Gartenmöbel-Ratgeber - Trends für den Garten

Kaum ein Gartenfan, der sich nicht auf die wärmer werdenden Tage freut. Endlich wieder im Garten werkeln und die Zeit draußen genießen können. Dass auch der Entspannung im Freien einiges an Zeit gewidmet werden darf, ist zudem Grund zur Freude. Mit einem guten Buch oder der Tageszeitung auf der Terrasse oder dem Balkon relaxen, gemütlich draußen essen und die Grillsaison einläuten... - Dinge, die im Frühjahr wieder auf uns warten, gibt es viele. Dass notwendige Voraussetzung, um unter freien Himmel entspannen zu können, diverse Gartenmöbel sind, steht außer Frage. Mithilfe unseres Gartenmöbel-Ratgebers möchten wir Ihnen aktuelle Trends für den Garten aufzeigen, die sicher auch in Ihrem grünen Paradies Platz finden.

Flechtsessel und Korbhängesessel – Trends für den Garten

Dass seit längerem diverse Korbmöbel im Innen- aber auch Außenbereich beliebt sind, wird schnell deutlich, wenn man aktuelle Werbeprospekte aufschlägt oder durch Einrichtungshäuser bummelt. Flechtstühle und Flechtsessel, die für den Garten geeignet sind, sind genauso begehrt wie Hängesesselständer. Manch Gartenmöbellinie könnte fast ohne Weiteres im Innenbereich aufgestellt werden. Die Vorliebe, etwas Einzigartiges und Besonderes sein Eigen nennen zu dürfen, zeigt sich auch im Gartenmöbelbereich. Irgendeinen Tisch und 4 Stühle auszuwählen, ist längst nicht mehr das Mittel der Wahl. Besondere Gartenmöbel zu besitzen, die der Nachbarn in der Form nicht hat, ist für viele Gartenfans mittlerweile wichtig. Trends für den Garten gibt es dementsprechend viele. Aber auch klassische Liegen und Liegestühle aus Holz sind nach wie vor gefragt. Warme, wohnliche Materialien erfreuen sich insoweit auch im Gartensektor anhaltend großer Beliebtheit. Dass Holzmöbel im Vergleich zu Modellen aus Plastik von Zeit zu Zeit Pflege – etwas in Form eines neuen Anstrichs bzw. einer Lackierung benötigen – sollte jedoch bedacht werden. Überdies sollten allzu stylische Möbel auf Ihre Gartentauglichkeit hin untersucht werden. Sind weiße Auflagen für die Gartenstühle ratsam oder eher unpraktisch? Dienen Ihre Möbel ausschließlich zum Relaxen oder setzen Sie sich womöglich auch mit schmutziger Gartenkleidung auf helle Gartensofas? Trends für den Garten zu finden, die auch Ihren individuellen Bedürfnissen entsprechen, ist daher nicht zuletzt vorrangig.

Adirondack Stuhl

Gartenmöbel - Bequemlichkeit ist wichtig

Gartenmöbel gehören zur wichtigsten Ausstattung im Garten, denn erst sie öffnen den Garten für den angenehmen Teil der Nutzung: Das Genießen nach der Gartenarbeit. Da die Gartenarbeit regelmäßig mit Anstrengung verbunden ist, wird Ihr Körper beansprucht, das kann bis hin zu kleinen Muskelverspannungen gehen. Deshalb ist es um so wichtiger, dass die Gartenstühle oder Gartenliegen, in denen Sie sich nach dem Rasenmähen und Unkrautjäten ausruhen, Ihrem Körper optimale Bequemlichkeit zum Entspannen bieten. Diese Forderung stellen viele Gartenliebhaber auf, deshalb ist es nicht verwunderlich, wenn der Trend immer mehr in Richtung ergonomische Gartenmöbel geht, die dem Körper eben diese Bedingungen bieten.

Der Adirondack Stuhl als Vorreiter der körpergerecht geformten Gartenstühle

Der Adirondack Stuhl ist seit über einem Jahrhundert, erst in den USA, nun zunehmend auch bei uns, dafür bekannt, dass er zu den besonders bequemen Gartenliegestühlen gehört. Erdacht als bequemes Sitzmöbel für die Ferien in Westport im US-Bundesstaat New York, wurde er 1905 von einem geschäftstüchtigen Schreiner des Ortes als Westport Stuhl patentiert. Da Westport jedoch in den Ausläufern des Adirondack Gebirges liegt, wurde der Stuhl im Laufe seiner Erfolgsgeschichte Adirondack Stuhl genannt.

Die Merkmale eines Adirondack Stuhles

Der Adirondack Stuhl wurde ursprünglich für das Sitzen im Gebirge, also an einer Schräge, erdacht und verfügt deshalb charakteristisch über eine nach hinten geneigte Sitzfläche, die auch beim Sitzen auf gerader Ebene ausgesprochene Bequemlichkeit bringt. Die Rückenlehne ist gerade und kann schräg nach hinten verstellt werden, eine körpergerechte Formung von Sitzfläche und Rücken erhöhen die Bequemlichkeit noch. Ein weiteres zwingendes Detail sind die komfortablen breiten Armlehnen. Die Adirondack Stühle gibt es als Modell für eine Person und als Doppelsitzer, der auch "Love Seat" genannt wird. Es gibt auch Versionen, in die ein Tisch integriert wurde und Adirondack Schaukelstühle. Früher wurde der Adirondack Stuhl traditionell aus Zedernholz hergestellt, dem Holz seiner Enstehungsregion. Mit dem Siegeszug des Adirondack Stuhles um die Welt werden je nach Herstellungsregion und Zielmarkt auch andere Hölzer eingesetzt, auch Metallkomponenten können heute dabei sein.

Darauf sollten Sie beim Kauf achten

Die einzelnen Holzteile beim Adirondack Stuhl sollten keine scharfen Kanten aufweisen, auch die Verbindungen sollten glatte Einheiten bilden. Das Holz sollte wegen der Stabilität eine gewisse Stärke aufweisen, mindestens 25 mm sind zu empfehlen. Falls Metallteile beteiligt sind, sollten sie aus rostfreiem Metall sein.

Pflege des Adirondack Stuhles

Ist Ihr Adirondack Stuhl aus Weichholz wie Fichte, Kiefer, Pinie oder Zedernholz, sollten Sie ihn wetterfest machen, was durch eine Lasur (es gibt kinderfreundliche Holzschutzlasur) oder durch einen Anstrich mit Bootslack geschehen kann. Die Gartenmöbel aus Hartholz wie Teak, Eukalyptus, Kirschbaum, Palisander oder den immer öfter eingesetzten südostasiatischen Hölzern Keruing oder Balau beziehungsweise Bangkirai sollten bei Ingebrauchnahme der üblichen Schutzmaßnahme für Holzgartenmöbel unterzogen werden: Gründliches Einölen bis zur Sättigung. Sie müssen dann nur noch ein bis zweimal jährlich (je nach Witterung, Sie werden dem Holz die Trockenheit anmerken) nachgeölt werden.

Blumenbeleuchtung im Haus

Pflanzen können ohne die Photosynthese in ihren Blättern nicht überleben. Photosynthese verläuft im Innern des Blattes, wenn die Pflanzen ausreichend Licht bekommt.

Ist dies nicht der Fall, da  bekommt die Pflanze zu wenig Nährstoffe und verkümmert.

Daher sollte man bei allen Pflanzen wissen, welchen Anspruch sie im Bezug auf das Licht haben und einen entsprechenden Standort auswählen. Nun ist von Natur aus im Winter nicht so viel Sonnenlicht vorhanden, sodass viele Pflanzen durch eine künstliche Blumenbeleuchtung im Haus mit Licht versorgt werden müssen.

Hierfür hält der Handel eine Reihe von Möglichkeiten bereit, die sich jedoch gravierend voneinander unterscheiden. Dabei sei von vorn herein gesagt, dass nicht jede angebotene Blumenbeleuchtung im Haus auch den Erfolg bringt, den man sich dadurch verspricht.

Varianten für die Blumenbeleuchtung im Haus

So gibt es einfache Glühlampen, die jedoch eine spezielle Beschichtung in violett haben. Diese Glühbirnen können in jede Lampe eingebracht und in der Nähe der Pflanzen aufgestellt werden.

Durch die Beschichtung gelangt jedoch nicht genug erforderliches blaues und rotes Licht an die Pflanzen, sodass diese Variante lediglich eine Übergangslösung darstellen kann.

Alternativ dazu gibt es spezielle Leuchtstofflampen für die Blumenbeleuchtung im Haus. Diese Röhren stahlen nur wenige Mengen grünes Licht ab, denn Pflanzen können dieses Licht nicht verarbeiten. Dennoch kann diese Leuchtstoffröhre nicht immer ausreichend blaues und rotes Licht absondern, sodass auch diese Variante nicht immer die idealen Bedingungen liefert.

Sehr bewährt haben sich sog. Metalldampflampen. Sie sind in ihrer Funktionsweise den Leuchtstoffröhren sehr ähnlich, unterscheiden sich jedoch in den Elektroden, die für die Lichtintensität und die Lichtzusammensetzung verantwortlich sind.

Metalldampflampen haben einen sehr hohen Wirkungsgrad und bieten daher für die meisten Grünpflanzen die idealen Bedingungen, wenn eine Blumenbeleuchtung im Haus erforderlich ist.

Blumenbeleuchtung im Haus - Grundwissen

Um Blumen und Pflanzen auch im Winter die idealen Lichtverhältnisse zu bieten, reicht es aber nicht aus, nur eine der genannten Pflanzenbeleuchtungen zu organisieren. Man muss auch genau wissen, welche Pflanzen welche Ansprüche an die Lichtintensität und die Beleuchtungsdauer haben.

Daher muss man sich im Vorfeld mit den einzelnen Ansprüchen auseinander setzen und für jede Pflanze eine individuelle Lösung finden. Im Durchschnitt raten Experten, dass Pflanzen sich bei einer Beleuchtungsdauer von neun Stunden am Tag bei 700 Lux am wohlsten fühlen und prächtig über den Winter kommen.

Daneben sollte man wissen, dass es für ein gutes Wachstum von Pflanzen neben der Beleuchtungsstärke auch auf das Verhältnis von blauem und rotem Licht ankommt. Pflanzen wachsen stärker, je geringer die Beleuchtungsstärke und/oder je höher der Rotanteil ist.

Dennoch ist dies kein gesundes Wachstum, da sich so in der Regel große Triebe bilden, die nicht in der Lage sind, ihr eigenes Gewicht zu tragen. Blaues Licht in einer ausreichenden Intensität richtet zwar keinen Schaden an, das Wachstum gerät allerdings ins Stocken. Durch die speziellen Lampen für die Blumenbeleuchtung im Haus gleichen die rot-blau-Mischung aus.

Pflanzenbeleuchtung im Winter

Damit die Photosynthese in Pflanzen einwandfrei verlaufen kann, benötigen sie Licht. Ist nicht ausreichend Licht vorhanden, dann bekommen die Pflanzen nicht genug Nährstoffe und sie verhungern praktisch.

Daher sollte eine Pflanze an jedem Standort und auch in den Wintermonaten immer ausreichend Licht zur Verfügung haben.

Reicht das natürliche Tageslicht nicht aus, muss man mit künstlichem Licht nachhelfen. Hierfür stehen im Fachhandel und auch im Internet spezielle Pflanzenleuchten zur Verfügung. Jedoch ist Pflanzenbeleuchtung im Winter nicht gleich Pflanzenbeleuchtung, denn die Unterschiede sind gravierend.

Pflanzenbeleuchtung im Winter - die Grundlagen

Damit eine Pflanze wachsen kann, kommt es auf das Verhältnis der Beleuchtungsstärke und dem Anteil von blauem und rotem Licht an. Eine Pflanze wächst stärker, je geringer die Beleuchtungsstärke und/oder je höher der Rotanteil. In beiden Fällen kann man aber nicht von einem gesunden Wachstum sprechen.

Unter diesen Bedingungen bilden sich große Triebe, die jedoch in der Regel zu labil sind, um ihr eigenes Gewicht zu tragen. Wird nur mit blauem Licht ausreichender Intensität die Pflanze beleuchtet, richtet dies zwar keinen Schaden an, das Wachstum gerät allerdings ins Stocken. Spezielle Lampen für die Pflanzenbeleuchtung im Winter gleichen die Lichtintensität und die rot-blau-Mischung aus.

Unterschiedliche Möglichkeiten für die Pflanzenbeleuchtung im Winter

Der Fachhandel hält unterschiedliche Pflanzenbeleuchtungen bereit. Dabei gibt es Pflanzenlampen auf Glühlampenbasis, bei denen es sich um eine ganz normale Glühbirne handelt, die meist violett eingefärbt ist. Sie können in jede beliebige Lampe eingeschraubt und in der Nähe der Pflanzen aufgebaut werden.

Aufgrund der Einfärbung ist jedoch der Wirkungsgrad nicht optimal, sodass diese Art der Pflanzenbeleuchtung im Winter eher ungeeignet ist.

Eine weitere Alternative sind spezielle Leuchtstofflampen für die Pflanzenbeleuchtung im Winter. Diese Leuchtstoffröhren haben Leuchtstoffe, die nur wenig grünes Licht abstrahlen, da Pflanzen dieses Licht nicht verarbeiten können. Dennoch kann diese Art der Pflanzenbeleuchtung im Winter nicht die Strahlung von rotem und blauem Licht erhöhen, sodass auch hierbei kein optimales Ergebnis erzielt werden kann. Zudem sind diese Leuchtstofflampen sehr teuer.

Sehr etabliert haben sich sog. Metalldampflampen, die ähnlich einer Leuchtstoffröhre funktionieren. Jedoch unterscheiden sie sich in den Elektroden, sodass ein unmittelbar sichtbares Licht abgestrahlt wird. Daher ist der Wirkungsgrad dieser Leuchtstoffe sehr hoch.

Handelsübliche Metalldampflampen strahlen ein Licht ab, welches dem Sonnenlicht sehr ähnlich ist. Daher bieten sie optimale Möglichkeiten, eine Pflanzenbeleuchtung im Winter zu realisieren.

Mit der Auswahl der richtigen Lampe ist es jedoch noch nicht getan, denn man muss auch wissen, wann und wie lange Pflanzen eine künstliche Beleuchtung benötigen. Werfen Pflanzen im Herbst ihr Laub ab, benötigen sie kein Licht, da ohne Blätter keine Photosynthese ablaufen kann.

Alle anderen Pflanzen benötigen jedoch Licht und so sollte man eine Beleuchtungsdauer von neun Stunden pro Tag bei 700 Lux schaffen. Entscheidend sind an dieser Stelle aber auch die Anforderungen der einzelnen Pflanzen, sodass man sich in erster Linie über deren Bedürfnisse informieren sollte.