Wasser und Brunnen im Garten

Insbesondere in Zeiten zu stetig ansteigenden Preisen für Wasser kommt bei vielen Gartenbesitzern der Wunsch nach einem eigenen Brunnen auf. Schliesslich steht dahinter auch der Wunsch die natürlichen Ressourcen zu schützen und nicht unnütz wertvolles Trinkwasser zum Giessen zu verwenden.


Doch Wasser spielt noch in weiteren Angelegenheiten eine wichtige Rolle in Haus und Garten. Bei dem einen sind es Brunnen, die als Zimmerbrunnen zur Dekoration dienen, beim anderen für ein angenehmes Plätscherin im Garten sorgen.

Hier finden Sie zahlreiche Gartenartikel und Gartenzubehör rund um Wasser und Brunnen in Haus und Garten.

Brunnen sind interessante Gestaltungsmittel sowohl im Haus, als auch im Garten. Sie beruhigen nicht nur aufgebrachte Gemüter, sie sorgen in Räumen auch für eine bessere Luft und ein angenehmeres Klima. Sie sind ein optisches Highlight, wo immer man sie auch platziert. Die unterschiedlichen Materialien ermöglichen, dass jeder sein Lieblingsstück finden kann. Natürliche Materialien wirken sehr schön, aber auch Edelstahl, Glas und andere haben etwas eigenes.

Für Zimmerbrunnen wird viel Keramik verwendet. Das Material ist nicht so teuer und man kann es sehr vielseitig gestalten. Gängig sind Kugel- und Pyramidenbrunnen.

Interessant vom Design sind Lichtbrunnen. Es handelt sich oft um Säulenbrunnen. Diese werden von innen beleuchtet, während aussen das Wasser an ihnen herabfliesst, ein grossartiger Effekt. Oft wird Marmor für diese Brunnen verwendet. Die unterschiedlichen Muster in dem Material zusammen mit Licht und Wasser schaffen einen einzigartigen Anblick, der allerdings seinen Preis hat.

Erfahren Sie mehr über die verschiedenen Brunnen für Ihr Haus oder Ihren Garten auf den folgenden Seiten!
haende waschen-wasserWasser im Garten ist beliebt, das ist auch wirklich kein Wunder, denn Wasser im Garten ist höchst dekorativ und trägt entscheidend zum entspannenden Teil des Gartengenusses bei.

Regentonne aus Holz

Regentonnen im Garten zum Sammeln von Regenwasser sind ja zur Genüge bekannt: oftmals handelt es sich allerdings hierbei um eher unschöne unförmige Plastikgebilde, deren Anblick man halt erträgt angesichts dessen, was sie für Vorteile bieten:

regentonne-rustikal_flkostenloses Wasser zum  Blumen gießen.

Gerade in heißen und trockenen Sommern kann eine durchs permanente Gießen deutlich erhöhte Wasserrechnung nämlich ganz schon zu Buche schlagen. Außerdem ist Regenwasser ja bekanntlich weich und deshalb gerade zum Gießen ganz besonders geeignet und wird zudem von den Pflanzen oft weitaus besser vertragen als Hahnenwasser. Zudem ist es letztendlich schlicht und einfach eine Verschwendung von Ressource – nämlich von kostbarem Trinkwasser. Daher ist eine Regentonne im Garten schon etwas sehr Sinnvolles.

Doch wie gesagt: schön ist etwas anderes – meistens in auffälligen Grün oder blau aus Kunststoff gefertigt zählen sie nicht gerade zu den optischen Highlights unseres Gartens.

Regentonne aus Holz

Doch zum Glück gibt es eine wunderbare Alternative: eine Holzregentonne. Die sind zwar noch lange nicht so populär wie ihre bekannten Plastik-Genossen aber eine Regentonne aus Holz sieht doch gleich mal  deutlich natürlicher aus. Der Holzlook passt eben auch perfekt in den Garten und in die Natur, schließlich ist Holz ein Naturprodukt. Eine Regentonne aus Holz ist übrigens sehr robust und wird durch Spannreifen aus Eisen stabilisiert. Wichtig ist natürlich auch die Wahl des Holzes: geeignet ist beispielsweise Eichenholz oder auch Lärchenholz sowie diverse andere Holzarten, die man für den Außenbereich einsetzt.

Ein paar Dinge sollte man jedoch bei einer Holzregentonne beachten: Damit das gute Stück nicht unten anfängt zu verfaulen, empfiehlt es sich, die Tonne nicht direkt auf den Boden zu stellen sondern auf eine dazwischen angebrachte Kiesschicht – sonst kann es sein, dass sie nicht ausreichend belüftet wird.

Wenn es denn irgendwie möglich ist, sollte die Tonne auch nicht zwischendrin komplett austrocknen. Sonst könnte das Holz durch die Trockenheit verziehen und die Tonne undicht werden.

Witterungsbeständigkeit von Holzregentonnen

Wenn man sich zudem für imprägniertes Holz entschiedet kann man die Regentonne ohne Bedenken den Winter über draußen stehen lasen, da sie dadurch sehr witterungsbeständig wird. Und wer will schon gerne im Winter eine riesige Tonne aus Holz ins Innere schleppen?

Allerdings hängt die Haltbarkeit auch sehr vom Holz ab: manche Hölzer sind auch ohne dass man sie mit Holzschutzmitteln behandelt, gegen Witterung weitgehend resistent. Am besten man fragt hierzu einen Fachhändler.
Oder man macht sich die Mühe und behandelt das Holz alle Jahre wieder mit einem Holzimprägniermittel. Auch das erhöht die Haltbarkeit.

Je nach Holz und Imprägnierung kann dann eine Holzregentonne wirklich über sehr viele Jahre haltbar sein.

Es gibt sie im Baumarkt und im Fachhandel in unterschiedlichen Qualitäten und Größen. Ein Vergleich lohnt sich auf jeden Fall.

Holzregentonne selber bauen?

Wer handwerklich etwas geschickt ist und Zeit und Lust dazu hat, kann aus einem Weinfass sogar eine Regentonne selbst herstellen. Diese Fässer sind meist ohnehin wasserdicht (was allerdings zu prüfen ist!) und aus hochwertigem Holz. Wichtig ist ein abnehmbarer Deckel damit man später auch leicht an das kostbare Nass gelangen kann – und große genug sollte die Öffnung sein, wenn man beispielsweise eine Gießkanne hineintauchen will.

Alles in allem: Wasser ist kostbar und daher ist es umwelt – und kostenbewusst, sich eine Regentonne in den Garten zu stellen. Und eine Holzregentonne stellt nun wirklich eine ausgesprochen schöne Alternative dar.

Brunnentrog selber bauen und bepflanzen

Ein Brunnen auf dem Grundstück ist etwas Schönes. Man hat immer Wasser und ist unabhängig von der Wasserleitung und vor allen Dingen von den Kosten derselben. Allerdings ist es von Vorteil, wenn man das Wasser aus dem Brunnen in einem möglichst schönen Behältnis auffangen kann, damit es immer verfügbar ist und nicht erst mühsam zum Beispiel durch Pumpen an das Tageslicht befördert werden muss.

Ein Brunnentrog, der außerdem noch hübsch bepflanzt ist, erlaubt es, das Wasser aufzubewahren und er bildet gleichzeitig einen Blickfang im Garten. Besonders schön ist ein selbst gebauter Brunnentrog. Ihn kann man mit einem bisschen handwerklichen Geschick und dem richtigen Material problemlos fertigen.

Das Material für den Brunnentrog

Ein Brunnentrog soll zum einen wasserdicht und zum anderen eine ansprechende Optik besitzen. Der Grundwerkstoff für einen Brunnentrog ist Beton. Um diesen farblich zu gestalten, kann man im Fachhandel diverse Farben zum Beimischen kaufen und während des Mischvorgangs beifügen.

Ganz wichtig beim Bau des Brunnentrogs: Es muss immer ausreichend Wasser zur Verfügung stehen, damit bei Bedarf nachgegossen werden kann. Ansonsten wird der Beton zu trocken und kann nicht mehr verwendet werden.

Neben Beton wird Torf oder Kokohum benötigt, Perlit und Acrylfiber, alternativ Maschendraht. Außerdem braucht man ein Mittel zum Abdichten des Betons und natürlich eine Form für den Brunnentrog. Da kommt einiges in Frage.

Man kann zum Beispiel eine Wanne für einen länglichen Trog nehmen oder einen Maurerkübel für einen runden Trog. Das kommt auf die persönlichen Wünsche bezüglich des Brunnentroges an. Nachdem man alles zusammen hat, kann man mit dem Bau beginnen.

Anleitung zum Bau eines Brunnentroges

Da hier keine Angaben zu exakten Mengen in Gramm bzw. Kilogramm angegeben werden können, werden die Angaben jeweils in Teilen vorgenommen. Man nehme: 3 Teile Zement, 4 Teile Torf, 5 Teile Perlit und 1 Handvoll Fiber. Zu Beginn wird der Beton mit einer entsprechenden Masse vermischt. Hat die Mischung ihre gewünschte Konsistenz erreicht, kommen Torf, Perlit und Fiber hinzu.

Nunmehr wird die Masse nach und nach in die Form gegeben und auf dem Boden und an den Seitenwänden auf eine Dicke von mindestens 2 Zentimetern fest angedrückt. Dieser Vorgang nimmt einige Zeit in Anspruch, sollte aber mit großer Sorgfalt durchgeführt werden.

Im Boden dürfen die Abzugslöcher nicht vergessen werden, also Holzstückchen oder ein paar klein geschnittene Stücke von einem Gartenschlauch einsetzen.

Jetzt ist der Brunnentrog fertig und muss nur noch trocknen, auch brennen genannt. Dazu wird die Form abgedeckt und regelmäßig – etwa einmal am Tag - mit Wasser gegossen werden. Die ausreichende Versorgung mit Feuchtigkeit ist immens wichtig, sonst wird der Trog porös. Der Brunnentrog benötigt einige Tage, bis er komplett ausgetrocknet ist.

Anschließend kann er aus der Form genommen und bearbeitet werden. Dafür kann man Hammer und Meißel einsetzen, um dem Brunnentrog eine ansprechende Form zu geben. Es ist außerdem möglich, den Trog mit Natursteinen zu verkleiden. Da sind der Fantasie kaum Grenzen gesetzt.

Das Finish – den Brunnentrog bepflanzen

Bei der Bepflanzung des Brunnentrogs muss dem Umstand Rechnung getragen werden, dass es hier sehr feucht ist. Viel Feuchtigkeit verträgt nicht jede Pflanze, deshalb sollte man auf Pflanzen zurückgegriffen werden, die mit diesen Voraussetzungen gut zurechtkommen. Farne, Schilf, Schwertlilien, Funkien und Begonien sind ideal für die Bepflanzung von besonders feuchten Böden.

Natürlich muss man beachten, wie groß die Pflanzen werden und wie groß sie werden dürfen. Auch ein Überbau oder ein Zwischenbau zum Aufstellen von anderen Pflanzen passt gut zu einem Brunnentrog. Zum Überwuchern von außen eignen sich diverse Kletterpflanzen wie Efeu, der es feucht mag.

Brunnentröge aus Holz, Kunststoff und Beton

Alternativ zu Natursteinen können Brunnentröge auch aus Holz, Kunststoff oder Beton bestehen. All diese Materialien bieten ihre Vor- und Nachteile gegenüber den Konkurrenten aus Stein. Entsprechend sollte man vor der Anschaffung die Charakteristiken der verschiedenen Materialien abwägen und sich vor diesen Hintergründen entscheiden.

Brunnentröge aus Holz

Brunnentröge aus Holz sind gerade deshalb eine beliebte Alternative zu den Steinprodukten, weil dieses Material ähnlich naturbelassen anmutet und sich deshalb perfekt in die Optik einer Gartenlandschaft integriert.

Bei Brunnentrögen aus Holz ist wegen des dadurch entstehenden Wasserverlustes keine Verlattung möglich. Sie müssen sozusagen aus einem Guss entstehen, also aus einem Holzstamm herausgearbeitet werden.

Dies lässt Brunnentröge aus Holz im Fachhandel preislich in der oberen Liga mitspielen. Wer dennoch auf ein solches Exemplar nicht verzichten möchte, der kann seinen Brunnentrog aus Holz auch selbst herstellen. Beim zuständigen Forstamt erhält man einen Holzstamm in der gewünschten Größe. Am besten eignen sich weiche, gut zu bearbeitende Holzarten, wie man sie bei der Fichte findet.

Diesen Holzstamm kann man in der Mitte aushöhlen, wobei ein Rand von mindestens fünf Zentimeter und ein Boden von zehn Zentimeter verbleiben muss.

Um den so bearbeiteten Baumstamm als Brunnentrog verwendbar zu machen, ist eine wasserfeste Beschichtung notwendig. Nicht imprägnierte Brunnentroghölzer nehmen zu viel Feuchtigkeit auf, was den gesamten Stamm von innen heraus reißen lässt.

Soll der Brunnentrog nicht nur als optisches Highlight dienen, sondern das darin aufgefangene Wasser verwendet werden, so dürfen nur solche Lasuren zum Einsatz kommen, die frei von jeglichen Schad- und Giftstoffen sind.

Allerdings durchlaufen Brunnentröge aus Holz auch bei regelmäßiger Erneuerung der Imprägnierung natürliche Alterungsprozesse, so dass sie nach einigen Jahren ausgetauscht werden müssen.

Brunnentröge aus Kunststoff

Brunnentröge aus Kunststoff sind relativ neu auf dem Markt und erfreuen sich dennoch einer großen Beliebtheit. Der Grund liegt klar in den vielen Vorteilen, die dieses Material bietet. So sind Brunnentröge aus Kunststoff größtenteils unanfällig gegenüber den Witterungsverhältnissen und halten sowohl starker Sonneneinstrahlung, wie auch Frost stand, ohne Beschädigungen davon zu tragen.

Einzig die Farbe kann unter den äußeren Einflüssen leiden und eventuell verblassen. Darüber hinaus ist Kunststoff ein leichtes Material, was den Brunnentrog flexibler werden lässt.

Dank moderner Produktionen sind inzwischen sogar Brunnentröge aus Kunststoff zu finden, die optisch den Naturstein- oder Holzprodukten nacheifern und auf den ersten Blick kaum vom Original zu unterscheiden sind.

Nicht zuletzt ist die Entscheidung für einen Brunnentrog aus Kunststoff jedoch auch eine Frage des Preises. Einfachste Ausfertigungen sind bereits unter 100 Euro erhältlich, wobei der Preis natürlich proportional zu Verzierungen und Besonderheiten steigt.

Und nicht zuletzt bleibt beim näheren Hinsehen immer erkennbar, dass es sich um ein Kunststoffprodukt handelt, weshalb einige Menschen sich doch gegen die Kunststoffvariante entscheiden.

Von der Pflege her sind Brunnentröge aus Kunststoff absolut unproblematisch und müssen weder imprägniert noch besonders behandelt werden. Einzig der Optik wegen sind gelegentliche Säuberungen von Nöten.

Ist die Entscheidung für einen Brunnentrog aus Kunststoff gefallen, so sollte man beim Kauf zwingend die geplante Verwendung des aufgefangenen Wassers beachten. Möchte man dieses zur Gartenbewässerung nutzen, so darf der Kunststoff keine gefährlichen Weichmacher enthalten. Am besten achtet man auf den Hinweis, dass der Behälter für Wasser zur Wiederverwendung geeignet ist.

Brunnentröge aus Beton

Für einen Brunnentrog aus Beton entscheiden sich die meisten, wenn sie sich ein Einzelstück selbst anfertigen möchten, da Beton hier das am besten zu verwendende Material ist. Grundsätzlich ist dagegen nichts einzuwenden, wenngleich man bedenken muss, dass Beton in ausgehärtetem Zustand ein sehr schweres Material ist, das keine Verzierungen oder Verschönerungsarbeiten zulässt.

Hinzu kommt, dass Beton im Rohzustand Wasser aufnehmen kann, was zur Zerstörung führt. Deshalb ist ein Betonanstrich aus wasserabweisender, aber absolut ungiftiger Steinfarbe notwendig.

Brunnentröge aus Stein (Naturstein, Sandstein)

Wer das Glück hat, einen Brunnen sein Eigen zu nennen, der kann nicht nur von der Wasserförderung profitieren, sondern in seinem Garten ein optisches Highlight setzen. Dabei nimmt natürlich der Brunnentrog eine entscheidende Rolle ein.

Brunnentröge gibt es in allen erdenklichen Größen, Formen und Materialien. Besonders hübsch anzusehen sind Brunnentröge aus Stein, wobei hier klare Unterschiede zwischen den verschiedenen Steinarten zu machen sind.

Brunnentröge aus Naturstein – Vor- und Nachteile, Pflegehinweise

Naturstein ist die Bezeichnung für alle Steinarten, die in ihrer verwendeten Form in der Umwelt vorzufinden sind und nicht künstlich hergestellt wurden. Am bekanntesten sind dabei ganz klar der Granit, der Marmor und der Schiefer, wobei auch Sandstein oder Kalksandstein zu den Natursteinen zählen. Genauso vielfältig und facettenreich wie die Natursteinarten selbst, sind auch die Brunnentröge, die aus Naturstein gemacht werden: farblich äußerst variabel und einzigartig.

Abgesehen vom Sandstein, der mit besonderen Charakteristiken behaftet ist, vereinen Brunnentröge aus Naturstein vor allem den Vorteil der ausgesprochenen Härte und Witterungsunanfälligkeit.

Gerade Marmor, Granit und Schiefer benötigen nur gelegentliche Reinigungen, um über lange Jahre ihre Schönheit zu behalten. Ansonsten kann man kaum Verwitterungsanzeichen bei Brunnentrögen aus Naturstein feststellen. An einem fachgerecht gepflegten Brunnentrog aus Naturstein hat man somit lange Jahre Freude.

Darüber hinaus ist Naturstein vor allem für Allergiker gut geeignet, was gerade bei Brunnentrögen eine wichtige Rolle spielt. Die große Abriebfestigkeit in Kombination mit der absoluten Umweltverträglichkeit macht das Vorteilsspektrum des Natursteins für einen Brunnentrog perfekt.

All diese positiven Aspekte müssen jedoch mit einem Aufpreis bezahlt werden. Brunnentröge aus Naturstein sind die mit Abstand kostenintensivsten Varianten in der gesamten Bandbreite der möglichen Materialien, was der größte Minuspunkt für die Entscheidung für einen Brunnentrog aus Naturstein ist.

Das immense Gewicht der meisten Natursteine kommt zwar der Beständigkeit dieses Naturprodukts zu Gute, führt aber dazu, dass die Brunnentröge nur schwer transportiert oder umgelagert werden können.

Kann man sich nun über die Anschaffung eines Brunnentrogs aus Naturstein freuen, so sollte man gewisse Pflegehinweise beachten, um eine lange Lebensdauer des Produkts zu gewährleisten. Auch Naturstein ist vor Verfärbungen und Moosablagerungen nicht geschützt. Entsprechend ist eine regelmäßige Reinigung zwingend notwendig.

Dabei sollte man jedoch auf scharfe Reinigungsmittel verzichten und auf spezielle Steinpflegeprodukte zurückgreifen. Essig- oder Zitronensäure können dem Naturstein irreparabel schaden. Der Einsatz von Reinigungsmitteln erübrigt sich generell, wenn man die Brunnentröge aus Naturstein regelmäßig mit lauwarmem, klarem Wasser abwischt. Zwei Mal pro Jahr reicht ein solcher Einsatz aus, um den Naturstein dauerhaft ansehnlich zu erhalten.

Brunnentröge aus Sandstein – Vor- und Nachteile, Pflegehinweise

Obwohl es sich bei Sandstein ebenfalls um einen Naturstein handelt, muss dieser hinsichtlich der Vor- und Nachteile deutlich von Granit, Marmor und Co. abgegrenzt werden. Sandstein birgt gegenüber den anderen Natursteinen den Vorteil, dass er vom Gewicht her deutlich leichter und somit flexibler einsetzbar und leichter zu bearbeiten ist.

Der Brunnentrog kann also bequem einem Standortwechsel unterzogen werden und in alle erdenklichen Formen gebracht werden. Die farblichen Facetten sind beim Sandstein nicht so umfangreich, der typische rot-bräunliche Farbton passt  jedoch perfekt zu fast jeder Umgebung.

Der größte Vorteil liegt jedoch klar im Preis: Brunnentröge aus Sandstein sind deutlich günstiger als alle anderen Natursteinalternativen. Dies liegt jedoch in den Nachteilen begründet, die beim Sandstein nicht zu verachten sind.

Sandstein ist ein weiches Gestein und deshalb nicht vor „Auswaschung“ und Verwitterung sicher. Eine Imprägnierung ist nicht möglich, weshalb Brunnentröge aus Sandstein vermehrt Wasser in sich aufnehmen und dadurch beschleunigt ihre Form verlieren.

Von der Pflege her sind Brunnentröge aus Sandstein mit den anderen Natursteinen vergleichbar. Allerdings sollte die Reinigung mit lauwarmem Wasser mehrmals pro Jahr erfolgen.

Steintrog herstellen und bepflanzen

Begibt man sich auf die Suche nach Bauanleitungen, mit deren Hilfe man einen Steintrog selbst herstellen kann, so wird man primär damit konfrontiert, dass man sich zunächst eine Gussform herstellen muss.

terracotta-blumenkasten2_flDadurch wird die Eigenproduktion eines Steintrogs zeitaufwändig und kompliziert.

Allerdings gibt es beim Eigenbau eines Steintrogs auch Alternativen, die den Einsatz einer selbst gezimmerten Gussform erübrigen. Dabei gibt es einige beachtenswerte Hinweise bei der Herstellung selbst, aber auch für die Bepflanzung.

Denn nur unter deren Beachtung ist gewährleistet, dass die Pflanzen später prächtig gedeihen und der Steintrog lange hält.

Steintrog Herstellung in der einfachsten Form

Den kompliziertesten Teil bei der Herstellung eines Steintrogs stellt im Normalfall die Anfertigung einer passenden Gussform dar. Diese kann man jedoch leicht umgehen. Zum Gießen eignet sich nämlich grundsätzlich jedes Gefäß, das am Boden etwas schmaler ist als an der oberen Öffnung. Gerne wird deshalb ein großer Wassereimer verwendet.

Der spätere Steintrog wird von der Größe her mit dem Wassereimer identisch sein. Daneben ist noch ein zweites, kleineres Gefäß von Nöten. Eine ausrangierte Rührschüssel ist dabei optimal, aber auch ein kleinerer Wassereimer oder eine Holzkiste sind verwendbar.

Auf gar keinen Fall darf Glas zum Einsatz kommen, ansonsten ist man hinsichtlich der Form und des Materials absolut flexibel. Einzige Voraussetzung ist, dass beide Gefäße frei von Löchern oder Rissen sein müssen.

Nun muss Zementmasse angerührt werden. Hierfür benötigt man aus dem Baustoffhandel fertiges Zementpulver, Sand und Pflanzenerde. Je nach gewählter Größe des Steintrogs beziehungsweise der Anzahl an Trögen, die man herstellen möchte, muss man die Menge der notwendigen „Zutaten“ anpassen.

Als Faustregel gilt: Auf eine Einheit Zementmasse sind eine Einheit Pflanzenerde und 1,5 Einheiten Sand zu verwenden. Diese Pulvermischung wird mit Wasser zu einer breiigen Konsistenz verrührt, bis keine Klumpen mehr vorhanden sind.

Nun wird das Innere des größeren Gefäßes vollständig mit einer reißfesten Plastiktüte ausgekleidet und bis zu zwei Drittel mit der Zementmischung gefüllt. An dieser Stelle kommt im Folgenden das kleinere Gefäß zum Einsatz, das seinerseits von außen in Plastik gehüllt werden muss.

Dieses setzt man danach mittig in die Betonmasse und drückt es so weit herunter, bis oben nur noch ein kleiner Steg übrig bleibt. Dabei muss auf einen gleichmäßigen Abstand zwischen den Rändern beider Gefäße, der an den Seiten mindestens drei Zentimeter und zwischen den Böden auf jeden Fall fünf Zentimeter betragen sollte, geachtet werden.terracotta2

Nachdem man den oberen Betonrand geglättet hat, muss der Guss zwei Tage trocknen. Danach ist es dank der Plastikfolie problemlos möglich, das innere Gefäß zu entfernen. Nach weiteren zwei Tagen vollständiger Austrocknung kann auch die äußere Hülle abgezogen werden. Werden mit einem großen Steinbohrer noch einige Löcher als Wasserabfluss in die Bodenplatte eingebohrt, ist der Steintrog bereits einsatzbereit.

Beachtenswertes beim Bepflanzen eines Steintrogs

Um einen Steintrog optimal zu bepflanzen, besorgt man sich im Gartenfachmarkt ein spezielles Unkrautvlies. Dies ist ein schwarzes, extrem feinporiges Netz, welches das Wachstum von Unkraut und schädlichen Keimen eindämmt. Mit diesem Vlies wird der gesamte Pflanzbereich des Steintrogs ausgekleidet.

Nun kann bereits die Pflanzenerde eingebracht werden. Dabei sollte man sich an den Bedürfnissen der Pflanzen, die im Steintrog ihre Heimat finden, orientieren. Geranien beispielsweise fühlen sich auf spezieller Geranienerde besonders wohl, während andere Pflanzenarten sich mit gängiger Gartenerde zufrieden geben.

Auch die Beimischung von Mineralien oder Düngemitteln ist an der Pflanze selbst auszurichten.

Als Pflanzenarten für den Steintrog eignen sich besonders solche, die kein zu schnelles Wachstum und keine zu starke Wurzelbildung aufweisen, da dadurch der Kübel beschädigt oder ein häufigeres Umpflanzen notwendig wird. Die Pflanzen sollten winterhart sein, wenngleich sie durch spezielle Winterschutzfolien vor Tiefsttemperaturen geschützt werden können.

Steintröge selber bauen - zur Gartenbepflanzung

Manche Pflanzen sind, obwohl sie für die Gartenbepflanzung gedacht sind, doch besser in einem Pflanzkübel statt in der freien Erde aufgehoben. Solche Pflanzkübel sind im Gartenfachmarkt erhältlich und variieren von Pflanzsteinen bis hin zu Steintrögen.

pflanzung2_flAlternativ ist es jedoch auch möglich, solche Steintröge selbst zu bauen und dadurch den Garten zu verschönern.

Herstellung von gegossenen Steintrögen aus Beton

Die einfachste Variante, einen Steintrog selbst zu bauen, die nicht sonderlich viel handwerkliches Geschick erfordert, ist das Gießen mit Beton. Hierfür benötigt man Verschalbretter sowie Zementmörtel aus dem Baumarkt.

Für die Verschalung eignet sich am besten Sperrholz, das im Holzzuschnitt der Heimwerkermärkte als Abfallstücke kostenlos herausgegeben wird. Wer keine Sperrholzplatten in der gewünschten Größe bei den Holzabfällen bekommt, der kann sich große Sperrholzplatten günstig kaufen und direkt vor Ort auf die gewünschte Größe zurecht schneiden lassen.

Eine der Sperrholzplatten muss von der Größe her die Bodenplatte des späteren Steintrogs um zirka drei Zentimeter an allen Seiten überragen. Darauf muss die Seitenverschalung angebracht werden. Drei Zentimeter vom Außenrand des Bodenbretts werden vier gleich hohe Sperrholzplatten von unten angenagelt.

Die Höhe sollte dabei wiederum drei Zentimeter länger sein, als später die Wände des Steintrogs gewünscht werden.

Anschließend ist die Herstellung einer Innenverschalung von Nöten. Dafür werden vier Verschalbretter verwendet, die von der Höhe her vier Zentimeter kleiner und in der Länge acht Zentimeter kürzer sind als das Außensperrholz.

Auf ein Bodenbrett wird für die Innenauskleidung verzichtet, ebenso auf das sofortige Anbringen. Der Kranz wird vorerst beiseite gelegt und gewährleistet später eine Wanddicke des Steintrogs von vier Zentimetern.

Nun wird die Bodenplatte des Steintrogs in der fertigen Verschalung gegossen. Der Zementmörtel muss nach Gebrauchsanweisung mit Wasser angerührt werden und wird anschließend in die Verschalung geschüttet und so auf dem Boden verteilt, dass eine etwa vier Zentimeter dicke, gleichmäßige Schicht entsteht.

Diese muss nun antrocknen, wofür sie etwa drei Stunden auf einem vor Wind und Wetter geschützten Platz aufzubewahren ist. Nach dieser Zeit ist der Mörtel angetrocknet ohne fest zu sein. Der Innenkranz kann nun auf den Betonboden aufgesetzt werden, wobei auf einen gleichmäßigen Abstand zum Rand zu achten ist. Der Bereich zwischen Außen- und Innenbrett wird anschließend bis drei Zentimeter unter dem Rand mit Mörtel ausgefüllt.

Jetzt ist es an der Zeit für die vollständige Austrocknung, wofür handelsüblicher Mörtel im Normalfall einen Tag benötigt. Nach diesem Tag können die Verschalbretter entfernt werden, wobei unter Umständen ein Hammer zum Einsatz kommen muss.

Um eine optimale Bewässerung der Pflanzen zu gewährleisten, sind in die Bodenplatte des Steintrogs mit einem Steinbohrer Löcher einzubringen. Wer möchte, kann den Steintrog mit Stein- oder Sockelfarbe anstreichen oder in den verwendeten Mörtel Sockelsteinchen einrühren.pflanzung_fl

Herstellung von gemauerten Steintrögen

Eine Alternative zum Gießen von Steintrögen kann das Mauern von Pflanzkübeln sein. Hierfür verwendet man Mauersteine, die es in der Baustoffabteilung in verschiedenen Optiken gibt. Gerade für Frauen sind Leichtbetonsteine eine gute Alternative.

Mit Steinen und Zementmörtel wird eine Bodenplatte zementiert. Leichtbetonsteine bieten dabei den Vorteil, dass sie an sich bereits mit Löchern durchzogen sind, so dass keine Bohrungen mehr nötig werden.

Außerdem können auf diese Weise Sonderformen erzeugt werden, die durch Betongießen nicht möglich sind. Mit weiteren Mauersteinen und Zementmörtel wird nun ein Außenrand hergestellt, der in der Höhe variabel ist und auch mit Abstufungen versehen werden kann. Die gesamte Konstruktion kann nach dem Trocknen mit Fassadenputz, Sockelfarbe oder Anstrich verschönert werden.

Zierbrunnen im Garten - Holz oder Granit (Stein)?

Ein echtes Highlight in jedem Garten ist sicherlich ein aufwändig gefertigter Zierbrunnen. Was gibt es Schöneres, als in romantischer bzw. stilvoller Idylle auf der Terrasse oder im heimischen Garten dem Plätschern eines Zierbrunnens zu lauschen?

Ein Zierbrunnen im Garten, ganz egal, ob aus Holz oder Stein, unterstreicht in gewisser Weise den Sinn für das Besondere, die Liebe zum Detail.

Man stelle sich nur einmal vor, wie einladend die heimischen Außenanlagen allein durch das Platzieren eines solchen Zierbrunnens gestaltet werden können: inmitten der Rasenfläche, neben dem optisch ansprechenden Gartenhäuschen, in der Nähe der Veranda, am Gartenteich oder - vielleicht ein wenig versteckt - hinter den üppig blühenden Obstbäumen.

Der kreativen Phantasie begeisterter Hobbygärtner oder -botaniker sind da so gut wie keine Grenzen gesetzt.

Materialien

Will man lange Freude an dem wunderschönen Zierbrunnen haben, so steht eine qualitativ hochwertige Materialbeschaffenheit in jedem Fall im Vordergrund. Denn wenn bei der Auswahl des neuen Zierbrunnens am falschen Ende gespart wird, zahlt man letztendlich meist doppelt.

Guter Rat muss aber keineswegs teuer sein; die Auswahl an kostengünstigen und dennoch hochwertigen Zierbrunnen ist mittlerweile riesig. Baumärkte oder auch der gut sortierte Gartenfachhandel bieten darüber hinaus auch in dieser Hinsicht eine optimale Beratung an. Warum sollte man sich da mit weniger zufrieden geben?


Arten von Gartenbrunnen

Wie wäre es zum Beispiel mit einem schönen Gartenbrunnen, der mit einer altertümlich anmutenden Handpumpe versehen ist, die zwar nicht funktionstüchtig ist, dafür aber umso attraktiver ausschaut?

Auch ein schlichter Holzbrunnen eignet sich für den Garten daheim in der Regel perfekt. So werden mitunter sogar echte, rustikale Eichenfässer offeriert, die einmal als Wein- oder Whiskey-Fass dienten und nun zum schmucken Blickfang für den Garten umfunktioniert wurden.

Zumeist ist eine robuste, leistungsstarke Elektropumpe inklusive, die auf Wunsch einen kontinuierlichen Wasserfluss gewährleistet, enthalten. Über guten Geschmack lässt sich jedoch bekanntlich streiten. Jedoch ist erlaubt, was auch gefällt.

Natürlich sollte aber bereits beim Kauf des Zierbrunnens ein gewisses Augenmerk auf die Witterungsbeständigkeit des Materials gelegt werden. Denn auf diese Weise kann frühzeitig vermieden werden, dass sich gegebenenfalls schon im nächsten Frühjahr Fäulniserscheinungen, Rissbildungen oder hässlichen Verfärbungen bemerkbar machen.

Zierbrunnen aus Holz sollten demzufolge unbedingt eine feuchtigkeitsabweisende Schutzschicht aufweisen. Auch eine zusätzliche Farb- oder Lackschicht schadet freilich nicht.

Einer kontinuierlich steigenden Beliebtheit erfreuen sich überdies auch moderne Zierbrunnen, die zwar in optischer Hinsicht einem Stein- bzw. Granitbrunnen ähneln, aber dennoch lediglich aus Polyresin hergestellt sind. Diese weisen ein deutlich geringeres Eigengewicht auf und sind noch dazu kälte- und feuchtigkeitsunempfindlich. Zierbrunnen aus echtem Granit hingegen sind ein ebenso beliebter Klassiker.

Pflege und Reinigung

Der Pflege- bzw. Reinigungsaufwand hält sich in Grenzen; klares Wasser und eine grobe Bürste leisten diesbezüglich hervorragende Dienste. Haushaltsreiniger, Essig & Co. sollten jedoch im Schrank verbleiben, denn sie greifen kalkhaltige Materialien (sprich: Granit, Marmor) mit der Zeit an, sodass mit zum Teil gravierenden Materialschäden gerechnet werden muss.

Ganz gleich, ob es um die Instandhaltung eines Holz- oder Granitzierbrunnens geht: ab und an ist das Durchspülen wasserführender Teile unabdingbar. Auch ein Wasserwechsel sollte von Zeit zu Zeit auf dem Programm stehen, ebenso wie eine Reinigung des so genannten Quellkörpers sowie des Wasserbehälters.

Auch eine Entkalkung des Pumpensystems sowie ein Filterwechsel macht im Zuge dessen Sinn. Somit wird man selbst noch nach Jahren viel Freude am hauseigenen Zierbrunnen haben.

Zierbrunnen für Garten selber bauen

Eine mit zahlreichen Deko-Ideen idyllisch gestaltete Wohlfühl-Oase im heimischen Garten trägt sicherlich maßgeblich dazu bei, dass die Außenanlagen noch einladender, noch attraktiver erscheinen.

Insbesondere ein optisch ansprechender Zierbrunnen, der die eine oder andere Ecke der Außenanlagen schmückt, sollte in diesem Zusammenhang natürlich nicht fehlen.

Der angenehme Nebeneffekt dabei: Amsel, Drossel, Fink und Star fühlen sich von der neuen Trinkstation herzlich eingeladen und werden in Zukunft wohl häufiger vorbeischauen.

Und auch die vom Brunnen ausgestrahlte, kühlere Luft, die durch die Wasserverdunstung entsteht, sorgt für eine angenehme Atmosphäre.

Ebenfalls erwähnenswert ist die Tatsache, dass ein Zierbrunnen in gewisser Weise sogar Einfluss zu nehmen vermag auf den Sauerstoffgehalt in der direkten Umgebung. Im Zuge dessen können - erfahrenen Botanikern zufolge - sogar dauerhaft lästige Insekten vertrieben werden.

Möglichkeiten und Gestaltung

Warum aber sollte man sich mit hübschen Brunnen-Elementen zufrieden geben, die lediglich als schnöde Pflanzkübel dienen, ohne allerdings jemals als echter Wasserspender eingesetzt werden zu können?

Nichtsdestotrotz macht selbst ein solcher Brunnen, sprich: ein Zierbrunnen ohne separaten Wasserlauf eine Menge her. Zu diesem Zweck genügt es bereits, einen schönen Holzbrunnen mit ein wenig Teichfolie auszulegen und das Bauwerk mit dekorativen Blumen und Efeupflanzen zu bestücken.

In jedem Fall bereitet es viel Vergnügen, der kreativen Phantasie nach Herzenslust freien Lauf zu lassen und sich umgehend ans Werk zu machen. Ein wenig zeitaufwendiger ist es allerdings, in Eigenregie einen Zierbrunnen zu erstellen, der zugleich auch eine wasserspendende Funktion aufweist.

Wichtige Details beim Eigenbau

Zunächst sollte freilich die Frage beantwortet werden, ob der selbstgebaute Brunnen aus Edelstahl oder Terrakotta, oder vielleicht doch lieber aus Naturstein oder Polyresin et cetera erstellt werden soll. Eine qualitativ hochwertige Materialauswahl spielt in dieser Hinsicht jedenfalls eine sehr große Rolle.

Schließlich will an man am selbstgestalteten Objekt über viele Jahre hinweg Freude haben. Holzelemente, die mit einer witterungsbeständigen bzw. feuchtigkeitsabweisenden Lasur versehen sind, können mittels Bitumenkleber miteinander verbunden oder darüber hinaus mit attraktiven Metall- oder Steinbauteilen beklebt werden.

Einerseits sind im (Fach-)Handel entsprechende Bausätze inklusive Wasserpumpe erhältlich, andererseits bereitet es noch mehr Freude, diese selbst herzustellen. Die Wasserpumpe sowie der Filter können hinter der Konstruktion angebracht werden, sodass sie - wenn der neue Zierbrunnen vor der Hauswand oder vor einem Strauch positioniert wird - nicht mehr zu sehen sind.

Besonders attraktiv ist es darüber hinaus, dekorative Findlinge mit Bitumenkleber zu bestreichen, die Steine nach Belieben zusammenzufügen und die Pumpe sowie die übrigen Zubehörteile in der Mitte der attraktiven Eigenkonstruktion zu platzieren. In jedem Fall ist es von entscheidender Bedeutung, für den Zierbrunnen der Marke Eigenbau eine möglichst leistungsstarke Pumpe in Verbindung mit einer hochwertigen Filteranlage zu verwenden.

Alles andere ergibt sich praktisch von selbst: der jeweils verwendete Strom sowie auch die Wasserzuleitung kann in Terrassennähe oder auch im Gartenhäuschen positioniert werden; gut geschützt gegen neugierige Blicke.

Als i-Tüpfelchen dienen üppige Pflanzen als dekoratives Versteck. Wenn der eine oder andere Gartenbesitzer sich scheut, Kabel- und Stromanschlüsse in den Außenanlagen anzubringen, ist Flexibilität gefragt.

Eine perfekte Alternative in diesem Zusammenhang sind solarbetriebene Brunnen. Hierfür werden Solarplatten, die selbstverständlich auch im Baufachhandel zu finden sind, an die Außenseite des Zierbrunnens angebracht und sorgen somit bei gutem Wetter dafür, dass gesellige Stunden mit Freunden im heimischen Garten von einem angenehmen Wasserplätschern begleitet werden.

Gartenbrunnen selber bauen - So geht's! 

Der Traum eines Gärtners dürfte der grundstückseigene Brunnen sein, besonders wenn man dabei die derzeitigen Leitungswasserpreise berücksichtigt. Wann immer man das kostbare Nass braucht, wird es vom Grundwasser hochgepumpt.

brunnen6_flZunächst steht jedoch ein Besuch bei der Gemeindeverwaltung an, um zu erfahren, welche Vorschriften zu beachten sind und ob ein Brunnenbau bei der Wasserbehörde angezeigt werden muss. Vielleicht gibt es die Möglichkeit, dort gleich in Erfahrung zu bringen, wie tief das Grundwasser an der zum Brunnenbau vorgesehenen Stelle liegt.

Gartenbrunnen selber bauen – die Bohrung

Gibt die kommunale Behörde grünes Licht, sollte zunächst sichergestellt sein, dass sich innerhalb des Bohrbereichs keine Leitungen befinden. Idealerweise liegt das Grundwasser bei 7 bis 8 m Tiefe, dann wird es weder mit einer Schwengelpumpe noch mit einer elektrischen Pumpe Probleme geben. Die Gemeindeverwaltung weiß in der Regel die Bodenbeschaffenheit vor Ort. Vielleicht besitzt sogar ein Nachbar Erfahrung mit dem Bohren eines Brunnens auf seinem Grundstück.

Die Bohrung kann man von einer Fachfirma ausführen lassen oder selbst übernehmen. Motorisierte Bohrgeräte stellen Fachbetriebe leihweise zur Verfügung, denn die Anschaffung wird sich für den einmaligen Privatgebrauch nicht lohnen. Für einen Handbohrer ist ein kräftezehrender Arbeitseinsatz nötig. Ist die nötige Tiefe erreicht, können die einzelnen Rohre mit dem Rammfilter in der entsprechenden Länge zusammengeschraubt und in den Schacht gebracht werden. Eine weitere Möglichkeit ist ein Schlagbrunnen. Hier werden Metallrohre mit einer vorderen Spitze ins Erdreich getrieben. 

Gartenbrunnen selber bauen – die Gestaltung 

Mit einer Schwengelpumpe und mit einem Anschluss für eine motorisierte Pumpe ausgestattet, ist für den nutzbringenden Effekt eines Gartenbrunnens zwar Genüge getan, viel ansprechender wird die Anlage jedoch mit einer zusätzlichen dekorativen Gestaltung. Als Auffangbecken für das Wasser eignet sich ein ausgehöhlter Baumstamm oder ein Trog aus Naturstein. Sandstein oder Granitbassins aus einem Stück gibt es in Steinmetzbetrieben.

Wer möchte, kann sich aus Steinen oder aus Holz einen Gartenbrunnen selber bauen. Die Form, die Höhe und die Ausmaße können dabei ganz individuell nach persönlichem Geschmack gewählt werden. Zur Abdichtung des Brunnenbeckens eignet sich Zement- oder Kunstharzputz. Als Elemente für das Mauern kommen Bruchstücke und gehauene Natursteine oder Klinkersteine in Frage, die mit Mörtel fest miteinander verbunden werden. Für soliden Stand sorgt ein Fundament aus Beton. 

Die Brunneneinfassung kann auch aus Holz bestehen, eventuell mit großem Maurerbottich als Wasserauffangbehälter. Mit waagerecht angebrachten Latten wird der Gartenbrunnen nicht rund, sondern erhält eine 6- oder 8-eckige Form. Die obere Kante erhält gleichfalls eine Holzverkleidung. Der Handel bietet komplette Bausätze an, das erspart das Zurechtsägen.

brunnenbohren_dieter1Gartenbrunnen – Vorteile

Wenn der Gartenbrunnen nicht nur dem Dekorationszweck dient, sondern tatsächlich Grundwasser aus dem Boden befördert, bringt das für den Gartenbesitzer erhebliche Vorteile:
  • Für das Gießen von Blumen und Gemüse muss kein teures Leitungswasser verwendet werden. Das macht sich bei der Wasserabrechnung überaus positiv bemerkbar.
  • Grundwasser ist weicher als Leitungswasser und somit für die Pflanzen verträglicher. 
  • Mit integrierter Motorpumpe steht einem vollelektronischem Bewässerungssystem nichts im Wege, was eine erhebliche Zeiteinsparung beim Gießen des Gartens bedeutet.
Gartenbrunnen – Nachteile

Ein funktionstüchtiger Gartenbrunnen ist für jeden Gartenbesitzer eigentlich nur als überaus positiv zu bewerten. Bis jedoch der Brunnen endlich in Gebrauch genommen werden kann, bedarf es so mancher Anstrengung:
  • Das Abklären, ob eine Erlaubnis benötigt wird, erfordert Behördengänge.
  • Ein Gartenbrunnen will wohlüberlegt geplant sein. Ideenfindung nimmt immer viel Zeit in Anspruch. 
  • Der Bau eines Gartenbrunnens ist mit erheblichen Kosten verbunden, besonders wenn eine Firma den Auftrag zur Ausführung erhält. Im Eigenbau wird zwar Geld gespart, aber für die Bohrung und das Material zur Gestaltung fällt trotzdem noch ein beachtlicher Betrag an. 
  • Das Bohren eines Brunnenschachtes bedeutet Kraftaufwand, besonders wenn kein motorisierter Brunnenbohrer zum Einsatz kommt. 
  • Die Brunnenanlage muss jeden Herbst winterfest gemacht werden. 
Gartenbrunnen selber bauen – Preise

Übernimmt das Bohren eine Firma, belaufen sich die Kosten auf etwa 1.200 Euro, normale Begebenheiten vorausgesetzt. Das benötigte Rohr kommt auf ca. 250,--, eine Schwengelpumpe mit Fuß kostet etwa 150 Euro und eine Motorpumpe ca. 120 Euro. Für den dekorativen Teil muss man je nach Material dann auch noch mit 200 bis 1.500 Euro rechnen oder sogar mit noch mehr. Ein einfacher Holztrog kann für ca. 100 Euro erworben werden. 

Händler
  • Die Ausrüstung zum Brunnenbau liefert der Fachhandel oder
  • www.erdbohrer-brunnenbau.de.
  • Otto-Versand bietet verschiedene Bausätze an, vorrangig aus Holz.
  • Baumärkte führen das Material für den Eigenbau, vor allem das nötige Holz.
  • Für Steinbrunnen sind Steinmetzbetriebe die perfekten Ansprechpartner.

Zusammenfassung

Ein hauseigener Brunnen, der nicht nur der Zier dient, sondern auch tatsächlich Wasser aus der Tiefe liefert, ist mit hohem Aufwand und erheblichen Anschaffungskosten verbunden, die sich jedoch durch das gesparte Leitungswasser wieder amortisieren. 

Übrigens:

Bei einem Rundbrunnen kann die Schwengelpumpe auch in der Mitte stehen. In nostalgischer Ausführung harmonieren dazu gehauene Natursteine hervorragend.

Gartenbrunnen mit Wasserspielen

Kein Garten gleicht dem anderen und das ist gut so. Die Flächen rund um unsere Häuser, die Rasenbereiche und auch die umliegenden Grundstücke sind alle verschiedenen und enthalten auch dementsprechend unterschiedliche Elemente.

Sehr schön lässt sich beispielsweise das Element Wasser in den heimischen Garten integrieren. Möglich ist das ganz einfach durch einen Gartenbrunnen mit Wasserspielen. Der Brunnen kann an geeigneter Stelle im Garten - hier sollte mit einem Fachmann näheres über günstige Plätze mit den richtigen Standortfaktoren abgesprochen werden - ein echtes Highlight werden.

Vor allem, wenn sich die Wasserspiele auch noch selbst steuern oder einstellen lassen. Hier ist die Vielseitigkeit groß. Es gilt ein weiteres Mal die Regel: erlaubt ist, was gefällt. Von kleinen Wasserfällen über so genannte Eimer-Systeme, die kleine Eimerchen beinhalten, die über einander hängen und sich gegenseitig das Wasser übergeben bis hin zu Fontänen oder mit Blumen bepflanzen Gartenbrunnen.

Der Phantasie sind hier also keine Grenzen gesetzt, nahezu alle Vorstellungen kann man bei den Wasserspielen in die Tat umsetzen.

Wasserspiele im Garten: Professionelle Hilfe ist das A und O

Wichtig ist aber ein professioneller Ansprechpartner vor Ort, der beratend auf den Gartenbesitzer einwirken kann und mit seinem Know-How Unterstützung bei der Verwirklichung bietet.

Er sollte auch Planung und Kostenaufstellung anfertigen können, damit der Gartenbesitzer nicht nach Fertigstellung des Gartenbrunnens mit Wasserspielen sein blaues Wunder erlebt oder mit der Einrichtung überfordert ist. Vor allem muss vorab geklärt werden, woher das Wasser für die Wasserspiele kommt. Ist eine Leitung oder eine Wasserquelle in der Nähe bereits vorhanden oder muss mit Pumpen und Schläuchen gearbeitet werden? Und falls letzteres zutrifft, mit welchem Aufwand ist die Einrichtung dieser Hilfsmittel dann verbunden?

Ein Profi kann dem Gartenbesitzer hier genauestens Auskunft geben. Selbst sollte man dagegen als Laie keinen Gartenbrunnen mit Wasserspielen auf die Beine stellen, hierfür fehlt dem Durchschnittsbürger leider das nötige Fachwissen und schließlich soll es ja nicht zu unangenehmen Überraschungen kommen.

Abheben von der breiten Masse

Vielmehr sollte das Ergebnis sein, dass der Garten verschönert wird, die Wasserspiele eine Bereicherung darstellen und zudem nicht nur schön anzusehen sind, sondern mit ihrem Plätschern auch noch für eine ganz besondere Atmosphäre sorgen, die man sonst nur aus dem Urlaub kennt.

Fazit: Ein Gartenbrunnen hat viele Facetten, doch mit Wasserspielen ist er noch ein Stück attraktiver. Diese Art von Brunnen steht für die Kreativität seines Besitzers und macht den Garten zu einem individuellen Grundstück, das sich von allen üblichen Gärten klar absetzt und ein Stück weit gemütlicher wirkt. Denn schließlich ist ein echter Garten nicht nur eine Ansammlung von Pflanzen, sondern auch das Wasser als weiteres fließendes Element.

Gartenbrunnen selber bohren - so geht's

Ein Brunnen im eigenen Garten? Es gibt wohl keinen Garten- und Hausbesitzer, der davon nicht träumt. Denn diese Anschaffung bringt zahllose Vorteile:

brunnen4_flEinen schönen Anblick, eine Abhebung von anderen, gewöhnlichen Gärten, Wasser für Blumenbeete, Sträucher und andere Pflanzen sowie noch vieles mehr.

Doch bis diese Vorteile verfügbar sind, muss der Brunnen - in welcher Form auch immer - erst einmal entstehen. Hierfür nötig ist die Brunnenbohrung. Um sie kommt niemand herum, der zum Brunnenbesitzer werden möchte.

Viele stellen sich daher die Frage: kann ich die Brunnenbohrung für den Garten selbst übernehmen oder sollte dies lieber eine Firma anpacken?

Zunächst einmal hängt das von der Brunnentiefe ab und der Frage, wie weit gebohrt werden muss, bis auf Grundwasser gestoßen wird. Wer die Brunnenbohrung selbst übernimmt, kann ohne Zweifel sparen. Denn Arbeitszeit und Kosten von Unternehmen reißen schnell ein Loch in die Finanzkasse.

Doch benötigt man bei der Eigeninitiative viel Zeit, Geduld und das nötige Werkzeug. Es ist im Fachhandel erhältlich, lassen Sie sich in Baumärkten beraten oder leihen Sie sich einen entsprechend nötigen Bohrer von einer Firma.

So bohrt man den Brunnen selbst:
  • Zuerst muss gebohrt werden, bis das Grundwasser erreicht ist, dann kommt das Brunnenrohr in das bestehende Loch, danach ist die so genannte Kiesbüchse an der Reihe, deren Installation besonders aufwändig ist. Bei diesem Vorgang kommt Wasser in das Bohrloch, durch den Sog werden Sand und Kies gefördert. Das Bohrrohr muss mit einem Gewicht schwerer gemacht werden, damit es noch tiefer in die Erde gelangen kann.
  • Zuletzt wird die Büchse herausgezogen und das Rohr geleert, bevor dann das Filterrohr eingebaut wird und der Filterkies zum Einsatz kommt.
  • Auch die Pumpe für den Gartenbrunnen darf natürlich nicht fehlen, sie ist ebenfalls im Fachhandel zu beziehen. Zusammengefasst lässt sich also sagen, dass der Brunnenbau und das Bohren eines Gartenbrunnens auch auf eigene Faust bewerkstelligt werden können. Allerdings muss auch hier einiges an Geld für Werkzeuge investiert werden bzw. für das Leihen von Werkzeugen und speziellen Hilfsmitteln.
In Eigenleistung dauert das Bohren nach Fachwissen deutlich länger. Doch der Aufwand lohnt sich, wenn man Kostenvoranschlag von Firmen und selbst ausgegebene Kosten dann letztendlich vergleicht.

Wer dagegen weniger Ahnung von Bautätigkeiten besitzt und sich unsicher ist, ob er die Bohrung mit all ihren aufwändigen Schritten selbst bewerkstelligen kann, sollte sich lieber fachmännische Hilfe holen. Hier ist es wichtig, dass man mit dem jeweils beauftragten Unternehmen einen Festpreis für den Brunnenbau verhandelt. Der Vorteil ist dann, dass auch bei Komplikationen keine zusätzlichen Kosten entstehen.

Gartenspringbrunnen als Blickfang im Garten 

Welches Element befindet sich in jedem Schlossgarten? Richtig, ohne Springbrunnen würde den prächtigen Anlagen ein wichtiges Detail fehlen.

teich-steine-natursteine_flDie Könige wussten die Schönheit von Wasserspielen zu schätzen und genossen das Ambiente. Weshalb es ihnen nicht gleichtun? Es muss ja nicht zwangsweise ein gigantischer Springbrunnen wie vor Schloss Linderhof sein, in dem die Fontäne eine Höhe von 25 m erreicht.

Definition

Wenn von den Platzverhältnissen nichts dagegen spricht, lässt sich diese königliche Ausschmückung in bescheidener Ausführung in jedem Garten realisieren. Der Begriff Springbrunnen umschreibt ein Wasserbecken, in dem mit Hilfe einer technischen Anlage Wasser in die Höhe gestoßen wird. Es gibt auch natürliche Springbrunnen, wenn das Grundwasser unter Druck steht, so dass Fontänen von ganz alleine auftreten. Im heimischen Garten muss allerdings nachgeholfen werden. Dafür besteht die Möglichkeit, noch weitere Spielereien, wie etwa eine Kaskade zu integrieren. 

Bauweisen

Das Wasserbehältnis kann im Boden eingelassen sein oder es befindet sich in sichtbarer Höhe. Für die Versenkung werden für gewöhnlich Teicheinsätze oder Teichfolien benutzt. Es kann sich aber auch um ein betoniertes Becken handeln. Für einen oberirdischen Gartenspringbrunnen als Blickfang im Garten eigenen sich viele Materialien. Manchmal muss das sprudelnde Wasser auch in sogenannten Stufenbrunnen mehrere Ebenen passieren, bis es ins Wasserreservoir zurückfließt. 

Damit das Wasser in Bewegung kommt, wird eine technische Ausstattung gebraucht. Die benötigte Energie stammt aus der Steckdose oder ein Solarmodul macht sich die Sonnenenergie zunutze. Für den Teich gibt es sowohl schwimmende als auch feststehende Springbrunnen, die idealerweise in der Mitte platziert werden. Mehrere Fontänen überlagern sich vom Geräusch her, was manchmal nicht harmonisch wirkt. Für kleine auf der Terrasse stehende Becken reichen natürlich niedrige Fontänen. 

Eine weitere Variante stellt das im Boden eingelassene Becken dar, das komplett unsichtbar bleibt, weil sich ein Gitterrost mit aufgeschütteten Steinen darüber befindet. So kann das Wasser nach seinem Aufstieg gen Himmel durch die Steine zurück ins Becken rieseln. Manchmal steht ein größerer Stein in der Mitte, durch den das Wasser in die Höhe geleitet wird, bevor es am höchsten Punkt heraussprudelt. 

Materialien

Wasser, das sich oberhalb des Bodens befindet, braucht natürlich eine ansprechende Umrahmung, die nicht unbedingt wasserdicht sein muss. Dafür sorgt auch ein separater Behälter, der geschmackvoll umkleidet wird. Somit kann die Außenwand des Springbrunnens aus gemauerten Steinen, Holz, Metall, Keramik oder aus Kunststoff sein. Manchmal kommen aus einem Stück bestehende ausgehöhlte Steine zum Einsatz. Wer nicht lange planen möchte, kann sich ein Komplettset inklusive allem Zubehör besorgen.  

Vorteile

Plätscherndes Wasser inspiriert nicht nur Künstler. Ein Platz zum Niederlassen sollte deshalb an keinem Springbrunnen fehlen. Vielleicht kommt ja gerade dort eine längst herbeigesehnte Idee plötzlich zum Vorschein. Welche Vorzüge bringt ein Gartenspringbrunnen außer Entspannung noch mit sich?
  • Hoch spritzendes Wasser verteilt sich in der Luft, so dass gerade an heißen Tagen rings um einen Springbrunnen ein besonders angenehmes Klima herrscht. 
  • Mit dem aufklatschenden Wasser wird gleichzeitig Sauerstoff in den Teich befördert. Im Hochsommer, wenn das Teichwasser hohe Temperaturen erreicht, fehlt es den Fischen oft an Sauerstoff. Sie schnappen dann auffällig häufig an der Wasseroberfläche nach Luft. 
  • -In Verbindung mit Lichttechnik wird ein Springbrunnen auch in der Dunkelheit zu einem Blickfang im Garten. 
Nachteile

Natürlich sollte vor der Installierung eines Gartenspringbrunnens über alle eventuell eintretenden negativen Begebenheiten nachgedacht werden. Damit später kein böses Erwachen kommt, sind nachstehend alle möglichen Vorbehalte aufgelistet:
  • Die Anschaffung eines Gartenspringbrunnens als Blickfang im Garten ist mit einem nicht unerheblichen Kostenaufwand verbunden. Ist ein Teich geplant, kommt noch der körperliche Einsatz für die Erdaushubarbeiten dazu. 
  • Ungünstig platzierte Springbrunnen nässen vor allem bei Wind eventuell Gehwege ein, die rutschig und somit zur Gefahrenquelle werden können.
  • Bei Kleinkindern besteht auch bei niedrigen Wassertiefen ein Risiko des Ertrinkens. Deshalb muss ein Springbrunnen über ausreichende Sicherheitsvorkehrungen verfügen, wenn sich in dem betreffenden Garten Kleinkinder aufhalten. 
  • Was einem selber gut tut, muss nicht unbedingt dem Nachbarn gefallen, die Geräuschkulisse eines Gartenspringbrunnens eingeschlossen. 
Preise

Eine schwimmende Solar-Fontäne für den Teich kostet ab 30 Euro. Für eine Wasserspielpumpe von Gardena, die eine 190 cm hohe Fontäne produziert, muss man mit etwa 80 Euro rechnen. Ein Keramik-Brunnen für die Terrasse in einfacher Ausführung kommt inklusive Technik auf ca. 100 Euro. Für große Anlagen existieren preislich nach oben hin keine Grenzen.

teich-klein2_apfHersteller und Händler

Hersteller in Sachen Technik für Springbrunnen:
  • Gardena
  • Oase
  • Heitronic
  • Ubbink
Händler, die sowohl die Technik als auch komplette Springbrunnenanlagen anbieten, sind:
  • Baumärkte wie OBI, Hagebau, Toom, Baywa, usw.
  • Fachgeschäfte für Teichzubehör.
  • Versandhandel wie Neckermann, Otto, Westfalia, Bakker, Baldur-Garden und viele andere.
Schlussbemerkung
Ein Springbrunnen stimuliert die Sinne und eignet sich als Wohlfühloase im eigenen Garten. Nach einem anstrengenden Tag leiten ein paar Minuten am Springbrunnen die dringend nötige Erholungsphase ein. 

Wussten Sie eigentlich,
dass Stechmückenweibchen zur Eiablage ruhige Gewässer bevorzugen? Ein mit einem Springbrunnen ausgestattetes Wasserbehältnis wird somit nicht als Kinderstube auserkoren.