Briefkästen, Briefkasten

Jeder Haushalt benötigt einen Briefkasten und eine Zeitungsrolle für die tägliche Post und die Zeitungen und Zeitschriften. Der Briefkasten kann dabei aus unterschiedlichen Materialien bestehen. Viele Briefkästen bestanden früher aus Holz oder waren beispielsweise in Mauern eingebaut. Heute setzt sich mehr und mehr der Trend zum Briefkasten aus Edelstahl durch. Viele Briefkästen bestehen aber auch aus Kunststoff oder aus mehreren Bestandteilen wie Kunststoff für das Gehäuse des Briefkastens, Metall für den Deckel und eine Front aus Glas.

Briefkästen findet man an unterschiedlichen Stellen an Haus und Garten. Insbesondere in Neubauten haben sich Briefkastenanlagen etabliert, während viele Hausbesitzer ihren Briefkasten am Gartenzaun oder am Gartentor befestigen. Dies hat den Vorteil, dass dem Briefträger unnötige Wege erspart werden, zumal heute oft mit dem Auto bis an den Briefkasten gefahren wird.

Briefkästen sollten zu einem praktisch sein, aber auch nach aussen repräsentativ wirken. Vor allem Briefkästen von Firmen sollten hochwertig sein, aber auch stabil und genügend Platz für all die Post und Kataloge, die während eines Tages ankommen.

Wer einen Briefkasten hat, weiss, dass hier viel Werbung ankommt. Dies kann man vermeiden, indem man den Briefkasten mit einem kleinen Aufkleber mit der Aufschrift "Keine Werbung!" versieht. Zusteller sind verpflichtet in solchen Briefkästen keine Werbung einzuwerfen.

Im Briefkasten-Ratgeber erhalten Sie einige Informationen über Hersteller, Arten von Briefkästen, sowie Informationen über Preise und Vor und Nachteile der einzelnen Arten.

Der Briefkasten ist ein Aushängeschild des Hauses. Er sollte dementsprechend aussehen. Dazu gehört auch, dass er regelmässig gereinigt werden muss. Durch Umwelteinflüsse und auch Kot von Vögeln wird er verunreinigt und sieht oft nicht sehr ansehnlich aus. Das gilt es zu verhindern oder zu beseitigen.

Hausnummer aus Kunststoff, Kupfer, Messing

Das Gesicht Ihres Hauses wird durch zahlreiche einzelne Elemente gestaltet, von der Außenbeleuchtung bis hin zum Briefkasten. Eines der wichtigsten Elemente in dieser Designeinheit ist die Hausnummer:

tuerkranz3 flVorteile der Hausnummern aus Kunststoff, Kupfer, Messing
  • Die Hausnummer aus Kunststoff ist nahezu unverwüstlich, leicht zu reinigen und auch in ungewöhnlichen Farben zu haben.
  • Eine Hausnummer aus Messing sieht edel aus, passt zu vielen Stilrichtungen und ist ebenfalls leicht zu pflegen.
  • Kupfer ist das Material, das wohl die vielseitigste Bearbeitung ermöglicht, Hausnummern aus Kupfer gibt es als einzelne Ziffern, als Kupferabschläge aus ganzen Kupferplatten und als fantasievoll gestaltete kleine Kunstwerke.
Nachteile der Hausnummern

Die Nachteile betreffen meist die Sichtbarkeit, nicht nur für den Briefträger ist es wichtig, dass eine Hausnummer gut zu lesen ist. Das kann aber vermieden werden, indem das richtige Material und der richtige Kontrast zwischen Hausfarbe und Farbe der Hausnummer gewählt werden. Besonders gut zu sehen sind natürlich alle Hausnummern mit Beleuchtung.

Hausnummern - Preise

 

  • Die wohl preiswerten Hausnummern sind aus Nylon gefertigt, die einzelne Ziffer in 16,5 cm Höhe gibt es schon für unter 5,- Euro. Auch Hausnummern aus Messing gibt es schon für wenig Geld, einzelne Zahlen aus brüniertem Messing mit 12 cm Höhe gibt es für 5,- Euro.
  • Preiswerte, aber haltbare Hausnummern werden aus Aluminium-Verbund gefertigt, einer recht leichten, aber biegesteifen Verbundplatte mit Polyethylen-Kern und Aluminium-Deckschichten in 0,3mm Dicke. Die Vorder- und Rückseite ist einbrennlackiert, das Hausnummernschild in 18 x 13 cm gibt es schon für 14,90 Euro.
  • Sie können die Ziffern einzeln kaufen, eine schlichte Ziffer in Messing oder Kupfer, 15 cm Höhe, kostet 26,- Euro. Das ist die Standardausführung, mit Hammerschlagkante, poliert und lackiert, inklusive Befestigungsmaterial, wahlweise auch gebürstet oder gewachst. Gegen geringen Aufpreis gibt es andere Oberflächen und Versiegelungen, brüniert, mit Hammerschlag oder Muster oder verchromt.
  • Edel, aber etwas teurer sind die Profilziffern aus Kunststoff, die mit LEDs hinterleuchtet werden können und ab 90,- Euro erhältlich sind. Die Kupfer-Hausnummer als Kupferabschlag mit rückseitiger Wandbefestigung für eine problemlose Montage kostet in einer Größe von 25 x 16 cm rund 270,- Euro. Hier können Sie gerne auch andere Maße angeben, die Größen sind frei wählbar.
  • Die ganz besondere Hausnummer als handgefertigtes Unikat aus Kupfer kann dann zwischen 60,- und 600,- Euro kosten. Dafür gibt es eine ganz individuelle Hausnummer, die bestimmt kein Nachbar sein eigen nennt: Vögel oder Kühe, Erna der Specht oder ein Tunnelvogel wachen über den Zahlen, eine Maus hält die Hausnummer in der Hand oder sie ist geschickt in ein kupfernes Spinnennetz eingewoben.

    Händler und Hersteller von Hausnummern
  • Eine Auswahl von Hausnummern bietet jeder Baumarkt und jedes Eisenwarengeschäft an, aber die ganze Vielfalt von Farben und Formen eröffnet sich im Internet, dieser Artikel kann ja wirklich gut bestellt werden. Hausnummern in Kunststoff und in verschiedenen Messing-Ausführungen erhalten Sie bei Manuel Wittemans hvbshop.de, der Onlinehandel mit der Webadresse www.hvbshop.de hat seinen Sitz in 16816 Neuruppin. Auch die Tradoria GmbH aus Bamberg bietet Ihnen auf der Seite www.tradoria.de über 300 verschiedene Hausnummern, von der Kunstoff-Hausnummer bis zu Hausnummern aus diversen Metallen.

  • Profilbuchstaben fertigt die Firma Schmidt Infosystems, www.schmidt-infosystems.de. Mit Aluminium-Verbund arbeitet die Schilder-Schulten GmbH in 50354 Hürth-Gleuel, die Hausnummern können bestellt werden auf www.schilder-schulten.de.

  • Viele Firmen haben sich auf die Anfertigung von Türschildern, Türklingeln und Hausnummern aus verschiedenen Metallen spezialisiert, z. B. die Firma Metallgestaltung E. Göhlert GmbH & Co. KG aus 01705 Freital, www.kupferecke.de, oder die Firma Metall & Gestaltung von Dipl. Designer (FH) Peter Schmitz aus 31137 Hildesheim, www.schmitz-peter.de. Kupferunikate als Hausnummer fertigt Kupferbildhauer Helmut Malzan in 21684 Agathenburg. Die handgefertigten Kunstwerke sind auf seiner Website www.kupferunikate.de zu besichtigen.

Fazit

Ob Sie 5,- Euro ausgeben wollen oder 500,- Euro, die richtige Hausnummer auch für Ihr Haus wird auf jeden Fall zu finden sein. Alle Designvarianten werden aus den verschiedensten Materialien angeboten, von klassisch und gradlinig bis hin zum verspielten Kunstwerk.

Tipps

  1. Noch nicht das Passende gefunden? Sie können Ihre Hausnummer auch als Dekoleuchte mit aufgeklebten Zahlen gestalten oder als coole Designvariante, in der die Hausnummer aus satiniertem Glas ausgeschnitten wird. Auch Solarlampen oder reiner Edelstahl können zur Hausnummer werden, oder Sie hängen mächtige Gusseisen-Ziffern als Hausnummer an die Wand.
  2. Wer selbst künstlerisch begabt ist, kann sich seine ganz individuelle Hausnummer selber machen. Er gibt mehrere Materialien, die dafür infrage kommen.



Eine Design-Hausnummer für Individualisten Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und von daher ist man es gewohnt, dass jedes Haus eine Nummer hat. Diese Tatsache erleichtert nicht nur dem Postboten die Suche nach dem richtigen Briefkasten. Man selbst fühlt sich doch auch wesentlich besser, wenn man nicht erst fragen muss, wo Familie x wohnt. Wer sich also für eine Design-Hausnummer entscheidet, kann sich gut von der breiten Masse abheben. Allerdings überrascht einen auch da schnell das Motto, wer die Wahl hat, hat die Qual.

Die verarbeiteten Materialien sind ebenso vielfältig, wie das Aussehen der Hausnummern an sich. Dabei reicht es von schlichtem rostfreiem Edelstahl über Glas bis hin zu Gold. Gerade bei extra designten Hausnummern erkennt man schnell, dass diese Nummern nicht nur der Kennzeichnung der Häuser dienen, sondern auch als Blickfang und damit der Selbstdarstellung der Besitzer der Hausnummer. Besonders schön ist es, dass man diese Hausnummern tatsächlich selbst entwerfen kann. Diese Hausnummern sind also wirklich nach den Wünschen und Anforderungen der zukünftigen Eigentümer gefertigt.

Eine Design-Hausnummer beweist echte Stilsicherheit. Wenn man sich daher für eine solche Hausnummer entscheidet, zeigt man, dass man Geschmack und Stil besitzt. Diese entworfenen Hausnummern geben dem Besitzer viele verschiedene Möglichkeiten. So kann man auch die Entscheidung treffen, den eigenen Familiennamen oder den kompletten Straßennamen darin aufnehmen zu lassen. Aufgrund der Gestaltung dieser Hausnummern ist es möglich, diese schon von Weitem zu sehen. Gerade, weil diese Hausnummern aus rostfreiem Edelstahl gefertigt werden, unterliegen sie keinem natürlichen Verschleiß. Wer diese Nummern nicht einfach an die Hauswand oder einen Eingangspfosten kleben möchte, kann sich die passende Unterlage gleich mit bestellen.

Wer es lieber gläsern mag, muss ebenfalls nicht auf seine ganz individuelle Hausnummer verzichten. So kann man schöne Design-Hausnummern aus satiniertem Glas bekommen. Da die eigentlichen Ziffern dabei mit Spiegeleffekt aufgebracht sind, kann man sie auch bei ungünstigen Lichtverhältnissen sehr gut erkennen. Die Montage erfolgt dabei in der Regel auf einem mitgelieferten Abstandhalter. Damit kann man sich sicher sein, dass die Post nicht mehr bei den Nachbarn abgegeben wird, sondern der Bote das richtige Haus findet.

Hausnummern sind nicht nur gesetzliche Vorschrift, sie können auch ganz schnell zu Werbezwecken genutzt werden. So gibt es Firmen, die wunderschöne designte Hausnummern anbieten, auf denen die Werbung sehr gut zur Geltung kommt. Da aber die Hausnummer im Notfall mal sehr wichtig werden kann, etwa wenn man den Rettungsdienst benötigt, sollte man darauf achten, dass sie trotz allem noch zweckgebunden und damit gut zu erkennen ist. Es ist selbstverständlich, dass Extravaganz ihren Preis hat. Je nachdem, wie besonders die Hausnummer sein darf, bewegen sich die Preise im zweistelligen bis hin zum dreistelligen Preis für handgefertigte Hausnummern. Wer etwas Extravagantes in Auftrag gibt, soll natürlich auch rundum zufrieden gestellt werden. Daher ist es möglich, bei einigen Hausnummern noch zusätzliche Kopf- und Fußzeilen zur Verfügung zu haben. Weitere Extras sind besondere Größen, gelaserte Nummern und Sonderfarben für die Beschriftung. Es ist auch nicht selten, dass diese Hausnummern mit einer Nachtbeleuchtung ausgestattet sind.

Es ist also klar ersichtlich, dass nicht eine Hausnummer aussehen muss, wie die andere. Man kann sich selbst und sein Wesen voll einbringen und frei entfalten. Mit einer Hausnummer kann man mehr als nur den Drang zum Individualismus zeigen. Man kann auch zeigen, wie man tickt, ob man Stil hat und in welcher Richtung der eigene Geschmack geht. Wichtig ist am Ende nur, dass man eine Hausnummer besitzt und umso schöner wird die Pflicht, wenn man dabei eigene Gedanken einfließen lasen kann.

Einbaubriefkasten für Haustür & Wand

Der Briefkasten ist die Visitenkarte des Hauses, und nicht immer eignet sich das Vorgelände dafür, einen extra Briefkasten aufzustellen.

briefkasten-edelstahl_flViele Menschen möchten Ihren Briefkasten auch so nah wie möglich am Haus haben, dann muss niemals ein Mensch bei strömendem Regen durch den Vorgarten laufen, um die Post zu holen. Für solche Fälle sind die Einbaubriefkästen gedacht.

Vorteile von Einbaubriefkästen

  • Einbaubriefkästen bieten modernste Technik und gleichzeitig zeitgemäßes, meist schön schlichtes Design.
  • Sie bestehen aus witterungsfestem Material, das kann verzinktes Stahlblech, Leichtmetall oder Edelstahl sein.
  • Bei den meisten Einbaubriefkästen ist eine Pulverbeschichtung nach RAL-Karte möglich, sie können also in jedem gewünschten Farbton bestellt werden.
  • So können die Einbaubriefkästen zum kleinen Designelement werden oder so in der Fassade verschwinden, dass von außen nur der Einwurfschlitz sichtbar ist. 

Nachteile der Einbaubriefkästen

  • Der Nachteil eines Einbaubriefkastens ist, dass er eben eingebaut werden muss, er verursacht also erst einmal etwas mehr Aufwand.
  • Allerdings muss auch ein Briefkasten zum Aufstellen fest in der Erde verankert werden, auch ein Briefkasten am Zaun bei der Eingangstür muss mit einigem Einsatz montiert werden.

Preise der Einbaubriefkästen

  • Einbau-Briefkästen aus Alu oder Stahl, mit Farbe nach Wahl und pulverbeschichtet, gibt es ab rund 100,- Euro. Ein- bis vierfache Mauerdurchwurf-Briefkästen aus Edelstahl gibt es ab 150,- Euro, mit Sprechsieb und Klingel ab 270,- Euro.
  • Der Einbaubriefkasten einer deutschen Topmarke, mit Sicherheitspaket (5 cm hohe Zeitungseinwurfklappe mit doppeltem gezacktem Schutz, verstärktes Schloss, Zweipunktverriegelung) kostet ganz in Edelstahl um 330,- Euro, eine Unterputz-Briefkastenanlage mit zwei Fächern, Sprechsieb und Klingeltastern wird um 370,- Euro angeboten.
  • Zu den Premiummodellen gehört der Mauerdurchwurf-Briefkasten CUBE für 400,- Euro, der bei vorbildlichem Design viel Volumen bietet. Er gibt auch viele Möglichkeiten zur individuellen Gestaltung der Frontplatte, eine UV-beständige und witterungsbeständige Folienbeschriftung nach Wunsch und Vorlage kann gleich mitbestellt werden. Die Front ist mit einem extrem stabilen, satinierten Fenster aus Plexiglas ausgestattet, die rückseitige Entnahmetüre hat ein Sichtfenster, damit sofort bemerkt wird, wenn Post eingegangen ist.
  • Drei Briefkästen mit thermisch getrennter Frontplatte zum Einsatz in einem Türseitenteil kosten etwa 400,- Euro, mit 8 Fächern dann 600,- Euro. Auf die Modelle aus verzinktem Stahl mit Pulverlackierung gibt es 5 Jahre allgemeine Produktgarantie und 10 Jahre Garantie gegen Rost.
  • Nicht immer ist es möglich, den Einbaubriefkasten in die Fassade zu integrieren, manchmal bietet sich als einfache Lösung auch das Anhängen an. Neben den sachlichen Standardmodellen gibt es für diese Montage sehr außergewöhnliche Exemplare, zum Beispiel den Briefkasten Modell Jack Russell für 219,- Euro aus dekorativ beschichtetem Stahlblech.

Einbaubriefkästen - Händler und Hersteller

  • Eine Reihe von Einbaubriefkästen in modernem Design bietet die www.besonderes-rund-ums-haus.de GmbH aus 33104 Paderborn auf der Website www.besonderes-rund-ums-haus.de an.
  • Sehr hilfreich ist auch der Onlinekonfigurator, mit dem Sie Ihren Wunschbriefkasten mit diversen Angaben designen können, Sie bekommen auf Wunsch ein Angebot über dieses Modell zugesandt.
  • briefkasten_flGroße Auswahl bietet die SECUTRADA GbR von Ingo Schonert & Armin Skibowski aus Stuttgart unter www.briefkasten.com. Ebenfalls von Secutrada wird der www.briefkasten-discount.com unterhalten, in dem so manches gute Angebot verzeichnet ist.
  • Das Nordlädchen von Uwe Bauch aus 25451 Quickborn vertreibt unter www.nordlaedchen.de verschiedene Briefkästen zum Aufhängen mit verrückten Motiven. Ob Engel oder Efeu, das Haupt der Medusa oder Kieselsteine, Rosen oder Stiere, verschiedene Hunde oder Ornamente, alles mögliche Designs. 

Fazit

Wer viel Post bekommen möchte, kann seinen Briefträger durch einen leichtgängigen Briefkasten unterstützen. So wird sicher nie ein Brief verloren gehen, und den passenden Briefkasten für jede Fassade können Sie mit Sicherheit auch finden.

Tipps

  1. Wie Ihr Briefkasten auszusehen hat, sagt die Din EN 13724. Die ist zwar nicht verpflichtend, erleichtert es aber Ihrem Postboten erheblich, schnell Ihre Post auszuliefern. Wenn ein Hersteller einen Briefkasten nach dieser Norm gefertigt hat, kennzeichnet er das Produkt entsprechend.
  2. Wussten Sie schon, dass Sie Ihre Post auch abholen lassen können? Seit einiger Zeit hat die Deutsche Post AG einen Abholservice eingeführt, im Gegensatz zu den USA ist dieser Service in Deutschland allerdings kostenpflichtig.
  3. Wenn Sie einen Einbaubriefkasten an einer gedämmten Fassade anbringen möchten, sollten Sie sich vorher gründlich informieren. Hier besteht die Gefahr, dass bei unsachgemäßem Einbau eine unerwünschte Wärmebrücke entsteht.

Freistehender Briefkasten

Bei einem Standbriefkasten handelt es sich um ein in der Regel abschließbares Behältnis für Post, der meist an der Grundstücksgrenze frei stehend aufgestellt wird.

zeitung_flFreistehende Briefkästen können aus verschiedenen Materialien wie Aluminium, (gebürstetem) Edelstahl, (verzinktem) Stahlblech oder auch aus Holz bzw. Kunststoff  bestehen. Vielfältig ist auch die Designauswahl, angefangen beim nostalgischen Briefkasten im Jugendstil über die Amerikanische Mailbox bis hin zur schnörkellosen Ausführung. Verwendung finden können sie im Einfamilienhaus ebenso wie auch im Mehrparteien- bzw. Geschäftshaus.

Unterschiedlich kann auch die Art der Einwurfmöglichkeit sein. Doch ganz gleich, ob die Einwurfklappe oben oder vorne oder auf der Front ein Einwurfschlitz bzw. ein Kippdach vorhanden ist, wichtig ist dass sie alle die Post vor Regen schützen. Manche Modellvarianten verfügen auch noch über ein zusätzliches Zeitungsfach.

Vorteile des Produkts

Viele Briefkästen sind entweder an der Hausfassade angebracht oder in der Haustür integriert. Bei sehr großen Grundstücken können jedoch frei stehende Briefkästen die bessere Lösung sein, weil
  • der Briefträger nicht bis ans Haus laufen muss.
  • die Fassade nicht angebohrt werden muss.
  • keine Kältebrücken entstehen.
  • eine Kombination mit Licht sowie der Klingel- und Gegensprechanlage möglich ist und dies ein harmonisches Bild erzeugt.
Nachteile des Produkts

Im Gegensatz zum Briefkasten, der direkt an oder neben der Eingangstüre angebracht ist haben freistehende Modelle natürlich auch gewisse Nachteile. Weniger praktisch ist beim freistehenden Briefkasten, dass
  • man selbst den Weg bis zum Briefkasten überbrücken muss. Das ist vor allem im Winter aber auch bei Regenwetter nicht besonders erquicklich.
  • diese Produkte fest im Boden verankert werden müssen, damit sie sturmsicher sind.
  • sie meist teurer sind als wandhängende Kästen, weil der Ständer und die Verankerung hinzu kommen.
Preise

Zu den günstigsten freistehenden Briefkästen gehören die Amerikanischen Mailboxen. Einfache Modelle kosten, jedoch meist ohne den Ständer, ungefähr 30 bis 45 Euro. Dafür sind diese aber nicht verschließbar. Einige Standbriefkästen sind inklusive Ständer zu einem Preis unter 100 Euro erhältlich. Einkalkulieren sollte man allerdings eher ein Budget, welches deutlich darüber liegt. Ist vielleicht bereits ein Briefkasten ist es natürlich empfehlenswert - weil günstiger - einen Universal Briefkastenständer dazu zu kaufen.

Hersteller und Händler

Eine harmonische Optik bilden freistehende Briefkastenanlagen, wie zum Beispiel die verschiedenen exquisiten Lösungen der Firma Siedle namens Vario oder Steel. Andere Hersteller von freistehenden Briefkästen sind etwa
  • Burg-Wächter
  • Albert
  • Bobi
  • Keilbach
  • Serafini
  • Heibi  
  • Max Knobloch
Angeboten werden freistehende Postkästen bei verschiedenen Händlern. Vor Ort wird man bestimmt in einem Baumarkt wie OBI, Hornbach, Max Bahr oder Bauhaus fündig. Auf jeden Fall lohnt sich (vorher) ein Preisvergleich im Internet beispielsweise über
  • billiger.de
  • preis.de
  • idealo.de
  • meta-preisvergleich.de
Fazit

Vor allem, wenn in den frei stehenden Briefkastenanlagen bereits die Klingel- und Video-Gegensprechanlage, Bewegungsmelder sowie auch eine Beleuchtung integriert sind, ist dies sehr praktisch. Damit wird der Zugang zum Grundstück auf jeden Fall aufgewertet und die Besucher müssen sich nicht zuerst durch den dunklen Vorgarten bis zum Haus tasten, ehe das Licht angeht. Solche Anlagen passen ideal zum Neubau. Aber auch Altbauten können mit einem freistehenden Postkasten aufgewertet werden. Manche Heimwerker bauen sich auch selbst wunderschöne Kästen aus Holz, die zum Teil ganz urig aussehen und ein ganz faszinierender Blickfang sind.

Zusätzliche Tipps und Hinweise

  1. Am besten versieht man die freistehende Briefkastenanlage direkt mit der Hausnummer, damit der Briefträger gleich weiß ob er richtig ist. 
  2. Wenn ohnehin schon eine Beleuchtung in die "Kommunikationsstelle" eingebaut ist, dann ist auch die Integration einer Steckdose keine Schwierigkeit.
  3. Praktisch, weil energiesparend, sind LED-Leuchtmittel.

Amerikanische Briefkästen, US Mailbox

Die Meinungen gehen etwas auseinander, was die Funktion des roten Fähnchens des typisch alufarbenen Amerikanischen Briefkasten betrifft. Tatsache ist, dass die US Mailbox im Ursprungsland an der Grundstücksgrenze aufgestellt wird.

 

zeitung_flSo kann der freistehende Briefkasten weit vom Haus selbst entfernt sein und der Postbote muss nicht bis zum meist weit entlegenen Haus laufen. Manche vertreten die Meinung, der Letterman stellt das Fähnchen hoch, als Zeichen für den Besitzer, dass Post angekommen ist. Andere berichten, dass der Besitzer das Fähnchen noch oben stellt, um dem amerikanischen Briefträger damit zu signalisieren, dass dieser frankierte Post mitnehmen soll.

 

Auf jeden Fall dienen die typisch Amerikanischen Briefkästen in den USA nicht nur für die jeweils zu empfangene Post, sondern auch für diejenige, die verschickt werden soll. Diese vertrauensvolle Vorgehensweise, wie in Amerika mit der Post umgegangen wird, ist in Deutschland eher unüblich. So stellt man sich hierzulande die Frage: Gibt es auch Amerikanische Briefkästen zum Abschließen? Die Antwort lautet: Nein. Denn ein Schloss würde dem amerikanischen Postprinzip geradezu widersprechen. Verschlossen und geöffnet wird der Kasten über eine Klappe.

 

Nachteile von Amerikanischen Briefkästen

 

Als nachteilig erweist sich beim amerikanischen Briefkasten folgendes

  •  zu kleines Format, also nicht unbedingt geeignet zur Aufnahme von größeren, stabileren Briefen (wie z.B. Großumschläge mit Papprücken)
  •  normalerweise nicht abschließbar

Wer auf das Flair nicht verzichten will, das ein solcher Postkasten ausstrahlt, aber trotzdem oft großformatige Post bekommt, kann eine U.S. Mailbox alternativ als Zeitungsbox verwenden.

 

Insgesamt bietet ein amerikanischer Briefkasten einige Vorteile

  •  es passen aufgrund des ungewöhnlichen Formates mitunter auch kleinere Päckchen hineinf
  •  freie Aufstellung möglich
  •  optimal geeignet auch als Zeitungsrolle
  •  es muss kein Schlüssel gesucht oder bei den Nachbarn hinterlegt werden

 

Hersteller und Händler

  • In der Standardform bietet der bekannte Schloss- und Briefkastenhersteller Burg-Wächter solche Mailboxen an und zwar die Original U.S.Mailbox 891 S schwarz und die Original U.S.Mailbox 892 ALU aluminium.
  • Erhältlich sind etwa bei briefkasten-web.de Bausätze für Mailboxen.
  • Original U.S. Mailboxen  sind unter anderem zu haben als weiße und schwarze Polymailbox, in massivem Aluminium (in den Farbvarianten Natur, Schwarz und Weiß) sowie in grauem und grünem Stahl (auch als XXL-Jumbo-Ausgabe). Angeboten werden diese etwa über www.elna-shop.de/amerikanische-fan-artikel/amerikanische-briefkaesten-us-mailboxen/us-mailboxen-original/

Preise

 

Aufgrund der zahlreichen möglichen Ausführungsvarianten gestaltet sich auch der Preis dementsprechend verschieden. Für einfache, alufarbene U.S-Mailboxen sollte man etwa 30 bis 45 Euro einkalkulieren. Für Modelle aus Stahlblech muss man tiefer in die Tasche greifen. Diese fangen bei Preisen ab 50 Euro an. Leicht das doppelte, also mindestens mal mit 100 Euro eher mehr, sollte man für Design- oder Motiv-Mailboxen rechnen. Für diese sowie für Varianten im Landhausstil kann es sich also lohnen selbst Hand anzulegen.

 

Nützliche Informationen


  1. Die amerikanische Letterbox kann aus verschiedensten Materialien hergestellt werden. Möglich sind Werkstoffe wie Metall (bspw. Aluminium bzw. Stahl) Holz oder Kunststoff. Abweichend von der Standardform (alufarben mit rotem Fähnchen) sind auch noch Motiv- oder Design-Mailboxen möglich. Als Motive können Tiere genauso dienen, wie Häuser, Fahrzeuge oder andere Dinge, welche einem gut gefallen. Wobei auch dabei meist die charakteristische halbrunde, stollenähnliche Bauform zum Tragen kommt. Ein Augenschmaus ist zum Beispiel der Briefkasten in Form eines Chalet bestehend aus duftendem Zedernholz.
  2. Um die Mailbox frei am Zaun aufzustellen wird ein entsprechender Befestigungspfosten mit einem Erdspieß aus Holz oder besser Metall benötigt.
  3.  Original U.S. Mailboxen stammen tatsächlich aus Amerika
  4.  Originalware ist zwar i.d.R. teurer, aber dafür auch witterungsbeständig und langlebig
  5.  Amerikanische Briefkästen gibt es in verschiedenen Bauformen, welche aus unterschiedlichsten Materialien bestehen können

Standbriefkasten: der Klassiker im modernen Gewand 

Früher kannte man sie eigentlich nur aus amerikanischen Filmen und TV-Serien. Die Rede ist von Standbriefkästen. Die Original U.S. Mailbox war aus silberfarbenem Stahlblech in den Maßen H: 22 x B: 17 x T: 48 cm.

zeitung_flDer Kasten besaß ein halbrund gebogenes Dach und streckte sich vor allem in die Tiefe aus. Geöffnet wurde der Briefkasten, der auf einem Mast stand, mit einer vorderen Klappe. Ein großer Nachteil war, dass sich praktisch jeder an dem Inhalt zu schaffen machen konnte. In den USA ist ein solcher Briefkasten durchaus sinnvoll, weil der Postbote auch die Post zum Wegschicken mitnimmt. Deshalb muss er den Briefkasten öffnen können. Bei uns ist das jedoch total überflüssig. Mittlerweile gibt es den Standbriefkasten im neuen Look, weit weg von der amerikanischen Version. 

Formen

Ein Standbriefkasten als Klassiker im modernen Gewand muss nicht zwangsweise nur Platz für eine Familie bieten. Der Handel hält auch Produkte bereit, die mehrere separate Briefkästen beinhalten. 

Entweder befindet sich der Briefkasten auf einem Mast oder die Profile reichen bis zum Boden hinab. Damit die Post jedoch nicht bis ganz nach unten fällt, besitzt ein solcher Standbriefkasten einen Einlageboden in entsprechender Höhe. Vom Stil her reicht das Angebot an Standbriefkästen von der nostalgischen Ausführung mit vielen Details, wie zum Beispiel mit reliefartig angebrachtem Posthorn oder hübsch gestaltetem Dachteil, bis hin zur sachlichen, schnörkellosen Ausführung in Edelstahl.

Vorteilhaft nicht nur für den Empfänger, sondern auch für den Zeitungsausträger, ist ein separater Ausschnitt für die Zeitung. Das kann ein rundes oder längliches Element sein, das sich unterhalb, hinter oder seitlich dem eigentlichen Briefkasten befindet. 

Materialien

Aluguss wird vor allem bei nostalgischen Briefkästen verwendet, die es in verschiedenen Farben gibt. Edelstahl wirkt sehr modern und passt sich fast allen Fassaden an. Briefkästen aus verzinktem Stahl besitzen meist eine zusätzliche Pulverbeschichtung, deshalb ist gerade bei ihnen die Farbauswahl besonders groß.
Briefkästen sollten unbedingt mit einem lesbaren Namen und mit Beleuchtung ausgestattet sein, manchmal reicht ja eine vorhandene Straßenleuchte aus. Heutige Briefkästen sind zudem abschließbar. 

Vorteile

Außer dem ansprechenden Äußeren bringt ein Standbriefkasten noch weitere Vorteile mit sich. Dies sind im Einzelnen:
  • In der Regel ist ein Standbriefkasten geräumig und bietet somit auch umfangreicher Eingangspost ausreichenden Platz. 
  • Die Materialien für freistehende Briefkästen sind äußerst robust. Somit können Standbriefkästen jede Menge aushalten. 
  • Der Mast eines Standbriefkastens wird gewöhnlich einbetoniert, das gewährt Standsicherheit. Ein solcher Briefkasten kann nicht von der Wand gerissen und entwendet werden.
  • Standbriefkästen sind so konstruiert, dass kein Wasser einlaufen und die Post einnässen kann. 
Nachteile

Gegenüber Briefkästen, die an der Hauswand bzw. am Gartenzaun angebracht oder innerhalb der Haustüranlage integriert sind, weist ein Standbriefkasten auch eher nachteilige Attribute auf:
  • Ein Standbriefkasten ist in der Anschaffung gewöhnlich teurer als ein Wandbriefkasten.
  • Für festen Stand muss ein Standbriefkasten einbetoniert werden, was natürlich wesentlich mehr Aufwand bedeutet, als die Befestigung eines Wandbriefkastens. Für manche Standbriefkästen mit Profilen bis zum Boden ist eine Anschraubung auf den Untergrund vorgesehen.
  • Ein Standbriefkasten befindet sich in der Regal direkt an der Straße. Zur Entnahme der Post muss das Haus verlassen werden. Bei Briefkastenanlagen, die Bestandteil der Eingangstüre sind, wird die Post innerhalb des Hauses entnommen. 
Preise
 

Die Kosten für einen Standbriefkasten belaufen sich zwischen 100 bis 1.000 Euro, je nach Ausführung und Größe. Briefkastenanlagen können sogar noch teurer sein. Ein recht einfach gehaltener Standbriefkasten aus verzinktem Stahl mit Pulverbeschichtung in den Maßen H: 95 x B: 35 x T: 20 cm kommt auf 139,95 Euro. Dagegen kostet ein ähnlich großes Modell in Aluguss mit zahlreichen dekorativen nostalgischen Elementen 429,95 Euro. Ein Design-Standbriefkasten inklusive Zeitungsrohr in gebürstetem Edelstahl in einer Gesamthöhe von 165 cm kommt auf 899,85 Euro.

Hersteller und Händler

Zu den namhaften Händlern von Standbriefkästen zählen:
  • Burg-Wächter
  • BOBI
  • RENZ
  • BLOMUS
  • Keilbach Design
  • SARAFINI
Baumärkte halten zahlreiche Modelle von Standbriefkästen bereit. Darüber hinaus liefern nachstehende Versandhändler:
  • www.neckermann.de
  • www.besonderes-rund-ums-haus.de
  • www.safepost-briefkasten.de
Fazit

Der Standbriefkasten als Klassiker im modernen Gewand bietet neben seinen witterungsresistenten Eigenschaften noch jede Menge Platz für die Eingangspost. Aufgrund der verschiedenen Modelle und Ausführungen passt sich ein Standbriefkasten jedem Hausstil an. 

Wussten Sie eigentlich,

dass die EU mit der Europäischen Norm EN 13724 Mindestabmessungen für Briefkästen regelt. Die Vorgabe orientiert sich an einem Briefumschlag in C4-Größe, der in einen Briefkasten passen muss, ohne dass er dabei geknickt wird. Die EU schreibt deshalb eine Einwurföffnung von 325 bis 400 mm Breite bei Quereinwurf und eine Breite von 230 bis 280 mm bei Längseinwurf vor. Der Kasten selber muss ebenfalls einer Größe entsprechen, dass der große Umschlag problemlos darin Platz hat. Als Höhe des Einwurfschlitzes sind 30-35 mm vorgesehen. In der Regel haben Briefträger die Vorgage, dickere Briefe, Kataloge und Päckchen, die nicht in den Hausbriefkasten passen, zur Abholung wieder mitzunehmen.

Edelstahl

Man kann sich vielleicht den zulegen, der neben dem Brieffach auch noch eine Rolle für die Zeitungen hat oder den, der noch eine Aussparung besitzt, um das Namensschild in Messing anzubringen. Die Geschmäcker sind hier Gott sei Dank so verschieden, so wie die Modelle, die es gibt.

Zu den Materialien sei gesagt, dass Edelstahl der Renner schlechthin ist. Ein Standbriefkasten aus Edelstahl hat nämlich sehr viele Vorzüge. Erstens sieht er unheimlich gut aus, passt sowohl zum modernen als auch zum Bauernhaus. Zweitens ist das Material sehr pflegeleicht. Einmal darüber wischen und schon glänzt er wieder. Und drittens sei der Preis genannt, im Gegensatz zum gusseisernen Kasten ist er nämlich richtig günstig.

Einen Briefkasten aus Edelstahl kann man eigentlich überall kaufen, sei es im Baumarkt, im Gartenfachmarkt oder auch im Internet. Aufgrund der vielen verschiedenen Modelle hat man immer die Qual der Wahl.

Eines sollte man aber unbedingt machen, bevor man sich zum Kauf entschließt: Nämlich den Preisvergleich. Hier ist es möglich, viel Geld zu sparen, wenn man richtig hinsieht.

Briefkasten aus Holz

Wem die Idee eines Schlitzes in der Haustür oder der Wand nicht gefällt, der kann sich einen Briefkasten an der Hauswand oder am Zaun befestigen, in den der Postbote die Briefe wirft. Solche Briefkästen gibt es aus Blech, Edelstahl und Holz.

briefkasten_flVorteile der Briefkästen aus Holz


Holzbriefkästen werden aus vielen verschiedenen Holzarten hergestellt, darunter zum Beispiel Eiche, Fichte oder Meranti. Sie werden mit einer Lasur gestrichen, um den Farbton des Holzes zu erhalten oder mit einem Lack, sodass es sie auch in vielen Farben gibt.
  • Für die nötigen Beschläge wird meist Edelstahl verwendet, das den Vorteil hat, dass es nicht rostet.
  • Zur Verschönerung sind manche der Briefkästen mit Schnitzereien wie einem Posthorn oder einer Brieftaube versehen. In eine Zeitungsrolle, die sich unter dem Kasten für die Post befindet, kann die Tageszeitung geliefert werden.
  • Briefkästen gibt es in verschiedenen Farben, sodass sie auch passend zur Haustür, dem Zaun oder anderen Elementen ausgewählt werden können.
  • Sie sind fast alle abschließbar, sodass niemand ohne Schlüssel die Post entnehmen kann. Es gibt Varianten, die von vorne und andere, die von hinten entleerbar sind.
  • Um die Briefe vor Feuchtigkeit zu schützen, haben manche Holzbriefkästen im Inneren einen Behälter aus Metall.
Nachteile der Holzbriefkästen

Briefkästen sind ständig der Witterung ausgesetzt, daher ist Holz nicht unbedingt das am besten geeignete Material hierfür, wenn der Briefkasten nicht gerade an einer überdachten Stelle hängt.
  • Ein Briefkasten aus Holz wird außen angebracht, sodass man immer ins Freie muss, um die Post oder die Zeitung zu holen. Für jemanden, der gern im Morgenmantel frühstückt und dabei die Zeitung liest, kann dies unangenehm sein.
  • Holz muss gestrichen werden, um es vor der Witterung zu schützen. Ohne Lasur oder Lack hat es keine lange Haltbarkeit.
Preise

Briefkästen aus Holz kosten etwa 100 bis 200 Euro, mit Schnitzereien oder einer Namensgravur versehen auch etwas mehr.

schreibpapier_flHersteller und Händler
  • Holzkomplett bietet auf seiner Internetseite viele verschiedene Modelle von Holzbriefkästen an. In diese Briefkästen kann auf Wunsch auch ein Name eingraviert werden.
  • Etwas verspielt sind die Briefkästen von Wildlife Garden. Sie sehen aus wie kleine bunte Häuschen.
  • Sehr exklusive Briefkästen in einer Kombination aus Holz und Edelstahl verkauft der Briefkasten Discount. Diese Briefkästen bestehen komplett aus Metall und sind mit Lärchenholz verkleidet.
Fazit

Ein Briefkasten aus Holz passt sehr gut zu einem älteren Haus, einem Fachwerkhaus oder einem Holzhaus und wirkt dort sehr dekorativ. Er hat allerdings den Nachteil, dass er sich draußen befindet und dass jedes Mal, wenn die Post geholt werden soll, die Tür geöffnet werden muss.

Geschichtsstunde

  1. Die deutsche Bezeichnung Post entstand aus dem lateinischen Wort posita, mit dem ursprünglich die Stationen gemeint waren, an denen die Boten übernachteten und ihre Pferde wechselten.
  2. Das Posthorn, wie es auch heute noch als Symbol für den Postverkehr verwendet wird, wurde früher als Signalhorn gebraucht. Nachdem ein Postbote in sein Horn geblasen hatte, mussten andere Reisende ihm Platz machen und die Stadttore geöffnet werden. Die unbefugte Benutzung eines Posthorns dagegen wurde streng bestraft.

Antiker Briefkasten

Ein antiker Briefkasten ist passend für Menschen und Häuser, die sich von anderen abheben möchten. Er hat die Funktion eines normalen Briefkastens, sieht nur etwas anders aus, antik eben. Ein Briefkasten ist eine Art Botschafter des Hauses. Anhand seines Aussehens kann man schon allerhand über die Bewohner erfahren.

briefkasten2 flEin antiker Briefkasten ist auf alt gemacht, hauptsächlich durch Applikationen wie Krönchen, ein Posthorn oder einen Schriftzug und die antiken Farben Gold und Silber, in der diese gehalten sind. Antike Briefkästen gibt es in ganz unterschiedlichem Design, aus verschiedenen Materialien, z.B. Aluminium, Aluguss, lackiertem Edelstahl, Kupfer, Stahl und Zink. Besonders aus Aluguss gibt es ganz tolle, individuelle Briefkästen in den verschiedensten Designs. Sie können frei aufgestellt, am Haus befestigt, oder sogar als Durchwurfbriefkasten eingebaut werden. Die meisten der Briefkästen werden von Hand gefertigt. Dadurch ist jeder ein Unikat. Diese Briefkästen sind nicht billig, aber ideal für alle, die etwas Besonders wünschen.

Vorteile eines antiken Briefkastens

Ein antiker Briefkasten kann auch nur Post aufnehmen, wie jeder andere Briefkasten auch. Seine Vorteile sind etwas anderer Art.
  • hebt sich klar von anderen ab
  • unterstreicht die Individualität seines Besitzers
  • hat nicht jeder
  • wirkt sehr speziell
  • mitunter sehr auffällig
  • aus Aluguss sind sie sehr robust und korrosionsbeständig
Nachteile eines antiken Briefkastens
  • So ein Briefkasten hat nicht direkt Nachteile.
  • Er kostet mehr oder deutlich mehr als ein normaler Kunststoff- oder Edelstahlbriefkasten.
  • Außerdem kann es bei einigen Modellen schwierig werden, sie zu reinigen.
  • Sie haben durch die Gestaltung viele Stellen, wo sich Schmutz ablagern kann. Dort kommt man etwas schlecht heran.
  • Ansonsten überwiegen aber ganz klar die Vorteile.
Preise

Antike Briefkästen gehören fast ausschließlich in die gehobene Preisklasse. Gerade die in Handarbeit gefertigten Stücke aus Aluguss sind kaum unter 200 Euro zu haben. Es kommt immer auf den Aufwand bei der Fertigung und Gestaltung an und natürlich auf Material und Größe.
  • Briefkästen aus lackiertem Edelstahl kosten um die 250 Euro. Sehr aufwändig gestaltete Modelle liegen dann schon mal bei 400 Euro. Dafür gibt es bis zu 15 Jahre Garantie auf die Stücke. - Briefkästen aus Kupfer liegen preislich zwischen 100 und 400 Euro, je nach Gestaltung.- Briefkästen aus Blech sind schon ab unter 100 Euro zu haben. Ihnen fehlt aber das gewisse Etwas und sie sehen nicht wirklich antik aus.
Hersteller und Händler
  • Es gibt einige wenige Handwerker, welche die antiken Briefkästen herstellen. Die Kästen sind keine Massenware, sie werden oft einzeln gefertigt, teilweise oder ganz in Handarbeit.
  • Große Briefkastenfirmen wie Burgwächter haben auch antike Modelle in ihrem Angebot. Die wirklichen „Kunstwerke“ bekommt man bei ihnen aber nicht.
  • Eine große Auswahl an antiken Briefkästen findet man im Internet. Hier seien besonders die Seiten http://www.besonderes-rund-ums-haus.de/Briefkaesten_c46.html und  http://www.shop.gartentipps.com/antike+briefkästen empfohlen.
  • Kunstschmiede und andere metallverarbeitende Handwerker können antike Briefkästen herstellen.
  • Im Baumarkt oder ab und zu im Discounter findet man auch so genannte antike Briefkästen. Mit denen vom Fachhändler können diese es aber absolut nicht aufnehmen.
Fazit

Ein antiker Briefkasten ist sicher nichts für Jedermann. Wer sich von der Masse abheben möchte und einen ganz individuellen Briefkasten sucht, der wird sicher sein Traumexemplar finden. Auf den Preis schauen sollte man da besser nicht so intensiv.

Tipps der Redaktion

  1. Günstiger als beim Fachhändler bekommt man die Briefkästen manchmal bei Internetauktionen. 
  2. Die Briefkästen sollten einigermaßen zum Stil des Hauses oder zu den anderen Accessoires passen.