Outdoormöbel sind Möbel für den Außenbereich, also für Balkon, Terrasse, Garten, aber z.B. auch für das Campingabenteuer. Outdoormöbel müssen witterungsbeständig sein, sonst sind sie nur unter schützenden Dächern nutzbar.

gartenmoebel4_flZu diesen Möbeln zählen die beliebten Rattanmöbel. Sie vertragen weder Regen, noch allzu viel Sonne. Besser geeignet sind da Polyrattanmöbel. Sie sind völlig unempfindlich gegen alle Witterungseinflüsse, zudem leicht und einfach zu

reinigen. Holzmöbel sind nach wie vor beliebte Outdoormöbel. Es gibt sie aus unterschiedlichen Hölzern und in den verschiedensten Varianten. Außerdem gibt es Möbel aus Stein, verschiedenen Metallen und unterschiedlichen Kunststoffen. Für jeden Geschmack und Geldbeutel finden sich die passenden Möbel für den Außenbereich.

Vorteile von Outdoormöbeln

Wichtig ist, dass man sich die passenden Möbel für seine Bedürfnisse aussucht. Man sollte die Eigenschaften der Materialien kennen und wissen, wie man die Möbel säubert, pflegt und ob man sie ständig im Freien aufbewahren kann. Im Zweifelsfall ist es besser, sich ausführlich beraten zu lassen. Möbel für den Außenbereich sind in der Regel nicht billig und es ist ungünstig, wenn man sich verkauft.

  • Natürliche Materialien wie Holz, Korb, Bambus und andere passen immer gut in die Natur.
  • Polyrattanmöbel guter Qualität sind absolut UV- beständig und wetterfest. Sie können ganzjährig im Freien bleiben und auch genutzt werden. Man muss sie nicht einpacken. Abspritzen mit dem Wasserschlauch reicht als Reinigung völlig aus.
  • Aluminiummöbel mit Bespannung sind sehr leicht und auch sehr UV- und witterungsbeständig. Sie sind ebenso leicht zu reinigen.
  • Granitbänke und Tische sind für die Ewigkeit gemacht und können ebenfalls ganzjährig draußen stehen.
  • Man hat eine riesige Auswahl an Outdoormöbeln in ganz unterschiedlichen Preisklassen.
  • Meist zeitloses, modernes Design.- In der Regel hohe Strapazierfähigkeit.

Nachteile von Outdoormöbeln

  • Holzmöbel benötigen bis auf wenige Ausnahmen regelmäßige Pflege
  • Holzoutdoormöbel können oft schwer sein und sind damit schlecht zu bewegen.
  • Einige Outdoormöbel sind sehr teuer. Das Preis-Leistungsverhältnis muss ausgewogen sein!
  • Aluminiummöbel sind oft so leicht, dass sie von kräftigem Wind umgeweht werden. Das gilt auch für die meisten Kunststoffmöbel.

Preise

Die Preise richten sich nach dem verwendeten Material und dem Aufwand bei der Herstellung. Oft gibt es sehr ähnliche Outdoormöbel für Preise, die sich enorm voneinander unterscheiden. Besonders krass ist das bei Polyrattan. Die bekommt man im Discounter für einen Bruchteil dessen, was sie bei einem Fachhändler kosten. Viele Interessenten fragen sich natürlich, wieso sie so viel mehr ausgeben sollen. Der

Grund ist die Qualität. Spätestens nach zwei bis drei Jahren wird der Unterschied sichtbar. Die billigen Möbel sind meist weder UV-, noch wirklich witterungsbeständig. Ebensolche Unterschiede gibt es bei Outdoormöbeln aus Tropenhölzern. Hier liegt der Unterschied im Holz, wo es herkommt, wie es gewachsen ist und gefällt wurde, ob es das FSC-Zertifikat hat, also aus nachhaltigem Anbau kommt. Wer etwas für die Natur und die darin lebenden Menschen tun möchte, kauft nicht die Billigangebote ohne Siegel.

  • Einfache Kunststoffmöbelgruppen, ein Tisch und 4 einfache Stapelstühle gibt es schon für unter 100 Euro.
  • Ein solches Set aus Aluminium mit passender Bespannung kostet etwa das Doppelte.- Bei Markenherstellern liegen die Preise deutlich höher. Da kostet ein Stuhl schon um die 70 Euro, ein Klappstuhl um die 100 Euro.
  • Am günstigsten sind immer noch die Bierzeltgarnituren, also zwei Bänke ohne Lehne und ein langer, schmaler Tisch. Sie sind schon ab 50 Euro zu haben und bieten Platz für 6 bis 8 Personen.
  • Holzoutdoormöbel gibt es zu unterschiedlichen Preisen, je nach Holz und Machart. Die Preise für einen Esstisch und 4 Stühle beginnen bei 200 Euro. Nach oben sind sie offen. 1.000 Euro sind keine Seltenheit.
  • Auch die Rattanmöbel können locker über 1.000 Euro kosten, je nachdem, was man möchte. Die Loungemöbel sind höherpreisig als die normalen Sitzgruppen.

gartenmoebel12_flHersteller und Händler

Outdoormöbel kauft man im Bau- und Gartenmarkt, beim Fachhändler, zum Teil in Möbelhäusern, aber auch im Discounter und natürlich im Internet. Hier hat man eine enorme Auswahl und die verschiedensten Angebote im Blick. Eine andere Möglichkeit sind Gartenausstellungen und Messen. Dort findet man oft ausgefallene oder außergewöhnliche Möbel für den Außenbereich.

Bekannte Hersteller von Outdoormöbeln sind:

  • Kettler
  • Dedon - Luxusgartenmöbel
  • Hartman
  • Mesch
  • Royal Garden
  • Fischer
  • Stern
  • Garpa
  • Rausch

Fazit

Outdoormöbel sind für den Einsatz im Außenbereich gedacht. Materialien und Verarbeitung müssen dementsprechend verwendet werden. Die Möbel müssen vor allem UV- und witterungsbeständig sein. Günstig ist, wenn sie einfach zu reinigen und pflegeleicht sind. Wer keinen Platz hat, die Möbel im Winter einzuräumen, sollte sich solche aussuchen, die ganzjährig im Freien verbleiben können, ohne Schaden zu nehmen!

Tipps der Redaktion

  1. Immer auf gute Qualität achten, auch wenn der Preis etwas höher ist! Man will ja möglichst lange etwas von seinen Outdoormöbeln haben.
  2. Bei Möbeln aus Holz immer auf das FSC-Siegel achten!
  3. Outdoormöbel kauft man preisgünstig im Sommerschlussverkauf, wenn die Lager geräumt werden. Da lassen sich viele Schnäppchen machen.