Wurzeln von Scheinzypressen (u.a. Heckenpflanzen) unbedenklich neben Haus/Platten/Pflaster?

M

Mr Brix

Neuling
Hallo,
Ich habe folgende Plan und hätte gerne Rat: zwischen meiner Terrasse und dem Hofpflaster befindet sich ein ca. 3m x 0,7m Streifen, in den ich gerne Heckenpflanzen als Sichtschutz einpflanzen würde. Das Ende des Streifens auf einer schmalen Seite ist recht nahe an der Bodenplatte des Hauses.
Kriterien/Rahmenbedingungen für die Pflanzen:
  • - mind. 2,5m - 3m sollen die Pflanzen hoch werden
  • - schnelles Wachstum (also mehr als 40cm pro Jahr sollten es schon sein)
  • - blickdicht
  • - winterhart
  • - Ohne Beeren, die abgeworfen werden, wäre ideal (da die Terrassenplatten hell sind)
  • - Einpflanzung hat Priorität vor Kübel an der Stelle
Meine Recherchen lassen die Leyland-/Scheinzypresse als Favoriten dastehen. Ich würde nun gerne wissen, ob diese Pflanze unbedenklich ist, was die Wurzeln angeht. Will fragen, ob diese nicht Platten oder Pflaster heben oder der Bodenplatte schaden könnten mit der Zeit. Wenn ja, würde ein Wurzelsperre was taugen? Gäbe es eine Alternative, die meine Kriterien erfüllt? Bei Glanzmispel und Kirschlorbeer zum Beispiel sind halt Beeren mit im Spiel, was bei unseren hellen Terrassenplatten wohl eher suboptimal wäre (zu diesem Thema habe ich allerdings so viel nicht gefunden im Netz; werfen die Pflanzen das Zeug so "brutal" ab, dass ich den Matsch dann auf Pflaster und Terrasse hätte?). Gibt es unbedenkliche Tiefwurzler, die die Kriterien erfüllen? Bzgl. der Wurzelproblematik habe ich bereits einen Galabauer gefragt, der meinte, dass es unbedenklich wäre, da die Wurzeln nicht unter Platten und Pflaster gehen würden, da diese bei all dem Schotter-/Kiesbett keine guten Wachstumsbedingungen vorfinden könnten. Bin allerdings nicht ganz überzeugt.
Danke für Tipps.
 
  • Rosabelverde

    Rosabelverde

    Moderatrix
    Mitarbeiter
    Bei Glanzmispel und Kirschlorbeer zum Beispiel sind halt Beeren mit im Spiel, was bei unseren hellen Terrassenplatten wohl eher suboptimal wäre (zu diesem Thema habe ich allerdings so viel nicht gefunden im Netz; werfen die Pflanzen das Zeug so "brutal" ab, dass ich den Matsch dann auf Pflaster und Terrasse hätte?)
    Naja, Matsch wohl nicht unbedingt, aber die Beeren sind recht farbintensiv und können Flecken hinterlassen. Kommt dazu, dass solche Beeren von Vögeln geliebt werden, und die hinterlassen ihrerseits Flecken auf deiner Terrasse, die, je nachdem, was die Vögel gegessen haben, auch sehr farbenfreudig ausfallen können. Wenn dir deine helle Terrasse lieb ist, dann verzichtest du besser auf beerenbildende Pflanzen. Ich hab da Erfahrungen mit Kirschen, Kornelkirschen, Heidelbeeren in Terrassennähe ... hab zum Glück aber keine hellen Platten, das geht nicht gut zusammen.

    Für deine zentrale Frage kommt hoffentlich noch jemand mit einem Vorschlag vorbei.

    Und willkommen auf dem Forum! :)
     
    Rosabelverde

    Rosabelverde

    Moderatrix
    Mitarbeiter
    da die Wurzeln nicht unter Platten und Pflaster gehen würden, da diese bei all dem Schotter-/Kiesbett keine guten Wachstumsbedingungen vorfinden könnten.
    P.S. Das Argument ist mE nicht stichhaltig. Wurzeln gehen sehr wohl unter Platten & Pflaster, warum auch immer.

    Wir mussten vor 3 Jahren unsere Terrasse komplett erneuern, weil Wurzeln unter den Platten für Wellen und Stolperstellen gesorgt haben. Gut, im Laufe von Jahrzehnten. Aber Wurzelwachstum macht nicht einfach Halt, weil es auf Schotter (bei uns war's gar Sand, Beton plus darauf eine Lage Waschbetonplatten) trifft. Eine Pappel und eine Fichte hatten es sich von beiden Seiten meterlang unter dem Beton der Terrasse gemütlich gemacht. Dabei standen die Bäume keineswegs in Terrassennähe.

    Mit Scheinzypressen kenne ich mich allerdings überhaupt nicht aus. Sehr wahrscheinlich, dass die auch nach 30 Jahren nicht so expansives Wurzelwerk bilden.
     
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