Gartenschuppen: Platz für Gartenutensilien

Rasenmäher, Schubkarre, Spaten, Schaufel, Heckenschere und im Winter auch die Gartenmöbel - dies alles und noch viel mehr muss irgendwo verstaut werden. Wenn die Garage zu klein, kein Keller vorhanden und das Verstauen häufig benötigter Gartenutensilien auf dem Spitzboden zu umständlich ist, dann ist ein Gartenschuppen unverzichtbar.

gartenhaus-gartenwerkzeug-laube_flHier wird
erläutert, worauf man bei der Auswahl eines Gartenhauses achten sollte. Welche Vor- und Nachteile sich mit einem separaten Bau für die Gartenutensilien ergeben sowie weitere grundlegende Informationen rund ums Gerätehäuschen.

Außenmaße und Nutzfläche

Die grundlegendste Entscheidung bei der Auswahl eines Geräteschuppens ist, wie groß dieser sein soll. Hierfür gilt es einige Punkte zu bedenken. Kleinere Gerätehäuschen sind zwar in der Anschaffung günstiger, können sich aber mitunter als sehr unpraktisch erweisen. Wenn diese nämlich so klein sind, dass man sie erst einmal halb leer räumen muss um an das gewünschte Werkzeug heranzukommen. Deshalb sollte man vor dem Kauf sehr gut überlegen, welche Werkzeuge im Gartenhaus verstaut werden sollen. Auch an Geräte, die vielleicht erst noch erworben werden, sollte man dabei denken. Zum Beispiel weil die Bäume und Hecke noch wachsen wird in Zukunft noch ein Elektroschere, Laubbesen, -bläser oder -sauger gebraucht. Je größer der Garten ist, umso mehr Nutzfläche darf auch der Gartenschuppen haben.  Für eine Camping- oder Schrebergartenparzelle bzw. für den Garten eines Reihenhauses kann evtl. auch ein Geräteschrank mit einer Nutzfläche von unter einem Quadratmeter ausreichen.

Vorteile eines eigenen Gartenhauses

Es gibt Alternativen, mit denen ein Geräteschuppen überflüssig wird. Etwa eine verlängerte Fertiggarage, eine größere gemauerten Garage oder wenn ein geräumiger Keller vorhanden ist. Doch im Gegensatz dazu bietet ein eigener Gartenschuppen mehr Vorteile, denn er
  • wird direkt dort aufgestellt, wo die Werkzeuge benötigt werden.
  • Dadurch ergeben sich mehr Komfort und kurze Wege.
  • Bessere Übersichtlichkeit, weil nur Gartenutensilien dort aufbewahrt werden.

Nachteile vom Gerätehäuschen

Wer neu baut sollte sich Gedanken machen, ob nicht vielleicht doch eine größere Garage oder eine verlängerte Fertiggarage die praktischere Lösung sein könnte. Denn ein weiterer Bau zur Unterbringung der Gartenwerkzeuge birgt auch Nachteile in sich.
  • Ggf. muss ein Bauantrag gestellt werden
  • Es wird ein eigenes Fundament benötigt 
  • Der Schuppen muss meistens regelmäßig gestrichen werden und
  • kann leichter aufgebrochen
    werden
Kostenfragen

Die Preise für einen Gartenschuppen variieren aufgrund der umfangreichen Auswahl stark voneinander. Die Kosten für einen Geräteschuppen sind stark abhängig von der Größe, dem Material, der Wandstärke sowie der Ausstattung mit Fenster und Türen (Verglasung einfach, doppelt, dreifach, Echt- oder Kunstglas). Mit einkalkulieren sollte man außerdem noch die Aufwände für den Aufbau - sofern man nicht selbst Hand anlegen möchte - sowie für Pflegemittel, weil viele Gartenhäuser aus Holz bestehen. Ebenfalls in den Kostenplan einfließen müssen die Aufwände für das Fundament und ggf. den Bauantrag. In die Investition einplanen muss man auch die Abwassergebühren, wenn der Gartenschuppen als versiegelte Fläche angerechnet wird. Pult- oder Flachdächer könnten begrünt werden. Bei Satteldächern ist es empfehlenswert  einen Regenablauf zu montieren, der in eine Regenwassertonne mündet. Vielleicht im Einkauf teurer, dafür aber in der Wartung günstiger sind dagegen Schuppen aus pulverbeschichtem oder verzinktem Metall und pflegeleichtem Kunststoff. Um nur einige Preisbeispiel zu nennen. Für ein Gartenhaus aus Holz mit einer maximalen Nutzfläche von fünf Quadratmetern sollte man mit mindestens 200 Euro eher mehr rechnen. Größere Exemplare aus Kunststoff kosten leicht an die 2.000 Euro. Selber bauen kann mitunter günstiger sein. Neben dem handwerklichen Geschick sowie dem Material ist dafür noch die entsprechende Werkzeugausrüstung erforderlich.

gartenhaus-bauen_flHersteller und Händler

Je nach Material aus dem die Schuppen gefertigt werden, dominieren einige wenige Hersteller den Markt. Im Überblick einige Hersteller von Gartenschuppen mit ihren vorwiegenden bzw. ausschließlichen Materialen:
  • Karibu (Holz)
  • Weka (Holz)
  • Bear County (Holz)
  • Biohort (Metall, Stahlblech)
  • Pergart (Metall, Stahlblech)
  • Tepro (Kunststoff)
  • Grosfillex (Kunststoff)

Erhältlich sind Gartenschuppen im Baumarkt vor Ort wie auch bei Online Händlern, die Gartenartikel anbieten. Wer sparen will, nutzt eine der Preisvergleichsplattformen im Internet wie etwa
  • Idealo.de
  • Billiger.de
  • preissuchmaschine.de
Gründung: Nicht auf Sand gebaut

Auch ein Gartenschuppen benötigt ein Fundament, um das Holz vor aufsteigender Feuchtigkeit zu schützen. Es gibt verschiedene Fundament-Arten. Bei einer klassischen Fundamentplatte muss der Beton bewehrt werden, damit sie stabil wird und keine Risse bekommt. Um Material zu sparen kann auch ein Streifenfundament erstellt werden. Ein solches und noch besser Punktfundamente bieten in der Regel eine gute Möglichkeit der Unterlüftung. Die Alternativlösung zu den erwähnten Fundament-Arten könnten Gehwegplatten sein.