Gartenbrunnen selber bohren - so geht's

Ein Brunnen im eigenen Garten? Es gibt wohl keinen Garten- und Hausbesitzer, der davon nicht träumt. Denn diese Anschaffung bringt zahllose Vorteile:

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Einen schönen Anblick, eine Abhebung von anderen, gewöhnlichen Gärten, Wasser für Blumenbeete, Sträucher und andere Pflanzen sowie noch vieles mehr.

Doch bis diese Vorteile verfügbar sind, muss der Brunnen - in welcher Form auch immer - erst einmal entstehen. Hierfür nötig ist die Brunnenbohrung. Um sie kommt niemand herum, der zum Brunnenbesitzer werden möchte.

Viele stellen sich daher die Frage: kann ich die Brunnenbohrung für den Garten selbst übernehmen oder sollte dies lieber eine Firma anpacken?

Zunächst einmal hängt das von der Brunnentiefe ab und der Frage, wie weit gebohrt werden muss, bis auf Grundwasser gestoßen wird. Wer die Brunnenbohrung selbst übernimmt, kann ohne Zweifel sparen. Denn Arbeitszeit und Kosten von Unternehmen reißen schnell ein Loch in die Finanzkasse.

Doch benötigt man bei der Eigeninitiative viel Zeit, Geduld und das nötige Werkzeug. Es ist im Fachhandel erhältlich, lassen Sie sich in Baumärkten beraten oder leihen Sie sich einen entsprechend nötigen Bohrer von einer Firma.

So bohrt man den Brunnen selbst:
  • Zuerst muss gebohrt werden, bis
    das Grundwasser erreicht ist, dann kommt das Brunnenrohr in das bestehende Loch, danach ist die so genannte Kiesbüchse an der Reihe, deren Installation besonders aufwändig ist. Bei diesem Vorgang kommt Wasser in das Bohrloch, durch den Sog werden Sand und Kies gefördert. Das Bohrrohr muss mit einem Gewicht schwerer gemacht werden, damit es noch tiefer in die Erde gelangen kann.
  • Zuletzt wird die Büchse herausgezogen und das Rohr geleert, bevor dann das Filterrohr eingebaut wird und der Filterkies zum Einsatz kommt.
  • Auch die Pumpe für den Gartenbrunnen darf natürlich nicht fehlen, sie ist ebenfalls im Fachhandel zu beziehen. Zusammengefasst lässt sich also sagen, dass der Brunnenbau und das Bohren eines Gartenbrunnens auch auf eigene Faust bewerkstelligt werden können. Allerdings muss auch hier einiges an Geld für Werkzeuge investiert werden bzw. für das Leihen von Werkzeugen und speziellen Hilfsmitteln.
In Eigenleistung dauert das Bohren nach Fachwissen deutlich länger. Doch der Aufwand lohnt sich, wenn man Kostenvoranschlag von Firmen und selbst ausgegebene Kosten dann letztendlich vergleicht.

Wer dagegen weniger Ahnung von Bautätigkeiten besitzt und sich unsicher ist, ob er die Bohrung mit all ihren aufwändigen Schritten selbst bewerkstelligen kann, sollte sich lieber fachmännische Hilfe holen. Hier ist es wichtig, dass man mit dem jeweils beauftragten Unternehmen einen Festpreis für den Brunnenbau verhandelt. Der Vorteil ist dann, dass auch bei Komplikationen keine zusätzlichen Kosten entstehen.