Steintröge selber bauen - zur Gartenbepflanzung

Manche Pflanzen sind, obwohl sie für die Gartenbepflanzung gedacht sind, doch besser in einem Pflanzkübel statt in der freien Erde aufgehoben. Solche Pflanzkübel sind im Gartenfachmarkt erhältlich und variieren von Pflanzsteinen bis hin zu Steintrögen.

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Alternativ ist es jedoch auch möglich, solche Steintröge selbst zu bauen und dadurch den Garten zu verschönern.

Herstellung von gegossenen Steintrögen aus Beton

Die einfachste Variante, einen Steintrog selbst zu bauen, die nicht sonderlich viel handwerkliches Geschick erfordert, ist das Gießen mit Beton. Hierfür benötigt man Verschalbretter sowie Zementmörtel aus dem Baumarkt.

Für die Verschalung eignet sich am besten Sperrholz, das im Holzzuschnitt der Heimwerkermärkte als Abfallstücke kostenlos herausgegeben wird. Wer keine Sperrholzplatten in der gewünschten Größe bei den Holzabfällen bekommt, der kann sich große Sperrholzplatten günstig kaufen und direkt vor Ort auf die gewünschte Größe zurecht schneiden lassen.

Eine der Sperrholzplatten muss von der Größe her die Bodenplatte des späteren Steintrogs um zirka drei Zentimeter an allen Seiten überragen. Darauf muss die Seitenverschalung angebracht werden. Drei Zentimeter vom Außenrand des Bodenbretts werden vier gleich hohe Sperrholzplatten von unten angenagelt.

Die Höhe sollte dabei wiederum drei Zentimeter länger sein, als später die Wände des Steintrogs gewünscht werden.

Anschließend ist die Herstellung einer Innenverschalung von Nöten. Dafür werden vier Verschalbretter verwendet, die von der Höhe her vier Zentimeter kleiner und in der Länge acht Zentimeter kürzer sind als das Außensperrholz.

Auf ein Bodenbrett wird für die Innenauskleidung verzichtet, ebenso auf das sofortige Anbringen. Der Kranz wird vorerst beiseite gelegt und gewährleistet später eine Wanddicke des Steintrogs von vier Zentimetern.

Nun wird die Bodenplatte des Steintrogs in der fertigen Verschalung gegossen. Der
Zementmörtel muss nach Gebrauchsanweisung mit Wasser angerührt werden und wird anschließend in die Verschalung geschüttet und so auf dem Boden verteilt, dass eine etwa vier Zentimeter dicke, gleichmäßige Schicht entsteht.

Diese muss nun antrocknen, wofür sie etwa drei Stunden auf einem vor Wind und Wetter geschützten Platz aufzubewahren ist. Nach dieser Zeit ist der Mörtel angetrocknet ohne fest zu sein. Der Innenkranz kann nun auf den Betonboden aufgesetzt werden, wobei auf einen gleichmäßigen Abstand zum Rand zu achten ist. Der Bereich zwischen Außen- und Innenbrett wird anschließend bis drei Zentimeter unter dem Rand mit Mörtel ausgefüllt.

Jetzt ist es an der Zeit für die vollständige Austrocknung, wofür handelsüblicher Mörtel im Normalfall einen Tag benötigt. Nach diesem Tag können die Verschalbretter entfernt werden, wobei unter Umständen ein Hammer zum Einsatz kommen muss.

Um eine optimale Bewässerung der Pflanzen zu gewährleisten, sind in die Bodenplatte des Steintrogs mit einem Steinbohrer Löcher einzubringen. Wer möchte, kann den Steintrog mit Stein- oder Sockelfarbe anstreichen oder in den verwendeten Mörtel Sockelsteinchen einrühren.pflanzung_fl

Herstellung von gemauerten Steintrögen

Eine Alternative zum Gießen von Steintrögen kann das Mauern von Pflanzkübeln sein. Hierfür verwendet man Mauersteine, die es in der Baustoffabteilung in verschiedenen Optiken gibt. Gerade für Frauen sind Leichtbetonsteine eine gute Alternative.

Mit Steinen und Zementmörtel wird eine Bodenplatte zementiert. Leichtbetonsteine bieten dabei den Vorteil, dass sie an sich bereits mit Löchern durchzogen sind, so dass keine Bohrungen mehr nötig werden.

Außerdem können auf diese Weise Sonderformen erzeugt werden, die durch Betongießen nicht möglich sind. Mit weiteren Mauersteinen und Zementmörtel wird nun ein Außenrand hergestellt, der in der Höhe variabel ist und auch mit Abstufungen versehen werden kann. Die gesamte Konstruktion kann nach dem Trocknen mit Fassadenputz, Sockelfarbe oder Anstrich verschönert werden.