Nistkasten

Nistkasten aus HolzbetonUnsere einheimische Fauna und Flora braucht in unserer zivilisierten Welt oft den Schutz der Menschen, um ihren Fortbestand zu sichern. Auf der einen Seite nehmen sich die Menschen den Lebensraum der Pflanzen und Tiere, auf der anderen Seite versuchen sie gleichzeitig durch verschiedene Maßnahmen, den Pflanzen und Tieren Hilfe angedeihen zu lassen. Dies ist auch im heimischen Garten möglich.

Eine Form dieser heimischen Hilfe sind zum Beispiel Nistkästen und Vogelhäuser. Viele Menschen haben ein Vogelhaus in ihrem Garten stehen, damit die Vögel in harten Wintern nicht hungern müssen oder sie hängen am Haus oder an einem Baum im Garten einen Nistkasten auf, damit die Vögel ein ruhiges Plätzchen zum Ausbrüten der Eier und der anschließenden Aufzucht ihrer Jungvögel haben.

Neben der Hilfestellung zählt gleichermaßen die Freude an der Beobachtung der Tiere und es ist schon etwas besonders, ein brütendes Vogelpaar im Garten zu haben. Der Stolz solcher „Besitzer“ ist oft nicht zu überhören. Es wird dann von den eigenen Vögeln gesprochen als wären sie ein Teil der Familie. Täglich wird nach dem Wohlbefinden geschaut und die Trauer ist groß, falls ein Vogel zu Tode kommt oder spurlos verschwindet.

Aber umso größer ist dann die Freude, wenn die überlebenden Jungvögel das Fliegen lernen, bald den Eltern in nichts nachstehen und sich im Herbst auf die lange Reise in wärmere Gefilde aufmachen. Dann wird wehmütig Abschied genommen und gehofft, dass im nächsten Jahr das Vogelpaar wieder im Garten eine Familie gründet.

Der Wunsch, ein solches Ereignis einmal mit zu erleben, ist bei groß und klein gleichermaßen vertreten. Dabei ist es gar nicht so schwer, einen Nistkasten, Igelhaus oder ein Vogelhaus selbst zu bauen und aufzustellen. Natürlich muss man das ein oder andere beachten, aber selbst unerfahrene Handwerker sind in der Lage, einen Nistkasten oder ein Vogelhaus oder gar beides zusammen zu bauen. Und wenn alle mithelfen, wird es eine schöne Beschäftigung für die ganze Familie.

In dieser Kategorie finden Sie viele praktische Tipps zum Bau von Nistkasten und Vogelhaus. Welches Material sollte verwendet werden, wie ist die optimale Aufstellung und Aufhängung, wann sollte man Nistkasten und Vogelhaus aufstellen bzw. aufhängen und vieles mehr. Mit diesen Ratschlägen können Sie sich bald zu den stolzen „Vogelbesitzern“ zählen.
Igel beim NestbauZu keiner anderen Jahreszeit kann man so viele Igel in Parks und Gärten sehen wie im Herbst. Bevor die Temperaturen unter fünf Grad fallen, sind die sonst nachtaktiven Tiere auch tagsüber überall anzutreffen. Sie müssen sich noch dringend die notwendigen Fettreserven anfressen, die als Kälteschutz und Energievorrat für den Winterschlaf dienen.
IgelIm Herbst ist Igelzeit. Bevor die Temperaturen wieder stetig fallen, sind die nachtaktiven Tiere auch tagsüber in unseren Gärten oder Parks anzutreffen, denn schließlich müssen sie sich die nötigen Fettreserven für den Winterschlaf anfressen. Aber was fressen Igel eigentlich und was können Sie Igeln als zusätzliches Futter anbieten?
IgelImmer häufiger kommt es vor, dass man im Herbst oder Winter einen Igel findet, der völlig unterernährt und auf der Suche nach Nahrung ist. Igel sind inzwischen eine bedrohte Tierart und so sollte man sich unbedingt um den gefundenen Igel kümmern.
IgelDer Zeitpunkt des Winterschlafs von Igeln ist von der Temperatur abhängig und nicht vor der Zeit, wie viele Menschen immer wieder meinen. Igel fallen bei Temperaturen von zwölf bis sechs Grad Celsius in einen Dämmerschlaf. Dieser Zustand kann für die Tiere sehr gefährlich werden, da sie hierbei einen sehr hohen und in der Regel zu hohen Energieverbrauch haben.
IgelDer Igel ist von der Schutzgemeinschaft Deutsches Wild zum Wildtier des Jahres 2009 gekürt worden und ist inzwischen eine bedrohte Tierart geworden. Dies liegt vor allem daran, dass die Winter immer milder werden und Igel nicht in den Winterschlaf fallen.
MausViele Tiere überwintern in der kalten Jahreszeit, wobei mehrere Arten der Überwinterung unterschieden werden müssen. So gibt es die Winterstarre, den Winterschlaf, die Winterruhe, die Froststarre und Wanderungen.
Da der natürliche Lebensraum von vielen Tieren nicht mehr gegeben ist, kümmern sich viele Menschen darum, den Tieren eine Alternative bieten zu können. Hierzu werden die unterschiedlichsten Nistkästen und Brutplätze angelegt, so auch für die Hummeln.
EichhörnchenWenn man sein eigenes Gartenparadies errichtet, kommen oftmals die verschiedensten Gäste der Fauna in die kleine, grüne Idylle. Die meisten dieser Gesellen werden Insekten und Spinnen sein.
FledermauskastenGeeignete Nistplätze für Fledermäuse, die es bevorzugen, in unmittelbarer Nähe zum Menschen zu leben, sind äußerst selten. Alle 22 in Deutschland heimische Fledermausarten stehen auf der Roten Liste der vom Aussterben bedrohten Tierarten. Die Tiere brauchen menschliche Hilfe.
Wenn die Nächte länger und kälter werden, suchen die Igel ein Zuhause in dem sie sich richtig wohlfühlen können. Häufig ist es so, dass sie sich im Garten in Holzstapeln oder aber auch im Keller eines Hauses oder etwa im Geräteschuppen einnisten.
Wer einen Igel gefunden hat, sollte bei der Ernährung nicht vergessen, dass dieses Tier ein Insektenfresser ist. Zu seinen bevorzugten Speisen zählen dabei Regenwürmer, Ohrwürmer und die Larven von Nachtschmetterlingen.
Da viele Gartenbesitzer ihren Garten für den Winter extra ordentlich aufräumen, fällt es dem Igel schwer, für den Winterschlaf den geeigneten Platz zu finden. Daher ist es sinnvoll, wenn der Igelfreund dem willkommenen Gast ein geeignetes Zuhause zur Verfügung stellt.
Im Herbst machen viele Gartenbesitzer eine interessante und schöne Entdeckung. Sie finden Igel vor, die sich auf die Suche nach einem geeigneten Unterschlupf begeben haben. In der Regel landen die Igel auf der Suche nach diesem Ort in einem Holzstapel, einem Laubhaufen, vielleicht aber auch in einem Geräteschuppen oder einem Keller.
Wer einen Igel in seinem Garten findet und sich dazu entschließt, das Tier den Winter über zu pflegen, sollte stets bedenken, dass das Ziel des Ganzen einzig jenes ist, den Igel nach dem Winter wieder in die Freiheit zu entlassen. Daher ist es wichtig, dass man das Tier einzeln hält.
Rotkehlchen sind nützliche NischenbrüterRotkehlchen erfreuen nicht nur mit ihrer leuchtenden Brustfärbung und ihrem Gesang, sie sind im Garten auch ausgesprochen nützlich und halten schädliche Insekten im Schach. Wer die Rotkehlchen im Grünen durch zusätzliche Fütterung und einen geeigneten Nistkasten begrüßt, gewinnt also effektive Helfer.
Früher hielt man den Gartenrotschwanz für die Sommervariante des Rotkehlchens. Heute kennen viele Menschen den farbenprächtigen Vogel gar nicht mehr. Das liegt daran, dass er in unseren Gärten kaum mehr anzutreffen ist. Um die dringend erforderliche Hilfe für den Vogel anzukurbeln, wurde der Gartenrotschwanz zum "Vogel des Jahres 2011" gewählt.
Blaumeise brüten früh - Nisthilfen erleichtern ihnen die AufzuchtBlaumeisen suchen schon ab Februar geeignete Nistplätze. Sie beginnen relativ zeitig mit dem Nestbau, meist im März oder spätestens im April. Die Vögel nehmen gern die Nistkästen an, die überall für sie aufgehängt werden. Zwar könnten sie auch in natürlichen Baumhöhlen brüten, aber da gibt es viel Konkurrenz. Wie kann man sie als Hobbygärtner unterstützen?
nistkastenVögel im eigenen Garten als Gäste – das ist das, was sich sehr viele Gartenbesitzer wünschen. Vögel sind Synonym für naturnahes Wohnen, man kann sie wunderbar beobachten und sie bereichern jedes Gärtchen durch ihren Gesang.
VogelvillaJedes Hobby kostet Geld. Das ist so und wir geben es für unser Hobby auch gerne aus und erfreuen uns an dem Ergebnis. Das kann man bei allen Menschen, die ein Hobby betreiben, beobachten, egal, ob es sich um Briefmarken handelt, Hunde, Pferde oder Fische.
Schwalben sind gern gesehene Glücksbringer und nützlich dazu. In Deutschland kennen wir Rauch-, Mehl- und Uferschwalben. Rauch- und Mehlschwalben siedeln gern in der Nähe von Menschen. Sie brauchen ein großes Angebot an Insekten.
Wellensittiche leben bei uns in Gefangenschaft. Wenn man züchten möchte, sollte man den Vögeln als Ersatz für die Höhlen und Löcher in den Bäumen der Wildnis einen Nistkasten bereit stellen.
Der Kleiber ist auf alte Baumbestände als Nistmöglichkeit angewiesen. Alte, morsche Bäume werden aber meist gefällt und beseitigt. So fehlen dem Kleiber häufig Nistmöglichkeiten.
Spechte leben im Wald und ziehen ihre Jungen in der Regel in Baumhöhlen auf. Durch die uniformen Nutzungsforste oder Stadtparks, in denen ältere oder morsche Bäume regelmäßig ausgeholzt werden, verlieren Spechte die Möglichkeit, Nester zu bauen. So muss der Mensch mit Nistkästen aushelfen.
Bis auf den Waldkauz sind alle europäische Eulenarten in ihrem Bestand gefährdet. Der Grund sind die Veränderungen der Kulturlandschaft. Dies hat den Entzug der Nahrungsgrundlagen zur Folge und einen Mangel an Brutstätten, Nistkästen und Nisthilfen.
Kohlmeisen leben bevorzugt in Mischwäldern. Sie sind aber sehr anpassungsfähig und kommen auch in Parks, Gärten und Alleen vor. Sie bauen ihre Nester in Baum- und Mauerhöhlen oder andere Hohlräume der Landschaft.
Der dämmerungs- und nachtaktive Waldkauz bevorzugt lichte Wälder und Parks. Er nimmt gern große Spechthöhlen in Beschlag. Der Waldkauz ist ein Baumhöhlenbrüter.
VogelDer Zaunkönig nistet normalerweise in Büschen und im dichtesten Dickicht. Nistkästen werden angenommen, wenn sie tief genug befestigt werden. Die Nester liegen immer in Bodennähe, oft in Stroh- bzw. Reisighäufen. Als Nistkästen bevorzugen Zaunkönige Halbhöhlen.
SpatzDie bei uns bekanntesten Sperlingsarten sind der Haussperling und der Feldsperling. Für Sperlinge gibt es spezielle Nistkästen, die Sperlingskolonie.
Früher ausgesprochen häufig anzutreffen, ist der Spatz heute selten geworden. Inzwischen steht der Haussperling auf der Vorwarnliste der bedrohten Vogelarten.
Amseln leisten uns im Garten gerne GesellschaftGarten ein Rascheln im Laub oder ein wunderschöner Vogelgesang zu hören ist, dann handelt es sich in den meisten Fällen um eine Amsel. Während der Vogel früher scheu und zurückgezogen in Wäldern lebte, hat er sich immer mehr an die Nähe zu Häusern gewöhnt und nistet sogar dort.
Mauersegler werden immer seltener. Das liegt nicht zuletzt daran, dass die Vögel immer weniger Nistmöglichkeiten finden. Wegen Energiesparmaßnahmen werden alle Ritzen und Spalten der Häuser zugemacht und die Mauersegler finden kaum noch Nistplätze - Abhilfe schafft ein Mauerseglerkasten.