Gusseisen - Terrassenofen, Gartenofen und Aztekenofen

Aztekenöfen haben, wie ihr Name schon vermuten lässt, ihren Ursprung in Mittelamerika, wo sie früher auch zum Backen benutzt wurden.

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Dort wurde nur die Variante aus Keramik hergestellt, für die modernen Terrassenöfen wird aber heutzutage auch Gusseisen verwendet. Typisch für diese Öfen ist die bauchige Form und der Schornstein.

Vorteile eines Terrassenofens

Ein Gartenofen sorgt für ein wenig Wärme, wenn die Terrasse auch an kalten Tagen benutzt werden soll. Ein offenes Feuer ist aber auch im Sommer sehr gemütlich, daher muss nicht unbedingt auf den Herbst gewartet werden, bis der Ofen wieder in Betrieb genommen wird.
  • Aztekenöfen aus Terrakotta können sehr schön im mexikanischen Stil verziert werden. Beliebte Motive hierbei sind Sonnen. Da die Verzierung in die Keramik eingearbeitet wird, bevor der Ofen gebrannt wird, ist sie dauerhaft.
  • Damit sie keine Schäden auf dem Terrassenboden anrichten, haben die Aztekenöfen ein Gestell aus Eisen, auf das sie gesetzt werden.
  • Auch ein Gartenofen aus Gusseisen kann mit reichlich Ornamenten verziert werden. Er hat außerdem den Vorteil, dass sich in dieses Material eine Klappe einbauen lässt, die geöffnet werden kann, um die Luftzufuhr zu erhöhen und das Feuer schneller in Gang zu setzen.
  • Die typische Höhe dieser Gartenöfen liegt zwischen 80 und 130 Zentimetern. Für einige Gartenöfen gibt es passende Roste, sodass sie auch als Grill benutzt werden können.
Nachteile der Gartenöfen

Für wohlige Wärme sorgt ein gusseiserner Terrassenofen genauso gut wie ein Aztekenofen. Beide Materialien haben jedoch gewisse Vor- und Nachteile.
  • Ein Aztekenofen aus Terrakotta hat gegenüber einem gusseisernen den Nachteil, dass er zerbrechen kann, wenn man ihn fallen lässt. Zum Ausgleich ist er aber etwas leichter und lässt sich dadurch relativ einfach an eine andere Stelle versetzen.
  • Keramik ist ein natürliches Material und daher nicht immer ganz gleichmäßig, besonders die handgearbeiteten
    Öfen können auch in Größe und Form kleine Unregelmäßigkeiten aufweisen.
  • Ein Terrassenofen aus Guss ist so gut wie unverwüstbar und hält dadurch ewig. Zum Teil lassen sich diese Öfen in einzelne Teile zerlegen, sodass der Transport etwas einfacher wird.
  • Ein Ofen aus Gusseisen kann auch im Winter draußen bleiben, Keramik dagegen sollte den Winter über in einem frostfreien Raum gelagert werden.
  • Aztekenöfen sind nach vorn hin immer offen, bei Gusseisen dagegen haben einige Modelle eine vergitterte Tür, die vor Funkenflug schützt, was vor allem bei einem Terrassenboden aus Holz sinnvoll ist.
Preise

Terrassenöfen aus Gusseisen liegen preislich zwischen 100 und 300 Euro. Kleine Aztekenöfen gibt es schon unter 100 Euro, die etwas größeren Modelle kosten jedoch meist auch zwischen 100 und 200 Euro.

feuer-kamin-glut_flHersteller und Händler
  • Terrassenöfen aus Gusseisen finden sich auf www.sales-store.de oder auf www.gelkamine.de.
  • Aztekenöfen aus Terrakotta wie auch Gartenöfen aus Gusseisen gibt es bei Dilego.
  • Der Besondere Garten verkauft Aztekenöfen, die direkt aus Mexiko importiert und dort in Handarbeit hergestellt werden. Auch der 1a-direktimport bezieht seine Öfen direkt aus Mexiko. Dort finden sich auch einige farbige Modelle.
  • Auf amazon und bei verschiedenen Händlern auf ebay finden sich ebenfalls viele Angebote. Eine Übersicht über das Angebot weiterer Internethändler bietet die Möbel Ladenzeile.
Fazit

Ein kleines Feuer auf der Terrasse sorgt für eine angenehme Atmosphäre. Wenn der Terrassenofen mit einem Grillrost ausgestattet wurde, ist dann auch noch gleichzeitig für das leibliche Wohl gesorgt. Ob man sich für Guss oder Keramik entscheidet, bleibt dem eigenen Geschmack überlassen, bei den traditionellen Aztekenöfen sollte aber nicht vergessen werden, dass sie vor Frost geschützt werden sollten. Für Balkone in Mietshäusern sind die Terrassenöfen wegen der Rauchentwicklung aber leider nicht geeignet.

Wissenswertes

Um das Feuer in einem Aztekenofen leicht zu entfachen, gibt es Lavasteine, die einfach in den Ofen gelegt werden. Auf ihnen werden dann die Holzscheite angezündet, sodass die Zwischenräume der Steine das Feuer von unten belüften.