Mosaiktisch - dekorativ & vielseitig

Die ältesten Mosaiken der Welt stammen aus der Zeit um 2500 bis 3000 vor Christus. Schon damals nutzte man diese Technik zur Dekoration von Gebäuden, doch im Laufe der Zeit wurde der Einsatz immer vielseitiger. An Wänden, Fußböden und Decken entstanden großflächige Darstellungen und zuletzt wurden auch Möbel mit kleinen Mosaiksteinchen verziert.

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Vorteile der Mosaiktische


Mosaiktische wirken je nach Ausführung mediterran bis orientalisch und bringen Gemütlichkeit in den Garten. Es gibt sie in vielen verschiedenen Mustern und Größen, sodass sie vielseitig als Tisch für eine Sitzgruppe oder auch als Beistelltisch verwendet werden können.
  • Die Menge der für die Mosaiktische verwendeten Muster und Ornamente ist unzählbar, sodass die Auswahl ebenfalls riesig ist.
  • Die Tischplatte kann mit einer herkömmlichen Spülmittellösung gereinigt werden, ansonsten braucht sie keine besondere Pflege.
  • Glasierte Oberflächen sind unempfindlich gegen Wasser, das darauf steht. Offenporige Mosaiksteinchen können durch eine flüssige Steinversiegelung wasserabweisend gemacht werden.
  • Wegen der dekorativen Optik ist eine Tischdecke überflüssig.Verwitterte Fugen können mit einem Fugenmaterial aus dem Baumarkt wieder aufgefrischt werden.
Nachteile der Mosaiktechnik

Mosaiktische sind zwar wasserabweisend, aber nicht ganz witterungsbeständig, vor allem nicht bei Frost. Deshalb dürfen sie im Winter nicht draußen bleiben und benötigen auch sonst allerhand Pflege. 
  • Einzelne Steine des Mosaiks können ausbrechen und lassen sich schwer ersetzen, wenn der Stein nicht mehr aufzufinden ist. Dann wird ein ganzer Tisch nur wegen eines fehlenden Steines ersetzt.
  • Für das Gestell wird meistens Eisen verwendet, das mit der Zeit rosten kann und daher gestrichen werden muss.
  • Handgefertigte Stücke haben oft eine Oberfläche, die etwas uneben ist, sodass Gläser und Tassen nicht ganz gerade auf ihr stehen.
  • Im Winter müssen Mosaiktische an einem frostsicheren Platz untergebracht werden, weil
    sich sonst einzelne Mosaikteilchen lösen könnten.
  • Beim Einsatz im Freien löst sich das Fugenmaterial und muss erneuert werden.
  • Die zugehörigen Stühle sind oft nicht sehr bequem, sodass man ungern längere Zeit auf ihnen sitzt.
Preise

Als Bistro- oder Beistelltisch gibt es Mosaiktische schon ab 50 Euro, als Set, das aus einem Tisch und vier Stühlen besteht, ab etwa 150 Euro. Bei den günstigen Produkten handelt es sich jedoch meist um Möbel, die industriell gefertigt werden. Echte Handarbeit, die jedes Stück zu einem Unikat macht, kostet etwas mehr und wird oft aus den nordafrikanischen Ländern importiert, wo diese Technik eine lange Tradition hat. Weil dort jedoch die Lohnkosten niedriger sind, gibt es auch handgefertigte Tische zu erschwinglichen Preisen.

garten-mosaik2_flHersteller und Händler
  • Marokkanische Mosaiktische gibt es bei der Firma Casa-Moro. Sie handelt mit handgefertigten Produkten in runder und eckiger Form und dazu passenden Stühlen und Accessoires.
  • Eher mediterran sind die Modelle der Firma Villa Home & Garden. Diese Firma hat ihren Sitz in Dänemark, vertreibt ihre Möbel aber europaweit und stellt Mosaiktische in Marmor und Terrakotta her.
  • Eine große Auswahl an Mosaiktischen verschiedener Hersteller gibt es in der Ladenzeile. Dort finden sich kleine dekorative Tischchen, ganze Sitzgruppen und auch Tische, die aufgrund ihres Durchmessers als Esstisch verwendet werden können.

Fazit

Mosaiktische sind vielseitig verwendbar und dabei sehr dekorativ. Sie brauchen aber etwas Pflege, damit sie lange schön bleiben. Etwas nachteilig ist es, dass sie keine Minustemperaturen vertragen und deshalb im Winter nicht genutzt werden können.

Tipps für Kreative

  1. Niedrige Mosaiktische eignen sich wegen ihres dekorativen Aussehens sehr gut als Blumenhocker.
  2. Sehr kreative Menschen bauen sich ihren eigenen Mosaiktisch, hierfür können gewöhnliche Fliesen oder Mosaiksteine aus dem Bastelgeschäft verwendet werden.