Paravent als Sichtschutz

Verwendet werden kann der faltbare und überall aufstellbare Raumteiler sowohl drinnen wie auch draußen. Ursprünglich stammt die Spanische Wand, wie der Paravent auch bezeichnet wird, aus China. Solche Originale sind in der Regel mit edlem Papier bespannt und verziert mit chinesischen Schriftzeichen oder Bildern. Ob der Wandschirm vor dem Fenster, als Raumteiler oder im Garten aufgestellt wird, in jedem Falle wahrt er die
Privatsphäre und kann zusätzlich auch als Sonnenschutz dienen.

paravent-raumteiler_fl Viele Paravents sorgen für eine gewisse Leichtigkeit, weil sie aus einem Rahmen bestehen, der mit Papier oder Stoff bespannt oder mit einem Flechtwerk versehen wurde und so leicht transparent. Scheinen die Strahlen der Sonne oder einer Lampe hindurch, dann ergeben sich damit zum Teil ganz interessante Lichtspiele. Sind diese nicht erwünscht eignen sich andere Varianten wie etwa mit Tapeten oder Stoff beklebte Span- oder OSB-Platten. Diese können mit Schrankscharnieren zu einem Raumteiler zusammengefügt werden.

Vorteile einer faltbaren Wand

Je nachdem, ob ein Paravent drinnen oder draußen genutzt wird, ergeben sich auch leicht variierende Vorteile. Für die Aufstellung im Haus wie auf dem Balkon bzw. im Garten gelten gleichermaßen folgende Vorzüge:
  • große Räume / Bereiche lassen sich in einzelne Séparées gliedern
  • hohe Flexibilität in der Aufstellung, weil schnell auf- und abbaubar
  • zahlreiche kunstvolle und ganz individuelle Designs
  • Privatsphäre wird gewahrt
  • Windschutz bei der Nutzung im Freien

Nachteile der mobilen Klappwand

Nicht jeder Paravent passt zum eigenen Einrichtungsstil oder dem gewünschten Einsatzort. Auch wenn es schier zahllose Modelle gibt kann es sein, dass man trotzdem nicht das passende findet. Dann lautet das Motto "Paravent selber bauen". Nachteilig ist es, dass
  • verfügbare Modell preislich, von der Größe oder dem Muster her nicht
    passen,
  • aufgrund einer extra leichten Ausführung die Robustheit fehlt,
  • für eine windfeste Aufstellung im Freien zusätzlich Erdanker zur Befestigung benötigt werden und 
  • der im Freien stehende Paravent nicht ausreichend vor Sonne schützt
Preise

Für ganz einfache Modelle (zum Beispiel einem Stahlrohrrahmen mit einer Bespannung aus Polyester) sollte man um die 50 Euro einkalkulieren. Etwas mehr kostet ein Sichtschutz mit einem Rahmen aus Peddigrohr, in den Buri-Palme oder Wasserhyazinthen eingeflochten wurden. Für Ausführungen aus FSC-zertifiziertem Holz bezahlt man leicht an die 100 Euro und mehr.

Hersteller und Händler

Möchte man nicht selber zum Hersteller werden und mit den Materialien aus dem Baumarkt seinen individuellen Raumteiler selbst bauen, dann kann man sich auch dort nach fertigen Paravents umsehen. Wer bei Online-Händlern nach einem Paravent sucht wird oft unter der Kategorie Markisen und Sichtschutz fündig.  Je nach Budget können verschiedene Bezugsquellen in Frage kommen.
  •  eBay, Amazon oder klassische Versandhäuser wie Otto oder Baur
  • Möglicherweise vermarkten aber auch Heim- und Handwerker oder Behinderten-Werkstätten selbst gebaute Raumteiler direkt. Hier kann eine Nachfrage sinnvoll sein.
Verwendungsmöglichkeiten

  1. Durch helle zum Teil transparenten Designs strahlt der Raumteiler eine gewisse Leichtigkeit aus. Solche Modelle eigenen sich optimal für kleine dunkle Räume.
  2. Große helle Räume können durchaus auch mit einem weniger durchsichtigen Paravent abgeteilt werden.
  3. Sind Mobiliar und Zimmerwände durchgehend einfarbig dürfen ruhig auch Wandschirme mit groben Mustern aufgestellt werden.
  4. Ungemein praktisch sind Raumteiler mit einem Zusatznutzen, wie etwa Aufhängungs- oder Aufbewahrungsmöglichkeiten. Im Schlafzimmer oder im Flur könnte beispielsweise ein stabiler Paravent durchaus als "Stummer Diener" herhalten. Wird dieses Möbel mit Kleiderbügeln bestückt kann es als Garderobe zum Einsatz kommen. Und im Arbeitszimmer könnte ein Raumteiler mit magnetischer Folie oder Korkplatten bestückt zur überdimensionalen Pinnwand werden.