Sideboard: erhältlich für den Innen- und Außenbereich

Besonders in Wohnräumen werden Sideboards gern verwendet, weil sie viel Raum bieten, um darin allerlei Kleinigkeiten aufzubewahren. Doch auch auf einem Balkon oder einer Terrasse kann ein solches Sideboard aufgestellt werden, vorausgesetzt natürlich die Fläche ist groß genug.

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Vorteile der Sideboards


Sideboards bestehen meist aus Fächern, die mit einer Tür verschlossen werden und Schubladen, sodass sich darin Gegenstände verschiedener Größe aufbewahren lassen und dadurch immer gleich zur Hand sind. Eine weitere Variante dieser Möbel verfügt über Körbe, die in die Fächer eingeschoben werden.
  • Ein Sideboard auf der Terrasse bietet den Vorteil, dass man nicht für jede Kleinigkeit ins Haus laufen muss. Darin können Geschirr, Gläser und das Grillbesteck aufbewahrt werden. Außerdem bieten die Fächer und Laden Platz für Utensilien, die im Garten verwendet werden.

  • Während hohe Schränke oder ganze Schrankwände jedoch schnell erdrückend wirken und den Raum oder die Terrasse optisch verkleinern, bleibt bei Sideboards der obere Teil der Wand frei und kann dekoriert oder als Abstellfläche genutzt werden.

  • Bei einem Grillfest lässt sich die Abdeckplatte des Sideboards als Abstellfläche für Speisen und Getränke oder für Gläser, Geschirr und Besteck nutzen. Ansonsten wirken aber auch einige Pflanzen darauf sehr schön.
Nachteile der Sideboards

In Innenräumen kann ein Sideboard allein nach Geschmack und der gewünschten Größe ausgewählt werden. Bei Sideboards, die ganzjährig auf der Terrasse stehen sollen, steht an erster Stelle jedoch das geeignete Material.
  • Auch auf einer überdachten Terrasse kann nicht jede Art Sideboard verwendet werden, weil die Luftfeuchtigkeit im Außenbereich höher als in Innenräumen ist. Daher sollten draußen nur solche Materialien zum Einsatz kommen, die auch für andere Gartenmöbel verwendet werden. Zu diesen Materialien gehören vor allem Kunststoff und die Tropenhölzer wie Teak, die unempfindlich gegen Feuchtigkeit sind.

  • Sideboards sind meist schwer und daher nur mühsam zu verstellen. Besonders im Außenbereich ist es daher sinnvoll, ein Modell auf Rollen zu
    wählen, um den Boden unterhalb des Schranks hin und wieder reinigen zu können.

  • Oft sind sie nicht oder nur zum Teil abschließbar, deshalb eignen sie sich nicht zur Aufbewahrung von wertvollen Gegenständen, wenn die Terrasse von Fremden betreten werden kann.

  • Sideboards aus heimischen Holzarten müssen unbedingt imprägniert werden, wenn sie im Außenbereich verwendet werden sollen und benötigen einen regelmäßigen Anstrich, um sie vor Sonneneinstrahlung und Feuchtigkeit zu schützen. Trotzdem verzieht sich das Holz leicht, sodass vor allem die Schubladen mit der Zeit oft sehr schwergängig werden.
Preise

Die Preise für Sideboards sind aufgrund der verwendeten Materialien sehr unterschiedlich und beginnen in der Regel bei einigen hundert Euro. Qualitativ hochwertige Möbel aus Polyrattan, die sich für den dauerhaften Einsatz im Außenbereich eignen, gibt es ab etwa 400 Euro. Sideboards aus Teakholz liegen preislich je nach Größe und Ausführung zwischen 700 und 2500 Euro.

Hersteller und Händler

Sideboards werden auch unter der Bezeichnung Anrichte, Kommode oder Buffetschrank angeboten. Für den Innenbereich ist eine Vielzahl von Produkten in den Möbelhäusern erhältlich, sehr viel kleiner ist die Auswahl jedoch bei Sideboards für die Terrasse.
  • Sideboards aus dem Kunststoffgeflecht Polyrattan stellt die Firma Siena Garden her, Polyrattan-Sideboards mit Körben gibt es im Haus & Garten Onlineshop.

  • Sideboards aus Teakholz verkaufen die Anbieter von Gartenmöbeln wie zum Beispiel Concona, Teak & Style und Teakmöbel 24/7.
Fazit

Sideboards wirken sehr viel wohnlicher als große Schränke, sind aber natürlich nur zur Aufbewahrung von relativ kleinen Gegenständen geeignet. Sie machen auch eine Terrasse gemütlich, hierbei sollte aber unbedingt auf das richtige Material geachtet werden.

Tipps der Redaktion

  1. Da bei den Sideboards für den Außenbereich die Auswahl nicht sehr groß ist, könnte ein Pflanztisch eventuell eine Alternative sind. Diese Tische sind im unteren Bereich zwar meist offen, einige Modelle sind jedoch mit Türen und Schubladen ausgestattet.
  2. Eine weitere Möglichkeit bieten die Gartenbars, die es aus Holz und Polyrattan gibt. Sie sind meist etwas höher als die Sideboards und bieten unterhalb der Thekenplatte einigen Stauraum.