Mit einem Specksteinofen heizen

Wer sich für einen Specksteinofen entscheidet, muss keine Angst haben, dass er sich an statische Modelle halten muss.

wohnzimmer-kamin-relaxen2_flViele Studios lassen es durchaus zu, dass man das Aussehen dieser
Öfen
mitgestaltet, damit sich der Ofen gut in das eigene Zuhause einfügt und man sich mit diesem Heizgerät wohlfühlen kann. Es ist also kein Problem, einem Specksteinofen ein individuelles Aussehen zu verleihen und somit die perfekte Lösung fürs eigene Zuhause zu finden. Auch das Abstrahlen der Wärme kann je nach Wohnsituation und Räumlichkeiten individuell gelöst werden. Man verhindert also sowohl, dass man mit Wollsocken in der Wohnung sitzen muss, als auch, dass die Wohnung überheizt wird oder sich die Wärme irgendwo staut. Die Wohnung wird dank des Specksteinofens also gleichmäßig erwärmt und bietet somit den richtigen Raum zum Wohlfühlen.

Ofen mit Tradition: der Specksteinofen

Vor allem in Finnland hat der Specksteinofen eine lange Tradition. Die Steine haben die hervorragende Eigenschaft, die Wärme zu speichern und dann langsam abzugeben. Bei der Wärme des Specksteinofens handelt es sich also in erster Linie um Strahlungswärme. Durch die Zusammensetzung aus Talk und Magnesit wird dem Speckstein eine besondere Bedeutung als Ofenstein zugewiesen. Zuerst wurden diese Eigenschaften in den nordischen Ländern entdeckt und genutzt, was bereits um viele Jahrzehnte eher als in Deutschland stattfand. Dieses Material ist für den Ofenbau ideal geeignet, weil es die Wärme so hervorragend speichern und weiterleiten kann. Der Speckstein kann etwa das Sechs- bis Siebenfache an Energie speichern, wie das ein Ofenziegel kann. Außerdem ist das Gewicht dieses Steines wesentlich größer und die Energieausbeute besser.

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Wirkungsweise des Specksteinofens


Beim Verbrennungsvorgang erreicht man im Specksteinofen einen Wirkungsgrad von etwa achtzig Prozent. Der Specksteinofen erwärmt sich schnell, kühlt aber recht langsam ab. So kann die Wärmeabstrahlung in einem normalen Raum etwa zwölf bis dreißig Stunden betragen. Auch Größe und Modell des Specksteinofens sind dafür ausschlaggebend. Da es sich bei Öfen aus Speckstein um Zeitbrandöfen handelt, gehen sie mit Holz sehr sparsam um. Da Holz ein nachwachsender Rohstoff ist, ist es natürlich umweltfreundlicher als die Verbrennung von Kohlen beispielsweise. Auf diese Weise spart man fossile Brennstoffe und leistet somit einen nicht zu verachtenden Beitrag zum Umweltschutz. Da ein Specksteinofen feuerbeständig und hitzefest ist, treten auch bei hohen Temperaturen keine Veränderungen auf. Nutzt man einen Specksteinofen, bleibt die Luft sauber und dennoch sind Wände und Fußboden wohl temperiert. Auch um die Luftfeuchtigkeit braucht man sich kaum Gedanken machen, da diese erhalten bleibt.

Effektiv heizen

Wer sich einen Specksteinofen anschafft, investiert in Effektivität. So kann man mit einer Brennzeit von zwei Stunden etwa zwanzig Stunden lang die Wohnung erwärmen. Die Preise für Specksteinöfen differieren zwischen etwa viertausend und zirka neun- bis zehntausend Euro. Je nach Ausführung und gewünschten Details kann der Preis jedoch nach oben abweichen. Wer sich also für einen Specksteinofen interessiert, ist gut beraten, wenn er sich preisliche Informationen einholt. Ein Preisvergleich und ein Vergleich der Leistungen lohnen sich in jedem Fall, da man unter Umständen schon noch Geld einsparen kann. Zudem ist es ratsam, sich bezüglich der Größe des Specksteinofens beraten zu lassen. Alles in allem ist ein Specksteinofen die Investition jedoch in jedem Fall wert, weil man doch recht günstig heizen kann und dennoch über mehrere Stunden hinweg eine angenehm warme Wohnung hat.