Keramik-Übertopf: Pflanzen formschön präsentieren

Eine Pflanze ist zwar von Natur aus schön, kommt aber so richtig erst in einem passenden Übertopf zur Geltung. Für diese Töpfe werden die verschiedensten Materialien verwendet, besonders häufig werden jedoch Übertöpfe aus Keramik angeboten, die in vielen Formen und Farben erhältlich sind.

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Vorteile der Keramik


Besonders bei den handgearbeiteten Keramik-Übertöpfen gibt es eine große Auswahl verschiedener Gefäße, in denen die Pflanzen gut zur Geltung kommen. Außerdem ist Keramik atmungsaktiv und daher für ein gutes Wachstum der Pflanzen förderlich.
  • Der zur Herstellung von Keramik benötigte Ton ist vor dem Brennen weich und kann daher in jede beliebige Form gebracht werden. Dadurch sind auch künstlerische Gefäße mit aufgesetzten Motiven möglich. Ebenso können Pflanzgefäße in Form von Tieren oder Gegenständen hergestellt werden oder die Töpfe den Eindruck erwecken, als seien sie geflochten.

  • Die Farbe der Keramik-Übertöpfe entsteht durch eine Glasur, die eingebrannt und dadurch sehr haltbar ist. Diese Glasuren gibt es in vielen verschiedenen Farben und Strukturen. Alternativ können aber auch die naturbelassenen Terrakotta-Töpfe ohne Glasur verwendet werden, die ein mediterranes Flair verbreiten.

  • Keramik-Übertöpfe sind gegenüber anderen Materialien relativ schwer und weisen daher eine bessere Standfähigkeit auf. Sie können auch für große Pflanzen benutzt werden.

  • Keramiktöpfe für den Außenbereich haben meist ein Bodenloch, damit das Regenwasser abfließen kann. Sollen sie hierbei nicht den Boden verschmutzen, können passende Untersetzer verwendet werden.
Nachteile der Keramik

Gegenüber Pflanzgefäßen aus Kunststoff sind Keramik-Übertöpfe etwas im Nachteil, weil sie zu Bruch gehen können und keine Minustemperaturen vertragen. Daneben kann dieses natürliche Material aber auch etwas ungleichmäßig sein.
  • Keramikgefäße sind nicht frostfest und müssen daher, wenn sie im Außenbereich verwendet werden, rechtzeitig eingeräumt werden. Besonders schnell entstehen Schäden, wenn in den Töpfen Wasser gefriert, das zu einem Platzen der Keramik führt.

  • Sie sind auch nicht bruchfest und dürfen daher nicht fallen gelassen werden. Bei Stößen kann
    es vorkommen, dass Ecken abplatzen, was besonders bei einem glasierten Topf sehr unschön aussieht und kaum zu reparieren ist.

  • Handgefertigte Keramik kann etwas ungleichmäßig sein und bei den unbehandelten Terrakotta-Töpfen kann es vorkommen, dass sie leichte Farbunterschiede aufweisen.

  • Unglasierte Keramiktöpfe können im Außenbereich eine Patina bilden. Sie kann jedoch mit einer Bürste und etwas warmem Wasser entfernt werden. Darüberhinaus können sich auf der Keramik weiße Flecken bilden, die meist durch Kalk entstehen. In diesem Fall hilft Essig am besten.
Preise

Schlichte Keramik-Übertöpfe gibt es schon zu Preisen zwischen fünf und zehn Euro. Je größer das Pflanzgefäß und desto aufwändiger die Bearbeitung ist, desto mehr steigt jedoch auch der Preis. Schön gestaltete, kleine Übertöpfe kosten etwa 20 Euro, sehr große Kübel liegen oft zwischen 50 und 100 Euro.

Hersteller und Händler
  • Eine schöne Auswahl an Pflanzgefäßen aus Keramik gibt es bei der Töpferei Langerwehe. Dort finden sich neben den herkömmlichen runden Töpfen auch Pflanzgefäße in Form einer Schnecke, einer Kaffeekanne oder anderer Motive.

  • Auch der Internethandel Blumentopf24 bietet viele Übertöpfe aus Keramik an. Hierzu gehören auch Töpfe, die optisch wie Stein oder Beton wirken und eckige Gefäße.

  • Pflanzgefäße aus Terrakotta werden im Internet von Terracotta Artandpots, Theinert, vom Terrakottaversand und vom Meister Gartenshop vertrieben.
Fazit

Keramik passt als naturbelassenes Material sehr gut zu Blumen wie auch zu Grünpflanzen. Es kann jedoch auch in jeder beliebigen Farbe glasiert und dadurch der Zimmereinrichtung angepasst werden. Bei der Herstellung von Übertöpfen wird Keramik am häufigsten verwendet, weil es sich um ein leicht zu bearbeitendes Material handelt, das recht kostengünstig ist und daher viele Abnehmer findet.

Tipps der Redaktion

  1. Wenn Sie selbst über ein wenig künstlerisches Geschick verfügen, können Sie sich selbst einige Pflanzgefäße aus Keramik anfertigen. In so gut wie jedem Ort gibt es Töpferkurse, wo Sie auch die Möglichkeit haben, ihre Keramiken in einem Ofen zu brennen.
  2. Für Keramik-Übertöpfe, die auch im Winter auf der Terrasse bleiben sollen, ist die Impruneta-Terrakotta am besten geeignet, weil sie ziemlich frostfest ist. Doch auch in diesen Gefäßen sollte bei Minustemperaturen kein Wasser stehen bleiben.