Gebrauchte alte Weinfässer als Dekoration

Weinfässer haben schon ein langes Leben hinter sich, wenn sie von den Weingütern aussortiert werden. Doch auch dann sind sie noch so schön, dass sie gern als Dekoration in den Garten gestellt werden.

collage-wein3_flVorteile der alten Weinfässer

Weinfässer wirken urig und gemütlich. Sie sind sehr
dekorativ, können aber durchaus auch einen praktischen Zweck erfüllen, indem sie zum Beispiel als Regentonne benutzt werden.
  • Alte Weinfässer können sehr schön bepflanzt werden, hierfür eignen sich Zierpflanzen oder auch Kräuter, die aus dieser Höhe bequem geerntet werden können. Alternativ kann auch ein Loch in den Bauch des Fasses geschnitten und das Fass dann hingelegt werden, um es zu bepflanzen.
  • Ein gebrauchtes Weinfass mit einem Deckel kann als Stehtisch bei einer Party benutzt werden.
  • Auch halbierte Weinfässer gibt es als Dekoration für den Garten zu kaufen. Sie eignen sich ebenfalls zur Bepflanzung oder als Miniteich für die Terrasse. Geviertelte Fässer können an der Wand befestigt werden, um sie als Pflanzkübel zu verwenden.
  • Sehr große Fässer mit einer Höhe von zwei oder drei Metern können sogar zur Gartenlaube, Sauna oder Spielmöglichkeit für die Kinder umgebaut werden.
  • Um ein Weinfass ohne große Mühe an eine andere Stelle zu verschieben, können unter dem Boden Rollen angebracht werden.
Nachteile der gebrauchten Weinfässer

Weinfässer sind nicht immer dicht, deswegen können sie nur bedingt zur Sammlung von Regenwasser genutzt werden. Alte Weinfässer haben natürlich auch Gebrauchsspuren, die manchen Menschen nicht gefallen könnten.
  • Weinfässer behalten den Geruch nach dem Wein, der in ihnen gelagert wurde.
  • Sie können undicht werden, wenn die Dauben trocken werden. Sie brauchen immer eine gewisse Menge an Feuchtigkeit, mit der sie sich vollsaugen und dann dicht sind.
  • Gebrauchte Weinfässer können auch außen Weinflecken haben.
  • Vor der Erdfeuchte sollte ein Weinfass geschützt werden, deshalb sollte es im Garten einen Standfuß bekommen oder auf einer Kiesschicht oder einigen Steinen stehen, damit der Boden nicht zu modern beginnt.
  • Damit bei einer Bepflanzung keine Staunässe entsteht, die den meisten Pflanzen schadet, sollten in den Boden des Fasses Löcher gebohrt werden.
  • Ein halbes Fass aus massivem Eichenholz wiegt leer schon etwa
    25 Kilogramm, deshalb lässt es sich besonders in bepflanztem Zustand nur schwer an eine andere Stelle setzen.
  • Um es vor Frost zu schützen, sollte ein Fass im Winter geleert und mit einer Schutzhaube abgedeckt werden.
  • Bei der Verwendung als Miniteich muss ein gebrauchtes Fass zunächst einige Male mit frischem Wasser gefüllt werden, bevor Pflanzen oder Fische hineingesetzt werden können, weil in der ersten Zeit noch Wein, der vom Holz aufgesogen wurde, an das Wasser abgegeben wird.
Preise

Vielfach werden gebrauchte Weinfässer in einer Größe von 225 Litern angeboten. Sie haben eine Höhe von knapp einem Meter und kosten etwa 60 bis 70 Euro. Fässer, die bereits zu einem Stehtisch, Pflanzkübel oder einer Regentonne umgebaut wurden, sind natürlich wegen der Arbeitskosten etwas teurer. Halbierte Fässer für die Verwendung als Pflanzkübel oder Miniteich gibt es für etwa 40 Euro.

wein-weinglas2_flHersteller und Händler
  • Der Besondere Garten verkauft ganze, halbierte und geviertelte Weinfässer, die schon so bearbeitet wurden, dass sie direkt in Gebrauch genommen werden können. Dort gibt es Stehtische, Pflanzkübel oder auch Fässer, die zu einem Weinregal umgebaut wurden.
  • Wer lieber ein neues als ein gebrauchtes Fass für seinen Garten hätte, wird beim Fassprofi fündig. Dort können Weinfässer in verschiedenen Größen bestellt werden.
  • Der Weinfassversand verkauft Barrique Fässer, in denen Rot- oder Weißwein gelagert wurde, und auch gebrauchte Bier- und Whisky-Fässer. Dort gibt es auch riesige Fässer mit bis zu 12000 Liter Volumen.
Fazit

Gebrauchte alte Weinfässer sind eine sehr schöne Dekoration für den Garten. Sie lassen sich auf viele verschiedene Arten verwenden und brauchen im Prinzip nur wenig Pflege. Weil sie meist aus massivem Eichenholz bestehen, haben sie aber natürlich auch ein recht großes Gewicht und lassen sich nicht so einfach an eine andere Stelle setzen.

  1. Oft werden Weinfässer als Barrique Fässer bezeichnet. Hiermit sind Fässer mit einem Volumen von 225 oder 228 Litern gemeint. Dieses Maß wurde sehr gebräuchlich, weil Fässer dieser Größe in leerem Zustand von einem Arbeiter allein verladen werden können.
  2. Während der Julirevolution von 1830 wurden in Frankreich die Barriques mit Erde gefüllt und als Straßensperren benutzt. Hieraus entstand später die Bezeichnung Barrikaden.