Staudenhalter als Rankhilfe für Rhododendron & Co

Staudenhalter in den Blumenbeeten sorgen dafür, dass die Pflanzen nicht in alle Richtungen auseinander fallen, sondern einen buschigen Eindruck machen. Solche Halter bestehen aus einem oder mehreren Ringen, die die Pflanzen von außen umschließen.

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Vorteile


Staudenhalter sind häufig sehr schlicht gearbeitet und fallen dadurch im Blumenbeet kaum auf. Sie können aber auch verziert sein, sodass sie neben ihrer praktischen auch eine dekorative Funktion erfüllen.
  • Staudenhalter halten die Pflanzen aufrecht, damit sie bei Wind oder stärkerem Regen nicht umfallen und dann auf dem Boden liegen bleiben. Sollen die Stauden nur in eine Richtung gestützt werden, gibt es hierfür Halterungen in Form eines Halbkreises.
  • Staudenhalter gibt es in verschiedenen Höhen und Durchmessern, die auf die endgültige Höhe und die Wuchsbreite der Pflanzen abgestimmt wird. Schlichte Halter aus Kunststoff, die aus einem Stab und einem Ring bestehen, können jedoch auch jeweils an die aktuelle Größe der Pflanze angepasst werden, indem der Ring an verschiedenen Stellen ineinander gefügt wird.
  • Besonders unauffällig sind Staudenhalter aus grünem Kunststoff oder aus Metall mit einem grünen Kunststoffüberzug. Daneben werden aber auch gern Rankhilfen aus schwarz lackiertem Metall verwendet, die sich gut in den Garten einpassen, und für einen etwas romantischen Garten eignen sich Staudenhalter mit geschwungenen Formen und Ornamenten.
Nachteile
  • Ein wenig unnatürlich sieht eine Pflanze in einem Staudenhalter immer aus, weil sie normalerweise nicht gerade nach oben wachsen würde. In sehr naturnahen Gärten wird daher auf solche Rankhilfen verzichtet, damit die Pflanzen ihre natürliche Wuchsform behalten.
  • Ein Staudenhalter lässt sich aber auch nur schwer wieder entfernen, wenn die
    Pflanze bereits eine gewisse Größe erreicht hat. Einen kleinen Halter durch einen größeren zu ersetzen, ist schwierig, daher wirken solche Rankhilfen zu Beginn der Saison immer etwas überproportioniert.
Preise

Staudenhalter aus grünem Kunststoff gibt es schon für wenige Euro zu kaufen, solche Stützen werden auch oft für Zimmerpflanzen verwendet und können später im Garten weiter benutzt werden. Schlichte Modelle aus Metall beginnen preislich bei etwa 15 Euro, in einer dekorativen Ausführung kosten sie aber meist zwischen 20 und 30 Euro.

Hersteller und Händler
  • Staudenhalter aus Kunststoff, die sowohl in der Höhe wie auch im Durchmesser veränderbar sind, verkauft die Firma Ahrens & Sieberz über ihren Internetshop.
  • Rankhilfen aus Metall gibt es bei DaWanda, Eisen im Trend oder im Shop von Mein Schöner Garten. Wem dagegen die Rostoptik gefällt, der wird bei Ellas Dekokrempel fündig.
rhododendron2 flFazit

Staudenhalter sorgen dafür, dass die Pflanzen nicht auf dem Boden und den Gehwegen liegen. Etwas nachteilig ist bei den meisten Modellen jedoch, dass sie sich nicht in der Höhe und im Durchmesser den Pflanzen anpassen lassen, die sich im Laufe der Gartensaison verändern. Diese Halter wieder zu entfernen, weil die Pflanze zu groß geworden ist, ist ebenfalls kaum möglich, ohne die Pflanze dabei zu verletzen.

Tipps der Redaktion
  1. Eine sehr günstige Variante eines Staudenhalters besteht aus einigen Stäben, die rund um die Pflanze in den Boden gesteckt werden. Anstelle eines Rings wird dann eine Gartenschnur oder Bindedraht verwendet.
  2. Kleine Ringe aus biegbarem Kunststoff halten mehrere Zweige einer Pflanze zusammen, sodass sie weniger leicht umfallen. Den gleichen Zweck erfüllen auch Pflanzenclips, mit denen einzelne Zweige an einem Stab fixiert werden.