfasan, Eichhörnchen, Steinmarder und Fuchs über sämtliche Greifvögel bis hin zu Rehen und Feldhasen. Ich dachte immer da sei alles im Gleichgewicht.

    Zu allererst musst Du die ungebetenen Gäste dezimieren oder loswerden und das kann sich ein wenig hinziehen. Was bei Einem das Patentrezept, hilft beim Anderen überhaupt nichts. Da hilft nur probieren, probieren, probieren.

    Ich habe es mit Buttersäure probiert, mit elektronischem Wühlmausschreck, eingegrabenen Flaschen und mit sonstigen Hausmittelchen, die im Internet angeboten werden wie der "Wühlmausstein der Weisen"! Alles mit dem Ergebnis dass ich mir auch nach 8 Wochen Kampf an der Gartenfront, beim Betreten meines selbigen fast das Genick gebrochen habe, weil ich in ein neues Gangsystem eingbrochen bin.

    Erst Gift hat geholfen! Gleich drei verschiedene Sorten auf einmal, dann war in kurzer Zeit ruhe.

    Da auf meinem Stück Land eher alles in einer natürlich wilden Ordnung wächst und ich auch nicht über einen Zierrasen herrsche sondern schlicht über Grasflächen, habe ich die Gänge eingetreten und die entstandenen Löcher einfach mit etwas Erde aufgefüllt.

    Wenn Du nur vereinzelte Zonen in Deiner Grünfläche hast die untergraben sind, würde ich Dir das Gleiche Raten. Tritt sie ein, misch Dir etwas Gartenerde mit Sand, füll die Löcher auf und wenn nötig kannst Du ab Mai ja auch neues Gras einsäen.

    Wenn die ganze Rasenfläche "unterkellert" ist würde ich Dir raten eine Motorhacke im Baumarkt zu leihen und in einer schönen Wochenendaktion ab Mai ( nach den Eisheiligen) die gesamte Wühlmausburg platt zu machen und mit frischem Grassamen neu einzusäen.

    Gruß Desmodus
     
    A

    Amiga

    Mitglied
    Hallo Radagast

    ich bin auch der Meinung, dass du die Mäuse erst einmal loswerden musst. Ich würde aber kein Gift nehmen, schon gar kein Kohlenmonoxid.
    Ich stelle Fallen, wie oben schon jedmand gesagt hat. Kübel drüber usw.
    Du hast den besten Erfolg, wenn du in bewohnte Gänge die Fallen stellst.
    Wenn du Löcher öffnest und dem Licht aussetzt, sind bewohnte Stellen sofort (halbe Stunde bis halben Tag) wieder von innen verschlossen. Da hinein stellst du Fallen, bei allen anderen offen gelassenen Löchern kannst du dir die Mühe sparen.
    Als Köder geht am besten eine frische Möhre. Fallen und Köder nur mit erdbeschmierten Händen anfassen, verhindert warnenden Geruch. Stelle zwei Fallen gegeneinander, dann kann nicht von hinten der Köder abgefressen werden.

    Viel Erfolg
    Gruß
    Amiga
     
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