Ideen für die Outdoorküche zum selber bauen

Überall hört man jetzt von Outdoorküchen. Wenn Sie eine Weile über das Vergnügen nachdenken, das eine solche Küche bringen kann, werden Sie sich sicher auch wundern, dass man jetzt erst von Gartenküchen hört.

garten-party2_flWenn Sie vorhaben, sich eine Outdoorküche selber zu bauen, gibt es jede Ausstattung zu kaufen. Je nach geplanter Verwendung und Investitionssumme
können Sie Ihre Außenküche gestalten, hier einige Ideen:

Die fahrbare Outdoorküche

Toll für alle, die ihre Outdoorküche an mehreren Stellen im Garten nutzen möchten, ist die fahrbare Outdoorküche. Hier gibt es ausgesprochen edle Versionen zu kaufen. Für ein Gerät der Luxusversion in edlem schwarzen Design mit Edelstahl sind dann aber auch mehrere Hundert Euro zu zahlen. Die fahrbaren Module von Santos werden mit Gas betrieben, es sind die verschiedensten Geräte erhältlich. Dafür beschränkt sich Ihre Bautätigkeit auf die Konstruktion einer Bodenplatte und einer Überdachung für die Outdoorküche. Oder Sie können die restliche Heimwerkerzeit dafür verwenden, eine schöne Gartensitzgruppe selber zu bauen.

Wenn es lieber etwas einfacher bleiben soll, gibt es im Internet eine Menge Vorschläge und Bauanleitungen für mobile Gartenküchen. Viele dieser Objekte strahlen die Leichtigkeit einer Gartenbank aus und erinnern auch von den Abmessungen her an ein solche. Die Arbeitsschritte sind genauestens erklärt, eine Materialliste wird in der Regel auch zur Verfügung gestellt. In solchen Koch-Mobilen können auf kleinstem Raum ein Gaskocher und eine Arbeitsfläche untergebracht werden, vielfach sogar ein Spülbecken. Stauraum bietet ein Regalfach unten und eine Fläche zum Aufhängen mehrerer kleiner Küchenhelfer. 

Möglich auch eine Gartenküche im Design eines Küchenwagens, mit mehreren Etagen. Sie hat unten vielleicht einen kleinen Backofen, oben eine Herdplatte mit zwei Kochplatten. Für diese Lösung brauchen Sie zwar Strom, da aber nur leistungsschwache Geräte involviert sind, reicht auch eine normale Verlängerungsschnur.

Mehr Komfort mit einer festen Installation

Die Outdoorküchen können natürlich auch größer gestaltet werden, dann wird eine stabile Konstruktion gewählt. Die kleineren unter den fest installierten Gartenküchen wirken mit ihrem Holzbau wie ein Pavillon. Strom wird hingeleitet, bei Geräten mit der Kapazität eines Herdes muss dazu ein extra Erdkabel gelegt werden. Auch Gasgeräte können eingeplant werden, und eine Spüle wird an den Gartenschlauch angeschlossen.

Die Gartenküche für die Ewigkeit wird auf ein festes Fundament gestellt. Sie erreicht auch meist eine
Größe, bei der schon überlegt werden sollte, ob sich das mit dem Charakter des Gartens vereinbaren lässt. Eine Gartenküche von 20 Quadratmetern in einem Garten von 500 Quadratmetern wirkt schnell überdimensioniert. 

Sie bekommt einen Unterbau aus Mauersteinen und je nach eingebauten Geräten Arbeitsplatten aus Stein oder Holz. Wie groß dieser Unterbau wird, richtet sich zunächst nach den Proportionen des Gartens. Dann kommt es darauf an, welche Geräte eingebaut werden sollen. Hier ist ein richtiger Entwurf notwendig, der genau überlegt, wo der Stromanschluss hinkommt und wo die Wasserleitung und wo die diversen Kochmöglichkeiten sich am besten einfügen. Die Geräte werden mit Gas betrieben, möglich ist auch die Integration eines Steinbackofens. In der Regel wird auch ein elektrischer Herd eingeplant und ein Kühlschrank. Denn ohne Strom kommt eine solche Superküche nicht aus, hier kann dann der passionierte Hobbykoch aber auch erstaunliche Kunstwerke präsentieren.

Natürlich wird diese Luxusversion einer Outdoorküche auch noch überdacht. Der geübte Heimwerker entwirft sein eigenes Dach zur selbst entworfenen Küchenzeile. Weniger Ehrgeizige nehmen ein Holzhaus ohne Seitenwände, einen Pavillon oder ein großes Zelt.

Kombination aus fahrbaren und festen Bestandteilen

Ist Ihr Garten nicht die einzige Stelle, an der Sie Ihre neuen Kochgelegenheiten für den Außenbereich nutzen möchten? Soll der Grill vielleicht mit in den Urlaub mit dem Wohnmobil? Dann könnte eine kleinere Gartenküche an einem festen Platz installiert werden, die bei Bedarf durch mobile Geräte ergänzt wird.                   
Erfahrene Benutzer setzen ihre Outdoorküche nicht nur zur Party ein. Täglich kann im Sommer draußen gegessen werden, wenn das Wetter es erlaubt. Gemüse aus dem Garten wird auch gleich im Garten zubereitet, die Küche im Haus bleibt sauber. Besonders wenn Obst zum Einmachen vorbereitet wird, macht das im Garten viel mehr Spaß, als wenn Sie bei schönem Wetter stundenlang in der Küche sitzen müssen.

Der Aufenthalt im Freien ist übrigens auch gut für die Gesundheit. Heute besteht zum Beispiel Übereinkunft darüber, dass viele Menschen in unseren Breiten an Vitamin-D-Mangel leiden. Vitamin D wird vom Körper gebildet, wenn er der Sonne ausgesetzt wird. Mindestens eine viertel Stunde täglich. Das zu erreichen, ist bei uns nicht so leicht, wie es zunächst scheint. Denn das bedeutet in den meisten Sommern, fast jeden Sonnenstrahl im Garten zu nutzen. Unter diesem Aspekt ist nicht nur eine Gartenküche eine gute Idee, es wäre auch eine logische Konsequenz, sich einen Arbeitsplatz im Garten einzurichten. Weitere Tätigkeiten, die in den Garten verlegt werden können, wenn erst einmal ein Platz mit Arbeitsplatte vorhanden ist: Die Hausaufgabenkontrolle, das Schreiben von Briefen, kleine Handnäharbeiten.