Bauanleitung für eine Parkbank - selber bauen

Gerade in der warmen Jahreszeit gibt es kaum etwas Schöneres, als im Freien sitzen zu können. Selbstverständlich findet man in Gartenfachabteilungen jede Menge Auswahl an Sitzgelegenheiten für den Außenbereich.

garten12_flDiese sind jedoch oftmals leider
sehr teuer.

Ein einzigartiges und zugleich kostengünstiges Sitzmöbelstück für den Garten oder vor dem Haus kann man in einer Parkbank finden, die sehr leicht selbst hergestellt werden kann.

Benötigte Materialien für die selbst gebaute Parkbank

Am stilvollsten sieht eine selbst gebaute Parkbank aus, wenn man Holz als Material auswählt. Dies ist jedoch kein Muss. Auch Metall oder Kunststoffgebilde sind im Eigenbau möglich. Die Menge an benötigten Materialien hängt dabei zwingend von der Zielgröße der Parkbank und vom Anbau beziehungsweise dem Verzicht auf Rückenlehnen ab.

Eine klassische Parkbank sollte jedoch darüber verfügen und darüber hinaus mindestens drei Sitzplätze anbieten.

Zur Herstellung der Sitzfläche werden ein großes Vierkantholz mit 15 Zentimeter Dicke sowie fünf Zentimeter starke Latten mit 15 Zentimeter Breite benötigt. Letzteres braucht man auch zur Herstellung von Querstreben sowie für die Rückenlehne. Insgesamt sind von diesen Latten sieben Mal 1,20 Meter, vier Mal 45 Zentimeter sowie zwei Mal 60 Zentimeter notwendig.

Hinzu kommen noch Schrauben mit passenden Hutmuttern sowie zwei große Beschläge mit insgesamt acht Bohrungen. Eine Hälfte der Beschläge muss in einem zehn Grad Winkel zur anderen Hälfte stehen.

Konkrete Bauanleitung für die Parkbank

Zu Beginn des Eigenbaus müssen die Holzelemente auf die gewünschte Größe zugeschnitten werden. Die Vierkanthölzer werden für die Bankbeine verwendet. Entsprechend sind vier Hölzer auf eine Größe von etwa 40 Zentimeter zurecht zu schneiden. Zwei Hölzer werden jeweils in der Mitte mit einer 45 Zentimeter langen Latte verschraubt.

Optisch am schönsten gelingt dies, wenn man die Latten außen an den „Beinen“ anbringt.
Auf der Oberkante der Vierkanthölzer wird eine weitere Latte befestigt. Gleichermaßen geht man nun mit den beiden verbliebenen Vierkanthölzern vor. Ist so nun das Grundgerüst der Sitzfläche hergestellt, kann man bereits mit der Fertigstellung beginnen.

Drei Latten mit einer Länge von 1,20 Meter werden auf das Grundgerüst angeschraubt. Am besten sieht das Ergebnis aus, wenn man die Latten seitlich etwa zehn Zentimeter überragen lässt und die erste Latte nach vorne zirka fünf Zentimeter versetzt aufliegt. So ist es auch möglich, zwischen den einzelnen Latten eine Lücke von etwa einem Zentimeter zu lassen.gartenbank_fl

Sind die Latten auf einer Beinkonstruktion angebracht, kann man genauso auch beim zweiten Beingerüst vorgehen. Die Sitzfläche ist somit bereits fertig.

Nun kann man mit der Herstellung der Rückenlehne fortfahren. Die beiden 60 Zentimeter langen Latten werden mit den vier verbliebenen 1,20 Meter langen Latten beschlagen. Dabei sollte man mit der Belattung von oben nach unten vorgehen und das erste Holz sieben Zentimeter überstehend anschrauben.

Mit einem Abstand von einem Zentimeter können nun die anderen drei Hölzer befestigt werden. Sowohl bei der Rückenlehne wie auch beim Sitzbereich ist darauf zu achten, dass die verwendeten Schrauben mit einer Hutmutter befestigt sind, um später Verletzungen zu vermeiden.

Die beiden nun fertig gestellten Einzelteile müssen abschließend miteinander verbunden werden. Hierfür kommen die Beschläge mit dem 10 Grad Winkel zum Einsatz. Der gerade Beschlagteil wird von hinten mit stabilen Schrauben an den hinteren Bankbeinen  so angebracht, dass die Winkelknickstelle mit der oberen Holzkante bündig ist. Der abgewinkelte Teil wiederum wird mit den Querstreben der Rückenlehne verschraubt. Fertig ist die selbst gebastelte Parkbank.

Zum Schluss ist es nur noch notwendig, der Parkbank einen passenden Anstrich zu verabreichen. Dieser kann in verschiedenen Farben erfolgen oder einfach farblos als Imprägnierung geschehen. Erst durch diesen Anstrich wird die Parkbank für den Außeneinsatz bereit und ist vor Witterungseinflüssen geschützt.