Gartengerätehaus: mehr als ein Abstellraum

Wer einen Garten hat, benötigt Werkzeuge und andere nützliche Dinge für den Garten. Oft kann man Zubehör im Keller oder der Garage aufbewahren, wenn diese groß genug sind. Ansonsten bietet sich die Nutzung eines Gartengerätehauses an.

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Darin lassen sich Rasenmäher und andere Schnittwerkzeuge, Laubsammler, Dampfsprüher, Häcksler, aber auch Pflanzgefäße, Gießkannen, Erde und auch einmal eine Werkbank aufbewahren. Selbst Fahrräder, Gartenmöbel und Kinderspielzeuge können untergebracht werden.

Man kann das Gerätehaus aber auch zweckentfremden und anders nutzen, allerdings muss es meist komplett ausgeräumt werden. So kann man eine Gartenparty hinein verlegen, die ansonsten ins Wasser fallen würde. Auch kann er als Arbeitsraum für Hobbybastler dienen. Gern verstecken sich Kinder in so einem Gerätehaus und richten sich ihre eigene Ecke her. Es ist also sehr vielseitig nutzbar. Gerätehäuser gibt es auch verschiedenen Materialien, massiv gemauert aus Ziegeln oder Beton, aus Holz oder aus Metall.
 
Vorteile eines Gartengerätehauses
  • praktisch
  • Geräte, aber auch Fahrräder, Kinderspielgeräte, Gartenmöbel, Blumenkübel, Blumenerde, Gießkannen und Werkbänke können darin untergebracht werden.
  • vielseitig nutzbar
  • sorgen für Ordnung und Sauberkeit im Garten, da nichts rumsteht
  • mit Fenster kann es zur Überwinterung von kälteverträglichen Pflanzen genutzt werden.
  • notfalls als Partyraum nutzbar, vorausgesetzt die Größe ist ausreichend
  • als Heimwerkerdomizil geeignet
Nachteile eines Gartengerätehauses
  • unter Umständen kann es die Lichtverhältnisse ändern und für Schatten sorgen (darf nicht zu hoch sein)
  • kann sich im Sommer stark aufheizen (vor allem Modelle aus Stahlblech)
  • oftmals zu klein, um alle Wünsche zu realisieren
  • je nach Material und Größe recht teuer
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Preise


Die Preise richten sich nach der Größe des Gartengerätehauses und dem verwendeten Material. Je aufwändiger der Bau, desto teurer ist er. Prinzipiell liegen die Preise zwischen 250 und 7.000 Euro.  
  • Kleine Gerätehäuser aus Holz mit einer Grundfläche von 120 x 120 cm kosten ab ca. 250 Euro. Hier ist allerdings nicht viel Zubehör inbegriffen.
  • Ähnliche Modelle aus verzinktem Profilstahlblech liegen in der gleichen Preisklasse. Beide Häuser haben keinen Boden.
  • Ein gemauertes Haus ist in der Regel am teuersten. Natürlich kommt es darauf an, wie groß gebaut wird und wie viel man selbst tun kann. So kann man auf 2.000 bis 7.000 Euro kommen.
Hersteller und Händler

Am einfachsten ist, ein Gartengerätehaus im Baumarkt als Bausatz zu erwerben. Es gibt auch Fachhändler, die diese Häuschen neben normalen Gartenhäusern im Programm haben. Die größte Auswahl hat man im Internet. Dort kann man in Ruhe die Angebote und auch die Preise vergleichen. Wichtig ist, dabei die Lieferkosten im Auge zu behalten.

Empfehlenswerte Seiten sind:
  • www.gartenhaus-profi.de/
  • www.woodkingshop.com/Gartenhaeuser
  • www.beckmann-kg.de und
  • www.bautied.de/shop .
Fazit

Ein Gartengerätehaus darf in keinem Garten fehlen. Es dient zum einen zum Aufbewahren all der nützlichen und schönen Gartenaccessoires, aber auch als Partyraum, Bastelraum, zum Aufbewahren von Grünpflanzen im Winter und als Versteck der Kinder. Ein Gerätehaus ist absolut vielseitig. Man kann es so aussuchen, dass es für alle erforderlichen Gegebenheiten größentechnisch und von der Ausstattung her passt. Wichtig ist natürlich auch immer der Preis.

Tipps der Redaktion

  1. Regale an den Wänden helfen Grundfläche zu sparen.
  2. Bei Häusern (vor allem bei solchen aus Metallblech) auf Isolierung achten, damit sie nicht überhitzen, aber auch Frost nicht so eindringen kann.
  3. Nach Baugenehmigung erkundigen!