Deckchair für Terrasse & Garten

Deckchairs wurden ursprünglich als Liegestühle auf Yachten und Kreuzfahrtschiffen verwendet, was auch ihren Namen erklärt. Weil dort die Stühle einer hohen Luftfeuchtigkeit ausgesetzt waren und auch hin und wieder nass wurden, bestanden die klassischen Deckchairs aus Teakholz. Heutzutage werden diese Stühle aber auch auf Terrassen benutzt, wo sie weniger unter den Umwelteinflüssen zu leiden haben, deshalb gibt es sie inzwischen auch aus anderen Holzarten
oder aus Aluminium.

gartenmoebel2_flVorteile der Deckchairs

Deckchairs werden komplett aus Holz oder aus einem Aluminiumgestell mit einer Liegefläche aus einem Textil- oder Kunststoffgewebe hergestellt. In der Regel lassen sie sich zusammenklappen und können dann problemlos gelagert werden.
  • Deckchairs sind ziemlich leicht, was ihren Transport einfach macht. Ein Deckchair aus Holz wiegt etwa 10 bis 15 Kilogramm, einer aus Aluminium sogar nur 5 Kilogramm. Zum Teil sind sie mit zwei Rädern ausgestattet, sodass sie sich auch in ausgeklapptem Zustand leicht verstellen lassen.
  • Die Rückenlehne eines Deckchairs ist meist mehrfach verstellbar, sodass der Stuhl zum sitzen und zum liegen benutzt werden kann. Das Fußteil lässt sich bei den meisten Stühlen jedoch nur herunterklappen, wenn es nicht benötigt wird.
  • Bei guten Produkten sind die Beschläge für die Holzstühle aus Edelstahl oder zumindest verzinkt, um sie vor Rost zu schützen. Aluminium braucht diesen Schutz nicht, weil es von Natur aus nicht rostet.
Nachteile der Deckchairs

Die Konstruktionsweise eines Deckchairs ist für etwas ungelenkige Menschen nicht so gut geeignet und auch die niedrige Höhe der Liegen macht es ihnen nicht einfacher.
  • Durch das lange Fußteil kann es bisweilen schwierig werden, sich in den Stuhl zu setzen und später wieder aufzustehen. Hierbei sind besonders die Armlehnen im Weg, sodass man sich zunächst auf den vorderen Teil der Sitzfläche setzen muss, um nach hinten zu rutschen, nachdem man bereits die Beine hochgelegt hat.
  • Darüberhinaus sind Deckchairs aus Tropenhölzern zwar witterungsbeständig, sollten aber trotzdem einmal jährlich mit einem Teaköl behandelt werden, um ihre samtene Oberfläche zu erhalten und zu verhindern, dass sich
    eine Patina bildet.
  • Auch eine zusätzliche Polsterauflage ist für die meisten Deckchairs notwendig, um sich auf solchen Stühlen richtig entspannen zu können. Auflagen für Liegestühle kosten in einer guten Qualität schnell 50 Euro oder mehr.
Preise

Deckchairs mit einem Aluminiumgestell und einer Liegefläche aus Stoff oder Kunststoff gibt es ab etwa 70 Euro. Bei den Deckchairs aus Holz wird meistens Teak- oder Eukalyptusholz verwendet. Preiswerter sind die Stühle aus Eukalyptusholz, die etwa 100 Euro kosten, Deckchairs aus Teakholz liegen preislich meist zwischen 200 und 300 Euro. Modelle aus Aluminium und einem Stoffgewebe können eventuell auch ohne Auflage benutzt werden, Deckchairs aus Holz dagegen brauchen unbedingt eine dicke Auflage, um bequem auf ihnen liegen zu können, sodass hierfür weitere Kosten entstehen.

Hersteller und Händler
  • Deckchairs aus Teakholz gibt es bei Jarke Teak & Rattan, bei Room & Garden oder im Teakoutlet.
  • Stühle aus Aluminium wie auch aus Teak- und Eukalyptusholz verkauft Holzkomplett.
  • Kombinationen aus Edelstahl und Akazienholz und Deckchairs komplett aus Holz finden sich bei Demmelhuber.
  • Einen Doppel-Deckchair, in dem bequem zwei Personen Platz nehmen können, hat der Gartenmöbel Express in seinem Angebot. Dort finden sich aber auch normale Deckchairs aus Aluminium oder Holz und dazu passende Auflagen.
  • Wer auf diesen Seiten noch nicht fündig geworden ist, kann die Übersicht in der Möbel Ladenzeile benutzen, in der verschiedene Händler mit ihren Angeboten aufgelistet sind.
Fazit

Deckchairs eignen sich sehr gut für die Terrasse oder für die Aufstellung mitten im Garten. Wenn man erst mal liegt, sind sie äußerst bequem. Wie bei allen anderen Sonnenliegen mit Armlehnen auch, ist das Hinlegen und Aufstehen jedoch nicht ganz einfach und könnte besonders älteren Personen Schwierigkeiten bereiten.

Geschichtsstunde

Wussten Sie, dass die Kreuzfahrten von Albert Ballin von der Reederei Hapag erfunden wurden? Seine Schiffe lagen den ganzen Winter über im Hafen, weil sich der fahrplanmäßige Einsatz im nördlichen Atlantik wegen zu geringer Passagierzahlen nicht lohnte. Das brachte ihn auf die Idee, die Schiffe für Vergnügungsreisen in warme Länder zu nutzen. Die erste dieser Kreuzfahrten, wie man sie später nannte, fand 1891 statt und dauerte zwei Monate.