Typische Möbel in einem Biergarten sind die langen Bierzeltgarnituren, daneben gibt es aber auch einzelne Stühle, Bänke und Tische, mit denen sich auch im heimischen Garten ein kleiner Biergarten und ein lauschiges Eckchen zum Plaudern einrichten lässt.

biergarten-gartenmoebel-gartenstuhl_flDie Bierzeltgarnituren

Bierzeltgarnituren
bestehen aus einem langen Tisch und zwei Bänken, auf denen viele Personen Platz finden. Sie sind immer zusammenklappbar und lassen sich daher zwischen den Festen leicht verstauen und benötigen nur wenig Platz. Eine größere Anzahl an Biergartenmöbeln kann hierbei auch übereinander gestapelt werden.

Vorteile der Bierzeltgarnituren
  • Bänke und Tische der Bierzeltgarnituren sind äußerst robust gearbeitet, sodass sie auch ein ausgelassenes Fest gut überstehen. Ihre Oberfläche ist lackiert, daher können sie mit einem Lappen und einer warmen Spülmittellösung gereinigt werden.
  • Um sie etwas bequemer zu machen, damit man auch längere Zeit auf den Bänken sitzen kann, gibt es passende Auflagen. Verschönert werden können sie durch Hussen, die über Tische und Bänke gezogen werden, dann eignen sie sich durchaus auch für einen feierlichen Anlass.
  • Bierzeltgarnituren gibt es auch mit Rückenlehnen, die genauso wie die Sitzflächen mit einem passenden Polster ausgestattet werden können.
Nachteile der Bierzeltgarnituren
  • Bierzeltgarnituren erinnern logischerweise immer an einen Biergarten, deshalb werden sie als nicht so schön wie andere Gartenmöbel empfunden.
  • Sie sind auch nicht so gemütlich und für ein langes Sitzen nicht so gut geeignet.
  • Besonders ohne Rückenlehne wird vielen Menschen das Sitzen bald anstrengend und für nicht ganz so bewegliche Menschen sind sie generell schlecht geeignet.
  • Wer in der Mitte der Bank sitzt, hat es immer schwer, wenn er zwischendurch einmal aufstehen möchte.
Stühle, Bänke und Tische für den Biergarten

Auch die anderen Biergartenmöbel werden mit Sitzflächen und Rückenlehnen aus Holz gefertigt, bei ihnen besteht das Gestell jedoch meist aus Metall, das zum Schutz gegen Rost verzinkt wird. In der Regel sind die Tische, Stühle und auch die Bänke zusammenklappbar und lassen sich daher genau wie die Bierzeltgarnituren, jedoch nicht ganz so platzsparend für den Winter einräumen. Zum Schutz der Bodenbeläge und damit sie sich ohne viel
Lärm verschieben lassen, haben die Standfüße an den unteren Enden Kunststoffgleiter.

Preise

Bierzeltgarnituren haben meist ein Länge von 2,20 Meter, die Tische eine Breite von 50 oder 70 Zentimetern. Am günstigsten sind sie als Set, das aus einem Tisch und zwei Bänken besteht und ab 100 Euro erhältlich ist. In den Sommermonaten gibt es allerdings auch häufig Angebote in den Baumärkten. Zugehörige Auflagen für die Bänke werden ebenfalls oft als Set zusammen mit einer Tischdecke verkauft und kosten zwischen 10 und 20 Euro. Einzelne Stühle für den Biergarten gibt es für 50 bis 100 Euro, Tische und Bänke für 100 bis 200 Euro.

grillen7-caHersteller und Händler
  • Im Gartenmöbel Shop Edinger finden sich sowohl Bierzeltgarnituren wie auch Sitzgruppen für den eigenen Biergarten. Die Einzelmöbel bestehen dort aus einem Stahlgestell und Robinienholz.
  • Stühle, Bänke und Tische aus verzinktem Flachstahl mit Eschenholz gibt es im Biertischgarnituren Shop von Koller. Auch ein Stehtisch für die nächste Party ist dort erhältlich.
Fazit

Bierzeltgarnituren eignen sich gut für Grillfeste. Sie sind sehr robust und pflegeleicht und können nach der Feier leicht wieder gereinigt und weggeräumt werden. So lange die Lackschicht nicht beschädigt wird, machen den Tischen und Bänken Flecken nur wenig aus. Andere Biergartenmöbel bleiben meist die ganze Sommersaison im Garten und werden höchstens für den Winter eingeräumt. Sie sehen gut aus und erfüllen auch ihren Zweck, nur ganz so komfortabel wie andere Gartenmöbel sind sie eben doch nicht, deshalb wird man kaum einen ganzen Nachmittag auf solchen Möbeln verbringen.

Geschichtsstunde

Biergärten entstanden aus den Bierkellern, die im 19. Jahrhundert rund um München angelegt wurden, um das gebraute Bier kühl zu halten. Dort konnte man das Bier ursprünglich nur kaufen, um es mit nach Hause zu nehmen. Da viele Kunden ihr Bier jedoch direkt vor Ort gleich tranken, begann man, in der Nähe der Keller Tische und Bänke aufzustellen. Dies gefiel den Brauereien in der Innenstadt überhaupt nicht, sodass sie durchsetzten, dass dort zumindest keine Speisen zum Bier serviert werden durften. Jeder Gast musste sich also selbst etwas mitbringen, wenn er zu seinem Bier etwas essen wollte. Heutzutage gilt dieses Verbot zwar nicht mehr, die Erlaubnis, in den Biergärten auch Mitgebrachtes zu verzehren, ist jedoch immer noch gültig.