Zement, Beton, Mörtel, ...

heiteck

heiteck

Mitglied
... da hab ich nun gar keine Ahnung von. :confused:

Ich habe vor, Torpfosten einzu"betonieren", später auch 'mal Zaunpfähle und Rasenkantensteine.

Da bietet sich ja eigentlich "Garten- und Landschaftsbaubeton" an. Klingt passend. Nur ist der doppelt so teuer wie "Putzmörtel" oder auch "Zementmörtel" oder "Portlandzement". Irgendwie sind die auch alle ähnlich zusammengesetzt.

Kann mir da jemand die Unterschiede erklären. Kann ich da was sparen, wenn ich Mörtel oder Zement nehme? Sand hätte ich noch da.

Gruß,
heiteck.
 
  • C

    Chrisel

    Guest
    Ich weiß, daß mein Mann immer den billigen Zement für alles genommen hat.
    Ich habe vor kurzem Schnellbeton genommen, weil es schnell fest sein mußte.
     
    Elkevogel

    Elkevogel

    Foren-Urgestein
    Hallo Heiteck,

    dieses Jahr gelernt: Zementestrich (lt. Verpackung für innen und außen, frostfest)
    taugt für alle Außenarbeiten, braucht nicht mehr mit irgendwas (außer Wasser:grins:) gemischt werden und lässt sich wirklich gut verarbeiten.
    40 Kg im Obi kosten um die 8€, die hoffentlich jeden Cent wert sind.
    Unser GWH-Fundament ist drauf gebaut:grins:
    Diese Fertigmischung wurde uns hier von erfahrenen Häuslebauern ans Herz gelegt - Nachbarn, die unseren Zorn bei Misserfolg unmittelbar abbekommen würden:rolleyes::grins:

    Schnellbeton ist klasse für kleine Machwerke und wenn es ohne großen Aufwand schnell gehen soll. Wir haben damit vor Jahren die Schaukel- und Reckfundamente gemacht.
    Für nur 2 Torpfosten würde ich den nehmen (deutlich teurer, aber einfach zu verarbeiten. Die Lagerfähigkeit von Zementestrich ist begrenzt, sofern er nicht wirklich trocken untergebracht ist).

    Und aus Resten lassen sich tolle Sachen betonieren:grins:

    Viele liebe Grüße
    Elkevogel
     
    Lehmig

    Lehmig

    Mitglied
    Guten Abend !



    Sand und Zement (Bindemittel) verarbeitet man zu Mörtel. Was du bräuchtest wäre Betonkies ( Mein Tip: Google mal nach "Grsteinskörnung Beton" ) und Zement.
    Ich mische immer selber. Die Fertigmischungen aus dem Baumarkt sind ( auf die Tonne gerechnet ) natürlich viel teurer.

    Viele Grüße, Markus
     
  • Bandito76

    Bandito76

    Mitglied
    Mörtel ist eine Fertigmischung, hier fehlt nur noch Wasser. Putzmörtel ist sehr fein, hat also kaum Körner... Damit kann man sehr glatte Oberflächen hinbekommen. Zementmörtel ist gröber, dadurch auch etwas stabiler.
    Wenn Du eh noch Sand da hast der weg muß, nimm Portlandzement. Ist das billigste was es gibt, 25kg müßten so bei 3€ liegen.
    1 Schüppe Zement, 3-4 Schüppen Sand, etwas(!) Wasser - fertig ist der Gartenbeton.
     
  • heiteck

    heiteck

    Mitglied
    Danke für Eure vielen lehrreichen Antworten. :)
     
  • F

    falccone

    Mitglied
    Hallo,

    ich habe sämtliche Fundamente und Befestigungen im Garten mit Zementestrich gemacht. Kostet z.Z. im Hornbach 2,45€ /25kg (1 Sack).
    Vorher OBI-Baueimer für 0,99€ an der entsprechenden Stelle eingebuddelt, die Pfosten, Hülsen, Rohre ausgerichtet und den Zementestrich erdfeucht (und nicht mehr) angemischt. Dann alte (Ziegel-) Steine zwischengesetzt und die Fundamente ausgefüllt und mit einem Stab verdichtet.

    gruss
    falccone
     
    Mr.Ditschy

    Mr.Ditschy

    Foren-Urgestein
    Was bringt der Eimer?


    Hab aber auch schon viel mit der Estrichmischung gemacht.
     
    Mr.Ditschy

    Mr.Ditschy

    Foren-Urgestein
    Kann mir dennoch keine Vorteile zusammen reimen ....
     
  • F

    falccone

    Mitglied
    Borstel2

    Borstel2

    Foren-Urgestein
    jetzt muss ich doch ein wenig schmunzeln über deine Argumente,Falcone,das KG-Rohr in deinem Link ist doch maximal ein 120-ziger vielleicht noch ein 150-ziger so ein Rohr nur in Erde gesetzt und dann den Pfosten im Rohr einbetoniert gibt keine Stabilität also muss das KG-Rohr auch einbetoniert werden und so sieht es auf dem Bild vom Link auch aus.Also Kosten für das KG-Rohr +Beton um das Rohr +Beton für den Pfosten im Rohr also ich weiss nicht?da verdient der Baumarkt wirklich gut.
     
    F

    falccone

    Mitglied
    Keine Stabilität ... also nix für ungut - aber mein Smokerunterstand, das Tomatenhaus, die Pfosten der Terrasse und das GWH sind in dieser Art und Weise ausgeführt wurden - tragen 70er und 90er Holzbalken. Nur das ich kein KG-Rohr sondern eben die OBI-Eimer als "Schalung" genommen habe. Und nix mit Beton aussenrum.
    An einem Querbalken der Terrasse hängt seit 2 Jahren mein alter Boxsack zum Training. Kannst gerne mal vorbei kommen und die Stabilität prüfen - wenn du 15min durchhältst....

    Im Übrigen war es ein Vorschlag von mir an den TO. Ob er es so macht oder säckeweise Estrich wegen angeblicher fehlender Stabilität in die Erde kippen will, ist mir vollkommen pillepalle. Ebenso ob das andere User für gut oder nicht befinden.

    falccone
     
    Mr.Ditschy

    Mr.Ditschy

    Foren-Urgestein
    Im Übrigen war es ein Vorschlag von mir an den TO. Ob er es so macht oder säckeweise Estrich wegen angeblicher fehlender Stabilität in die Erde kippen will, ist mir vollkommen pillepalle. Ebenso ob das andere User für gut oder nicht befinden.

    An wen sonst?
    Aber warum postest du dann etwas, wenn es eh egal ist?

    Und Kritik gibt es halt > wo ist das Problem ... Fakt ist, wie es Borstel schon schreibt (und klar, man kann's richtig oder nicht richtig machen, geht alles und hält immer so lange, wie es hält).


    Kenne den Eimer nur von Früher, hat man bei Holzbalken gemacht. Da wurde der Balken aber noch direkt in den Beton gesetzt und der Eimer schützte so vor Erdfeuchte (aber dies macht man heute nicht mehr, daher die Nachfrage, was evtl. der Eimer noch bringen könnte?!).
    Aber selbst diesen Eimer hat man früher in Beton gesetzt, also in das ausgehobene Erdloch und gewachsenen Boden kam erst Beton rein und darauf der Eimer, selbst halb hoch drumrum kam noch Beton ... mit den neuen verzinkten H-Ankern braucht man dies aber wohl nicht mehr, und wenn, würde ich den Eimer nie direkrt auf die Erde setzen, immer erst Beton drunter und drumrum.



    Zum Link mit HT-Rohr:

    Beim Carport kenne ich diese Variante z.B. auch, doch die HT-Rohre betoniert man natürlich auch ein und man kann so das ganze leichter ins Wasser ausrichten. Nach Trocknung braucht man nur noch eine Holzlatte unter den H-Anker legen und auf das HT-Rohr stellen und ggf fluchtig ausrichten ... und fertig ausbetonieren.

    Oder wie im Link bei Zaunpfosten, aber selbst da wird das HT-Rohr erst einbetoniert, dann kommt der Pfosten rein, entsprechend bis auf 3-5cm mit Splitt oder sonst was aufgefüllt und der Rest oben mit Beton aufgefüllt und leicht schräg geglättet ... sollte der Pfosten mal getauscht werden müssen, braucht man nur die 2-5cm Betonschicht aufmeißeln und das ganze Material wieder aus dem HT-Rohr entnehmen. Danach kommt in das Rohr der neue Pfosten usw. ... hat aber eher bei Holzzaunpfosten Vorteile > doch auch die ganzen Straßenschilder sind eigentlich so gesetzt (wenn da einer drüberfährt, ist dies schnell wieder repariert).

    Bei mir am Hof hab ich sogar die Torpfosten erst mit HT-Rohren versehen/einbetoniert, danach kamen die Planierraupen und haben den Hof geteert .... später konnte ich dann ganz bequem die Torpfostens in die Rohre einbetonieren (zuvor wären die Planiermaschinen sicher hängen geblieben ... so wie an einigen Straßenlaternen).


    Aber sehe schon, wir schweifen ab ... Ciao
     
    F

    falccone

    Mitglied
    Aber warum postest du dann etwas, wenn es eh egal ist?

    Weil es ein Vorschlag ist und keine Arbeitsanweisung?


    Nö - es ist nicht. Den es ist keineswegs instabil. Wenn ich einen 2,40 mtr Zaunspfahl 80cm tief, mit einer 35kg Estrichplombe im KG-Rohr versehe und das aushärten lass. ist überhaupt nix "instabil" - da verbiegst du eher die Zaunspfoste...

    Mein Gott ich würde doch diesen Vorschlag nicht gemacht haben, wenn ich es nicht selber x-mal schon so gemacht hätte. Und der Link war zum verständlichmachen - sich dann am Durchmesser des KG-Rohres hochzuziehen, dann kurzerhand zu erklären dass das alles instabil ist und den Larry raushängen zu lassen, was korrekt ist und was nicht - sorry das hat weder was mit Kritik noch mit Hilfe zu tun.

    Damit bin ich raus hier. Mir wird das echt einfach zu dämlich.


    falccone:schimpf:
     
    Mr.Ditschy

    Mr.Ditschy

    Foren-Urgestein
    Kannst schimpfen wie du willst, Kritik ist Kritik .... wenn du die auch nicht einsiehst oder abhaben kannst?!

    Und helfen will hier sicher jeder ..... :rolleyes:




    Nö - es ist nicht. Den es ist keineswegs instabil. Wenn ich einen 2,40 mtr Zaunspfahl 80cm tief, mit einer 35kg Estrichplombe im KG-Rohr versehe und das aushärten lass. ist überhaupt nix "instabil" - da verbiegst du eher die Zaunspfoste...
    Klar, irgendwann biegt sich immer alles ....

    Doch die Höhe des KG-Rohr oder Eimer ist egal, wenn dies nur mit Erde rundum eingestampft wird und ein einzelnen Pfosten darin einbetoniert ist und daran nach der Aushärtung gerüttelt wird, wackelt dieser nun mal zu 100% schon im Boden, spätestens noch mehr, wenn die Erde obernrum austrocknet.

    Wenn du aber mehrere Pfosten im Viereck setzt und diese miteinander verbindest, hält dies natürlich "in sich" (ist wie ein Tisch) > doch hier geht es um Zaunpfosten, die eigentlich einzeln stehen.


    Doch machen darf dies natürlich wie es jeder gerne hätte, sind nämlich alles nur Vorschläge. ;)
     
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