Gerätehaus aus Holz im Garten

Besonders der Rasenmäher und die Schubkarre sind häufig im Weg, wenn es für sie keinen passenden Platz gibt. Doch auch kleinere Gartengeräte können gut in einem separaten Gerätehaus aus Holz im Garten untergebracht werden und sind dadurch jederzeit griffbereit.

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Vorteile des Gerätehauses


In einem Gerätehaus können alle nötigen Arbeitsgeräte für die Gartenarbeit ordentlich verstaut werden und sind dadurch immer einsatzbereit. Auf diese Weise bleiben Garage und Keller frei für andere Dinge und werden nicht durch Erde oder Gras verschmutzt.
  • Ein Gerätehaus schafft zusätzlichen Stauraum im Garten, dort können alle Werkzeuge und Geräte für die Gartenarbeit untergebracht werden und sind dann sofort zur Hand.
  • Dadurch lässt sich Schmutz im Haus vermeiden, weil nicht ständig ins Haus gelaufen werden muss, um das nötige Werkzeug zu holen. Auch das lästige Schuhe wechseln entfällt dann.
  • Holzhäuser gibt es in vielen verschiedenen Größen, die entsprechend der eigenen Bedürfnisse und der Menge an Geräten, die untergebracht werden muss, ausgewählt werden können.
  • Auch Zubehör wie Aufhängevorrichtungen für Gartengeräte oder Regale können darin montiert werden. Dadurch bekommt jeder Gegenstand seinen Platz und ist leicht aufzufinden.
Nachteile der Holzhäuser

Gerätehäuser verursachen zusätzliche Arbeit, weil ihr Holz gepflegt werden muss, damit es lange hält. Außerdem stehen die Geräte in einem Gartenhaus längst nicht so sicher wie im Keller oder in der Garage.
  • Holz ist witterungsanfällig und muss regelmäßig gestrichen werden.
  • Gerätehäuser im Garten sind meist nicht sehr einbruchsicher, daher sollten teure Geräte besser nicht dort aufbewahrt werden.
  • Ein Gartenhaus braucht zwar nicht unbedingt einen Fußboden, wenn es direkt auf den Erdboden aufgestellt wird, leidet das Holz jedoch
    unter der Feuchtigkeit aus dem Boden.
Preise

Kleine Gerätehäuser, die rundum geschlossen sind, kosten je nach Größe etwa 200 bis 500 Euro. Etwas teurer wird es, wenn das Holzhaus Fenster oder eine Doppeltür haben soll. Oftmals sind im Lieferumfang eines Gerätehauses jedoch nicht die Schindeln für das Dach enthalten, sodass diese separat als Zubehör gekauft werden müssen. Auch ein Boden gehört nicht zwangsläufig zur Ausstattung und bei vielen Anbietern ist das Holz noch unbehandelt und muss direkt nach dem Aufstellen des Häuschens mit dem nötigen Holzschutz gestrichen werden. Es ist daher je nach Lieferumfang mit weiteren Kosten zu rechnen.

Hersteller und Händler
  • Die Firma Karibu stellt Gerätehäuser und auch Gartenhäuser, Saunahäuser und Pavillons selbst her. Diese Häuser werden entweder selbst aufgebaut, handwerklich nicht so begabte Menschen können aber auch den Montage-Service in Anspruch nehmen.
  • Weka stellt ebenfalls Gerätehäuser her, verkauft aber nur über Händler. Hierzu gehört zum Beispiel auch der Baumarkt Obi. Neben einem Sattel-, Pult- oder Flachdach können Gartenhäuser von Weka auch mit ganz speziellen Dachformen versehen sein.
  • Holzprofi24 bietet in seinem Online-Shop eine große Anzahl Gerätehäuser verschiedener Hersteller an. Daneben können dort auch viele andere Produkte für Haus und Garten bestellt werden.
Fazit

Gerätehäuser sind äußerst praktisch, um darin alle notwendigen Geräte für die Gartenarbeit unterzubringen und lassen sich durchaus auch so gestalten, dass sie sich gut in den Garten einfügen und dort sogar dekorativ wirken. Das Holz braucht allerdings regelmäßige Pflege, damit es vor der Feuchtigkeit geschützt ist.

Tipps der Redaktion

  • Stellen Sie Ihr Gerätehaus an eine möglichst zentrale Stelle im Garten, damit Sie nicht für jedes nötige Werkzeug lange Wege zurücklegen müssen.
  • Wenn Sie einen Kamin haben, können Sie an einer Seitenwand des Gerätehauses ein Abdach ansetzen, unter dem Sie das nötige Brennholz stapeln.