Rollliege aus Teak / Holz 

Eine Rollliege bedient an und für sich bereits den gehobenen Anspruch, denn sie ist ohne Frage der Mercedes unter den Liegen. Wenn sie dann auch noch aus Teak besteht, bedeutet das Luxus pur. Holz als natürlicher Werkstoff kommt bei Rollliegen sehr oft zum Tragen. Die Alternativen wären Kunststoff, Stahlrohr und Aluminium.

gartenliegeRollliege - Beschreibung

Das Typische an einer Rollliege
sind die zwei Räder unterhalb der Rückenlehne. Weitere zwei bzw. vier Standfüße sorgen für einen festen Stand. So lässt sich die Rollliege am unteren Teil anheben und auf ihren Rollen verschieben. Die Liegefläche besteht in der Holzversion aus einer Lattung. Für Bequemlichkeit sorgt eine zusätzliche Auflage, die in vielen verschiedenen Farben und Ausführungen angeboten wird. Entscheidend ist dabei die Dicke, denn je aufwendiger die Füllung, desto weicher und angenehmer das Liegen. Das Kopfteil der Rollliege ist variabel verstellbar. Bei manchen Modellen lässt sich das Fußteil platzsparend einklappen oder einschieben. In der Regel ist eine Rollliege mit zwei Armlehnen ausgestattet. 

Rollliegen - hauptsächlich verwendete Holzarten
 
Teak ist von allen Harthölzern das bekannteste. Zu Recht, denn Teak überzeugt sowohl mit seiner ansprechenden Farbe als auch mit seiner Geradfaserigkeit. Da Teakholz für den gewerblichen Gebrauch überwiegend nur noch in Plantagen angebaut wird, kommt auch kein Regenwald mehr zu Schaden. Seinen Ursprung hat Teakholz in Asien.

Eukalyptusholz wächst vorwiegend in Australien einschließlich der Insel Tasmanien und Indonesien. Auch diese Baumart gedeiht in speziellen Anpflanzungen überaus gut und bietet wegen ihrer Schnellwüchsigkeit eine lukrative Einnahmequelle. Eukalyptusholz geht farblich etwas ins Rötliche und zählt gleichfalls zu den Harthölzern  

Akazienholz, das in der Möbelindustrie verwendet wird, stammt von der Robinie, die ihren Ursprung in Nordamerika hat und seit dem 17. Jahrhundert auch in Mittel- und Osteuropa wächst. Die Lieferwege sind bei dieser Hartholzart also erheblich kürzer.  Akazienholz besticht zudem durch seine warmbraune Farbe.

Kiefernholz wird ebenfalls bei der Produktion von Rollliegen eingesetzt. Da es nicht zu den Harthölzern zählt, braucht Kiefernholz dringend eine sorgfältige Imprägnierung, damit es im Freien unter den gegebenen Witterungsverhältnissen besteht. 

Vorteile

Bei einer Rollliege aus Teak oder Holz handelt es sich um ein überaus edles Möbelstück, das Geschmack beweist. Welche Vorteile, auch bezüglich der verschiedenen Holzarten, haben Rollliegen sonst noch zu bieten?
  • In Holzausführung sind Rollliegen solide gebaut. Sie geben beim Benutzen ein Gefühl der
    Sicherheit.
  • Mit den beiden Rädern können Rollliegen überaus flexibel umgestellt werden.
  • Die Ausführungen in den Harthölzern Teak, Eukalyptus und Akazie machen Rollliegen unempfindlich gegen Witterungseinflüsse. Somit ist auch ein unüberdachter Standort möglich. 
  • Viele Rollliegenmodelle lassen sich für die Überwinterung platzsparend zusammenlegen.
Nachteile

Auf der gleichen Ebene lassen sich Rollliegen leicht umstellen. Schwierig wird es, wenn eine Treppe überwunden werden muss, denn das massive Holz wiegt etwa 12 kg oder je nach Ausführung noch erheblich mehr. Welche negativen Aspekte treten noch auf?
  • Die Qualität von Hartholz leidet unter den Witterungseinflüssen nicht, allerdings verändert sich die Farbe. Damit die Holzoberfläche ihr Aussehen behält, bedarf es regelmäßiger Pflege mit entsprechenden Mitteln.
  • Kiefer ist ein ziemlich weiches Holz. Deshalb sollte eine Rollliege aus dieser Holzart besser nicht so oft im Regen stehen oder zumindest stetig behandelt werden, damit sie witterungsresistenter wird. 
  • Für Bequemlichkeit auf einer Rollliege aus Holz wird eine weiche Polsterauflage gebraucht. Diese muss allerdings immer wieder weggeräumt werden, sobald die Gefahr besteht, dass sie vom Regen nass werden könnte, was wiederum eine geeignete Verstaumöglichkeit nötig macht. 
  • Bei längerem Aufenthalt im Regen kann sich auf einer Holzliege ein schmieriger Film bilden, der Wasser, Seife und eine harte Bürste bedarf, damit er wieder verschwindet. 
  • Holz braucht etwas Zeit, bis es nach einem Regenguss wieder vollkommen trocken ist. 
Preise

Eine Rollliege aus Holz wird bereits ab ca. 100 Euro angeboten, wobei Teak immer etwas mehr kostet. Für Markenprodukte liegen die Preise etwa zwischen 200 und 800 Euro. 

Hersteller und Händer

Markenhersteller von Rollliegen sind zum Beispiel Kettler und Siena Garden. 
  • Für den Erwerb einer Rollliege aus Teak oder Holz kommen sowohl Möbelhäuser als auch Gartenfachmärkte in Frage.
  • Darüber hinaus bieten folgende Internetseiten interessante Produkte an:
  1. www.living24.de
  2. www.discount24.de
  3. www.neckermann.de

Fazit

Die Anschaffung einer Rollliege aus Teak / Holz lohnt sich durchaus. Der Preis liegt zwar etwas höher als bei einer anderen Liege, dafür hält die Freude an dem guten Stück höchstwahrscheinlich erheblich länger an. 

Tipp der Redaktion

  1. Wenn nicht bereits ein befestigter Klapptisch zur Ausstattung der Rollliege gehört, sollte sie unbedingt noch die Gesellschaft eines Beistelltisches erhalten. Wie soll sonst das gemütliche Cocktailschlürfen gelingen?
  2. Ansonsten eignet sich ein Beistelltisch wunderbar zum Ablegen der Brille, eines Buches und vieler anderer Dinge.